Lie In The Sound

Grey’s Anatomy Soundtrack: Folge 1018 Knockout – Streams + Mp3

Episode 10×18

“Knockout”

OT: “You be illin”

Für alle, die sich fragen, warum ich vergangene Woche keinen Beitrag zur Episode 10×17 “Weißt du, wer du bist?” (OT: “Do you know?”) veröffentlicht habe: Dies war die allererste Grey’s Anatomy Folge, in der es keine Musik gab. Tja, die Entscheidungen von Shonda Rhimes und Music Supervisor Alex Patsavas scheinen mir wenig glücklich, was Staffel 10 angeht. Für den Rest der Staffel wird es nur noch 80er-Coverversionen geben. Wobei angenehm überrascht haben mich Bootstraps mir ihrer Version des Whitney Houston Klassikers I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me). In shoegazig und Moll wird dieses zu oft-im-Radio-gehörte-Tralala endlich wieder angenehm und erträglich. Ganz nach meinem Geschmack sind natürlich auch die Magic Wands, kein Wunder, dass diese vom vielgeschätzten Coast is Clear schon empfohlen wurden.

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Magic Wands – Burning Up (Madonna Cover)

Magic Wands – Burning Up from Magic Wands on Vimeo.

Link: Facebook

Free Mp3:

Beim sehr geschätzten Bloggerkollegen Coast is Clear könnt ihr euch die Songs Black Magic und Teenage Love kostenlos downloaden.

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Free Mp3: The Dollyrots – Let’s Turkey Trot

English/Deutsch

Dolly Rots - Lets Turkey Trot

Finally the Christmas Party kicks off, The Dollyrots have arrived. Blogging about Christmas music is indeed like throwing a party, you know you can trust in some fine regular guests but you never know how long they keep you waiting. This year the beloved garage/punk rockers spice up the Christmas season with a Holiday song which was originally recorded by Little Eva in 1963. Let’s Turkey Trot was featured in the movie Easy Rider but never made it to the orignal soundtrack. The song will probably help you through Thanksgiving and still be in your playlist on New Years Eve. It’s an unique and universal Holiday song. Last year’s Christmas single I Saw Mommy Biting Santa Claus had been one of my 2013’s favourites. I’ve added the singles of 2012 and 2011 below, both of them are still available als Free Download/Name your price. (mehr …)

Stream: Straight No Chaser feat. Kristen Bell – Text Me Merry Christmas

English/Deutsch

SNC_Text Me Merry Christmas

I don’t own a smartphone nor an iPhone. I might be the only blogger worldwide who doesn’t, I am probably once again a pre-hipster. These days it’s all about definitions I just had to face the sad truth: I am two years too old to belong to the Generation Y. Damnit. I do believe in unicorns though and already did before most of those Millennials were born. (mehr …)

Radikalität der Antwortlosigkeit – TWISK

Im Frühjahr habe ich das Album Two des Hamburger Duos TWISK an dieser Stelle als konsequent trostlos angepriesen. Und weiters festgehalten: “Hier kann Musik nicht zum Aufhellen der Stimmung dienen. Eher schon sind Lieder ein Stachel im Fleisch, verströmen Unbehagen, bieten nie die reinigende Katharsis großer Gefühle.”. Mir hat jene spröde Verweigerungshaltung durchaus imponiert, eben weil sie sich als “Kontrastprogramm zu all der Gefühligkeit und dem übertriebenen Erfahrungshunger des Pop-Rock” versteht. Dieser Tage nun erscheint mit Odd Lots eine abermals subversive EP, die den Tonfall von Two fortführt, phasenweise vielleicht sogar noch verschärft. Auch wenn Verweigerung meist mit viel Pathos und Aktionismus zelebriert wird, so besteht die wahre Verweigerung doch eigentlich in einem nüchternen Pokerface samt resignierendem Schulterzucken. Lennart Thiem und Martina Lenzin spüren als TWISK stiefmütterlich behandelten Daseinszuständen nach: Langeweile, Verlorenheit und Trägheit. All dies abzubilden und zugleich einem Impuls hin zu radikaler Veränderung zu widerstehen, solch Gemütsregungen aufzugreifen und dabei nicht in einen hysterischen Betätigungsdrang zu verfallen, exakt diese penetrante Verweigerung verdient Anerkennung. Die Trostlosigkeit des Seins wird heute gern mit dem Ruf nach einem Karrierecoach oder Psychotherapeuten beantwortet. (mehr …)

Stream: The Sudden Passion – Whiskey For Everyone (This Christmas)

English/Deutsch

I gonna need lots of Whiskey this season, me thinks. I’ve listen to lots of horrible Christmas tunes already and it’s not getting any better. The new Band Aid 30 is by far not the worst song I stumbled across. There will also be a special German version of Do they know it’s Christmas… I am really scared, trust me, I mean it. This year might kill us Christmas music lover’s passion.

Seems the best Christmas tunes this year are either anti-Christmas songs or blocked by the legal battle between GEMA and Youtube which prevents German music fanatics from streaming. I WANT to listen to the Smoke Fairies song so badly, but no mercy from Youtube nor GEMA not even for Christmas music.

