
Ich lese doch so einige Musikblogs, keine schlechten, wie ich meine. Und doch wurde im deutschsprachigen Raum eine Anfang Juli veröffentlichte, quietschfidele Platte sträflicherweise vernachlässigt, kaum erwähnt. Die britische Band Betty and the Werewolves haben sich mit ihrem Albumdebüt Teatime Favorites wesentlich mehr Aufmerksamkeit, eigentlich sogar Enthusiasmus verdient. Ein Indie-Twee-Pop-Irgendwas trifft im konkreten Fall auf Punk, mit dem Ergebnis rotzfrecher, lieblicher wie schräger Quirligkeit. Und obzwar sie diesen Stil keineswegs erfunden haben, sind sie doch nie um eine Idee verlegen, dazu noch zutiefst dynamisch, sodass man an der eigenständigen Note …