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	<title>Lie In The Sound &#187; Featured</title>
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		<title>Ab­ra­ka­da­b­ra mit einer Handvoll i-Tüpfelchen &#8211; Mint Julep</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:03:55 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Alben 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[dream pop]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu manchem Album sind der Worte genug gedrechselt. Save Your Season, das neueste Werk des in Portland (Oregon) ansässigen Ehepaars Hollie und Keith Kenniff, verträgt durchaus noch das eine oder andere wohlsortierte Satzgebilde. Das als Mint Julep firmierende Duo ertüftelt mit dieser Platte einen sehr elektronischen Dream-Pop, dessen Melodien unschwerfällig und bis zu einem gewissen Grad leider unauffällig erschallen. Obschon nichts in Lieblichkeit erstickt, wirken viele Songs wie nett drapierter Tand, der den eigentlich Star des Albums zu schmücken trachtet. Hollie Kenniffs Stimme ist das Vehikel, welches Save Your Season ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zu manchem Album sind der Worte genug gedrechselt. <strong>Save Your Season</strong>, das neueste Werk des in Portland (Oregon) ansässigen Ehepaars <em>Hollie</em> und <em>Keith Kenniff</em>, verträgt durchaus noch das eine oder andere wohlsortierte Satzgebilde. Das als <strong>Mint Julep</strong> firmierende Duo ertüftelt mit dieser Platte einen sehr elektronischen Dream-Pop, dessen Melodien unschwerfällig und bis zu einem gewissen Grad leider unauffällig erschallen. Obschon nichts in Lieblichkeit erstickt, wirken viele Songs wie nett drapierter Tand, der den eigentlich Star des Albums zu schmücken trachtet. Hollie Kenniffs Stimme ist das Vehikel, welches Save Your Season in sphärische Schönheit katapultiert. Die Süße des Gesangs, der es nicht bei einem Säuseln belässt, adelt die Scheibe, zündet das Entzücken.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/cSqsjbDW8zI" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Man verstehe mich nicht falsch, der Vortrag ist nicht in klebriges Bonbonpapier gewickelt. Die Helle und Klarheit dieser Stimme wirkt wie tänzelnder Lichtschein, der den oft düster-gedämpften, durchaus auch mal in die Achtziger schielenden Grundton des Werks illuminiert. Das im Refrain ohnehin vom Schlagzeug vorangetriebene, lebendige <em><strong>Days Gone By</strong></em> etwa gewinnt sein i-Tüpfelchen durch die sireneske Intonation, welche auf dem verzerrten Retro-Sound dahinsurft. In solch Augenblicken sind Mint Julep nahe an der Art von Perfektion angelangt, die dem Paar für dies Album wohl vorschwebte. <em><strong>Why Don&#8217;t We</strong></em> allerdings lebt eine Drögheit aus, die nur durch besagten Gesang gemildert wird. Zwischen diesen Polen driftet das Werk hin und her, anmutig und unentschieden zugleich. Dem sacht schlurfenden Charme von <em><strong>Stay</strong></em> scheint kein Kraut gewachsen, so schleppt sich das Duo tief und tiefer in die Gehörwindungen derer, die ihr tägliches Ratiönchen Dream-Pop nie und nimmer missen wollen. Derart tönt ein die Sinne becircendes Ab­ra­ka­da­b­ra. Das gilt mit Einschränkungen auch für den dank klar konturierten Synthies robuster gebauten Titelsong <strong><em>Save Your Season</em></strong> oder dem rockigen, knalligen <em><strong>Cherry Radio</strong></em>. Bei solch Tracks entscheidet nicht Hollie Kenniffs Vortrag über Gedeih und Verderb &#8211; oder scheitert gar an der Gleichförmigkeit der Musik.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29474274?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Dem Werk, das will ich nochmals unterstreichen, mangelt es an einer über einzelne Lieder hinausreichenden Inspiration. <strong>Save Your Season</strong> kennt viel Monotonie, trotz phantastischer Passagen. <strong>Mint Julep</strong> müssen sich an Tracks wie <em><strong>Aviary</strong></em>, Days Gone By oder eben Stay messen lassen, deshalb ringt mir das Album in seiner Gesamtheit die eine oder andere Enttäuschung ab. Dem Funken sprühenden Glanz einer Handvoll Lieder steht auch ein Schatten gegenüber, den nur der feine Gesang ein bisschen durchbricht. Da hilft dem Hörer leider auch keine Taschenlampe.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/02/saveyourseason.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11547" title="saveyourseason" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/02/saveyourseason.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><em>Save Your Season ist am 20.01.2012 auf Village Green erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.mintjulepmusic.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Die neandertalerhafte Keule der Kritik &#8211; Lana Del Rey</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 12:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Lana Del Rey]]></category>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Nimmt unsere mediale Destruktivität nicht oftmals pathologische Züge an? Wir jubeln hoch, stellen uns als winzige Mosaiksteinchen des Erfolgs zur Verfügung, nur um früher oder später den Trend, die Sache oder eine Person nach allen Regeln der Kunst desavouieren, mit Hohn und Häme zu übergießen. Die Medien bauen Idole auf, generieren Prominenz, gestehen Relevanz zu, ehe sie dann plötzlich mit großer Trotzigkeit und Selbstgefälligkeit die Keule der Kritik schwingen. Nur dann wird von neandertalerhaftem Verhalten abgelassen, wenn sich der Kult, der Star nach bestimmten Vorstellungen verbiegt. Vor mehr als einem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nimmt unsere mediale Destruktivität nicht oftmals pathologische Züge an? Wir jubeln hoch, stellen uns als winzige Mosaiksteinchen des Erfolgs zur Verfügung, nur um früher oder später den Trend, die Sache oder eine Person nach allen Regeln der Kunst desavouieren, mit Hohn und Häme zu übergießen. Die Medien bauen Idole auf, generieren Prominenz, gestehen Relevanz zu, ehe sie dann plötzlich mit großer Trotzigkeit und Selbstgefälligkeit die Keule der Kritik schwingen. Nur dann wird von neandertalerhaftem Verhalten abgelassen, wenn sich der Kult, der Star nach bestimmten Vorstellungen verbiegt. Vor mehr als einem halben Jahr beispielsweise war <strong>Lana Del Rey</strong> ein noch unbeschriebenes Blatt, welchem Blogger, Feuilleton und schließlich Massenmedien mit überwiegend wohlwollenden Worten begegneten. Nach jedem weiteren veröffentlichten Song wurde die Sängerin zur nächsten großen Hoffnung des Pop Mal für Mal eindringlicher hochstilisiert. Die Vehemenz, mit welcher sich so viele als Entdecker Lana Del Reys selbst auf die Schulter klopften, erstaunt ein bisschen. Nicht wenige fühlten sich als Väter des Erfolgs, die einem der unzähligen, namenlosen Talente zum Durchbruch verholfen haben. Zunächst Blogs und auf Trendigkeit spezialisierte Online-Musikmagazine, später die Radiohaudegen sowie überaus seriöse Musikjournalisten. Jedermann wollte einen gewichtigen Beitrag geleistet haben.</p>
<div id="attachment_11541" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Pressefoto_Lana-del-Rey_2011-CMS-Source.jpg"><img class="size-full wp-image-11541" title="Pressefoto_Lana del Rey_2011 - CMS Source" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Pressefoto_Lana-del-Rey_2011-CMS-Source.jpg" alt="" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Nicole Nodland</p></div>
<p style="text-align: justify;">Doch allmählich kippte die Stimmung, vermutlich als ruchbar wurde, dass Lana Del Reys Debüt bei Universal erscheinen würde. Dann vermutete man Kalkül hinter dem rasanten Aufstieg, fühlte sich vor den Karren einer perfiden, weil nicht sofort als Werbefeldzug erkennbaren Kampagne gespannt. Dieser Tage nun erscheint <strong>Born To Die</strong> und all das frühere Lob ist manchmal dezenten Verächtlichkeiten gewichen. Würde man nun zum Vaterschaftstest bitten, lediglich die dem Massengeschmack verpflichteten Vertreter ihres Standes würden noch enthusiastisch die Hand heben. Der Rest übt sich in einer Kindesweglegung, welche sich auch &#8211; aber eben nicht nur &#8211; durch eine gewisse Enttäuschung erklären lässt. Und hier kommt der zugegeben menschliche Makel der Destruktivität ins Spiel, der ein Album auch deswegen abwertet, weil es die Gier nach Überraschungen nicht befriedigt. Weil es im Kern die bereits bekannten Songs auffährt, keine Handvoll an weiteren Sensationen im Köcher beherbergt.</p>
