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	<title>Lie In The Sound &#187; Stippvisite</title>
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		<title>Stippvisite 14/01/12 (Weg mit der Peitsche in unseren Köpfen)</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich in diesen Tagen die negativen Schlagzeilen gleich Karnickeln vermehren, dann sollte man das Gemüt mit schönen Dingen aufpäppeln. Man läuft in Zeiten der Globalisierung so leicht Gefahr, einen Kursrutsch an asiatischen Börsen persönlich zu nehmen. Jeden Rülpser einer Rating-Agentur als Angriff auf den eigenen Wohlstand zu verstehen. Wir meinen, auf Gedeih und Verderb den wirtschaftlichen Entwicklungen ausgeliefert zu sein. Hören sogar hin, wenn Arbeitgeberverbände die Versklavung der Beschäftigten als Idealzustand benennen. Aber werten wir es doch als zivilisatorische Errungenschaft, dass wir die Peitsche nicht mehr fürchten müssen! Höchstens ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn sich in diesen Tagen die negativen Schlagzeilen gleich Karnickeln vermehren, dann sollte man das Gemüt mit schönen Dingen aufpäppeln. Man läuft in Zeiten der Globalisierung so leicht Gefahr, einen Kursrutsch an asiatischen Börsen persönlich zu nehmen. Jeden Rülpser einer Rating-Agentur als Angriff auf den eigenen Wohlstand zu verstehen. Wir meinen, auf Gedeih und Verderb den wirtschaftlichen Entwicklungen ausgeliefert zu sein. Hören sogar hin, wenn Arbeitgeberverbände die Versklavung der Beschäftigten als Idealzustand benennen. Aber werten wir es doch als zivilisatorische Errungenschaft, dass wir die Peitsche nicht mehr fürchten müssen! Höchstens die Peitsche in unseren Köpfen, die uns auf permanentes Funktionieren trimmt. Und hier hilft die Kunst, schärft Sinne und erfreut, sät Grübelei und Freude. Lenkt von Nebensächlichkeiten ab und fokussiert. So auch heute vorgestellte Musik.</p>
<h2>Downloadtipp:</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32431977?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="364"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Folk meets Shoegaze, so lässt sich die Philosophie der Band <a href="http://thenocturnesmusic.com/" target="_blank"><strong>The Nocturnes</strong></a> zusammenfassen. Mit <em>Emma Ruth Rundle</em>, ihres Zeichens auch Gitarristin der Post-Rock-Formation Red Sparowes, hat die Band eine veritable Frontfrau vorzuweisen. Das 2011 erschienene Album <strong>Aokigahara</strong> ist nicht frei von Längen, besitzt aber einige lauschige und andächtige Momente voll zeitloser Entrückheit. Der unspektakuläre, raffiniert repetetive Titel <em><strong>Love</strong></em> etwa zählt dazu. Natürlich auch der nahezu sakral anmutende Titelsong <em><strong>Aokigahara</strong></em>. Fast ebenso geglückt: <em><strong>The Road</strong></em> mit schön verwobenem Gesang. Diesem als kostenlosen Download <a href="http://thenocturnes.bandcamp.com/album/aokigahara" target="_blank">auf bandcamp</a> verfügbaren Album sollte man in einer Mußestunde sein Ohr leihen. (<a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/12/nocturnes-folkgaze.html" target="_blank">via Coast Is Clear</a>)</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=3058612770/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<h2>Livetipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/iforseethedarkaheadifistay.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11505" title="iforseethedarkaheadifistay" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/iforseethedarkaheadifistay.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Musik eine ureigene Welt kreiert, die vor Atmosphäre nur so strotzt, sich in Rätseln vertieft, mit fiebrigen Schauern die Sinne weckt, dann sollte man solch Großartigkeit dankbar erlauschen. Im Falle von <a href="http://www.tkde.net/" target="_blank"><strong>The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble</strong></a> möchte ich nicht müde werden, die Faszination hervorzustreichen, die dieser einzigartige Sound in mir weckt. Wer seinerseits tief in unergründliche Gefilde eintauchen möchte, dem bietet sich mit <strong>Live &#8211; I Forsee the Dark Ahead, If I Stay</strong> eine feine Gelegenheit. Das erste Livealbum der niederländischen Formation liefert eine Werkschau, welche einen guten Eindruck vom bisherigen Schaffen vermittelt, dank zweier unveröffentlichter Tracks auch dem eingeschworenen Fan etwas Neues bietet. Den zwischen 2006 und 2011 in Spanien, Ungarn, Polen, Slowenien und den Niederlanden entstanden Mitschnitten haftet eine beeindruckende Aura an, die jeglicher Beschreiben letztlich doch nur spottet. Daher empfehle ich einmal mehr eine vertiefende Beschäftigung. Live &#8211; I Forsee the Dark Ahead, If I Stay ist <a href="http://shop.tkde.net/album/live-i-forsee-the-dark-ahead-if-i-stay" target="_blank">auf bandcamp</a> als Download verfügbar, bei dem man den Preis selbst bestimmen darf. Dieser muss nicht zwangsläufig 0 Euro betragen! (<a href="http://www.schallgrenzen.de/the-kilimanjaro-darkjazz-ensemble/" target="_blank">bei Schallgrenzen gefunden</a>)</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=4053691341/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<h2>Entdeckertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/extinctions.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11506" title="extinctions" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/extinctions.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer bereits 30 Lenze oder mehr auf dem Buckel hat, wird sich vielleicht an eine Zeit erinnern, als man noch musikalischen Instanzen fernab des Internets folgte, auf die Empfehlung von Musikmagazinen hörte oder dem Verkäufer im lokalen Plattenladen vertraute. Irgendwie sehe ich heutzutage trotz gefühlter Millionen an Musikblogs wenige seriöse Autoritäten, deren eloquent geäußerter Geschmack stets gute Songs garantieren. Eva-Maria vom <em>Polarblog</em> freilich zählt zu den wenigen Ausnahmen. Was sie <a href="http://polarblog.de/2012/01/04/ueber-die-wueste-und-in-die-waelder-mit-den-burning-hearts/" target="_blank">empfiehlt</a>, beschert oft und öfter Freude. So auch die jüngst ans Herz gelegte finnische Formation <strong><a href="http://burningheartsmusic.com/" target="_blank">Burning Hearts</a></strong>.  Wer dem &#8211; laut Eigendefinition &#8211; Electro-Folk-Pop lauscht, wird auf das Angenehmste berührt. Beispielsweise vom Song <strong><em>Burn Burn Burn</em></strong>, dem Single-Vorboten des für Februar angekündigten Albums <strong>Extinctions</strong>. Das Lied offeriert weit mehr als sacht dahin plätschernden, wohltemperierten Indie-Pop, den kein Wässerchen zu trüben vermag. Es hat schlicht und ergreifend zu viel Charme, um in Unscheinbarkeit zu verharren. Auch <em><strong>Into The Wilderness</strong></em> ist sehr gefällig, zeigt, dass Electro-Pop nicht immer als Drohung aufgefasst werden muss.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&amp;g=1" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32193643&amp;g=1" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/solinarecords/06-burn-burn-burn">Burning Hearts: Burn Burn Burn</a> by <a href="http://soundcloud.com/solinarecords">Solina Records</a></span></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13845336" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13845336" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/burninghearts/into-the-wilderness">Into The Wilderness</a> by <a href="http://soundcloud.com/burninghearts">Burning Hearts</a></span></p>
<p>Heute ist nicht alle Tage, demnächst mehr, keine Frage!</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Stippvisite 16/12/12</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 18:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Samplertipp:

Wenn Labels Compilations unter das Volk bringen, dann entlockt mir das oft ein Gähnen. Der Holiday Sampler der kanadischen Plattenfirma Dine Alone Records freilich erweist sich so freigiebig wie freizügig. Speziell die Lieder von The Jezabels und We Barbarians hatte ich ja bereits in den letzten Monaten mit Empfehlungen bedacht. Ebenfalls atmosphärisch dicht tönt Caveman&#8216;s Easy Water. Passend zur Jahreszeit drängt sich das winterliche Tracks In The Snow von The Civil Wars ins Ohr.
