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Artikel in der Alben 2009 Kategorie

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[27 Nov 2009 | Kein Kommentar | ]
Kiwi-Flavour-Faszinosum – Fat Freddy’s Drop Im Konvolut der wöchentlichen Neuerscheinung bitten viele Bands zum Tanz, wird auch schiere Mittelmäßigkeit zu vielversprechenden Klängen hochstilisiert. Die weniger marketenderisch angepriesen Werke, die mitunter wahrhaften Faszinosa, dringen meist schwerlich durch den Dickicht der organisierten Musikberieselung. Das neuseeländische Kollektiv Fat Freddy’s Drop freilich hat sich mit einem verdammt distinktiven Sound eine beachtliche Fanbase gezimmert, wie das seit Wochen ausverkaufte, heute stattfindende Konzert im Berliner Kulturhaus Astra unterstreicht. Das vor wenigen Monaten veröffentlichte Album Dr Boondigga & The Big BW gehört zu den Highlights der 2009 neu in den Plattenläden aufgereihten …

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[22 Nov 2009 | 7 Kommentare | ]
Rezeption remixed – Lobreden über Helgi Hrafn Jónsson Heute tellerrändere ich den eigenen Horizont der Deskriptionsfertigkeiten und ziehe die Beschreibungskünste der allerwertesten Kollegen am Nasenring des Zitatenschatzes durch unsere Manege. Wenn sich wohlwollende Meinungen zu lobhymnischer Tendenz verdichten und die Essenz desssen, was gesagt werden muss, bereits auf den Punkt gebracht wurde, will ich diesem Treiben keine unnötige Wiederholung hinzufügen.  Eher schon einen Remix erkenntnisreicher Aussagen, denen ein schulterklopfendes Nicken zuteil werden soll. Von Striemen durchdrungene Schreiberhände haben einander die Pfoten gereicht und in einem Chorus der Buzzwords Helgi Hrafn Jónsson kollektiv mit offenen Armen empfangen. Mit gutem …

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[15 Nov 2009 | Ein Kommentar | ]
Fata Morgana aus tausendundkeiner Nacht – The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble Über den Strudel hypnotischer Stimmungen, welche das Werk von The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble durchströmt, habe ich in den letzten Monaten bereits hier und da referiert. Nun ist es an der Zeit, auch das neue, auf dem Label Ad Noiseam erschienene Album Here Be Dragons in den Fokus der werten Leser zu rücken. Diesmal kokettiert die niederländische Formation mit dem Zustand von Träumereien und exotischen Sehnsüchten. Kaum greifbar scharwenzeln befremdlich verlockende Sinneswahrnehmungen in Schwaden durch sorgsam gezimmerte Kulissen, gewähren ein Ab- und Eintauchen in die markante musikalische Vision der Band. Das verstärkte …

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[13 Nov 2009 | Kein Kommentar | ]
Expatriate – “In The Midst of This” Schon ne Weile und immer wieder rotiert In The Midst of This von Expatriate in meinem Player. So ganz zu Greifen hab ich’s aber zu lange nicht bekommen. Die Jungs aus Australien, über gesiedelt in unsere schöne Hauptstadt, um den europäischen Kontinent zu erobern, machen nichts falsch. Die Platte läuft schön rund, ein gutes Rock-Album, radiotauglich, mit Kraft, nichts gegen zu sagen. Also fast, so ein bisschen schon. Den Sprung zwischen gut/solide und grandios, er will erst noch gemeistert werden. So plätschert ein Teil der Songs etwas belanglos vorbei. Gestern hab …

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[10 Nov 2009 | Ein Kommentar | ]
Nicht verschreibungspflichtiger Stimmungsaufheller – Forro In The Dark Textanalytische Gedankenwälzerei ringt manchem Lied eine Erleuchtung ab. Eingängige Refrains bringen Gefühle auf den Punkt. Doch manchmal braucht es nicht einmal das, huldigt Musik einem Rhythmus, bei welchem man einfach mit muss. In diesem Fall mag ein Verständnis der Lyrics sogar hinderlich sein. Heute wollen wir einen klitzekleinen Blick auf eine Band werfen, welche mit viel Verve tänzelnden Schwung durch die Lautsprecher schickt. Forro In The Dark nennt sich eine Formation, die obzwar in New York lebend ihren südamerikanischen Wurzeln musikalischen Tribut zollt. Dreh- und Angelpunkt ihres Schaffens ist der …