<p style="text-align: justify;">Born To Die steht in der Tradition der allergrößten Pop-Platten. Weil es sich genau der Mittel bedient, die Pop erst groß gemacht haben. 5 Hits stehen beinahe ebenso viele gute Songs zur Seite, dazu noch 3 Lückenfüller, fertig ist die Scheibe. Pop-Alben hatten noch nie die Ambition durchgängig überirdischen Niveaus, Pop handelt berechtigterweise im Sinne des Kommerz und spart sich den einen oder anderen Kracher lieber für das nächste Album auf. Born To Die forciert schmachtende, aufgeplusterte Liebesballaden. Das war schon immer so, dies funktioniert auch gegenwärtig, wird auch in Zukunft Erfolgsgarant sein. Daran kann ich nichts Verwerfliches finden. Wann zierte das Genre denn jemals ein besonders ausgestaltetes Problembewusstsein, das sich Umweltschutz oder Kinderarbeit an die Fahnen geheftet hätte? Pop begleitet Gefühle, nie Ideale. Das Genre gebiert Stars, deren Image eine gewollte Künstlichkeit an den Tag legt, in den besten Fällen ein faszinierendes Image kreiert. So passt es ins Bild, dass Lana Del Rey eigentlich Elizabeth Grant heißt und sich mit ihrem gewählten Künstlernamen einen mondän-exotischen Glanz verleiht. Während sich manch Kollegin als futuristisches Chamäleon verdingt, fällt Del Rey auf die Vergangenheit zurück. Wenn sie ihre Musik als Hollywood Pop und Sad Core charakterisiert, sollte uns Hörer der ab und an biedere Glamour nicht überraschen. Da Pop, der erfolgreich sein möchte, auch immer ein gehöriges Maß an Modernität besitzen muss, wird manchem Streicher-Pomp früherer Zeiten noch ein Trip-Hop-Beat oder eine Rap-Einlage beigemengt.</p>
<p><iframe frameborder="0" width="550" height="309" src="http://www.dailymotion.com/embed/video/xm4ofn"></iframe><br /><a href="http://www.dailymotion.com/video/xm4ofn_lana-del-rey-video-games_music" target="_blank">Lana Del Rey &#8211; Video Games</a> <i>von <a href="http://www.dailymotion.com/universalmusicdeutschland" target="_blank">universalmusicdeutschland</a></i></p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte die Ehrlichkeit dieses Werks bewundern &#8211; und es nicht als Verrat ansehen, dass aus einem Geheimtipp in Lichtgeschwindigkeit ein die Masse avisierender Popstar erwuchs. Der dramatische Gestus des Titelsongs <em><strong>Born To Die</strong></em> wirkt in Cinemascope gehalten, schwelgt und schwebt im Pathos, liefert zugleich das Rüstzeug für Krisenzeiten, indem es dem den Worten &#8220;<em>Cause you and I, we were born to die</em>&#8221; ein &#8220;<em>Try to have fun in the meantime</em>&#8221; beifügt. Fatalismus trifft auf Hunger nach Leben. Solche Attitüde wirkt nie auf ein Hinterzimmer beschränkt. <em><strong>Video Games</strong></em> wiederum ist eine musikgewordene Männerfantasie der sich verzehrenden, Hingabe praktizierenden Liebenden. Unschuldig vorgetragene Hymne, die all das impliziert, was heutzutage sonst gern mit einem offensiven <em>Fuck me</em> ausgedrückt wird. Rückwärtsgewandte Verklemmtheit oder Reiz des Unausgesprochenen? Ersteres, ohne Zweifel! Doch präsentiert sich Del Rey nicht als verhuschtes, kein Wässerchen trübendes Naivchen. Sie praktiziert nicht den auf Knien vollzogenen Purzelbaum in voremanipatorisch Zeiten. Dazu wirkt ein Song wie <em><strong>Blue Jeans</strong></em> im Vortrag zu dezidiert. Doch wo viele weibliche Popstars samt dazugehörigem Sex-Appeal jede Bühne sprengen, implodiert Lana Del Rey fast vor Begierde, ehe sich der Gefühlsschwall über den Hörer ergießt. Dann verströmen Zeilen wie &#8220;<em>Now my life is sweet like cinnamon/ Like a fucking dream I&#8217;m living in</em>&#8221; ein emotionales Idyll, in das man allzu gerne eintaucht (<em><strong>Radio</strong></em>). Ihr Sentiment wird volllippig artikuliert, ganz große, stark feminine Gefühle ergießen sich in perfekt geformte, schwülstige wie kräftige Refrains.</p>
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<p style="text-align: justify;">In der Summe fällt nur ein Mangel tatsächlich ins Gewicht. Dass von den zuvor unveröffentlichten Titel lediglich Radio, und mit Abstrichen <em><strong>Dark Paradise</strong></em> sowie <em><strong>Summertime Sadness</strong></em> zu begeistern vermögen. Die aufgestaute Erwartungshaltung entlädt sich jetzt in Nörgelei, plötzlich kramt ein jeder Musikkritiker nach Schwächen, trampelt auf dem herum, was im Sommer 2011 noch als so großartig und neu gegolten hatte. <strong>Lana Del Rey</strong> wird nicht länger der Nimbus der Neuentdeckung zugestanden, man diffamiert sie als clever designtes Sternchen, auf welches man zunächst reingefallen ist. Doch rechtzeitig mit der Veröffentlichung von <strong>Born To Die</strong> scheint die Erfolgsformel durchschaut, es wird zum Halali geblasen. Der fade Beigeschmack der Rezeption bleibt &#8211; will so gar nicht zu diesem ausgesprochen guten Album passen.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Born-To-Die_-Lana-Del-Rey-CMS-Source.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11464" title="Born To Die_ Lana Del Rey - CMS Source" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Born-To-Die_-Lana-Del-Rey-CMS-Source.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Born To Die ist am 27.01.2012 auf Vertigo Berlin erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.lanadelrey.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Release Gestöber 18 (The Holiday Crowd, Saint Etienne, Damien Jurado, The Kabeedies)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich bräuchte es keine Musikblogs. Zumindest nicht zum Streuen von Nachrichten. Das erledigen doch Stereogum, Pitchfork oder auch NME in ausreichendem Maße. Wenn Lana Del Reys Zahnfleisch blutet, wird dies zu Schlagzeilen verwurstet. Das neue, herrlich vergessenswerte Video einer durchschnittlichen Band erfährt viel Trara, ein fast ebenso großes Echo wie der aalglatte, auf knackige drei Minuten getrimmte Auftritt einer gerade überaus angesagten Formation in einer amerikanischen Late Night Show. Ob Wiedervereinigung einer zurecht in den Abfluss der Musikhistorie gespülten Band oder eine während eines Anfalls geistiger Umnachtung im Rahmen eines ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich bräuchte es keine Musikblogs. Zumindest nicht zum Streuen von Nachrichten. Das erledigen doch Stereogum, Pitchfork oder auch NME in ausreichendem Maße. Wenn Lana Del Reys Zahnfleisch blutet, wird dies zu Schlagzeilen verwurstet. Das neue, herrlich vergessenswerte Video einer durchschnittlichen Band erfährt viel Trara, ein fast ebenso großes Echo wie der aalglatte, auf knackige drei Minuten getrimmte Auftritt einer gerade überaus angesagten Formation in einer amerikanischen Late Night Show. Ob Wiedervereinigung einer zurecht in den Abfluss der Musikhistorie gespülten Band oder eine während eines Anfalls geistiger Umnachtung im Rahmen eines Konzertes verbrochene Cover-Version, all das sind Neuigkeiten um der Neuigkeit willen. Will ich wirklich wissen, wie es denn klingt, wenn Frau Feist einen auf Guns N&#8217; Roses macht? Doch nur dann, wenn das Resultat dieses Experiments aller Genialität spottet! Interessanter gerät die Sache lediglich, wenn ein erster Vorgeschmack auf ein bald erscheinendes Werk vorgestellt wird. Deshalb hören wir uns mal wieder in neue Alben rein, erfreuen und vorfreuen uns an dem, was Musik 2012 zu bieten hat. Weisen hin, worauf man nicht genug hinweisen kann.</p>
<h2>The Holiday Crowd</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/FDQAYtd4KYw" frameborder="0" width="550" height="403"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Beginnen wir mit einer im kanadischen Toronto angesiedelten Band namens <a href="http://www.facebook.com/TheHolidayCrowd" target="_blank"><strong>The Holiday Crowd</strong></a>. Das dieser Tage veröffentlichte Minialbum <strong>Over the Bluffs</strong> ist eine im Stile ein bisschen an <em>The Smiths</em> erinnernde Liebeserklärung an Scarborough, einem Stadtteil von Toronto. Dieses 7 Tracks umfassende, mit einer Spielzeit von knapp 25 Minuten irgendwo zwischen EP und LP verortete Werk erinnert auch daran, dass es aus den Achtzigern mehr zu schürfen gilt, als zumeist nur jenen vorwiegend unsäglichen Synthie-Pop. Kurzum The Holiday Crowd haben die richtigen Vorbilder &#8211; und das nötige Talent. Darum sollte man Over the Bluffs unbedingt anhören, auch wenn es derzeit viel prominentere Platten zu erlauschen gibt. Die Möglichkeit dazu bietet ein Album-Stream auf <a href="http://exclaim.ca/MusicVideo/ClickHear/holiday_crowd-over_bluffs_album_stream" target="_blank">Exclaim</a>.</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=1002943000/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/overthebluffs.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11530" title="overthebluffs" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/overthebluffs.jpg" alt="" width="460" height="460" /></a></p>
<p><em>Over the Bluffs ist am 24.01.2012 auf <a href="http://newromanticmusic.com/" target="_blank">New Romantic</a> erschienen.</em></p>