  The Civil Wars &#8211; Tracks In The Snow by PurplePR
Es lohnt sich also in diesem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Samplertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/holiday-image.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11354" title="holiday-image" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/holiday-image.jpg" alt="" width="550" height="688" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Labels Compilations unter das Volk bringen, dann entlockt mir das oft ein Gähnen. Der Holiday Sampler der kanadischen Plattenfirma <em><strong>Dine Alone Records</strong></em> freilich erweist sich so freigiebig wie freizügig. Speziell die Lieder von <strong>The Jezabels</strong> und <strong>We Barbarians</strong> hatte ich ja bereits in den letzten Monaten mit Empfehlungen bedacht. Ebenfalls atmosphärisch dicht tönt <strong>Caveman</strong>&#8216;s <strong><em>Easy Water</em></strong>. Passend zur Jahreszeit drängt sich das winterliche <strong><em>Tracks In The Snow</em></strong> von <strong>The Civil Wars</strong> ins Ohr.</p>
<p><object width="100%" height="225" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1147856" /><embed width="100%" height="225" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1147856" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/purplepr/sets/the-civil-wars-tracks-in-the">The Civil Wars &#8211; Tracks In The Snow</a> by <a href="http://soundcloud.com/purplepr">PurplePR</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es lohnt sich also in diesem Falle zweifelsohne, den Sampler auf Festplatte zu bannen. Zum Stream und Gratis-Download dieser Zusammenstellung geht es <a href="http://dinealonerecords.com/sampler/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h2>Bockmisttipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Neulich in der Redaktion von <strong>Visions</strong> schien man verzweifelt auf der Suche nach einer möglichst kruden These. Und wurde leider fündig. Alte Musik sei Bockmist, was vor der eigenen Geburt auf Tonträger gepresst, höchstens im Ausnahmefall von Interesse. Denn gestrige Musik habe einen begrenzten Horizont, sei höchstens von nostalgischem Wert. Aus sexistischen Gründen hat Visions diesen Unfug dann von einer weiblichen Redakteurin zu Papier bringen lassen. Denn Frauen sind ja für ihre Gefühle bekannt, der Mann jedoch mit Ratio gesegnet. Doch die irrige Meinung, wonach nur zu begreifen und erspüren ist, was in einer ähnlichen Realität zu der eigenen erschaffen wurde, verkennt den Umstand, dass Musik abseits aller Moden stets die selben Emotionen kultiviert. Unser Gefühlsrepertoire erweitert sich letztlich nicht, Fortschritt hin, Fortschritt her. Die Mittel zur Produktion von Musik mögen sich wandeln, die Inhalte jedoch nie. Liebeslieder sind im Jahre 2011 nicht tiefsinniger als vor 50 Jahren, Verliererballaden von heute nicht gesellschaftskritischer als manch traditierter Folk-Song. Wenn die Autorin des Artikels <strong><em>Früher war mehr oldschool</em></strong> tatsächlich allen Ernstes meint, dass Gegenwartsmusik auch deshalb im Vorteil ist, weil sie &#8220;<em>aus allen vorhandenen Wegen wählen und noch neue suchen kann</em>&#8220;, dann mag sie verkennen, ja verleugnen, dass alles schon einmal da gewesen scheint. Wo sind die neu tönenden Wege in der letzten Dekade?</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder darf seine Meinung vertreten. Aber wenn die Meinung ohne argumentatives Fundament geäußert wird, demaskiert sie sich letztlich selbst. Und zugleich auch die Musikzeitschrift, in welcher sie gedruckt wurde. Visions? Lächerlich.</p>
<h2>Vorfreutipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/loveatthebottomofthesea.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11367" title="loveatthebottomofthesea" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/loveatthebottomofthesea.jpg" alt="" width="390" height="355" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die schönsten Weihnachtsgeschenke sind nicht unbedingt die CDs, die im Dezember erscheinen, vielmehr schon die Pressemeldungen, welche die Highlights des nächsten Jahres verkünden. Als mich vor wenigen Tagen die Nachricht erreicht, dass Anfang März <a href="http://www.houseoftomorrow.com/" target="_blank"><strong>The Magnetic Fields</strong></a> via <em>Merge Records</em> eine neue Platte namens <strong>Love at the Bottom of the Sea</strong> unter die Leute bringen, kam große Freude auf. The Magnetic Fields stehen für reizend melodischen Pop für geschmackssichere Kenner und solche, die es werden wollen. Bleibt zu hoffen, dass die Veröffentlichung in Deutschland relativ zeitnah erfolgt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Islandtipp:</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/pinkboats.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11368" title="pinkboats" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/pinkboats.jpg" alt="" width="401" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">So kurz vor knapp will ich natürlich noch eine im Wust meiner Bookmarks bereits angestaubte Empfehlung loswerden. Der wunderbare <em>Polarblog</em> hatte im Oktober mal die isländische Formation <a href="http://vigri.co.uk/" target="_blank"><strong>Vigri</strong></a> als schwerelosen Traumtänzerpop <a href="http://polarblog.de/2011/10/30/the-aftermath-ein-letzter-blick-zurueck-auf-iceland-airwaves-2011/" target="_blank">ans Herz gelegt</a>. Und auch wenn ich mir die dieses Jahr erschienene Platte <strong>Pink Boats</strong> noch immer nicht gegönnt habe, so kann ich dem Song <em><strong>Sleep</strong></em> nur absolute Betörung abringen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/wC0lB9CTmAY" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Und weil wir gerade bei Island sind: Eine der Platten, die 2011 verschönerten, habe ich leider aus Zeitgründen nie gebührend würdigen können. <a href="http://www.facebook.com/soleysoleysoley" target="_blank"><strong>Sóley</strong></a> ist mit ihrem LP-Debüt <strong>We Sink</strong> ein sehr versonnenes, in pastellfarbener Fantasie gezeichnetes Werk geglückt. Unbedingt entdecken!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/wLA5Hr8SAkA" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/9EcHYB_hr_4" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p>Das soll es für heute auch mal wieder gewesen sein. Demnächst mal wieder mehr.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stippvisite 22/11/11 (Bloggst du noch oder schreibst du schon?)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mensch, was könnte ich doch wieder alles an ungetümen Worten verlieren. Aber Bloggen ist halt kein von unendlichem Plappern erfüllter Kindergeburtstag. Wissenschaftliche Studien belegen: Blogger, die zwischen zwei YouTube-Videos einige Sätze einfließen lassen, werden vom Durchschnittsleser als schwierig, mitunter sogar als pervers erachtet. Speziell dann, wenn die Sätze zu Verschachtelung neigen und &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; sich sogar erdreisten, mit dem einen oder anderen Fremdwörtchen auf den völlig arglosen Leser einzudreschen. Wer zu solch Hinterlistigkeiten befähigt scheint, dem ist prinzipiell alles zuzutrauen. Auch ungehemmte Sodomie mit Lämmern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mensch, was könnte ich doch wieder alles an ungetümen Worten verlieren. Aber Bloggen ist halt kein von unendlichem Plappern erfüllter Kindergeburtstag. Wissenschaftliche Studien belegen: Blogger, die zwischen zwei YouTube-Videos einige Sätze einfließen lassen, werden vom Durchschnittsleser als schwierig, mitunter sogar als pervers erachtet. Speziell dann, wenn die Sätze zu Verschachtelung neigen und &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; sich sogar erdreisten, mit dem einen oder anderen Fremdwörtchen auf den völlig arglosen Leser einzudreschen. Wer zu solch Hinterlistigkeiten befähigt scheint, dem ist prinzipiell alles zuzutrauen. Auch ungehemmte Sodomie mit Lämmern in der Weite Brandenburgs.</p>
<p style="text-align: justify;">Bloggst du noch oder schreibst du schon? Eine dieser Tage häufige gestellte Frage unter Intellektbolzen, die ihr geistiges Gemächt gerne zur Schau tragen und im öffentlichen Raum daran reiben. Man erkennt sie daran, dass die Macht des Wortes mit ihnen ist. Die Befassung mit Musik ist für diese Zeitgenossen immer auch Zumutung, weil Musiker als Edelkomparsen stets ein Stück weit beratungsresistent sind. Diese schreibende Spezies erkennt man daran, dass sie als Fachjournalisten ihre Existenz fristet &#8211; und sich ob ihrer bezahlten &#8211; oder was sich heutzutage alles Bezahlung schimpft &#8211; Ergüsse wahnsinnig wichtig fühlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der neueste Blog-Schick: Provinzblattreportersprech mit kulleräugig präsentiertem Eifer. Dann wird aus einem Blog auch gleich ein Medium, zumindest aber ein trimediales Magazin. Aber bitte immer schön naiv und doch auch ein klitzeklein wenig hip. Dann klappt es auch mit dem oftmals recht simpel gestrickten Leser.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun habe ich wohl ausreichend Worte gefunden, um auch die Hartnäckigsten aus unser Zielgruppe in die Flucht geschlagen haben. Bleibe ich folglich allein mit meinen Empfehlungen. Ich olle Quasselstrippe!</p>
