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	<title>Kommentare zu: Der Musikblogger &#8211; ein unverstandenes Wesen</title>
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		<title>Von: Stippvisite - 08/10/10 &#124; Lie In The Sound</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2622</link>
		<dc:creator>Stippvisite - 08/10/10 &#124; Lie In The Sound</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 09:32:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mein Augenlicht gerückt. Nicht zuletzt deshalb, weil ich ja auch schon dem Wesen des Musikbloggers nachgespürt habe.  Empfehle daher auch die Beobachtungen des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mein Augenlicht gerückt. Nicht zuletzt deshalb, weil ich ja auch schon dem Wesen des Musikbloggers nachgespürt habe.  Empfehle daher auch die Beobachtungen des [...]</p>
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		<title>Von: Die Kanaille heißt Journaille - Nachgedanken zum Musikblogging &#124; Lie In The Sound</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2143</link>
		<dc:creator>Die Kanaille heißt Journaille - Nachgedanken zum Musikblogging &#124; Lie In The Sound</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 09:11:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ernennung des Musikbloggers zum unverstandenen Wesen stieß auf einige Reaktionen, die mit meiner Einschätzung nicht immer d&#8217;accord gingen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ernennung des Musikbloggers zum unverstandenen Wesen stieß auf einige Reaktionen, die mit meiner Einschätzung nicht immer d&#8217;accord gingen. [...]</p>
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		<title>Von: Joaquin</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2120</link>
		<dc:creator>Joaquin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 23:11:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich gebe bei der Definition eines Musikbloggers zu bedenken, dass es neben der hier genannten Spezies auch noch Musiker gibt, welche zu und über Musik bloggen. Diese jedoch in der Regel weniger bis keine CD-Rezensionen schreiben, wie meiner einer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe bei der Definition eines Musikbloggers zu bedenken, dass es neben der hier genannten Spezies auch noch Musiker gibt, welche zu und über Musik bloggen. Diese jedoch in der Regel weniger bis keine CD-Rezensionen schreiben, wie meiner einer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Linkdump for 11. Mai 2010 Links synapsenschnappsen</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2115</link>
		<dc:creator>Linkdump for 11. Mai 2010 Links synapsenschnappsen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 07:01:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Der Musikblogger &#8211; ein unverstandenes Wesen &#124; Lie In The Sound &#8211; (Tags: Blogs Blogger Musik Kritik Popkultur longtail blogosphere ) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der Musikblogger &#8211; ein unverstandenes Wesen | Lie In The Sound &#8211; (Tags: Blogs Blogger Musik Kritik Popkultur longtail blogosphere ) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: e.</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2111</link>
		<dc:creator>e.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 06:46:04 +0000</pubDate>
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		<description>mein unverständnis für das knabbern am eigenen selbstverständnis sei gewiss. kommt mir so ein bißchen vor wie das psycherl, das sich seine fingernägel herunter beißt. bis es blutet.

die sprünge sind flott, vom blog vs. profimedien zu zugriffszahlen und google kompatibilität bis hin zur vereinnahmung durch labels und promoagenturen. die komplexität der thematik macht zu schaffen, die vergleichbarkeit hinkt.

selbst zur marke werden? besser sein als die musikjournaille? treffender, ehrlicher formulieren? frei sein von zugzwang und abhängigkeiten? ich verstehe es beim besten will nicht.

wenn ein blog ein format ist, dann doch jenes, das tatsächlich ein hohes maß an unabhängigkeit bewahren kann und die nischen bedient, die trotz internet etc. unbeleuchtet bleiben. ein format, das tagesaktuell die interessen und vorlieben (auch die abneigungen) des posterstellers spiegelt.

dass sich promofirmen, labels usw. rühren, klar. doch für die professionellen agenturen und plattenfirmen sind blogs bloße multiplikatoren (wenn überhaupt), auf keinen fall und das darf sich jeder noch so ambitionierte kollege abschmieren, referenzadresse. wer sich zitiert sehen möchte, muss sich nach einem anderen job umsehen. die wertigkeit eines musikblogs sehe ich hier weit überschätzt.