<h2>Saint Etienne</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich eine Formation ein eigenes Genre verdient hat, dann die Briten <a href="http://www.saintetienne.com/" target="_blank"><strong>Saint Etienne</strong></a> mit ihrem sophisticated Disco-Glam-Pop. So richtig ins Herz geschlossen habe ich sie seit ihrem Auftritt beim Berlin Festival 2009. Wie Sängerin <em>Sarah Cracknell</em> samt lässig drapierter Boa imponierte, ihr vornehm divareskes Charisma versprühte, das hatte Stil und Flair. In diesem Jahr schicken sich Saint Etienne nun an, das erste Studioalbum seit 2005 zu veröffentlichen. Als erste Kostprobe erfreut der Track <em><strong>Tonight</strong></em>, der belegt, dass das Trio noch immer im Saft steht. Wann die neue Platte das Licht erblickt, das steht noch nicht fest. Ob man die Scheibe um jeden Preis ergattern muss, vermag ich auch noch nicht zu sagen. Aber wenn Saint Etienne durch die Lande ziehen, dann darf man sich einen Auftritt unter keinen Umständen entgehen lassen. Selbst ein mittelstarkes Erdbeben kann nicht als Ausrede gelten! (Den kostenlosen Download von Tonight gibt es gegen Angabe von Sozialversicherungsnummer, Blutgruppe und Geburtsort auf der offiziellen Homepage von Saint Etienne.)</p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F34371427&amp;show_artwork=true" frameborder="0" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<h2>Damien Jurado</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/maraqopa.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11110" title="maraqopa" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/maraqopa.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich auf <a href="http://damienjurado.com/"><strong>Damien Jurado</strong></a> zu sprechen komme, weiten sich meine Augen vor Begeisterung. Schwärmerei für einen Singer-Songwriter, der zu den besten seiner Zunft gehört! Wie bereits berichtet erscheint sein jüngstes Album <strong>Maraqopa</strong> am 24.02.2012 auf Secretly Canadian. Jetzt dürfen wir einen zweiten Track, <em><strong>Museum of Flight</strong></em> nämlich, daraus bewundern. Ein feines, sanft im Falsett haderndes Stück, wie man es nach dem großen Album Saint Bartlett freilich erhoffen durfte. Wunderbarst! Unbedingt downloaden!</p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F34417780&amp;show_artwork=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p>Tourtermine:</p>
<p>28.01.2012 Köln &#8211; King Georg<br />
01.03.2012 Hamburg &#8211; Astra Stube<br />
07.03.2012 Berlin &#8211; Comet Club<br />
08.03.2012 Leipzig &#8211; UT Connewitz<br />
09.03.2012 Schorndorf &#8211; Manufaktur<br />
25.03.2012 Fribourg (CH) &#8211; Fri-Son<br />
26.03.2012 Zürich (CH) &#8211; El Lokal<br />
27.03.2012 Freiburg &#8211; White Rabbit</p>
<h2>The Kabeedies</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/soap.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11535" title="soap" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/soap.jpg" alt="" width="391" height="391" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mensch, was war Rumpus für ein enorm beschwingtes, aufgeweckt unterhaltsames Debüt! Nun legen die Briten <a href="http://www.facebook.com/thekabeedies" target="_blank"><strong>The Kabeedies</strong></a> mit <strong>Soap</strong> demnächst das zweite Album vor. Es gilt folglich die Qualität des Debüts zu bestätigen. Zumindest die erste Single <em><strong>Eyes</strong></em> kann mit bereits unter Beweis gestelltem Elan und der gezeigten Eingängigkeit nicht völlig mithalten. Einerlei! Ich für meinen Teil werde Soap auf alle Fälle voll Wohlwollen begegnen und den Lesern in Bälde über die Scheibe berichten. (<em>VÖ: 24.02.2012 auf Fierce Panda</em>)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34724830?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p>Das soll es an Neuvorstellung für heute mal wieder gewesen sein. Demnächst natürlich mehr!</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stets eine gute Idee von jeglicher Langeweile entfernt &#8211; Laura Gibson</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manch Sängerin hüpft in Bottiche der Extravaganz und merkt nicht, dass es doch nur Fettnäpfchen der Gekünsteltheit sind. Was freilich mit dem Rüstzeug der Ungelenkheit gesegnet, wird nie geschmeidig schillernde Bewegungen zelebrieren können. Andere wiederum drehen sich im Kreise, umrunden das eigene hyperfragile Gemüt, recken ein jede Körpchengröße sprengendes Seelchen aus der Brust. Aber nicht jede destruktive, emotionale Verwirrung gebiert Kunst, mitunter ist sie lediglich Futter für den Psychiater. Im Falle der amerikanischen Singer-Songwriterin Laura Gibson will ich Übertreibungen oder gar innerliche Zerwürfnisse ausschließen. Gibsons dieser Tage veröffentlichtes Werk La ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Manch Sängerin hüpft in Bottiche der Extravaganz und merkt nicht, dass es doch nur Fettnäpfchen der Gekünsteltheit sind. Was freilich mit dem Rüstzeug der Ungelenkheit gesegnet, wird nie geschmeidig schillernde Bewegungen zelebrieren können. Andere wiederum drehen sich im Kreise, umrunden das eigene hyperfragile Gemüt, recken ein jede Körpchengröße sprengendes Seelchen aus der Brust. Aber nicht jede destruktive, emotionale Verwirrung gebiert Kunst, mitunter ist sie lediglich Futter für den Psychiater. Im Falle der amerikanischen Singer-Songwriterin <strong>Laura Gibson</strong> will ich Übertreibungen oder gar innerliche Zerwürfnisse ausschließen. Gibsons dieser Tage veröffentlichtes Werk <strong>La Grande</strong> wirkt schick inszeniert, bleibt immer mindestens eine gute Idee von jeglicher Langeweile sowie aller Durchschnittlichkeit entfernt.</p>
<div id="attachment_11524" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lauragibsonphotocreditcityslang.jpg"><img class="size-full wp-image-11524" title="lauragibsonphotocreditcityslang" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lauragibsonphotocreditcityslang.jpg" alt="" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: City Slang</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Ambiente, in welchem Gibson ihre Songs ansiedelt, umwittern ausreichend Geheimnisse. Man käme nie auf den Gedanken, es als pittoresk abzutun. Der hier präsentierte Alternative Country scheint mit einer feinen, rustikalen Patina versehen. Dem entgegen spreizt sich die anmutige Stimme voll feenhaftem Hochglanz. Dieser sich verschränkende Charme umgarnt. Gibson streut ihre Einfälle und Lyrics nie gleich Konfetti in die Luft, überschüttet den Zuhörer nicht mit wie zufällig hereinprasselndem Stückwerk, das danach verlangt, mühsam zusammen gepuzzelt zu werden. Wie die Songwriterin Lyrics, Komposition und Vortrag aneinander schmiedet, diese handwerkliche Komponente gibt der Platte den nötigen Schliff. Sorgt dafür, dass Laura Gibson nicht so einfach aus dem Gedächtnis purzelt. Das gedämpfte <strong>Milk-Heavy, Pollen-Eyed</strong> etwa glimmert um den Satz &#8220;<em>I cannot keep myself from stumbling back to you</em>&#8220;, bietet mehr als die übliche Abhandlung von Wohl und Weh einer Beziehung. Nicht nur wegen des dezenten Bläserlamentos, vor allem weil Zeilen wie &#8220;<em>If salvation never takes our hands, we&#8217;d dance around the wreckage nonetheless</em>&#8221; eine Sprache sprechen, die sich nicht in Phrasen erschöpft, und eine Nachdenklichkeit vermitteln, die man sich als Hörer gerne zu eigen macht. <strong><em>Crow/Swallow</em></strong> formuliert Gedankenschwere (&#8220;<em>Time has a way of stealing our breath, and milking the light from our pores, many will fill their oak barrel wombs with patience instead of desire</em>&#8220;) mit Zärtlichkeit, ohne Bitterkeit. Verbiegt sich für keinen Reim, wiegt Worte derart sorgsam ab, dass sie auch weniger Wohlmeinende nie für zu leicht befinden können. Gibsons Texte ringen mit der Vergänglichkeit, sehen dem Tod entgegen (beispielsweise der Titelsong <em><strong>La Grande</strong></em> oder <em><strong>Feather Lungs</strong></em>), entwickeln dabei jedoch ein ungeahntes Plädoyer für Leidenschaften, verbunden mit einer entwaffnenden Einsicht (&#8220;<em>Babe, you were right about tomorrow. Time is not against us</em>&#8220;). <em><strong>Time Is Not</strong></em> fungiert jedoch nicht als Feigenblättchen eines von wurmstichigen Depressionen erfüllten Albums. Gibsons Sentimente und Hirnregungen schürfen tief, graben aber weder Hysterie noch Lethargie hervor.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28855989" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28855989" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/cityslang/01-la-grande">La Grande</a> by <a href="http://soundcloud.com/cityslang">cityslang</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">So sehr mir die textliche Ebene Freudensprünge abringt, will ich auch die Musik nicht mit Schweigen bedenken. Mitunter wehen sacht artikulierte lateinamerikanische Klänge durch die Lieder (<strong><em>Lion/Lamb</em></strong> oder <em><strong>Red Moon</strong></em>), brechen das folkige Korsett, verströmen eine schiefe Leichtigkeit, eine Wärme bar jeglicher Sprödnis. Auch an ausgesprochenem Western-Charme mangelt es nicht (<strong><em>Skin, Warming Skin</em></strong>), der Lap-Steel-Gitarre sei Dank. Insgesamt sind Gibsons Arrangement so markant wie dezent, eindringlich und dicht, gelegentlich altmodisch, oft eine ländliche Weite suggerierend. Der Sound erschafft ein in bestem Sinne kleinstädtisches Ambiente. Malerische Choräle oder existentielle Weltabgewandtheit sucht man vergebens, auf gegenwärtigen Schick gibt die Liedermacherin wenig.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/26477843?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>La Grande</strong> zeigt eine Singer-Songwriterin auf dem vorläufigen Zenit ihres Schaffens. <strong>Laura Gibson</strong> bietet Substanz, wo viele ihrer Kolleginnen nur prätentiös und mädchenhaft erscheinen, im Strudel der eigenen Empfindungen versogen agieren. In seiner Stimmigkeit zählt dieses Werk bereits jetzt zu den Highlights des Musikjahres 2012. Da es existiellen Dingen versöhnlich und ernst begegnet, dabei voll eleganter Schönheit schwingt, muss man es einfach gehört haben!</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lagrandecover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11523" title="LaGrande" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lagrandecover.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><em>La Grande ist am 13.01.12 auf City Slang erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.lauragibsonmusic.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.cityslang.com/free-mp3/40240/la-grande/" target="_blank">Kostenloser Download des Titelsongs La Grande</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spaßfraktion mit Brechstange &#8211; The Big Pink</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 12:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Indie Rock]]></category>