<h2>Entdeckertipp:</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31728762?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Einfach mal ein gefällig theatralischer Rock-Track gefällig? Einer mit einer eingängigen Hookline? Dann ist man mit dem Titel <em><strong>Headspace</strong></em> der US-Band <a href="http://webarbarians.com/" target="_blank"><strong>We Barbarians</strong></a> gut bedient. Mich erinnert die 5 Stücke umfassende EP <strong>Headspace</strong> (<em>VÖ : 30.08.11 auf Beranimal Records</em>) an die guten alten Zeiten, als statt zerknauscht-zerzauster Indie-Rock-Seligkeit noch viel öfter Charisma über den Äther züngelte und Gott Bono noch nicht in den Niederungen des Seins angekommen schien. Wer schön polierte Melodien mag, dem möchte ich We Barbarians gerne empfehlen. Zumal der Song <strong><em>Chambray</em></strong> ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist. (via<a href="http://exclaim.ca/MusicVideo/ClickHear/we_barbarians-headspace_video" target="_blank"> Exclaim!</a>)</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21256861" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21256861" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/webarbarians/05-chambray">Chambray</a> by <a href="http://soundcloud.com/webarbarians">webarbarians</a></span></p>
<p><iframe style="overflow: hidden; border: 0pt none;" src="http://www.districtlines.com/vendors/newsletter_iframe.php?api_key=7666a0f65a9ed71608c6a6d159e15269" width="390" height="400"></iframe></p>
<h2>Liedtipp:</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29334190?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Ach wie ich es mag, wenn am Beginn eines Songs das Schlagzeug sofort für klare Verhältnisse sorgt und sich kräftig durch die Boxen schneuzt. Nicht zuletzt deshalb ist mir der Track <em><strong>Book of James</strong></em> der New Yorker Band <a href="http://weareaugustines.com/" target="_blank"><strong>We Are Augustines</strong></a> unheimlich sympathisch. Auch weil sich die Lyrics nicht verstecken müssen. &#8220;<em>Guess you&#8217;re either headin&#8217; somewhere or endin&#8217; up somewhere/I tried the bible, I tried the bottle, I tried the needle, I tried to love people/ In the end there ain&#8217;t nothing to say</em>&#8221; sind von hemdsärmeliger Klasse. Es zahlt sich auf alle Fälle aus die Platte <strong>Rise Ye Sunken Ships</strong> genauer auszubaldowern, auch wegen der Rock-Hymne <em><strong>Headlong Into The Abyss</strong></em>. (via <a href="http://www.spinner.com/2011/11/17/we-are-augustines-book-of-james-video" target="_blank">Spinner</a>)</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget112665" width="300" height="80" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0x999999&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/3661/email_for_media/112665?timestamp=1321571933" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1321953088" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget112665" width="300" height="80" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1321953088" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0x999999&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/3661/email_for_media/112665?timestamp=1321571933" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/riseyesunkenships.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11131" title="riseyesunkenships" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/riseyesunkenships.jpg" alt="" width="450" height="450" /></a></p>
<p><em>Rise Ye Sunken Ships ist am 23.08.11 auf Oxcart Records erschienen.</em></p>
<h2>Nachbarschaftstipp:</h2>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=4020210592/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Von Dänemark halte ich aus der Sicht des Musikenthusiasten nicht übermäßig viel. Die aus Kopenhagen stammende Band <a href="http://www.theforeignresort.com/" target="_blank"><strong>The Foreign Resort</strong></a> hat es mir jedoch auf Anhieb angetan, obschon ich mit New Wave nacheifernden Formationen meist keine ehrliche Freude habe. Aber Songs wie <strong><em>Colleen</em></strong> entwickeln sich sehr dynamisch, weniger weinerlich als sonstige Vertreter des Genres. Ich möchte also dieser selbstbetitelten, fünf Songs umfassenden EP (<em>VÖ: 02.12.11 auf afmusic</em>) durchaus meinen Sanktus geben. Obwohl sie dänischen Gefilden entstammt. (via <a href="http://www.schallgrenzen.de/the-review-give-away-the-foreign-resort/" target="_blank">Schallgrenzen</a>)</p>
<h2>Konzerttipp:</h2>
<div id="attachment_11133" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/fmbelfast_4_by_Joi-Kjartans.jpg"><img class="size-full wp-image-11133" title="fmbelfast_4_by_Joi Kjartans" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/fmbelfast_4_by_Joi-Kjartans.jpg" alt="" width="550" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Jói Kjartans</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eines der formidabel unterhaltsamen Alben 2011 stammt fraglos von <strong><a href="http://fmbelfast.com/" target="_blank">FM Belfast</a></strong>. <strong>Don&#8217;t Want To Sleep</strong> unterhält verdammt dadaistisch, nötigt sich nie Kalauer oder ähnliche Seichtigkeiten ab. Darum habe ich die Platte ins Herz geschlossen, wie ich <a href="http://www.lieinthesound.de/2011/08/release-gestober-9/" target="_blank">hier</a> bereits beichtete. Und bin überzeugt davon, dass die Isländer auch live eine prima Show abliefern. Dieser Tage touren sie durch die Lande. Hingehen, rate ich!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/qxo0QzS_Gnw" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>22.11.11 Heidelberg &#8211; Karlstorbahnhof<br />
23.11.11 Zürich (CH) &#8211; Abart<br />
24.11.11 Bern (CH) &#8211; Bonsoir<br />
25.11.11 Chur (CH) &#8211; Selig<br />
28.11.11 München &#8211; Feierwerk<br />
29.11.11 Leipzig &#8211; UT Connewitz<br />
30.11.11 Berlin &#8211; Festsaal Kreuzberg<br />
01.12.11 Hamburg &#8211; Klubsen<br />
03.12.11 Köln &#8211; Werkstatt<br />
04.12.11 Frankfurt/Main &#8211; Sinkkasten Arts Club<br />
05.12.11 Luxembourg (LUX) &#8211; Exit 07<br />
10.12.11 Wien (A) &#8211; Flex</p>
<p>Genug für heute, demnächst mehr!</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stippvisite 15/11/11 (Was einen nicht kält lässt, wärmt schon mal das Herz)</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Stippvisite]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
		<category><![CDATA[Clem Snide]]></category>
		<category><![CDATA[DJ Shadow]]></category>
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		<category><![CDATA[Mud Mahaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogtipp:
Der geschätzte Kollege von Hey Tube hat zu einer Abstimmung über Die besten Musikblogs 2011 aufgerufen. Nun halte ich es für problematisch, wenn Hinz und Kunz über etwas abstimmen sollen, wovon sie keine wirkliche Ahnung haben. Uns wird ja bei diversen Wahlen stets vor Augen geführt, dass die größten Knallchargen in der Regel die meisten Stimmen bekommen. Ein Votum kann immer nur das Populäre abbilden, kaum das Beste. Allerdings sollte der mündige Leser von Musikblogs auch nicht vor Amateuren kapitulieren. Nicht jede knallbunte Seite mit Musikclips und ein paar kurzen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Blogtipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Der geschätzte Kollege von Hey Tube hat zu einer Abstimmung über <em>Die besten Musikblogs 2011</em> <a href="http://www.heytube.de/2011-18328/die-besten-musikblogs-2011/" target="_blank">aufgerufen</a>. Nun halte ich es für problematisch, wenn Hinz und Kunz über etwas abstimmen sollen, wovon sie keine wirkliche Ahnung haben. Uns wird ja bei diversen Wahlen stets vor Augen geführt, dass die größten Knallchargen in der Regel die meisten Stimmen bekommen. Ein Votum kann immer nur das Populäre abbilden, kaum das Beste. Allerdings sollte der mündige Leser von Musikblogs auch nicht vor Amateuren kapitulieren. Nicht jede knallbunte Seite mit Musikclips und ein paar kurzen Sätzen im Pennälersprech scheint wirklich dazu angetan, über Musik kompentent, zumindest aber charmant zu informieren. Ei freilich darf es harmlos nette Blogs geben, aber man muss sie ja nicht gleich mit Gütesiegeln überhäufen. Die Nutte, die einem einen guten Blowjob verpasst, ist ja auch nicht gleich Miss Universe.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt verdiente Blogs, die sich für Musiker und kleine Labels den Arsch aufreißen. Oder mit enormer thematischer Bandbreite punkten, oft auch sprachlich glänzen. Einige der geschätztesten Kollegen habe ich in unserer Blogroll verewigt. Nur so als Wink mit dem Zaunpfahl.</p>
