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Artikel in der Musikjournalismus Kategorie

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[16 Dez 2011 | Kein Kommentar | ]
Stippvisite 16/12/12 Samplertipp: Wenn Labels Compilations unter das Volk bringen, dann entlockt mir das oft ein Gähnen. Der Holiday Sampler der kanadischen Plattenfirma Dine Alone Records freilich erweist sich so freigiebig wie freizügig. Speziell die Lieder von The Jezabels und We Barbarians hatte ich ja bereits in den letzten Monaten mit Empfehlungen bedacht. Ebenfalls atmosphärisch dicht tönt Caveman‘s Easy Water. Passend zur Jahreszeit drängt sich das winterliche Tracks In The Snow von The Civil Wars ins Ohr. The Civil Wars – Tracks In The Snow by PurplePR Es lohnt sich also in diesem …

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[8 Sep 2011 | Ein Kommentar | ]
Stippvisite 08/09/11 (oder: Die Mathematik von FluxFM) Zur Abwechslung wieder eine Stippvisite. Diesmal unter anderem mit einem vermeintlich idiotensicheren Tipp für Musiker und anderweitige Kreative. Wenn sich da mal nicht das Lesen lohnt… Erfolgstipp: Möglicherweise sollte ich meine Informationsquellen – speziell im Internet – einer kritischen Prüfung unterziehen. Jedenfalls erstaut es mich, nicht wesentlich mehr Rabatz über den neuen Shooting Star unter den privaten Musikradios mit Anspruch gelesen zu haben. Am 23. August erblickte FluxFM das Licht der Welt, gleich Phoenix aus der Asche von MotorFM entstiegen. Und tatsächlich dürfte sich doch der eine oder andere Kubikmeter verbrannte Erde …

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[27 Apr 2011 | 2 Kommentare | ]
Überohren oder das Hadern mit dem Status quo Über die Zukunft des Musikjournalismus zu sinnieren, das zählt durchaus zu meinen bevorzugten Beschäftigungen. Weil Meinungsmache dann an Wert gewinnt, wenn Musik nicht einfach nur triviale Unterhaltung darbieten möchte. Musik, die sich selbst mit Anspruch versieht, schreit förmlich nach Profis, welche jene Werke auf ihre Qualitäten abklopfen. Unter diesem Aspekt wird die Kritikerzunft stets ihre Daseinsberechtigung darlegen können. Und doch wurde in den letzten Jahren vermehrt von einer Krise des Musikjournalismus gesprochen. Zum Beispiel am Ostersonntag in einem einstündigen Feature auf Deutschlandfunk, auf das wir bereits verwiesen hatten. Unter dem …

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[24 Apr 2011 | Ein Kommentar | ]
Programmtipp: Überohren – Von Popjournalisten und der Zukunft der Musikkritik Wann beginnt Kunst? Im Moment kreativer Betätigung, im Auge des Betrachters oder erst bei wohlwollender Rezeption durch die Fachpresse? Es handelt sich hierbei um eine grundlegende Frage, die sich wohl nie abschließend klären lässt. Der Rezensent wird auf die Wichtigkeit des eigenen Status pochen, der Musiker, Maler oder Schreiberling wiederum in wohlwollendem Feedback eine Verstärkung der persönlichen Überzeugung erfahren. Fakt jedoch bleibt, dass Feuilleton und Fachmagazine lange unangefochten die Grenzen zwischen Trivialem und Kunst definierten, Spreu vom Weizen trennten. Dann kam der Blogger, meist so hemdsärmeliger wie enthusiastischer Laie und …

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[8 Jan 2011 | 14 Kommentare | ]
Sargnagel der Musikrezeption: Intro Kürze mag manchmal Würze befördern, öfters jedoch Verkürzung. Dass das Magazin Intro nicht eben zu den besten Vertretern der Zunft zählt, wird wohl nur die Intro-Redaktion hartnäckig leugnen. Ein triftiges Indiz für handfesten Schmalspurmusikjournalismus sind Plattenkritiken in SMS-Länge. Solch Häppchen mögen zwar den typischen Internet-Nutzer nicht überfordern, ob man damit jedoch einer Musik, die sich nicht auf reinen Kommerz reduziert, gerecht wird, wage ich heftig zu bezweifeln. Bestes Beispiel ist die Kurzkritik zu Yours Truly, ein Best-Of-Album samt Bonus-CD mit B-Seiten und Raritäten von 16 Horsepower. Nicht nur Fans des Genres …