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		<description><![CDATA[Oh, wie habe ich mich gleich beim ersten Hören in den Song Dominos verknallt. Was für ein Refrain (&#8220;These girls fall like dominos&#8220;), der das eigene Vorstellungsvermögen in akrobatische Vergnügtheit taumeln ließ. Ebenfalls wunderfein: Velvet, ein sich mächtig auftürmender, wiederum stupender Track. Der Sound von The Big Pink mutete so unbeschwert hymnisch an, jegliche Coolness beiseite lassend, keine zur Pflichtübung verklärte Rotznäsigkeit, die Chose nie auf britische Blasiertheit trimmend. The Big Pink wirkten wie eine tolle Spaßfraktion, welche der Musikszene eine rar gewordene Unschuld zurück gab, aus Synthies eine Beschwingtheit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Oh, wie habe ich mich gleich beim ersten Hören in den Song <em>Dominos</em> verknallt. Was für ein Refrain (&#8220;<em>These girls fall like dominos</em>&#8220;), der das eigene Vorstellungsvermögen in akrobatische Vergnügtheit taumeln ließ. Ebenfalls wunderfein: <em>Velvet</em>, ein sich mächtig auftürmender, wiederum stupender Track. Der Sound von <strong>The Big Pink</strong> mutete so unbeschwert hymnisch an, jegliche Coolness beiseite lassend, keine zur Pflichtübung verklärte Rotznäsigkeit, die Chose nie auf britische Blasiertheit trimmend. The Big Pink wirkten wie eine tolle Spaßfraktion, welche der Musikszene eine rar gewordene Unschuld zurück gab, aus Synthies eine Beschwingtheit entkitzelten, die man nur noch selten erfuhr. Alles was an dem Album <em>A Brief History of Love</em> von großter Souveränität zeugte, wird im soeben veröffentlichten Nachfolgewerk <strong>Future This</strong> mit der Brechstange forciert.</p>
<div style="width: 300px; height: 204px;">
<div style="width: 300px; height: 169px;"><iframe name="Clipfish Embedded Image" src="http://www.clipfish.de/embed_image/?vid=3674443" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" align="left" width="300" height="169"></iframe></div>
<div style="margin-top: 0px; color: #0099cc; font-family: verdana,geneva,arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10px; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: bold; line-height: normal; text-align: center;">
<p><a style="cursor: pointer; text-decoration: underline;" title="The Big Pink  Stay Gold -Video" href="http://www.clipfish.de/musikvideos/video/3674443/the-big-pink-stay-gold/" target="_blank">Stay Gold von The Big Pink</a></p>
<p>© <a href="http://www.clipfish.de/musikvideos/artist/54927/the-big-pink/">The Big Pink</a>-Videos bei Clipfish</p>
</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Freilich ist Future This kein Griff in die kompositorische Mülltonne. Im Gegenteil, die Platte stellt sicher, dass The Big Pink nicht als Eintagsfliege in die Annalen der Musik eingehen. In Zeiten, in denen gefühlt jeder zweite Erdbewohner schon einmal Mitglied in einer Band war, langt das Talent von <em>Robbie Furze</em> and <em>Milo Cordell</em> locker, um auch noch in Erinnerung zu bleiben, wenn der überwiegende Rest bereits aus dem kollektiven Gedächtnis gepurzelt sein wird. Und dennoch muss ich dem Album den einen oder anderen Makel ankreiden. Beispielsweise den Umstand, dass es sein Pulver gleich zu Beginn verschießt. Mit den beiden ersten Titeln <em><strong>Stay Gold</strong></em> und <strong><em>Hit The Ground (Superman)</em></strong> knüpfen das Duo fast nahtlos an das starke Debüt an. Stay Gold bietet wieder ein Feuerwerk von einem Refrain auf, der sich völlig enthusiastisch überschlägt. Solch Songs entzücken die Massen. Danach plätschert vieles ein wenig zu gepimpt dahin, schwankt das Damoklesschwert kalkulierter Hipness über manchem Lied. Nö, langweilig wird ein Song wie <em><strong>Give It Up</strong></em> nicht wirklich, aber es fehlt die gitarrige Frische gegenüber protzblitzigen Beats. Manchmal verkehren The Big Pink ihre frühere Unverkrampftheit ins Gegenteil, marschieren bei <em><strong>Rubbernecking</strong></em> gleich fröhlich blechernen Duracell-Häschen dahin oder lavieren sich mit einer äußerst routinierten Nullachtfünfzehnhaftigkeit durch ein nichtssagendes <strong><em>Jump Music</em></strong> oder den bis auf den hervorragenden Kehrreim eher mittelmäßigen 80er-Aufguss <strong><em>Lose Your Mind</em></strong>, samt an Herrn Slashs beste Zeiten erinnernde Gedächtnis-Gitarre. Mit dem zurückhaltenderen, letzten Titel <em><strong>77</strong></em>, der ein wenig an Paradise Circus von Massive Attack erinnert, kriegt das Album jedoch wieder die Kurve.</p>
<p><iframe style="margin: 0pt; padding: 0pt;" src="http://widgets.beggarspromo.com/hittheground/widget.php" frameborder="0" scrolling="no" width="100%" height="180" data-audio-widget-jspf="http://widgets.beggarspromo.com/hittheground/jspf"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Einem dem imposanten Erstlingswerk nachstehenden <strong>Future This</strong> kann und möchte ich dennoch sehr viele positive Eigenschaften abgewinnen. <strong>The Big Pink</strong> bleiben eine fixe Größe am englischen Musikfirmament. Trotz eines weniger unbekümmertem Zugangs formen sie Momente, in denen das Popcorn nur so knallt. Um die Zukunft des Duos muss man sich trotz kleiner Entwicklungsdelle also keine echten Sorgen machen.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/futurethis.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11389" title="futurethis" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/futurethis.jpg" alt="" width="550" height="549" /></a></p>
<p><em>Future This ist am 13.01.12 auf 4AD erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://musicfromthebigpink.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Keine glubschäugigen Landeier &#8211; The Deep Dark Woods</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 20:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was in hiesigen Breiten völlige Vernachlässigung erfährt, wird andernorts gehegt und gepflegt. In Kanada beispielsweise finden sich immer wieder Bands, die einen ruralen Sound, der nicht auf Urbanität pocht, pflegen. Man muss nämlich nicht den Puls einer hyperaktiven Metropole fühlen, um anspruchsvolle wie zeitlose Musik zu ersinnen. Auch die Flucht in temporäre Einsiedelei samt anrühriger Naturerfahrung bringt doch nur Klänge hervor, die einen Kontrapunkt zum städtischen Sein darstellen wollen. Bei The Deep Dark Woods freilich scheint der Name Programm, bietet die Formation doch eine Mischung aus Folk und Americana, dessen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was in hiesigen Breiten völlige Vernachlässigung erfährt, wird andernorts gehegt und gepflegt. In Kanada beispielsweise finden sich immer wieder Bands, die einen ruralen Sound, der nicht auf Urbanität pocht, pflegen. Man muss nämlich nicht den Puls einer hyperaktiven Metropole fühlen, um anspruchsvolle wie zeitlose Musik zu ersinnen. Auch die Flucht in temporäre Einsiedelei samt anrühriger Naturerfahrung bringt doch nur Klänge hervor, die einen Kontrapunkt zum städtischen Sein darstellen wollen. Bei <strong>The Deep Dark Woods</strong> freilich scheint der Name Programm, bietet die Formation doch eine Mischung aus Folk und Americana, dessen intaktes ländliches Flair so einige Geschichten zu erzählen weiß. Das 2011 veröffentlichte Album <strong>The Place I Left Behind</strong> lässt vieles zurück, entfremdet sich von Orten wie Menschen, behält Erinnerungen dabei stets im Herzen, breitet diese oft voll wärmender Melancholie vor dem Hörer aus.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/TheDeepDarkWoods.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11325" title="TheDeepDarkWoods" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/TheDeepDarkWoods.jpg" alt="" width="550" height="365" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die aus der kanadischen Provinz Saskatchewan stammende Formation bedient mit ihrem jüngsten Werk keine schlichten Fantasien, die ein Zurück zur Natur verklären. Eher schon steht ein Track wie <em><strong>Big City Lights</strong></em> verstört vor den Kulissen der Stadt und spricht gleich einem Mantra von Ruhe und Stille. Um zum Aussteiger zu mutieren, muss man irgendwann zuvor den Trubel zunächst einmal umarmt haben. Doch The Deep Dark Woods sind keine glubschäugigen Landeier, die es voll Euphorie in die weite Welt verschlägt, nur um schon kurz darauf die zivilisatorische Dekadenz der Großstadt zu erkennen. Ihre Reflektionen beschäftigen sich viel grundsätzlicher mit menschlichen Irr- und Abwegen, mit Herzschmerz und unweinerlichem Verlierertum.