<h2>Videotipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/The-Less-You-Know-The-Better-CMS-Source.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11087" title="The Less You Know, The Better - CMS Source" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/The-Less-You-Know-The-Better-CMS-Source.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als großer Fan von <a href="http://djshadow.com/" target="_blank"><strong>DJ Shadow</strong></a> habe ich bisher noch nicht durchringen können, etwas zu seinem vor wenigen Wochen erschienenen Album <strong>The Less You Know, The Better</strong> (<em>VÖ: 30.09.2011 auf Island</em>) auf den Blog zu kleckern. Hauptsächlich deshalb, weil der werte Herr eine eigentlich nicht besonders stimmige Platte mit ein paar hervorragenden Tracks bestückt. Nach dem in jeder Hinsicht unbefriedigenden <em>The Outsider</em> (2006) scheinen die guten Geister endlich wieder zu DJ Shadow zurückgekehrt zu sein, zumindest auf Teilzeitbasis. An Tracks wie dem wuchtig bulligen <em><strong>I Gotta Rokk</strong></em>, einem aberwitzigen <em><strong>Give Me Back The Nights</strong></em> oder dem martialischen <em><strong>Border Crossing</strong></em> will ich keinen Jota bekritteln. Entspannter gibt sich der nette Titel <em><strong>Scale It Back</strong></em> mit Vocals von <em>Little Dragon</em>. Und zu selbigem existiert ein gelungen seltsames Video.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31908447?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<h2>Downloadtipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/clemsnidesjourney.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11092" title="clemsnidesjourney" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/clemsnidesjourney.jpg" alt="" width="480" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, zugegeben, es ist mir ein bisschen peinlich, wenn eine meiner Lieblingsbands etwas veröffentlicht und ich davon erst auf einem anderen deutschen Blog erfahre.  Dass amerikanische wie britische Blogs und Magazine zuerst davon Wind bekommen, geschenkt! Aber wenn die Veröffentlichung schon den einen oder anderen Monat auf dem Buckel hat, dann hab ich schlichtweg nicht aufgepasst. Die Rede ist von <a href="http://www.facebook.com/pages/Clem-Snide/302825192452?sk=info" target="_blank"><strong>Clem Snide</strong></a> und der EP <strong>Clem Snide&#8217;s Journey</strong> (VÖ: 29.07.2011). Mastermind <em>Eef Barzelay</em> zählt zu den verkannten Könnern, er kann sogar einem Sonnenaufgang auf einem Parkplatz von Walmart noch eine schöne Seite abgewinnen. Das letztjährige Album <em>The Meat of Life</em> rangierte auf Platz 2 meiner Bestenliste 2010, der Song <em>I Got High</em> war für mich das beste Lied des Vorjahres. Ich bin also waschechter Bewunderer von Clem Snide. Und die mit sechs Coverversionen der US-Band <em>Journey</em> gespickte, bereits im Sommer veröffentlichte Miniplatte beweist, dass Barzelay eine feine Arbeit als Exorzist leistet. Wie er aus 80er-Jahre-Rock-Trash einen brauchbaren Kern herausschält und diesen in ein neues Gewand packt, das imponiert mir sehr. (<em>via <a href="http://mixahula.nicorola.de/2011/10/mixahulababy-253/" target="_blank">mixahula</a></em>)</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=2013849176/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p>Der Song <em><strong>Any Way You Want</strong></em> It ist auf betterPropaganda als kostenloser Download <a href="http://betterpropaganda.com/album_page.aspx?id=3812" target="_blank">verfügbar</a>.</p>
<h2>Veröffentlichungstipp:</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31835461?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt Label, die mag man eben. Zum Beispiel das Leipziger Label <em>analogsoul</em>. Weil Musik hier mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit begegnet wird, jedoch ohne elitäres Gehabe oder angestrengte Überintellektualität. Nun muss die Formel <em>Seriöse Menschen machen seriöse Sachen</em> nicht zwangsläufig einen vor Genialität strotzenden Katalog hervorbringen, aber analogsoul liegen überwiegend richtig. Das unterstreicht auch die am 02. Dezember erscheinende EP <strong>Yes my friend but what is</strong> von <a href="http://www.facebook.com/mudmahaka" target="_blank"><strong>Mud Mahaka</strong></a>. Als ersten Vorgeschmack liegt ein Clip zum Track <em><strong>Yes</strong></em> vor. Wir werden die EP demnächst noch näher vorstellen, wollen heute vorläufig dem vom Pressetext verliehenen Prädikat Post-Pop nicht widersprechen. (<em>via <a href="http://blog.analogsoul.de/2011/11/video-yes/" target="_blank">analogsoul blog</a></em>)</p>
<h2>Entdeckertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/Guilty-Ghosts.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11093" title="Guilty-Ghosts" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/Guilty-Ghosts.jpg" alt="" width="490" height="490" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Frei nach dem Motto <em>Was einen nicht kält lässt, wärmt schon mal das Herz</em>. Es gibt Lieder, deren Schönheit man sich nicht entziehen kann und wohlig in die Seele inhaliert. Von dieser Qualität zeigt sich mir der Track <em><strong>Everlasting Evening</strong></em>, den der Brooklyner Musiker <em>Tristan O’Donnell</em> unter dem Namen <strong>Guilty Ghosts</strong> in Kooperation mit <strong>Sea Oleena</strong> fabriziert hat. Ein fein ätherischer Song, dem guten Debüt <strong>Veils</strong> entnommen. Unbedingt erlauschen! (<em>via <a href="http://www.schallgrenzen.de/guilty-ghosts-musik-fur-nebeltage-und-melancholische-momente/" target="_blank">Schallgrenzen</a>, natürlich!</em>)</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=1731418519/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p>Das soll es für heute auch schon wieder gewesen sein. Demnächst &#8211; wie immer &#8211; mehr&#8230;</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stippvisite 21/10/11 (Über Gänsehautschmeichler und Verschwiegenheitseide)</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
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		<category><![CDATA[Maple Music]]></category>
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		<category><![CDATA[Lindi Ortega]]></category>
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		<category><![CDATA[Other Lives]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal wieder ein paar kleine musikalische Leckerbissen, mundgerecht dargereicht. Man will ja den werten Leser nicht völlen. Diese Tipps freilich zergehen auf der Zunge, wecken ein Verlangen nach mehr. Sie lösen also exakt die Anforderung ein, die an ein Appetithäppchen zu stellen ist. Man lasse es sich schmecken!
Technicolortipp:

Manch Konzert findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, gerade so als hätten die zufällig Eingeweihten einen ewigen Verschwiegenheitseid abgelegt. In einer nun durchaus renommierten Berliner Lokalität nur 40 Besucher begrüßen zu dürfen, lässt drei Schlüsse zu. Entweder hat die Künstlerin das musikalische Talent ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mal wieder ein paar kleine musikalische Leckerbissen, mundgerecht dargereicht. Man will ja den werten Leser nicht völlen. Diese Tipps freilich zergehen auf der Zunge, wecken ein Verlangen nach mehr. Sie lösen also exakt die Anforderung ein, die an ein Appetithäppchen zu stellen ist. Man lasse es sich schmecken!</p>
<h2>Technicolortipp:</h2>
<p><iframe width="550" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/8Csc21rcF6E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Manch Konzert findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, gerade so als hätten die zufällig Eingeweihten einen ewigen Verschwiegenheitseid abgelegt. In einer nun durchaus renommierten Berliner Lokalität nur 40 Besucher begrüßen zu dürfen, lässt drei Schlüsse zu. Entweder hat die Künstlerin das musikalische Talent einer Stubenfliege oder ihre Musik ist in einer derart verwinkelten Genre-Nische angesiedelt, dass nur ausgewiesene Fetischisten um die Ecke spähen, oder freilich die Promotion lässt zu wünschen übrig, erzeugt nicht genügend Tamtam. Im Falle der Kanadierin <a href="http://lindiortega.ca/" target="_blank"><strong>Lindi Ortega</strong></a> zweifle ich an allen drei Folgerungen. Und doch war ihr Auftritt in Berlin (<em>Roter Salon</em>) am <em>15.10.11</em> nicht wirklich gut besucht. Jede noch so monotone Indie-Band lockt mehr Leute hinter dem Ofen hervor. Schade eigentlich, denn Ortega bietet keineswegs Country-Schmalz. Sondern präsentiert <a href="http://www.lieinthesound.de/2011/09/quirlig-nostalgisches-technicolor-lindi-ortega/" target="_blank">quirlig-nostalgisches Technicolor</a>, wie ich jüngst voll Gefallen konstatiert habe. Auch live machte sie eine sympathisch kauzige, im Habitus an Amy Winehouse erinnernde Figur. Ich lege daher den geschätzten Lesern ein Erlauschen des Albums <strong>Little Red Boots</strong> nahe. Selbiges wird nun nach Verschiebung des Veröffentlichungstermines am <strong><em>11.11.11</em></strong> in Deutschland erscheinen. Das sollte wirklich kein Geheimnis bleiben.</p>