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Lie In The Sound goes Christmas

English/Deutsch

So, here’s the thing, this Christmas Christoph and I will be even more creative than 2013. We’ve decided to add a few English lines to each post as a lot of our Christmas readers are from abroad. We promise you a very creative use of the English language, ignoring most of the grammar and spelling rules we once were taught at school. All this happens on purpose as a way of protest agains all evil (wars, school, hunger, school, terrorism, school….). I originally planned to start with a review of Over the Rhine’s Blood Oranges in the Snow but the more I wanted to love the album I somehow failed to like it. It’s not bad enough to actually hate it. No it’s worth a try, it contains a lot of beautiful ingrediences but it just doesn’t taste good. Anyway, Christoph will review this long awaited album and his taste in music is always better than mine or at least more intellectual.

My most favourite song this season has already been featured on the amazing Christmas Underground. It’s a super sad anti-christmas song. Damn, I wish I had been faster and could have started the annual Christmas insanity on Lie In The Sound with this one.

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Endlich Wunderwuzzis? – TV on the Radio

Stell dir, du wärst ein guter Zauberer mit einigen spannenden Tricks und Kniffen. Stell dir weiter vor, dass das Publikum jedoch dermaßen Bauklötze staunt, so als ob du tatsächlich Naturgesetze außer Kraft setzen könntest. Du würdest dir zunächst verhohnepiepelt vorkommen, dann dein Glück kaum fassen wollen und in der Folge sehr entspannt Abend für Abend vor den Vorhang treten. Denn eigentlich hast du nichts mehr zu verlieren, du hast nur eine kleine, feine Illusion gestrickt. Warum bei den Zusehern die Münder gleich Scheunentoren offenstanden, das kannst du dir noch immer nicht erklären. Ungefähr so muss es auch der Indie-Formation TV on the Radio ergangen sein. Der ganze Kritikerkult um die Band beruht ein Stück weit auf einem Missverständnis, dass hier Wunderwuzzis am Werk sind. Dabei waren TV on the Radio seit Bestehen eine bisweilen sehr ordentliche Band, die ganz und gar hochgejazzt wurde. Das wiederum hätte leicht zu übersteigerter Ambition führen können. Die New Yorker dagegen haben sich für den entspannten Zugang entschieden und mit Seeds ein sehr launiges, richtiggehend fröhliches Album vorgelegt, welches in dieser Machart eigentlich nicht dazu taugt, die Musikwelt in den Grundfesten zu erschüttern. Wenn es das dennoch tut, sei es ihm freilich gegönnt.

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Free EP: Das unweihnachtliche Geschenk der PINS vor der Adventszeit

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Wie der Titel des Posts schon sagt, bin ich musikalisch zur Zeit mal wieder in ganz anderen Gefilden unterwegs. Nicht vor Ende November hatte ich mir selbst geschworen, eigentlich, sollte es mit weihnachtlicher Musik hier auf dem Blog losgehen. Wird jetzt aber wohl doch eher morgen oder übermorgen werden. Es gibt besondere Musiksnob-Festtage, die gehen das Jahr über vollkommen spurlos an mir vorbei. Eine der Jahresjubelfeiern der wahren Musikkenner wäre da der Cassette-Store-Day, welcher gleich gefolgt vom Record-Store-Day pure Ignoranz meinerseits erntet. Ich gehöre zu der Generation, die Bleistifte nicht zum Zeichnen kunstvoller Gemälde, sondern dem Wiedereinfädeln des Kassetten-Bandsalats verwendete. Meine Beziehung zur Vinyl ist ähnlich herzlich. Beim Immer-Wieder-Hören-Wollen meiner Lieblingslieder krachte die Plattennadel zu oft auf die Schallplatte und hinterließ denkbar ungeliebte Kratzer. Wie gut, dass irgendwann die CD erfunden wurde und dann ja auch die Mp3. Langer (Vor-)Rede, kurzer Schluß:

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Der Muh-Muh-Müßiggang der Taugenichtse – Barbarisms

Ich habe ein ausgesprochenes Faible für den melodischen wie ein wenig verpeilten Lo-Fi-Americana-Indie-Rock der US-Band Clem Snide. Ohne Frage zählt deren Album The Meat of Life zu den liebsten fünf Platten, die ich der letzten 6 Jahren seit Bestehen dieses Blogs besprochen habe. Wenn ich also die amerikanisch-schwedische Formation Barbarisms und ihr gleichnamiges Debüt mit Clem Snide vergleiche, dann drückt dies bereits große Wertschätzung für die Band rund um Mastermind Nicholas Faraone aus. Denn Barbarisms besticht mit lakonischer Slacker-Attitüde, die sich Gepflogenheiten verweigert. Oftmals klingt diese Platte nach dem Muh-Muh-Müßiggang von Taugenichtsen, die in der Beschaulichkeit der Provinz am Leben knabbern und knuspern. In dem willentlich wirren Bewusstseinsstrom der Lyrics steckt der Reiz von Leichtigkeit, die eine Alternative zum biederen Sein unserer Tage birgt.

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