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F19061795&amp;color=485A2F&amp;show_comments=false" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F19061795&amp;color=485A2F&amp;show_comments=false" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/sugar-hill-records/01-west-side-street">The Deep Dark Woods &#8211; West Side Street</a> by <a href="http://soundcloud.com/sugar-hill-records">Sugar Hill Records</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Never Prove False</strong></em> etwa propagiert den Fortgang, einen in dramatischen Folk gewandeteten Aufbruch in ein fremdes Land, welches schon mit einem Hauch Exotik lockt und über den Schmerz der notwendigen Trennung überschattet. Wirklich großartig fächert <strong><em>The Ballad of Frank Dupree</em></strong> die Gedanken eines Mörders vor der Hinrichtung auf, das Selbstmitleid eines verpfuschten Existenz, die Konfrontation mit der betrübten Mutter, allzu späte Einsichten. <em><strong>The Banks of the Leopold Canal</strong></em> wiederum handelt vom Einberufungsbefehl eines Soldaten, der ihn in den Krieg gegen die Nazis, genauer gesagt zur Schlacht an der Scheldemündung, schickt. Letztlich thematisieren The Deep Dark Woods gewollte wie ungewollte Abschiede sowie Wege, die in den Abgrund führen. Die Lieder definieren ein wie ein Schatzkästchen gehütetes Gefühl von Heimat ebenso, wie sie natürlich auch in die Ferne vagabundieren, nach Neuem streben. Jene Unrast tritt besonders im in jeglicher Hinsicht formidablen Titelsong <em><strong>The Place I Left Behind</strong></em> zutage. Eine Unruhe des Herzens lässt sich auf bei <em><strong>Virginia</strong></em> konstatieren, wenn eine süßliche Orgel das Liebesleid des in den Fängen der Angebeteten zappelnden Mannes untermalt. Wie <em><strong>Mary&#8217;s Gone</strong></em> gekonnt auf die Tränendrüse drückt, sagt viel über das Songwriting der Band aus. The Deep Dark Woods versteigen sich nie zu großen Dramen, schildern Schicksale mit einer Schlichtheit, vermeiden Mal für Mal ein Übermaß an Worten. Solch textliche Prägnanz wird durch die klare, ungeschniegelte, erdige Stimme <em>Ryan Boldt</em>s ergänzt, abgerundet von einem wohldosierten, so abwechslungsreichen wie zugleich charakteristischen Sound aus Orgel, Banjo und Pedal-Steel-Gitarre.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/F70clgt8RnQ" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Ob bluesige Note oder herrlichste Folkigkeit, ob Ballade oder schunkeliger Country, stets strahlt die Band unverfälschte Klänge aus. Eine ländliche Musik, die im Gestern wie im Heute fußt, sich abseits aller Klischees bewegt und perfekt austariert erschallt. Das absolut stimmige <strong>The Place I Left Behind</strong> driftet nie in die Angestrengtheit vieler Genre-Genossen ab, klingt umso fokussiert, je rastloser die Protagonisten der Songs durch das Leben stapfen. <strong>The Deep Dark Woods</strong> haben mit der Platte eines der echten Highlights des Jahres 2011 gesetzt. Eines, das lohnt, die musikalischen Leckerbissen von 2012 noch ein wenig schmoren zu lassen!</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/theplaceileftbehind.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11416" title="theplaceileftbehind" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/theplaceileftbehind.jpg" alt="" width="550" height="495" /></a></p>
<p><em>The Place I Left Behind ist am 18. 10.2011 auf Sugar Hill Records erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://thedeepdarkwoods.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stippvisite 14/01/12 (Weg mit der Peitsche in unseren Köpfen)</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble]]></category>
		<category><![CDATA[The Nocturnes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich in diesen Tagen die negativen Schlagzeilen gleich Karnickeln vermehren, dann sollte man das Gemüt mit schönen Dingen aufpäppeln. Man läuft in Zeiten der Globalisierung so leicht Gefahr, einen Kursrutsch an asiatischen Börsen persönlich zu nehmen. Jeden Rülpser einer Rating-Agentur als Angriff auf den eigenen Wohlstand zu verstehen. Wir meinen, auf Gedeih und Verderb den wirtschaftlichen Entwicklungen ausgeliefert zu sein. Hören sogar hin, wenn Arbeitgeberverbände die Versklavung der Beschäftigten als Idealzustand benennen. Aber werten wir es doch als zivilisatorische Errungenschaft, dass wir die Peitsche nicht mehr fürchten müssen! Höchstens ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn sich in diesen Tagen die negativen Schlagzeilen gleich Karnickeln vermehren, dann sollte man das Gemüt mit schönen Dingen aufpäppeln. Man läuft in Zeiten der Globalisierung so leicht Gefahr, einen Kursrutsch an asiatischen Börsen persönlich zu nehmen. Jeden Rülpser einer Rating-Agentur als Angriff auf den eigenen Wohlstand zu verstehen. Wir meinen, auf Gedeih und Verderb den wirtschaftlichen Entwicklungen ausgeliefert zu sein. Hören sogar hin, wenn Arbeitgeberverbände die Versklavung der Beschäftigten als Idealzustand benennen. Aber werten wir es doch als zivilisatorische Errungenschaft, dass wir die Peitsche nicht mehr fürchten müssen! Höchstens die Peitsche in unseren Köpfen, die uns auf permanentes Funktionieren trimmt. Und hier hilft die Kunst, schärft Sinne und erfreut, sät Grübelei und Freude. Lenkt von Nebensächlichkeiten ab und fokussiert. So auch heute vorgestellte Musik.</p>
<h2>Downloadtipp:</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32431977?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="364"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Folk meets Shoegaze, so lässt sich die Philosophie der Band <a href="http://thenocturnesmusic.com/" target="_blank"><strong>The Nocturnes</strong></a> zusammenfassen. Mit <em>Emma Ruth Rundle</em>, ihres Zeichens auch Gitarristin der Post-Rock-Formation Red Sparowes, hat die Band eine veritable Frontfrau vorzuweisen. Das 2011 erschienene Album <strong>Aokigahara</strong> ist nicht frei von Längen, besitzt aber einige lauschige und andächtige Momente voll zeitloser Entrückheit. Der unspektakuläre, raffiniert repetetive Titel <em><strong>Love</strong></em> etwa zählt dazu. Natürlich auch der nahezu sakral anmutende Titelsong <em><strong>Aokigahara</strong></em>. Fast ebenso geglückt: <em><strong>The Road</strong></em> mit schön verwobenem Gesang. Diesem als kostenlosen Download <a href="http://thenocturnes.bandcamp.com/album/aokigahara" target="_blank">auf bandcamp</a> verfügbaren Album sollte man in einer Mußestunde sein Ohr leihen. (<a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/12/nocturnes-folkgaze.html" target="_blank">via Coast Is Clear</a>)</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=3058612770/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<h2>Livetipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/iforseethedarkaheadifistay.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11505" title="iforseethedarkaheadifistay" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/iforseethedarkaheadifistay.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Musik eine ureigene Welt kreiert, die vor Atmosphäre nur so strotzt, sich in Rätseln vertieft, mit fiebrigen Schauern die Sinne weckt, dann sollte man solch Großartigkeit dankbar erlauschen. Im Falle von <a href="http://www.tkde.net/" target="_blank"><strong>The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble</strong></a> möchte ich nicht müde werden, die Faszination hervorzustreichen, die dieser einzigartige Sound in mir weckt. Wer seinerseits tief in unergründliche Gefilde eintauchen möchte, dem bietet sich mit <strong>Live &#8211; I Forsee the Dark Ahead, If I Stay</strong> eine feine Gelegenheit. Das erste Livealbum der niederländischen Formation liefert eine Werkschau, welche einen guten Eindruck vom bisherigen Schaffen vermittelt, dank zweier unveröffentlichter Tracks auch dem eingeschworenen Fan etwas Neues bietet. Den zwischen 2006 und 2011 in Spanien, Ungarn, Polen, Slowenien und den Niederlanden entstanden Mitschnitten haftet eine beeindruckende Aura an, die jeglicher Beschreiben letztlich doch nur spottet. Daher empfehle ich einmal mehr eine vertiefende Beschäftigung. Live &#8211; I Forsee the Dark Ahead, If I Stay ist <a href="http://shop.tkde.net/album/live-i-forsee-the-dark-ahead-if-i-stay" target="_blank">auf bandcamp</a> als Download verfügbar, bei dem man den Preis selbst bestimmen darf. Dieser muss nicht zwangsläufig 0 Euro betragen! (<a href="http://www.schallgrenzen.de/the-kilimanjaro-darkjazz-ensemble/" target="_blank">bei Schallgrenzen gefunden</a>)</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=4053691341/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<h2>Entdeckertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/extinctions.