klar, ich ärgere mich auch immer mal wieder über schwachen zugriff, mangelndes feedback usw. letztlich ist mir aber klar, dass auch musikblogs nur neugier befriedigen, vielfach über langeweile hinweg helfen und lediglich für einen kurzen moment zum verweilen einladen. 
deshalb aber über das neue album von the national schreiben? nein. es interessiert mich nicht. und das ist das einzige wählbare kriterium in der frage nach meinem nächsten post.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mein unverständnis für das knabbern am eigenen selbstverständnis sei gewiss. kommt mir so ein bißchen vor wie das psycherl, das sich seine fingernägel herunter beißt. bis es blutet.</p>
<p>die sprünge sind flott, vom blog vs. profimedien zu zugriffszahlen und google kompatibilität bis hin zur vereinnahmung durch labels und promoagenturen. die komplexität der thematik macht zu schaffen, die vergleichbarkeit hinkt.</p>
<p>selbst zur marke werden? besser sein als die musikjournaille? treffender, ehrlicher formulieren? frei sein von zugzwang und abhängigkeiten? ich verstehe es beim besten will nicht.</p>
<p>wenn ein blog ein format ist, dann doch jenes, das tatsächlich ein hohes maß an unabhängigkeit bewahren kann und die nischen bedient, die trotz internet etc. unbeleuchtet bleiben. ein format, das tagesaktuell die interessen und vorlieben (auch die abneigungen) des posterstellers spiegelt.</p>
<p>dass sich promofirmen, labels usw. rühren, klar. doch für die professionellen agenturen und plattenfirmen sind blogs bloße multiplikatoren (wenn überhaupt), auf keinen fall und das darf sich jeder noch so ambitionierte kollege abschmieren, referenzadresse. wer sich zitiert sehen möchte, muss sich nach einem anderen job umsehen. die wertigkeit eines musikblogs sehe ich hier weit überschätzt.</p>
<p>klar, ich ärgere mich auch immer mal wieder über schwachen zugriff, mangelndes feedback usw. letztlich ist mir aber klar, dass auch musikblogs nur neugier befriedigen, vielfach über langeweile hinweg helfen und lediglich für einen kurzen moment zum verweilen einladen.<br />
deshalb aber über das neue album von the national schreiben? nein. es interessiert mich nicht. und das ist das einzige wählbare kriterium in der frage nach meinem nächsten post.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wannsteb</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2100</link>
		<dc:creator>Wannsteb</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 09:02:54 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Text.

Ich ärgere mich schon lange nicht nur über unreklektiert übernommene Texte z.B. aus der Amazon Redaktion.

Zum Glück gibt es Musikforen, in denen sich trefflich diskutieren lässt über Neues und Altes und auch &quot;selbstgeschriebene&quot;, von keinem Probeexemplar beeinflusste, Rezis zu lesen sind.

Ich bin Mitglied im Musikzirkus, deswegen habe ich auch diesen Laden als Homepage genannt.

Ciao, Wannsteb</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Text.</p>
<p>Ich ärgere mich schon lange nicht nur über unreklektiert übernommene Texte z.B. aus der Amazon Redaktion.</p>
<p>Zum Glück gibt es Musikforen, in denen sich trefflich diskutieren lässt über Neues und Altes und auch &#8220;selbstgeschriebene&#8221;, von keinem Probeexemplar beeinflusste, Rezis zu lesen sind.</p>
<p>Ich bin Mitglied im Musikzirkus, deswegen habe ich auch diesen Laden als Homepage genannt.</p>
<p>Ciao, Wannsteb</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jules</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2099</link>
		<dc:creator>Jules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 21:25:27 +0000</pubDate>
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		<description>respekt,

