
In den besten Momenten gerät Electronica zum Fass ohne Boden, aus dem immer neue, verschieden gestaltige Imaginationskaskaden quillen. Wenn Synthies und Samples eine Fantasie gestalten, die wie in Trance durch Surrealitäten gleitet, Unwirkliches mit Faszination bestückt. Was der Brasilianer Amon Tobin mit dem jüngsten Werk ISAM vollführt, rattert tief in die Eingeweide des Hörers. Schlingert durch das Bizarre und Groteske in einen Traum, der einen anderen Traum träumt. Und über dem Eingang ins Schlummerland prangt im konkreten Fall der Name Kafka neolichtern. Um die Klangmonster Tobins vorstellbar zu visualisieren, bedarf …