<p><object width="310" height="310" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F638403&amp;color=000000&amp;player_type=artwork" /><embed width="310" height="310" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F638403&amp;color=000000&amp;player_type=artwork" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><a href="http://soundcloud.com/lastgangentertainment/sets/lindi-ortega-little-red">Lindi Ortega &#8211; Little Red Boots sampler</a> by <a href="http://soundcloud.com/lastgangentertainment">Last Gang Entertainment</a></p>
<h2>Gänsehauttipp:</h2>
<p><object id="AOLVP_us_1211384465001" width="460" height="380" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="videoid=1211384465001&amp;codever=1&amp;stillurl=http%3A%2F%2Fpdl%2Estream%2Eaol%2Ecom%2Fpdlext%2Faol%2Fbrightcove%2Fus%2Fmusic%2Fmusicvideos%2Funsigned%2Fohbijou%2Fohbijou%5Fniagra%5Fvideo%5Fstill%5F480%2Ejpg&amp;playerid=61371447001&amp;publisherid=1612833736" /><param name="src" value="http://o.aolcdn.com/videoplayer/AOL_PlayerLoader.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="AOLVP_us_1211384465001" width="460" height="380" type="application/x-shockwave-flash" src="http://o.aolcdn.com/videoplayer/AOL_PlayerLoader.swf" allowFullScreen="true" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" flashvars="videoid=1211384465001&amp;codever=1&amp;stillurl=http%3A%2F%2Fpdl%2Estream%2Eaol%2Ecom%2Fpdlext%2Faol%2Fbrightcove%2Fus%2Fmusic%2Fmusicvideos%2Funsigned%2Fohbijou%2Fohbijou%5Fniagra%5Fvideo%5Fstill%5F480%2Ejpg&amp;playerid=61371447001&amp;publisherid=1612833736" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Wir bleiben in Kanada. Wenden uns der in Toronto beheimateten Band <a href="http://www.ohbijou.com/" target="_blank"><strong>Ohbijou</strong></a> zu. Mit dem jüngst veröffentlichten Album <strong>Metal Meets</strong> scheint der Band ein kleines Wunder geglückt. Wem der schwammige Begriff Indie-Pop bereits aus den Ohren staubt, sei auf den vollen orchestralen Sound, die engelhaft fiepsige Stimme von Sängerin <em>Casey Mecija</em> und eine geradezu majestätische Eleganz hingewiesen. So zumindest mein Eindruck, nachdem ich mir die Songs <em>Niagara</em>, <em>Anser</em> und <em>Balikbayan</em> mehrfach angehört habe. Speziell <em><strong>Niagara</strong></em> ist ein Gänsehautschmeichler der obersten Kategorie. Man höre und staune! Ich hoffe, das Album bei nächster Gelegenheit ausführlich vorstellen zu können. (via <a href="http://exclaim.ca/MusicVideo/ClickHear/ohbijou-niagara_video" target="_blank">Exclaim!</a>)</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/metalmeets.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11010" title="metalmeets" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/metalmeets.jpg" alt="" width="350" height="331" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Metal Meets ist am 27.09.11 in Kanada erschienen, ein Erscheinungsdatum für Deutschland entzieht sich meiner Kenntnis. Den Track Niagara gibt es <a href="http://www.ohbijou.com/sounds/Niagara.mp3" target="_blank">hier</a> als kostenlosen Download.</p>
<h2>Konzerttipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/tameranimals.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11011" title="tameranimals" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/tameranimals.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Noch eine Formation, die mich vom ersten Akkord an überzeugt hat: <strong><a href="http://otherlives.com/" target="_blank">Other Lives</a></strong>, welche durch Americana der hintergründig ausgefeilten Sorte mit Kammerpop-Elementen punkten. Das in hiesigen Gefilden am 26.08.11 auf PIAS erschienene Album <strong>Tamer Animals</strong> sollten sich nicht nur Genre-Fans zu Gemüte führen. Wenn das Label nämlich die Streicher-Arrangements mit Ennio Morricone und Philip Glass vergleicht, dann stellt das keine der branchenüblichen Übertreibungen dar. Der Track <em><strong>Woodwind</strong></em> orientiert sich durchaus an Glass, auch <em><strong>Dark Horse</strong></em> kennt solch Einsprengsel, <em><strong>Old Statues</strong></em> hat in der Tat viel Western-Flair. Als Highlights möchte ich <em><strong>As I Lay My Head Down</strong></em> und <em><strong>For 12</strong></em> (unten als kostenlose Mp3 verfügbar) nennen. Abermals eine uneingeschränkte Empfehlung! (Mit Dank an <em>Coast Is Clear</em>, der mich durch seinen <a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/10/other-lives-zum-gluck-in-diesem-leben.html" target="_blank">Post</a> wieder an die Band erinnert hat.)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25055668?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25055668">Other Lives &#8211; For 12 (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user1388373">tbdrecords</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>04.11.11 Zürich (CH) &#8211; Abart<br />
10.11.11 Köln &#8211; Blue Shell<br />
12.11.11 Weissenhäuser Strand &#8211; Rolling Stone Weekender<br />
13.11.11 Berlin &#8211; Privatclub<br />
14.11.11 München &#8211; Kranhalle</p>
<p><object width="100%" height="225" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F711035&amp;show_comments=true&amp;show_playcount=true&amp;color=2baecb&amp;show_artwork=true" /><embed width="100%" height="225" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F711035&amp;show_comments=true&amp;show_playcount=true&amp;color=2baecb&amp;show_artwork=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/tbdrecords/sets/other-lives-tamer-animals-1">Other Lives &#8211; Tamer Animals Sampler</a> by <a href="http://soundcloud.com/tbdrecords">tbdrecords</a></span></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stippvisite 25/09/11 (Die Papst-Edition)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 15:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cowboy Junkies]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich die letzten 2 Wochen relativ wenig mit Musik beschäftigt. Außer zwei bis drei Alben lief vieles an mir vorbei. Die vergangenen Tage beispielsweise bin ich aufmerksam vorm Fernseher gesessen, um mit eigenen Ohren zu hören, wovon der Papst spricht. Unter anderem deshalb, weil ich der Meinungsmache der Medien nicht traue. Denn Benedikt XVI. könnte in deren Augen auf dieser Reise nur dann reüssieren, wenn er die von Journalisten und Parteien vehement vorgetrommelten Themen in Büßerhaltung ansprechen würde. Solange er sich in Sachen Ökumene realistisch gibt, wird ihm ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe mich die letzten 2 Wochen relativ wenig mit Musik beschäftigt. Außer zwei bis drei Alben lief vieles an mir vorbei. Die vergangenen Tage beispielsweise bin ich aufmerksam vorm Fernseher gesessen, um mit eigenen Ohren zu hören, wovon der Papst spricht. Unter anderem deshalb, weil ich der Meinungsmache der Medien nicht traue. Denn Benedikt XVI. könnte in deren Augen auf dieser Reise nur dann reüssieren, wenn er die von Journalisten und Parteien vehement vorgetrommelten Themen in Büßerhaltung ansprechen würde. Solange er sich in Sachen Ökumene realistisch gibt, wird ihm jeglicher gute Willen abgesprochen. Wenn er sich mit Missbrauchsopfern trifft, wird er von einem Opferverband als scheinheilig bezeichnet. Gerade so, als würde der Papst die Schuld der Kirche nur dann aufrichtig anerkennen, wenn er mit gewissen Sprachrohren des Verbandes zusammensäße. Eigentlich wird dem Papst seine Nähe zur Religion zum Verhängnis. Weil man Religion als Relikt vergangener Zeiten ansieht. Manchmal sogar als Gefahr für die Moderne. Und dabei vergisst, dass Fanatismus &#8211; und nicht der Glaube &#8211; die Wurzel vielen Übels ist. Der passionierte Kapitalismus führt uns gerade in den Abgrund, gottlose Diktaturen haben es vor Jahrzehnten versucht. Was macht denn nun ausgerechnet den Papst zur Persona non grata, die von taz und Die Zeit mit Kritik bombadiert wird? In einem Land der Dichter und Denker wird Benedikt XVI. gerade sein philosophischer Ansatz abgekreidet, obwohl tiefgründige Gedanken doch immer schwerer wiegen als billiger Aktionismus. Man muss den Papst wirklich nicht mögen, aber man sollte ihm zuhören. Und sei es nur, um die eigene Gegenposition unterfüttern zu können. Oder sogar den einen oder anderen inspirierten Gedanken mitzunehmen. Ich für meinen Teil lausche nach dem Ende des Papstbesuches wieder mehr der Musik. Auch weil sie die triste Realität einer hysterischen Gesellschaft ein Stück weit auszublenden vermag. Hier ein paar Empfehlungen, natürlich nicht nur selbst ausgebuddelt, auch wieder von geschätzten Blogs zusammengetragen.</p>
<h2>Vorfreutipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://latentrecordings.com/cowboyjunkies/" target="_blank"><strong>Cowboy Junkies</strong></a> sind meine ewigen Lieblinge, auch wenn mich ihr Werk der letzten 10 Jahre nicht mehr ganz so vom Hocker schleuderte. Wie sich diese besondere Liebe manifestierte, hatte ich schon einmal ausführlich <a href="http://www.lieinthesound.de/2010/05/alte-liebe-rostet-nicht-cowboy-junkies/" target="_blank">geschildert</a>. Am 18.10.11 beglücken uns die Kanadier mit einer neuen Platte namens <strong>Sing In My Meadow</strong>. Vorab darf schon dem vorzüglichen Titelsong gelauscht werden. Denn dieser ist als kostenloser Download erhältlich. Im November führt eine Tour auch durch deutsche Gefilde. Viel Grund zur Vorfreude also.</p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>03.11.11 Hamburg &#8211; Fabrik<br />