da wurde bis in die hintersten Hirnzellen alles herausgegewuzzelt was zu finden war. So was nenne ich entertainment at its best. auch wenn ich nicht immer der selben meinung bin, so steckt doch viel realistisches schnickschnack drin. letztendlich verhält es sich mit bloggern wie mit print schreiberlingen. es geht um money und um das eigene ego.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>respekt,</p>
<p>da wurde bis in die hintersten Hirnzellen alles herausgegewuzzelt was zu finden war. So was nenne ich entertainment at its best. auch wenn ich nicht immer der selben meinung bin, so steckt doch viel realistisches schnickschnack drin. letztendlich verhält es sich mit bloggern wie mit print schreiberlingen. es geht um money und um das eigene ego.</p>
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		<title>Von: marinelli</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2096</link>
		<dc:creator>marinelli</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 19:27:14 +0000</pubDate>
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		<description>Du schreibst Sätze wie &quot;Wer mag sich noch unbestechliche Objektivität leisten?&quot; 
Glaubst du ernsthaft, die hätte es je gegeben? Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine objektive Musikkritik gelesen, wie soll das auch gehen bei etwas subjektiv empfundenen wie Musik?  Dein ganzer Ansatz greift schon komplett ins Leere und vergisst dabei völlig, daß das Internet Musikkritik an sich obsolet gemacht hat.
Wozu sollte sich jemand die Mühe machen, deine (oder meine) Rezension von irgendetwas durchzulesen, wenn er sich zwei Klicks weiter einfach selbst ein Bild vom besprochenen Stück machen kann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst Sätze wie &#8220;Wer mag sich noch unbestechliche Objektivität leisten?&#8221;<br />
Glaubst du ernsthaft, die hätte es je gegeben? Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine objektive Musikkritik gelesen, wie soll das auch gehen bei etwas subjektiv empfundenen wie Musik?  Dein ganzer Ansatz greift schon komplett ins Leere und vergisst dabei völlig, daß das Internet Musikkritik an sich obsolet gemacht hat.<br />
Wozu sollte sich jemand die Mühe machen, deine (oder meine) Rezension von irgendetwas durchzulesen, wenn er sich zwei Klicks weiter einfach selbst ein Bild vom besprochenen Stück machen kann?</p>
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	<item>
		<title>Von: solum</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2095</link>
		<dc:creator>solum</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:30:50 +0000</pubDate>
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		<description>Danke sph, so spar ich mir das stundenlange Tippen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke sph, so spar ich mir das stundenlange Tippen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sph</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/05/der-musikblogger-ein-unverstandenes-wesen/comment-page-1/#comment-2093</link>
		<dc:creator>sph</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>Starker Tobak.

Ich bin mir nicht ganz darüber im klaren ob ich diesen Artikel tatsächlich richtig aufgefasst habe. Ist das tatsächlich eine ernstgemeinte Auseinandersetzung mit &quot;Musikblogs&quot;..?

Oder vielleicht doch eher Satire?



Vielleicht bin ich mit meiner Meinung alleine, aber &quot;Musik&quot; ist generell Ansichtssache. Besser noch: &quot;Geschmackssache&quot;.
Jemand der sich in schriftlicher Form gut ausdrücken kann muss noch lange nicht meinen Musikgeschmack teilen. 

Was nützt es mir als Konsument wenn ich Artikel lese die mich unweigerlich an den Deutschunterricht denken lassen? Dort würde man derartige Artikel vielleicht loben, hat mit Musik aber eher wenig am Hut.

Was nützt es mir wenn der Autor eines Beitrags nur so vor Insiderwissen strotzt und ein sehr musikbewanderter Mensch ist - wenn er sich dafür auf Genres und Veröffentlichungen beschränkt die mich nicht interessieren?



Gerade die ungezwungenen, umgangssprachlichen und vielleicht auch sehr kurzen Meldungen von &quot;Amateuren&quot; sind es, die mir eher zusagen - und auch eher dazu führen neue Interpreten zu entdecken.

Gerade das unprofessionelle, ungelernte, aber dennoch offene, aufrichtige Schreiben macht Beiträge im Internet für mich so sympathisch.

Und gerade die &quot;Amateur&quot;-Blogger sind es, die sich oftmals einfach nur ausdrücken und mitteilen wollen, gänzlich ungeachtet irgendwelcher SEO-Spinnereien. Andersherum könnte man feststellen dass &quot;größeren&quot; Webseiten die sich selbst für seriös und richtungsweisend halten derartiger Kram weitaus wichtiger ist als einfachen Bloggern.