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[9 Dez 2010 | 7 Kommentare | ]
Flop of the Blogs 2010? Nun gut, wenn ich 5 und 5 richtig zusammenzähle, wird die diesjährige Ausgabe von Top of the Blogs ein regelrechtes Spektakel. Martin von Vinyl Galore scheint mit seinem Appell zur Teilnahme auf sperrangelweit geöffnete Ohren gestoßen zu sein. Und so darf bis 18.12. jeder Blogger, der das Wort Musik schon einmal ohne h in der Mitte geschrieben hat, seine  10 Lieblingsalben des Jahres bekanntgeben. Ich will meine Verwunderung nicht verhehlen, denn dieser Tage stolpere ich laufend über Musikblogs, die ich zuvor nie wahrgenommen habe. Das mag einerseits darin begründet sein, …

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[4 Okt 2010 | Ein Kommentar | ]
Too Much Information – RSS Memory Overflow Zugegeben ich bin ein Mensch, dessen Präferenz hin zu hübscher Schlichtheit tendiert. Zugleich bin ich von einem steten Interesse, weniger charmant formuliert könnte man auch von Neugier sprechen, getrieben. Diese Vorlieben kamen sich häufig in die Quere, wenn es darum ging, die tagtägliche Essenz an Neuigkeiten mittels eines schnöden Feedreaders auf einen zeitsparenden Blick zu erhaschen. Dann entdeckte ich Netvibes und mein ästhetisches Empfinden bat meinen Informationdrang zum Tanz. Während es sich für das Lesen der Online-Ausgaben von Zeitungen nicht wirklich dienlich erwies, möglicherweise weil ich politische und gesellschaftliche Themen …

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[17 Jun 2010 | 6 Kommentare | ]
10 Kennzeichen des erfolgreichen Musikbloggers 10. Du schreibst über jede Eskapade einer Katy Perry, wahlweise auch über jeglichen verunglückten wie geglückten Perückenwechsel einer Lady Gaga. Wenn es gar nichts zu berichten gibt, kippst du kalten Kaffee aus und widmest dich den Skandälchen und Wehwehchen einer Britney Spears. Im Prinzip ist jede Sängerin mit Dekolleté und der gehörigen Portion Zeigefreudigkeit ein viel zu weltbewegendesThema, um es leichtfertig zu ignorieren. 9. Dir ist kein Hype zu primitiv und kein Kalkül zu durchschaubar, um nicht ausgiebig marktschreierisch darüber zu berichten. Selbst der unlustigsten Parodie schenkst du einen Eintrag, in …

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[20 Mai 2010 | 4 Kommentare | ]
Die Kanaille heißt Journaille – Nachgedanken zum Musikblogging Die Ernennung des Musikbloggers zum unverstandenen Wesen stieß auf einige Reaktionen, die mit meiner Einschätzung nicht immer d’accord gingen. Selbstverständlich mangelt es einigen Einwänden nicht an Schlagkraft, aber manches würde ich eben auch als waidwundes Protestgeheul einstufen. Legitim freilich gerät jede Meinung, die keine drei Ausrufezeichen braucht, um auf den Punkt zu kommen. Darum will ich dieses Mal kurz und bündig noch ein paar Überlegungen nachreichen, manch Aussage präzisieren. Warum unterhält man einen Blog? Kugelschreiber aus der Hand oder Finger von der Tastatur und nun feste grübeln, bitte! Ich bin ganz …

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[4 Mai 2010 | 20 Kommentare | ]
Der Musikblogger – ein unverstandenes Wesen Wer schon immer musikversessen war, aber bereits im Kindesalter ins falsche Ende der Blockflöte blies, der wurde in der guten alten Zeit Musikkritiker. Und da die Aufgabe des Feuilletons und der Fachpresse von jeher im Verwalten des Kanons hochwertiger Kunst bestand, wurde ganz eifrig ausgesiebt, gute Musik ins Töpfchen und schlechte ins Kröpfchen. So bekamen allgemein anerkannte Bands breite Aufmerksamkeit und ungefällige Künstler wurden dem Schlund des Vergessens übergeben. Dieses Schema existiert nach wie vor, aber seit dem Eintreten des Internets in unser aller Lebenswirklichkeiten machen sich nun Jahr für …
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