04.11.11 Hannover &#8211; Capitol<br />
05.11.11 Berlin &#8211; Passionskirche</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget97091" width="300" height="250" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0x00A1FF&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/783/email_for_media/97091?timestamp=1315755797" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316958976" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget97091" width="300" height="250" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316958976" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0x00A1FF&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/783/email_for_media/97091?timestamp=1315755797" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<h2>Dauerbrennertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/modernart.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10930" title="modernart" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/modernart.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.matthewsweet.com/" target="_blank"><strong>Matthew Sweet</strong></a> zählt zu denen, die schon ewig im Geschäft verbleiben und durchgängig solide Alben hervorbringen. Mit dem vor über zehn Jahren veröffentlichten Song <em>Millennium Blues</em> hat er sich nachhaltig mein Wohlwollen gesichert. Obschon das neue, in den USA am 27.09.11 erscheinende Album <strong>Modern Art</strong> abermals keinen Geniestreich darstellt, würde ich es ohne Zögern über das Gros der Veröffentlichungen stellen. Sweets Alternative Rock schert sich wenig um neue Trends, wirkt von der Sonne ausgebleicht. Und das meine ich als Kompliment. Der wirklich gute Track <em><strong>Late Nights With The Power Pop</strong></em> ist bei dem interessanten Blog <em>Muruch</em> als kostenloser Download <a href="http://www.muruch.com/2011/09/matthew-sweet-new-mp3-coming-to-mountain-stage.html" target="_blank">verfügbar</a>. Das Album ist auf dem amerikanischen Rolling Stone als <a href="http://www.rollingstone.com/music/news/exclusive-album-stream-matthew-sweets-abstract-and-ambitious-modern-art-20110914" target="_blank">Stream</a> zu erlauschen.</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget87492" width="300" height="250" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0xcc3333&amp;theme=black&amp;playMedia=true&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/11181/email_for_media/87492?timestamp=1312379091" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316944430" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget87492" width="300" height="250" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316944430" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0xcc3333&amp;theme=black&amp;playMedia=true&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/11181/email_for_media/87492?timestamp=1312379091" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<h2>Newcomertipp:</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/8t-I-Lqy06g" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits vor 2 Monaten hatte ich <a href="http://www.lanadelrey.com/" target="_blank"><strong>Lana Del Rey</strong></a> als eine Blog auf, Blog ab völlig zurecht gefeierte Entdeckung dem werten Leser <a href="http://www.lieinthesound.de/2011/07/stippvisite-240711/" target="_blank">vorgestellt</a>. Der Song <strong><em>Video Games</em></strong> ist schlicht weg atemberaubend, für mich einer der besten 10 Titel des Jahres. Der Track <em><strong>Blue Jeans</strong></em> steht diesem um fast nichts nach. Im November kommt Lana Del Rey nach Deutschland, man darf gespannt sein, welche Lieder sie sonst noch im Köcher hat.</p>
<p>Kozerttermine:</p>
<p>12.11.11 Köln &#8211; Gebäude 9<br />
14.11.11 Berlin &#8211; Roter Salon</p>
<h2>Synthietipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/OpenWindowsOpenHillsArtwork.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10931" title="OpenWindowsOpenHillsArtwork" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/OpenWindowsOpenHillsArtwork.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beim hochgeschätzen Blog <em>Coast Is Clear</em> werde ich immer <a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/09/tiger-baby-sind-wieder-da.html" target="_blank">fündig</a>. Kaum eine Woche, in der der werte Kollege mir nicht Unbekanntes nahe &#8211; mitunter sehr, sehr nahe &#8211; bringt. So auch dieses Mal. Die dänische Formation <a href="http://www.tigerbaby.dk/" target="_blank"><strong>Tiger Baby</strong></a> hantiert mit Synthie-Pop samt heiter gehauchtem Gesang. Das neue Album <strong>Open Windows Open Hills</strong> entstammt der feine Track <em><strong>Landscapes</strong></em>, der zumindest in meinem Ohren angenehmst wurmt. Anhören!</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22233062" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22233062" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/tiger-baby/landscapes">Tiger Baby &#8211; Landscapes</a> by <a href="http://soundcloud.com/tiger-baby">Tiger Baby</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das soll es für heute auch schon gewesen sein. Demnächst gibt es weitere Empfehlungen. Garantiert.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stippvisite 08/09/11 (oder: Die Mathematik von FluxFM)</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 11:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Abwechslung wieder eine Stippvisite. Diesmal unter anderem mit einem vermeintlich idiotensicheren Tipp für Musiker und anderweitige Kreative. Wenn sich da mal nicht das Lesen lohnt&#8230;
Erfolgstipp:
Möglicherweise sollte ich meine Informationsquellen &#8211; speziell im Internet &#8211; einer kritischen Prüfung unterziehen. Jedenfalls erstaut es mich, nicht wesentlich mehr Rabatz über den neuen Shooting Star unter den privaten Musikradios mit Anspruch gelesen zu haben. Am 23. August erblickte FluxFM das Licht der Welt, gleich Phoenix aus der Asche von MotorFM entstiegen. Und tatsächlich dürfte sich doch der eine oder andere Kubikmeter verbrannte Erde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zur Abwechslung wieder eine Stippvisite. Diesmal unter anderem mit einem vermeintlich idiotensicheren Tipp für Musiker und anderweitige Kreative. Wenn sich da mal nicht das Lesen lohnt&#8230;</p>
<h2>Erfolgstipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Möglicherweise sollte ich meine Informationsquellen &#8211; speziell im Internet &#8211; einer kritischen Prüfung unterziehen. Jedenfalls erstaut es mich, nicht wesentlich mehr Rabatz über den neuen Shooting Star unter den privaten Musikradios mit Anspruch gelesen zu haben. Am 23. August erblickte <a href="http://www.fluxfm.de/" target="_blank">FluxFM</a> das Licht der Welt, gleich Phoenix aus der Asche von <strong>MotorFM</strong> entstiegen. Und tatsächlich dürfte sich doch der eine oder andere Kubikmeter verbrannte Erde zwischen dem weit über Insider-Kreise hinaus bekannten und umtriebigen Gründer <em>Tim Renner</em> auf der einen Seite und seinen ehemaligen Mitstreitern der ersten Stunde, <em>Mona Rübsamen</em> und <em>Markus Kühn</em>, auftürmen. Letztere haben MotorFM nun gänzlich unter ihre Fittiche genommen und das Radio in FluxFM umbenannt. Soweit der aktuelle Stand, wie er auch in einem der wenigen Artikel zu diesem Thema auf dem Tagesspiegel <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/alles-rauscht/4525144.html" target="_blank">geschildert wurde</a>. Noch erhellender freilich fällt ein vom Medienjournalisten <a href="http://www.wwwagner.tv/?p=9400" target="_blank">Jörg Wagner</a> dokumentierter Studiorundgang samt anschließendem Interview mit Mona Rübsamen aus.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/XoNHaC8UAEM" frameborder="0" width="550" height="339"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Denn dies führt mir die immense Bedeutung des Radios vor Augen, stößt mich förmlich mit der Nase darauf. Frau Rübsamen rechnet mir nämlich folgendes vor: Wenn ihr in Berlin, Bremen und Stuttgart über UKW empfangbarer Sender den Song einer in Stuttgart auftretenden Newcomer-Band vorab durch den Äther schickt, finden sich zum Konzert 500 Leute ein. In Hamburg hingegen &#8211; wohl auch deshalb gewählt, da FluxFM dieses Gebiet nur per Internet-Livestream abdeckt &#8211; würden sich zur selben Band lediglich 30 Leute verirren, wenn vorab keine Promotion im Radio läuft. Vereinfacht gesagt, FluxFM beschert Veranstaltern eine fast siebzehnfache Besucherzahl. Daraus zieht die Radiochefin den (Trug-)Schluss, dass ihr die lokale Veranstalterszene sehr zu Dank verpflichtet sein müsse. Und genau bei dieser mit Zwetschgen und Birnen jonglierenden Mathematik möchte ich einhaken. Mir flattern &#8211; genau wie anderen Bloggern, Musikmagazinen und Radios &#8211; täglich unzählige Konzertankündigungen per E-Mail ins Haus, die emsige Promotoren ohne Unterlass verschicken. Wenn ich mich ab und an zu manch vielpräsentierten Club-Auftritten begebe, erlebe ich vielleicht auch deshalb gute Gigs, weil die Gefahr von dicht gedrängten Zuschauermassen de facto nie besteht. 