Ich finde diesen Artikel hier ebenso abwegig und mit scheuklappen geschrieben wie es nahezu alle derartigen Auseinandersetzungen mit &quot;Blogs&quot; sind. Schon allein der Versuch Blogs zu kategorisieren und zu vergleichen ist meiner Meinung nach zum scheitern verurteilt, denn:
Ein &quot;Blog&quot; ist eine Methode - nicht die daraus resultierende Umsetzung.

Man vergleicht auch nicht die FAZ mit einer Schülerzeitung - obwohl beides Printmedien sind.

Man vergleicht auch nicht die Tagesthemen mit einem RTL2-Quiz - obwohl beides TV-Formate sind.



So gibt es je nach persönlichem geschmack &quot;gute&quot; und &quot;schlechte&quot; Musikblogs, jeweils von unbedarften Normal-Nutzern sowie von wohlinformierten Journalisten geschrieben.


...vielleicht versteh ich das aber auch alles ganz falsch und das hier ist alles nur Spaaaß ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Starker Tobak.</p>
<p>Ich bin mir nicht ganz darüber im klaren ob ich diesen Artikel tatsächlich richtig aufgefasst habe. Ist das tatsächlich eine ernstgemeinte Auseinandersetzung mit &#8220;Musikblogs&#8221;..?</p>
<p>Oder vielleicht doch eher Satire?</p>
<p>Vielleicht bin ich mit meiner Meinung alleine, aber &#8220;Musik&#8221; ist generell Ansichtssache. Besser noch: &#8220;Geschmackssache&#8221;.<br />
Jemand der sich in schriftlicher Form gut ausdrücken kann muss noch lange nicht meinen Musikgeschmack teilen. </p>
<p>Was nützt es mir als Konsument wenn ich Artikel lese die mich unweigerlich an den Deutschunterricht denken lassen? Dort würde man derartige Artikel vielleicht loben, hat mit Musik aber eher wenig am Hut.</p>
<p>Was nützt es mir wenn der Autor eines Beitrags nur so vor Insiderwissen strotzt und ein sehr musikbewanderter Mensch ist &#8211; wenn er sich dafür auf Genres und Veröffentlichungen beschränkt die mich nicht interessieren?</p>
<p>Gerade die ungezwungenen, umgangssprachlichen und vielleicht auch sehr kurzen Meldungen von &#8220;Amateuren&#8221; sind es, die mir eher zusagen &#8211; und auch eher dazu führen neue Interpreten zu entdecken.</p>
<p>Gerade das unprofessionelle, ungelernte, aber dennoch offene, aufrichtige Schreiben macht Beiträge im Internet für mich so sympathisch.</p>
<p>Und gerade die &#8220;Amateur&#8221;-Blogger sind es, die sich oftmals einfach nur ausdrücken und mitteilen wollen, gänzlich ungeachtet irgendwelcher SEO-Spinnereien. Andersherum könnte man feststellen dass &#8220;größeren&#8221; Webseiten die sich selbst für seriös und richtungsweisend halten derartiger Kram weitaus wichtiger ist als einfachen Bloggern.</p>
<p>Ich finde diesen Artikel hier ebenso abwegig und mit scheuklappen geschrieben wie es nahezu alle derartigen Auseinandersetzungen mit &#8220;Blogs&#8221; sind. Schon allein der Versuch Blogs zu kategorisieren und zu vergleichen ist meiner Meinung nach zum scheitern verurteilt, denn:<br />
Ein &#8220;Blog&#8221; ist eine Methode &#8211; nicht die daraus resultierende Umsetzung.</p>
<p>Man vergleicht auch nicht die FAZ mit einer Schülerzeitung &#8211; obwohl beides Printmedien sind.</p>
<p>Man vergleicht auch nicht die Tagesthemen mit einem RTL2-Quiz &#8211; obwohl beides TV-Formate sind.</p>
<p>So gibt es je nach persönlichem geschmack &#8220;gute&#8221; und &#8220;schlechte&#8221; Musikblogs, jeweils von unbedarften Normal-Nutzern sowie von wohlinformierten Journalisten geschrieben.</p>
<p>&#8230;vielleicht versteh ich das aber auch alles ganz falsch und das hier ist alles nur Spaaaß <img src='http://lieinthesound.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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