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11506" title="extinctions" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/extinctions.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer bereits 30 Lenze oder mehr auf dem Buckel hat, wird sich vielleicht an eine Zeit erinnern, als man noch musikalischen Instanzen fernab des Internets folgte, auf die Empfehlung von Musikmagazinen hörte oder dem Verkäufer im lokalen Plattenladen vertraute. Irgendwie sehe ich heutzutage trotz gefühlter Millionen an Musikblogs wenige seriöse Autoritäten, deren eloquent geäußerter Geschmack stets gute Songs garantieren. Eva-Maria vom <em>Polarblog</em> freilich zählt zu den wenigen Ausnahmen. Was sie <a href="http://polarblog.de/2012/01/04/ueber-die-wueste-und-in-die-waelder-mit-den-burning-hearts/" target="_blank">empfiehlt</a>, beschert oft und öfter Freude. So auch die jüngst ans Herz gelegte finnische Formation <strong><a href="http://burningheartsmusic.com/" target="_blank">Burning Hearts</a></strong>.  Wer dem &#8211; laut Eigendefinition &#8211; Electro-Folk-Pop lauscht, wird auf das Angenehmste berührt. Beispielsweise vom Song <strong><em>Burn Burn Burn</em></strong>, dem Single-Vorboten des für Februar angekündigten Albums <strong>Extinctions</strong>. Das Lied offeriert weit mehr als sacht dahin plätschernden, wohltemperierten Indie-Pop, den kein Wässerchen zu trüben vermag. Es hat schlicht und ergreifend zu viel Charme, um in Unscheinbarkeit zu verharren. Auch <em><strong>Into The Wilderness</strong></em> ist sehr gefällig, zeigt, dass Electro-Pop nicht immer als Drohung aufgefasst werden muss.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&amp;g=1" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&amp;g=1" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/solinarecords/06-burn-burn-burn">Burning Hearts: Burn Burn Burn</a> by <a href="http://soundcloud.com/solinarecords">Solina Records</a></span></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13845336" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13845336" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/burninghearts/into-the-wilderness">Into The Wilderness</a> by <a href="http://soundcloud.com/burninghearts">Burning Hearts</a></span></p>
<p>Heute ist nicht alle Tage, demnächst mehr, keine Frage!</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Release Gestöber 17 (Justin Townes Earle, Great Lake Swimmers, Xiu Xiu, Speech Debelle)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 18:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
		<category><![CDATA[free & legal download]]></category>
		<category><![CDATA[Great Lake Swimmers]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Townes Earle]]></category>
		<category><![CDATA[kostenloser Download]]></category>
		<category><![CDATA[Speech Debelle]]></category>
		<category><![CDATA[Xiu Xiu]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal erinnert mich die ganze Musikpromotion ein wenig an marketenderisches Geschrei, das die überreifeste Banane zur kostenlosen Verkostung feilbietet. Oder an nen Metzger, welcher für sein Qualitätswurst wirbt, indem er mit Wurstenden für die Delikatesse wirbt. So stellt sich mitunter der erste Vorgeschmack auf ein neues Album entweder als ganz nahe am Abfallprodukt vorbeischrammendes Etwas heraus oder entpuppt sich als auf der Zunge zergehendes Glanzlicht, das den Rest des Albums später recht mickrig aussehen lässt. Wenn wir uns also heute ein paar Hörproben gönnen, dann auch unter dem Vorbehalt, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Manchmal erinnert mich die ganze Musikpromotion ein wenig an marketenderisches Geschrei, das die überreifeste Banane zur kostenlosen Verkostung feilbietet. Oder an nen Metzger, welcher für sein Qualitätswurst wirbt, indem er mit Wurstenden für die Delikatesse wirbt. So stellt sich mitunter der erste Vorgeschmack auf ein neues Album entweder als ganz nahe am Abfallprodukt vorbeischrammendes Etwas heraus oder entpuppt sich als auf der Zunge zergehendes Glanzlicht, das den Rest des Albums später recht mickrig aussehen lässt. Wenn wir uns also heute ein paar Hörproben gönnen, dann auch unter dem Vorbehalt, dass man daraus nicht zwangsläufig ein Urteil ableiten kann. Eher schon aus dem bisherigen Werk eines Künstlers oder einer Band. Denn die Liebe zu jenen erfährt mit jedem neuem Album, jeder Tour eine Bestätigung. Es scheint wie eine Ehe. Wenn die Schmetterlinge im Bauch vor den Traualtar flattern, auch nach all der anfänglichen Aufregung im Alltag weiter herumschwirren, dann sinkt mit jedem verstreichenden Lenz die Wahrscheinlichkeit, dass sich die bunten Falter vertschüssen. Wer also einen Musiker besonders mag, drückt auch schon mal ein Äuglein zu, wenn die Musikpromotion mal nicht die leckerste Schokoladenseite einer Band hervorkehrt. Noch mehr schätzt man freilich, wenn gleich zum Auftakt ein Leckerbissen gereicht wird.</p>
<h2><strong>Justin Townes Earle</strong></h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/SaTX_MjuS1Y" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="www.justintownesearle.com/" target="_blank">Justin Townes Earle</a></strong> begleiten wir schon länger auf seinem musikalischen Weg. Uns ist durchaus bewusst, dass man mit Edel-Country und Americana in Deutschland nicht unbedingt die Massen hinter dem Ofen hervorlockt. Speziell dann nicht, wenn man noch in der Blüte seiner Jahre steht. Ein altersweise Stimme tut sich beim Country schon leichter. Americana wiederum wird von der Kritik wohlwollender aufgenommen, je stärker sie an den eigenen Wurzeln knabbert. Der Storyteller Earle dekonstruiert keine Genres, er erzählt seine Geschichten realitätsnah wie ungekünstelt, mit der Gabe einer Einfühlung. Ob <em>Midnight at the Movies</em> oder <em>Harlem River Blues</em>, allein diese zwei Platten brachten tolle Lieder hervor. Das in Amerika am <span style="text-decoration: underline;">27.03.2012</span> auf <a href="http://www.bloodshotrecords.com/" target="_blank">Bloodshot Records</a> erscheinende <strong>Nothing&#8217;s Gonna Change The Way You Feel About Me Now</strong> wird seinen Vorgängern in nichts nachstehen. Weil der Titelsong <em>Nothing&#8217;s Gonna Change The Way You Feel About Me Now</em> sehr gut klingt und Justin Townes Earle noch auf jeder Scheibe einige Highlights versammelt hatte. Auf seiner <a href="http://www.justintownesearle.com/" target="_blank">Homepage</a> gibt es besagtes Lied derzeit als Gratis-Download. Wer sich gegen eine E-Mail-Registrierung sträubt, wird auch beim Rolling Stone <a href="http://mp3.rollingstone.com/download/03NothingsGonnaChangetheWayYouFeelAboutMeNow.mp3" target="_blank">fündig</a>.</p>
<h2><strong>Great Lake Swimmers</strong></h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/newwildeverywhere.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11491" title="newwildeverywhere" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/newwildeverywhere.jpg" alt="" width="460" height="460" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Herzensangelegenheit. Ein anderes Wort will mir nicht einfallen, wenn ich an das Wirken der <a href="http://www.greatlakeswimmers.com/" target="_blank"><strong>Great Lake Swimmers</strong></a> denke. Wie Mastermind <em>Tony Dekker</em> zeitgemäßen Folk von höchster Eigenständigkeit ersinnt, das begeistert mich stets. Nachdenklichkeit und Tiefgang berührt das Herz, erzeugt eine Stimmung des Sehnens, die nicht die üblichen Befindlichkeiten abspult. Die Magie des neuen Albums <strong>New Wild Everywhere</strong> (VÖ: <span style="text-decoration: underline;">30.03.2012</span> auf <a href="http://www.nettwerk.com/" target="_blank">Nettwerk</a>) will ich daher keine Sekunde lang anzweifeln. Als erste Single-Auskopplung erscheint am 17. Januar das ungewohnt rockige, deftig beschwingte <em><strong>Easy Come Easy Go</strong></em>. Ein wirklich guter Track, der die Neugier weiter anstachelt. Wird dem distinktive Sound der Great Lake Swimmers eine neue Facette beigefügt?</p>
<p><object width="100%" height="225" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1469891" /><embed width="100%" height="225" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1469891" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/nettwerkmusicgroup/sets/great-lake-swimmers-easy-come">Great Lake Swimmers &#8211; Easy Come Easy Go (radio edit)</a> by <a href="http://soundcloud.com/nettwerkmusicgroup">nettwerkmusicgroup</a></span></p>