500 Zuseher bei einem Konzert einer aufstrebenden Band? Doch nur im umwahrscheinlichen Fall, dass sich Placebo ins Vorprogramm verirren. Ich möchte hiermit Nachwuchsmusikern dringend davon abraten, Hab und Gut zwecks Promotion (früher nannte man das noch Bestechung) für private oder öffentlich-rechtliche Sender  zu opfern.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch noch ein weiterer Punkt erregte meine Aufmerksamkeit. Frau Rübsamen sprach nämlich davon, dass Broadcasting gestern war, sich FluxFM vielmehr um &#8220;Communicasting&#8221; bemüht. Nun zählen Wortneuschöpfung seit jeher zu den klassischen Verschleierungsmitteln, wenn es gilt, alten Wein in neue Schläche zu füllen. Jedoch nicht im Falle von FluxFM! Hier soll dies Wort den mit den Hörern forcierten Dialog beschreiben, beispielsweise über Facebook. Das hat es so auch noch nie gegeben, ich zollen diesem revolutionären Ansatz Respekt. Wesentlich eher nach Wischiwaschi mutet da das in der Pressemitteilung formulierte Ziel an, Musiker, Macher und Kreative zu vernetzen. Und ich armer Tropf war immer dem Irrglauben verfallen, dass es genügend Netzwerke gäbe, es jedoch meist an der Bindung zum Konsumenten mangle.</p>
<p style="text-align: justify;">Fassen wir also zusammen: FluxFM verspricht das Blaue vom Himmel. Ohne den ausgewiesenen Profi Tim Renner soll nun plötzlich alles noch besser werden. Bin ich der Einzige, den dies zu ausgiebigem Stirnrunzeln animiert?</p>
<h2>Programmtipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/def_mailing_zettelkassette1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10846" title="def_mailing_zettelkassette1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/def_mailing_zettelkassette1.jpg" alt="" width="550" height="309" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bleiben wir noch kurz bei <em>Tim Renner</em>. Dieser ist in den neuen Folgen &#8220;<strong><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/tonspur/146360/index.html" target="_blank">Tonspur – Der Soundtrack meines Lebens</a></strong>&#8221; auf <strong>3sat</strong> wieder als Profiler aktiv. Wem diese unterhaltsame, vom Schweizer Fernsehen produzierte Sendung nicht bekannt sein sollte, sei sie umso mehr ans Herz gelegt. Zum Inhalt: Drei Musikkenner (eben auch Herr Renner) müssen anhand einer ungefähr 8 Lieder umfassenden Playlist eruieren, welcher Prominente sich hinter dieser Zusammenstellung verbirgt. Dazwischen werden die einzelnen Lieder vorgestellt, weiters erklärt der Prominente im Gespräch mit Moderatorin <em>Nina Brunner</em>, weshalb er diese Songs ausgewählt hat. Waren bereits die Gäste der ersten Staffel (unter anderem <em>Elke Heidenreich</em>, <em>Sven Regener</em> und <em>Roger Schawinski</em>) durchaus interessant, so geraten auch die Sendungen mit <em>Roger Willemsen</em>, <em>Smudo</em> und <em>Joschka Fischer</em> nicht minder sehenswert. (Beginn der neuen, im Wochentakt ausgestrahlten Staffel: 10.09.11, 22:50 auf 3sat)</p>
<h2>Vorfreutipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/badasme.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10847" title="badasme" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/badasme.jpg" alt="" width="465" height="465" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt wenig unverrückbare Konstanten im musikalischen Kosmos. <strong><a href="http://www.tomwaits.com/" target="_blank">Tom Waits</a></strong> zählt zweifelsohne zu diesen. Wenn im Oktober sein neues Opus <strong>Bad As Me</strong> auf ANTI-Records erscheint, sollte man die Ohrläppchen fest zwischen die Finger klemmen. Schlichtweg, damit sich die Ohren nicht in die Sphären höchster Ekstase vertschüssen. Weil bereits der Titeltrack famos tönt.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22218094" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22218094" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/antirecords/tom-waits-bad-as-me">Tom Waits &#8211; Bad As Me</a> by <a href="http://soundcloud.com/antirecords">antirecords</a></span></p>
<h2>Mitpfeifftipp:</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/jOoN7gtRRXw" frameborder="0" width="550" height="339"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Heute beginnt die neue NFL-Saison. Das mag in Deutschland nur die eingefleischten Fans interessieren, die American Football zum spannendsten Sport der Welt erkoren haben. Also Menschen wie mich, die bereits die Tage &#8211; sogar Stunden &#8211; zählen. Und so ertappte ich mich denn auch dabei, voll Vorfreude die Melodie des während der Preseason-Spiele gezeigten Trailers mitzupfeifen. Der mir vorher unbekannte Song stammt von <strong><a href="Edward Sharpe &amp; The Magnetic Zeros" target="_blank">Edward Sharpe &amp; The Magnetic Zeros</a></strong> und nennt sich schlicht <em><strong>Home</strong></em>. Wunderbar!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11691174?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/11691174">Edward Sharpe and the Magnetic Zeros &#8220;Home&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/user2100960">Edward Sharpe</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h2>Schwedentipp:</h2>
<div id="attachment_10848" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/edda-press-Rebecca-Mangell-1.jpg"><img class="size-full wp-image-10848" title="edda-press-Rebecca-Mangell-1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/edda-press-Rebecca-Mangell-1.jpg" alt="" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Rebecca Mangell</p></div>
<p style="text-align: justify;">Seit Wochen schon &#8211; genauer gesagt: seit sie auf <a href="http://polarblog.de/2011/07/26/sunshine-and-worry-edda-magnason/" target="_blank">Polarblog</a> vorgestellt wurde &#8211; will ich <a href="http://www.eddamagnason.com/" target="_blank"><strong>Edda Magnason</strong></a> den werten Lesern ans Herz legen. Nicht zuletzt weil die junge Dame dieser Tage in Berlin auftrat, diesen Anlass habe ich nun verbummelt. Eine Erwähnung verdient die Schwedin mit isländischen Wurzeln allemal. Die mir bekannten Songs ihres vor ein paar Monaten veröffentlichten Album <strong>Goods</strong> sind wahrlich nicht von schlechten Eltern, bestärken mich in der Auffassung, dass Frau Magnason &#8220;<em>keine dieser typisch introvertiert-umwölkten Klavierliesen, keine ewig-gute-Laune Piano-Balladeuse, sondern eine auf angenehm altmodische Weise nachdenkliche Fluchtelfe</em>&#8221; ist &#8211; so zumindest Eva-Marias elegante Beschreibung auf dem Polarblog. Mir selbst sind solch gefinkelte wortkettende Formulierungen leider fremd. Das trickreich um die Ecke gelegte Lied <strong><em>Blondie</em></strong> fasziniert mich über die Maßen. Noch so eine Schwedin also, die man unbedingt im Auge behalten muss. Ja wachsen die feinen Liedermacherinnen dort wirklich von den Bäumen?</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/26257644?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/26257644">Edda Magnason &#8211; Blondie</a> from <a href="http://vimeo.com/adrianrecordings">Adrian Recordings</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25022320?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25022320">Edda Magnason &#8211; Magpie´s Nest</a> from <a href="http://vimeo.com/adrianrecordings">Adrian Recordings</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Den Track Blondie gibt es auf der Label-Seite von Adrian Recordings als <a href="http://www.adrianfiles.com/01.Blondie-Single_Edit.mp3" target="_blank">kostenlosen Download</a>.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Stippvisite 24/07/11</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 12:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, an denen ich das Internet verwünsche. Weil sich viele Leute klugscheißernd auf Nachrichten stürzen und ihre beschränkte, eitle Sicht der Dinge ungefragt ausplappern. Wundern wir uns wirklich, dass Stars vor die Hunde gehen, wenn eine unbarmherzige Presse jeden prominenten Fauxpas ins gierige Maul der Öffentlichkeit stopft. Freilich, es liegt in der Selbstverantwortung des Einzelnen, ein erfülltes Leben zu führen. Aus dieser Verpflichtung kann sich niemand stehlen, aber man muss VIPs die Bürde nicht zusätzlich beschweren, indem man ihr Privatleben durch den Kakao ungezählter Kameras zieht. Wir haben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es gibt Tage, an denen ich das Internet verwünsche. Weil sich viele Leute klugscheißernd auf Nachrichten stürzen und ihre beschränkte, eitle Sicht der Dinge ungefragt ausplappern. Wundern wir uns wirklich, dass Stars vor die Hunde gehen, wenn eine unbarmherzige Presse jeden prominenten Fauxpas ins gierige Maul der Öffentlichkeit stopft. Freilich, es liegt in der Selbstverantwortung des Einzelnen, ein erfülltes Leben zu führen. Aus dieser Verpflichtung kann sich niemand stehlen, aber man muss VIPs die Bürde nicht zusätzlich beschweren, indem man ihr Privatleben durch den Kakao ungezählter Kameras zieht. Wir haben den Blick zu senken verlernt, sobald ein Star Spielball des Boulevards wird. Stattdessen erachten wir die übertriebene Selbstdarstellung Prominenter als erheiternde Begleiterscheinung des Erfolgs. <em>Amy Winehouse</em> ist tot und Twitteranten seufzen, besserwissern oder geben die Betroffenheit in Person. Tragödien sind eben die Würze unserer Existenz, solange sie uns nicht selbst widerfahren. Das Leben freilich, es schlendert weiter. Lässt nur diese tolle Stimme zurück. Sehen wir uns auch heute wieder nach guter Musik um, blicken wir vorwärts, um das Unglück von gestern zu vergessen.</p>
