
Die US-Band Clem Snide gibt ein prima Beispiel dafür ab, wie eine Formation, die wohl immer ein wenig zu sehr mit sich selbst beschäftigt scheint, trotz einiger Jahre im Musikgeschäft und ausnehmend gutem, sehr speziellem Songwriting nie den absoluten Durchbruch zu schaffen vermag. Schade, denn die neue Scheibe The Meat of Life erfüllt alle Anforderungen, um als wahres Kleinod den Liebhaber tief- wie eingängiger Musik zu erfreuen. Eine sanfte Melancholie paart sich mit Ironie, zeitlos warme, wunderbar altmodisch umgesetzte, niemals sterile Melodien bestechen.
Eef Barzelays Stimme wirkt keinesfalls überdurchschnittlich markant oder …