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[9 Nov 2009 | 4 Kommentare | ]
Im Gespräch mit Hope Sandoval DifferentStars: If your best friend had to describe you with one word, which word would that be?” Hope Sandoval: Sunny…  silly. Freitag 13.00 Uhr – nach dem uns fast alle guten Geister der Technik verlassen haben, tippe ich die Nummer des Park-In Berlin in die Tasten meines Handys – dann blitzschnell von der Rezeption weitergeleitet, hab ich eine etwas überraschte Hope Sandoval am Apparat. Empört tönt mir ein “We said one” entgegen. Oh weh, denk ich mir.  Es ist 13.00.26  und ich sehen schon fast das Interview als wieder beendet an. Hope Sandoval gilt …

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[1 Nov 2009 | Kein Kommentar | ]
Begehrliche Spärlichkeiten – Shelley Short Oft bedarf es lediglich einer Stimme und kalkuliert spärlicher Instrumentierung, um die Begehrlichkeit des Erlauschens zu wecken. So wie ein streng den Regeln der Grammatik und Rechtschreibung abgerungenes Geschreibsel noch lange nichts über Inhalt oder Wirkung kundtut, ebenso braucht es keine komplexen Melodien, wenn die Simplizität des Ausdrucks blendend funktioniert. Eben dies darf man der US-amerikanischen Singer-Songwriterin Shelley Short bereits über weite Strecken ihres Albums A Cave, A Canoo bescheinigen. Die aus Portland im Bundesstaat Oregon stammende Musikerin wartet mit sorgsam arrangiertem Folk auf, der nicht nachäfft und phasenweise gelungen …

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[31 Okt 2009 | 2 Kommentare | ]
Ein Casa Blanca(s) wie zum Anpinseln gemacht Ignoranz hat durch aus was – so generell im Leben und auch im Musikrezipieren oder -rezensieren. So gibt’s für mich so manch weißen Fleck in der Musikwelt, wo für andere schon ein prächtiges Haus steht. Die Strokes gingen mir aus welchen Gründen auch immer so komplett am Arsch vorbei. Nicht schlecht genug um sie mir zu merken, nicht geliebt genug um sie vorderen Hirnschubladen zuzuordnen. Wusste ich immer: Da gibts ne Band, die nennt sich The Strokes, oder vielleicht auch nur Strokes. Ist mir immer noch herzlich egal. Dann purzelte …

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[30 Okt 2009 | 3 Kommentare | ]
Fragile Lieblichkeit zum Quadrat – Clare and the Reasons Lieblicher, kammermusikalischer Folk-Pop ist eine Zierde für jedwede Plattensammlung. Und wenn dies auch noch in einem so locker vom Hocker, luftig-samten Stile kredenzt wird, wie ihn Clare and the Reasons pflegen, dann ist das soeben erschienene Album Arrow mit einem fetten Ausrufezeichen zuoberst auf den Wunschzettel jeglichen Online-Stores zu setzen. Ich will den Fundort auch keinesfalls verhehlen und den für die Vorstellung von solch Perlen geschätzten Blog Hey Tube den Freunden gediegener Musikkunst ans Ohr legen. Clare and the Reasons ist die Herzensangelegenheit von Clare Muldaur Manchon und Olivier Manchon und …

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[28 Okt 2009 | Ein Kommentar | ]
Annäherung an eine Kultfigur – One Fast Move Or I’m Gone: Music From Kerouac’s Big Sur Die Meriten der Beat Generation liegen zweifelsohne im Impetus für das Aufsplittern konservativer Strukturen im Nachkriegsamerika. Doch wie jede enthusiastisch zelebrierte Revolution fraß sie auch die eigenen Kinder. Jack Kerouac zerbrach auf der Suche nach Glück, der bewusstseinserweiternde Rausch verzehrte ihn, bescherte Verbitterung und frühen Tod. Eines jener Dokumente, dass Aufschluss über den fortgeschrittenen Akt einer Zerstörtheit gibt, finden wir in dem Buch Big Sur. Benannt nach einem gebirgigen Küstenstreifen Kaliforniens erzählt es autobiographisch vom Versuch von Kerouacs Alter Ego Jack Duluoz, in der Abgeschiedenheit eine Selbstfindung und Abkehr vom …
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