<h2><strong>Xiu Xiu</strong></h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/xiuxiualways.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11495" title="xiuxiualways" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/xiuxiualways.jpg" alt="" width="432" height="432" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://xiuxiu.org/" target="_blank"><strong>Xiu Xiu</strong></a> ist stets für einen gepflegten Schockeffekt gut. Mastermind <em>Jamie Stewart</em> provoziert mit avantgardistischem Touch, schreckt auch vor ausgesprochener Weinerlichkeit nie zurück. Man denke nur an das Album <em>Dear God, I Hate Myself</em>, und speziell an das gleichnamige Titellied samt Video, zweifelsohne eines der Hightlights des Musikjahres 2010. Nun meldet sich Xiu Xiu mit dem Track <em><strong>Hi</strong></em> zurück, der die neue Platte <strong>Always</strong> ankündigt (VÖ: <span style="text-decoration: underline;">27.02.2012</span> auf <a href="http://www.bellaunion.com/index.php/site/" target="_blank">Bella Union</a>). Hi ist ein starker Song, der die gewohnten Stärken einmal mehr hervorkehrt. Wie Xiu Xiu Pop-Melodien mit Beklemmung füllt, das ist nach wie vor nichts für zartbesaitete Gemüter.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32328383" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32328383" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/xiu-xiu-music/xiu-xiu-hi">Hi</a> by <a href="http://soundcloud.com/xiu-xiu-music">Xiu Xiu</a></span></p>
<h2><strong>Speech Debelle</strong></h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/freedomofspeech.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11497" title="freedomofspeech" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/freedomofspeech.jpg" alt="" width="550" height="581" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mal ehrlich, man hatte die britische Rapperin <a href="http://www.speechdebelle.com/" target="_blank"><strong>Speech Debelle</strong></a> eigentlich schon wieder vergessen. Sie schien eine Eintagsfliege, die mit ihrem Debüt <em>Speech Therapy</em> zwar 2009 den Mercury Music Prize gewinnen konnte, danach aber nicht mehr wirklich in Erscheinung trat. Anfang Februar wird das Nachfolgealbum <strong>Freedom Of Speech</strong> in hiesigen Breiten veröffentlicht (VÖ: <span style="text-decoration: underline;">10.02.2012</span> auf <a href="http://www.bigdada.com/" target="_blank">Big Dada</a>). Soviel möchte ich schon verraten: Die Geschichte des Rap muss keinesfalls umgeschrieben werden, ein paar Titel sind mehr als nur ordentlich, der Rest tönt &#8211; euphemistisch ausgedrückt &#8211; eher unauffällig. Den Track <em><strong>Studio Backpack Rap</strong></em> gibt es <a href="http://snd.sc/sOwpEU" target="_blank">hier</a> als kostenlosen Download. Wer aufgrund dieses guten Titels dem Album voll Spannung harrt, dem sei gesagt, dass man hier einen der rar gesäten Höhepunkte serviert bekommen hat. Über den Rest breche ich zu gegebener Zeit mein Schweigen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/33963194?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://mp3.rollingstone.com/download/03NothingsGonnaChangetheWayYouFeelAboutMeNow.mp3" length="3698586" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Schnee von morgen &#8211; Stars For The Banned</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2012/01/schnee-von-morgen-stars-for-the-banned/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schnee-von-morgen-stars-for-the-banned</link>
		<comments>http://www.lieinthesound.de/2012/01/schnee-von-morgen-stars-for-the-banned/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Stars For The Banned]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch Album des vergangenen Jahres wurde auf diesem Blog nicht ausreichend gewürdigt. Und ehe uns 2012 mit verlockenden Neuerscheinung ködert, will ich meinen Blick in den kommenden Tagen noch ab und an zurück schweifen lassen. Der Wiener Robert Guenther hat mit seinem Projekt Stars For The Banned ein Debüt vorgelegt, welches in Sachen Larmoyanz und Tristesse an eine Zeit erinnert, da solch Attitüde noch als schicklich empfunden wurde. Früher waren dosiert desperate Emotionen noch unabdingbarer Bestandteil alternativer Musik, doch so wie sich Radiohead davon entfernten, lieber in Lethargie und Orientierungslosigkeit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Manch Album des vergangenen Jahres wurde auf diesem Blog nicht ausreichend gewürdigt. Und ehe uns 2012 mit verlockenden Neuerscheinung ködert, will ich meinen Blick in den kommenden Tagen noch ab und an zurück schweifen lassen. Der Wiener <em>Robert Guenther</em> hat mit seinem Projekt <strong>Stars For The Banned</strong> ein Debüt vorgelegt, welches in Sachen Larmoyanz und Tristesse an eine Zeit erinnert, da solch Attitüde noch als schicklich empfunden wurde. Früher waren dosiert desperate Emotionen noch unabdingbarer Bestandteil alternativer Musik, doch so wie sich Radiohead davon entfernten, lieber in Lethargie und Orientierungslosigkeit vergingen, derart ratlos verharrten viele Bands in Apathie. Stars For The Banned kultiviert eine derzeit sehr gestrige Tradition, die durchaus der Schnee von morgen sein könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Stars_For_The_Banned_Pressefoto_4_high_res.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11485" title="Stars_For_The_Banned_Pressefoto_4_high_res" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Stars_For_The_Banned_Pressefoto_4_high_res.jpg" alt="" width="550" height="778" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das selbstbetitelte Album wirkt weinerlich, ohne dabei in Würdelosigkeit abzudriften. Es kennt keinerlei Hysterie, maltnie völlig Schwarz auf Schwarz. Dadurch wird es erst verdaulich. Zeilen wie &#8220;<em>The car is really burning fast/ The brakes were never meant to last</em>&#8221; bieten bei allem Trübsinn vereinzelt auch ein klitzekleines Augenzwinkern an. Deshalb steht ein Song wie etwa <em><strong>Arrest My Eyes</strong></em> bei mir hoch im Kurs. Denn obwohl ich kein Freund von Lyrics bin, die sich extrem auf Gedanken- und Eindrucksfetzen fokussieren und daraus einen Labyrinth konstruieren, aus dem der Ausweg als vage letzte Hoffnung erscheint, so bin ich wirklich angetan, in welcher Qualität dies hier geschieht. Weil Guenthers Vortrag komplexe Emotionen hervorzukitzeln versteht, den Hörer dabei mit erstaunlicher Leichtigkeit in seine Perspektive schlüpfen lässt. Weil eine nebulöse Zuversicht manch Lieder vor bleischwerem Fatalismus rettet, die Bitterkeit ein bisschen verdünnt (<em><strong>Taste</strong></em>). Die Worte &#8220;<em>We will choke/ On a tiny overdose of hope</em>&#8221; fassen die Stärke dieser Platte zusammen, die einen gefasst verzweifelten Protagonisten herumirren lässt. Nicht phlegmatisch, zynismusfrei &#8211; und deshalb auch unzeitgemäß. <em><strong>Numbered Rows</strong></em> wirkt darum auch wie ein feines Überbleibsel von vor mindestens zehn Jahren. Zu den weiteren Highlights zählt das schwülstige Chiffren skandierende <em><strong>The Arrows</strong></em>, auch <strong><em>Party For The Weak</em></strong> mit der beschwörerischen Zeile &#8220;Keep your secrets long enough&#8221; quält sich durch hörenswerte Schmerzen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28817616?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20751628" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F20751628" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/starsforthebanned/arrest-my-eyes">Arrest My Eyes</a> by <a href="http://soundcloud.com/starsforthebanned">starsforthebanned</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stars For The Banned</strong> entwickelt eine Sogwirkung, welche den Hörer mit jedem Lied weiter in einen tiefgründigen Gefühlsstrudel zieht. Der Sound verleugnet Vorbilder nicht, bleibt jedoch stets spannend genug, um die Bühne für einen großartig larmoyanten Vortrag und gut ersonnene Lyrics zu bieten. Man verzettelt und verheddert sich in dem Album, da es nie in Offensichtlichkeiten und Trivialitäten mündet, zugleich jedoch keinesfalls als verstörender Hauch von nichts irgendeinen Trend bedient. Stars For The Banned schüttelt flockigen Schnee von gestern über uns aus. Oder wird es gar der  Schnee von morgen?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/starsforthebannedcover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11484" title="starsforthebannedcover" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/starsforthebannedcover.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Stars For The Banned ist am 30.09.2011 auf Labelship erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.starsforthebanned.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>50 Albenschmankerln des Jahres 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Listen]]></category>
		<category><![CDATA[Bestenliste]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus mir wird in diesem Leben kein Apostel des Metal mehr. Und R&#8217;n'B wird mir nie wirklich geheuer erscheinen. Auch die Geschmacksnerven der werten Co-Bloggerin grasen einen wohldefinierten Bereich ab. Kurzum, unsere 50 Platten des Jahres erheben keinerlei Anspruch jegliches Genre gebührend zu berücksichtigen. Wir bleiben so aufgeschlossen wie möglich, behalten uns allerdings vor, Dinge gänzlich zu ignorieren, die uns schlichtweg langweilig oder saumäßig mühsam erscheinen. Die Musik schenkt schöne Stunden, auch wenn man keine Fleet Foxes hört und sich an Bon Iver nicht ergötzt. Diese 50 Werke können wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aus mir wird in diesem Leben kein Apostel des Metal mehr. Und R&#8217;n'B wird mir nie wirklich geheuer erscheinen. Auch die Geschmacksnerven der werten Co-Bloggerin grasen einen wohldefinierten Bereich ab. Kurzum, unsere 50 Platten des Jahres erheben keinerlei Anspruch jegliches Genre gebührend zu berücksichtigen. Wir bleiben so aufgeschlossen wie möglich, behalten uns allerdings vor, Dinge gänzlich zu ignorieren, die uns schlichtweg langweilig oder saumäßig mühsam erscheinen. Die Musik schenkt schöne Stunden, auch wenn man keine Fleet Foxes hört und sich an Bon Iver nicht ergötzt. Diese 50 Werke können wir besten Gewissens empfehlen. Sie spiegeln das wieder, was 2011 auf unserem Blog gelobt, mitunter vergöttert, stets mit gedankenvoller Schreibe begleitet wurde. Wir hoffen, auch 2012 ähnlich vielen Schmankerln verwöhnt zu werden.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-1.jpg"> <img class="alignnone size-full wp-image-11471" title="Top502011-1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-1.jpg" alt="" width="550" height="183" /></a><br />
1. <strong><a href="http://www.facebook.com/darkdarkdark" target="_blank">Dark Dark Dark</a></strong> – <em><strong>Wild Go</strong></em><br />
2. <strong><a href="http://www.kasabian.co.uk/de/home/" target="_blank">Kasabian</a></strong> – <em><strong>Velociraptor!</strong></em><br />
3. <strong><a href="http://florenceandthemachine.net/" target="_blank">Florence + the Machine</a></strong> – <em><strong>Ceremonials</strong></em><br />
4. <strong><a href="http://www.ladytron.com/" target="_blank">Ladytron</a></strong> &#8211; <strong><em>Gravity The Seducer</em></strong><br />
5. <strong><a href="http://www.myspace.com/joelalme" target="_blank">Joel Alme</a></strong> – <em><strong>Waiting For The Bells</strong></em><br />
6. <strong><a href="http://annacalvi.com/" target="_blank">Anna Calvi</a></strong> – <em><strong>Anna Calvi</strong></em><br />
7. <strong><a href="http://www.listentofeist.com/" target="_blank">Feist</a></strong> &#8211; <em><strong>Metals</strong></em><br />
8. <a href="http://www.facebook.com/stillcorners" target="_blank"><strong>Still Corners</strong></a> &#8211; <em><strong>Creatures Of An Hour</strong></em><br />
9. <a href="http://thedeepdarkwoods.com/wp/" target="_blank"><strong>The Deep Dark Woods</strong></a> &#8211; <em><strong>The Place I Left Behind</strong></em><br />
10. <a href="http://anebrun.com/" target="_blank"><strong>Ane Brun</strong></a> – <em><strong>It All Starts With One</strong></em></p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11472" title="Top502011-2" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-2.jpg" alt="" width="550" height="183" /></a><br />
11. <strong><a href="http://www.heysinfang.com/" target="_blank">Sin Fang</a></strong> &#8211; <em><strong>Summer Echoes</strong></em><br />
12. <strong><a href="http://www.amontobin.com/" target="_blank">Amon Tobin</a></strong> &#8211; <em><strong>ISAM</strong></em><br />
13. <strong><a href="http://fmbelfast.com/" target="_blank">FM Belfast</a></strong> &#8211; <em><strong>Don&#8217;t Want To Sleep</strong></em><br />
14. <strong><a href="http://www.brettanderson.co.uk/" target="_blank">Brett Anderson</a></strong> &#8211; <em><strong>Black Rainbows</strong></em><br />
15. <a href="http://africahitech.com/" target="_blank"><strong>Africa Hitech</strong></a> &#8211; <em><strong>93 Million Miles</strong></em><br />
16. <a href="http://erlandandthecarnival.com/" target="_blank"><strong>Erland &amp; The Carnival</strong></a> &#8211; <em><strong>Nightingale</strong></em><br />
17. <strong><a href="http://juliettecommagere.bandcamp.com/" target="_blank">Juliette Commagere</a></strong> &#8211; <em><strong>The Procession</strong></em><br />
18. <strong><a href="http://www.noelgallagher.com/" target="_blank">Noel Gallagher&#8217;s High Flying Birds</a></strong> &#8211; <em><strong>Noel Gallagher&#8217;s High Flying Birds</strong></em><br />
19. <strong><a href="http://www.whitelies.com/" target="_blank">White Lies</a></strong> &#8211; <em><strong>Ritual</strong></em><br />
20. <strong><a href="http://www.facebook.com/weareEXITMUSIC" target="_blank">Exitmusic</a></strong> &#8211; <em><strong>From Silence</strong></em></p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11473" title="Top502011-3" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-3.jpg" alt="" width="550" height="183" /></a><br />
21. <a href="http://www.attwenger.at/" target="_blank"><strong>Attwenger</strong></a> &#8211; <em><strong>flux</strong></em><br />
22. <a href="http://www.facebook.com/pages/Papercuts/129634500431437" target="_blank"><strong>Papercuts</strong></a> &#8211; <em><strong>Fading Parade</strong></em><br />
23. <strong><a href="http://www.starsforthebanned.com/" target="_blank">Stars For The Banned</a></strong> &#8211; <em><strong>Stars For The Banned</strong></em><br />
24. <a href="http://www.tinariwen.com/" target="_blank"><strong>Tinariwen</strong></a> &#8211; <em><strong>Tassili</strong></em><br />
25. <strong><a href="http://blockie.de/" target="_blank">Sebastian Block</a></strong> &#8211; <strong>Bin ich du</strong><br />
26. <strong><a href="http://www.susannesundfor.com/" target="_blank">Susanne Sundfør</a></strong> &#8211; <em><strong>The Brothel</strong></em><br />
27. <a href="http://saekert.com/" target="_blank"><strong>Säkert!</strong></a> &#8211; <em><strong>Säkert! På Engelska</strong></em><br />
28. <strong><a href="http://www.nilspettermolvaer.info/" target="_blank">Nils Petter Molvær</a></strong> &#8211; <em><strong>Baboon Moon</strong></em><br />
29. <strong><a href="http://affairsoftheheart.de/artists.html#faal" target="_blank">Flare Acoustic Arts League</a></strong> &#8211; <em><strong>Big Top/Encore</strong></em><br />
30. <a href="http://otherlives.com/" target="_blank"><strong>Other Lives</strong></a> – <em><strong>Tamer Animals</strong></em></p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11474" title="Top502011-4" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-4.jpg" alt="" width="550" height="183" /></a><br />
31. <strong><a href="http://www.thejezabels.com/" target="_blank">The Jezabels</a></strong> &#8211; <em><strong>Prisoner</strong></em><br />
32. <strong><a href="http://dearreadermusic.com/" target="_blank">Dear Reader</a></strong> &#8211; <em><strong>Idealistic Animals</strong></em><br />
33. <a href="http://lindiortega.ca/" target="_blank"><strong>Lindi Ortega</strong></a> &#8211; <em><strong>Little Red Boots</strong></em><br />
34. <a href="http://www.helgijonsson.com/" target="_blank"><strong>Helgi Jonsson</strong></a> &#8211; <em><strong>Big Spring</strong></em><br />
35. <a href="http://collapseundertheempire.com/" target="_blank"><strong>Collapse Under the Empire</strong></a> &#8211; <em><strong>Shoulders &amp; Giants</strong></em><br />
36. <strong><a href="http://badbadnotgood.tumblr.com/" target="_blank">BADBADNOTGOOD</a></strong> &#8211; <em><strong>BBNG</strong></em><br />
37. <strong><a href="http://www.facebook.com/MirelWagnerMusic" target="_blank">Mirel Wagner</a></strong> &#8211; <em><strong>Mirel Wagner</strong></em><br />
38. <a href="http://tkde.net/" target="_blank"><strong>The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble</strong></a> &#8211; <em><strong>From The Stairwell</strong></em><br />
39. <strong><a href="http://mv.mu/" target="_blank">Misteur Valaire</a></strong> &#8211; <em><strong>Golden Bombay</strong></em><br />
40. <a href="http://www.thewarondrugs.net/" target="_blank"><strong>The War On Drugs</strong></a> -<em><strong> Slave Ambient</strong></em></p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11475" title="Top502011-5" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/Top502011-5.jpg" alt="" width="550" height="183" /></a><br />
41. <a href="http://www.blondie.net/" target="_blank"><strong>Blondie</strong></a> &#8211; <em><strong>Panic Of Girls</strong></em><br />
42. <strong><a href="http://www.beadyeyemusic.com/" target="_blank">Beady Eye</a></strong> &#8211; <em><strong>Different Gear, Still Speeding</strong></em><br />
43. <strong><a href="http://www.moddi.no/" target="_blank">Moddi</a></strong> &#8211; <em><strong>Floriography</strong></em><br />
44. <a href="http://www.facebook.com/soleysoleysoley" target="_blank"><strong>Sóley</strong></a> – <em><strong>We Sink</strong></em><br />
45. <strong><a href="http://greyreverend.blogspot.com/" target="_blank">Grey Reverend</a></strong> – <em><strong>Of The Days</strong></em><br />
46. <strong><a href="http://www.thebandivy.com/home/" target="_blank">IVY</a></strong> – <em><strong>All Hours</strong></em><br />
47. <strong><a href="http://www.facebook.com/pages/CANT/208677485812387" target="_blank">CANT</a></strong> &#8211; <em><strong>Dreams Come True</strong></em><br />
48. <strong><a href="http://cstrecords.com/efrim-manuel-menuck/" target="_blank">Efrim Manuel Menuck</a></strong> &#8211; <strong><em>Plays &#8220;High Gospel&#8221;</em></strong><br />
49. <strong><a href="http://www.pat-appleton.com/" target="_blank">Pat Appleton</a></strong> &#8211; <em><strong>Mittendrin</strong></em><br />
50. <strong><a href="http://www.jacobfaurholt.dk/" target="_blank">Jacob Faurholt</a></strong> – <em><strong>Dark Hours</strong></em></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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