<h2>Vorfreutipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/gravitytheseducer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10662" title="gravitytheseducer" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/gravitytheseducer.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Doch einige Bands bringen unsere Herzen zum Zwitschern, aber nur wenige lassen es dauernhaft tirilieren. <a href="http://www.ladytron.com/" target="_blank"><strong>Ladytron</strong></a> beispielsweise enthusiasmieren die werte Co-Bloggerin gern und gerner. Sie befindet sich in der privilegierten Lage, das neue Album <strong>Gravity The Seducer</strong> bereits rauf und runter hören zu dürfen. Ich für meinen Teil räume im konkreten Falle ein, dass der von mir selten geliebte Electropop durchaus seine schönen (Retro-)Seiten präsentiert. Die neue Scheibe wird sich am 09.09.11 in gut sortierten Regalen finden. Ein erstes prickelndes Techtelmechtel erlauben drei vorab zu erlauschende Tracks. <em><strong>Ambulances</strong></em> beispielsweise schafft es beinahe, mich mit den Achtzigern zu versöhnen.</p>
<p><object width="100%" height="225" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F870070" /><embed width="100%" height="225" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F870070" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/nettwerkmusicgroup/sets/ladytron-gravity-the-seducer-selections">Ladytron &#8211; Selections from &#8216;Gravity The Seducer&#8217;</a> by <a href="http://soundcloud.com/nettwerkmusicgroup">nettwerkmusicgroup</a></span></p>
<h2>Entdeckertipp:</h2>
<p><object width="550" height="343" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-uKl3xeBVY4?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="550" height="343" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/-uKl3xeBVY4?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Vermutlich hat es sich bereits im gesamten Blogger-Dorf herumgesprochen &#8211; doch verirrte sich die Stille Post erst jetzt an mein Ohr. <a href="http://www.facebook.com/lanadelrey" target="_blank"><strong>Lana Del Rey</strong></a> heißt die neueste Entdeckung, die mir <em>Julian</em> von <a href="http://diekopfhoerer.eu/" target="_blank">Die Kopfhoerer</a> zugeraunt hat. Die werte Sängerin ist die personifizierte verführerische Traurigkeit. Wer den Clip zu ihrer Ballade <strong>Video Games</strong> gesehen hat, wird davon Zeugnis geben. Der für Herbst angekündigte, vier Titel umfassende EP darf mit verweinten Augen entgegen geschmachtet werden. Die von der Sängerin gewählte Genre-Bezeichnung <em>Hollywood Sad Core</em> spricht für sich, ist beileibe keine Übertreibung.</p>
<h2>Albumtipp:</h2>
<div id="attachment_10663" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/stillcorners.jpg"><img class="size-full wp-image-10663" title="Still Corners 2 (2011)" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/stillcorners.jpg" alt="" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Cory Smith</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wir haben bereits vor gut einem Jahr über die aus London stammende Formation <a href="http://stillcorners.tumblr.com/" target="_blank"><strong>Still Corners</strong></a> beifällige Worte verloren. Ob diese das renommierte Label <em>Sub Pop</em> veranlasst haben, Still Corners unter ihre Fittiche zu nehmen, das entzieht sich allerdings unserer Kenntnis. Jedenfalls freuen wir uns auf die am 14.10.11 erscheinende Platte <strong>Creatures of an Hour. </strong>Sängerin <em>Tessa Murray</em> besäuselt die erste Single <em><strong>Cuckoo</strong></em> absolut famos. (via <a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/06/still-corners-cuckoo.html" target="_blank">Coast Is Clear</a> mit Dank für die Gedächtnisstütze)</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=3909159566/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p>Hier gibt es Cuckoo gegen E-Mail-Registrierung kostenlos:</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget82526" width="283" height="236" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0xFFFFFF7&amp;theme=black&amp;playMedia=true&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/9742/email_for_media/82526?timestamp=1308948496" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1311491712" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget82526" width="283" height="236" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1311491712" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0xFFFFFF7&amp;theme=black&amp;playMedia=true&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/9742/email_for_media/82526?timestamp=1308948496" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<h2>Labeltipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/allthingswillunwind.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10664" title="allthingswillunwind" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/allthingswillunwind.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://asthmatickitty.com/" target="_blank">Asthmatic Kitty Records</a></em> fällt zweifelsohne in die Kategorie der kleinen wie feinen Labels, welche man guten Gewissens im Auge behalten sollte. Zwei neue Veröffentlichung stehen im Herbst an: <a href="http://asthmatickitty.com/roberts-and-lord" target="_blank"><strong>Roberts &amp; Lord</strong></a> mit <strong>Eponymous</strong> sowie <a href="http://www.mybrightestdiamond.com/" target="_blank"><strong>My Brightest Diamond</strong></a>, das Projekt der sehr geschätzten Singer-Songwriterin <em>Shara Worden</em>, mit <strong>All Things Will Unwind</strong>. Während Roberts &amp; Lord den Vorboten <strong><em>windmill</em></strong> voll eingängiger Schrägheit präsentieren und damit Neugier wecken, bietet My Brightest Diamond mit <strong><em>Reaching Through to the Other Side</em></strong> einen Song auf, der Schönheit und Angestrengtheit kombiniert. Ein Lied, welches mich als Hörer lockt, um mir prompt die kalte Schulter zu zeigen.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17572477" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17572477" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/asthmatickitty/roberts-lord-windmill">Roberts &amp; Lord, &#8220;windmill&#8221;</a> by <a href="http://soundcloud.com/asthmatickitty">asthmatickitty</a></span></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18483597&amp;" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18483597&amp;" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/my-brightest-diamond/reaching-through">Reaching Through to the Other Side</a> by <a href="http://soundcloud.com/my-brightest-diamond">My Brightest Diamond</a></span></p>
<p>Den kostenlosen Download dieses Songs gibt es auf <a href="http://www.magnetmagazine.com/2011/07/23/mp3-at-3pm-my-brightest-diamond/" target="_blank">MAGNET Magazine</a>.</p>
<p>Das soll es für heute auch wieder gewesen sein. Demnächst natürlich wieder mehr.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Stippvisite 10/07/11</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 10:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Unser Blog verkrümelt sich mitunter allzu gern in lichten, geschmacklichen Höhen. Da fehlt es vielen potentiellen Lesern wohl am entsprechenden Rüstzeug, um jenen Geschmacksolymp zu erklimmen. Als Trostpflästerchen hält das Internet jede Menge Blogs bereit, die Durchschnittlichkeit zelebrieren. Mit solchen fraternisieren wir nach Möglichkeit nicht. Man holt sich ja schnell etwas, so ein kleines Herpesbläschen à la Animal Collective kann eine ganze Plattensammlung verseuchen. Ein weiterer Ansteckungsherd ist freilich die musizierende Zunft selbst. Beim ständigen Durchforsten des Veröffentlichungsdschungels zieht man sich ab und an eine veritable Tropenseuche zu. Nicht zuletzt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Unser Blog verkrümelt sich mitunter allzu gern in lichten, geschmacklichen Höhen. Da fehlt es vielen potentiellen Lesern wohl am entsprechenden Rüstzeug, um jenen Geschmacksolymp zu erklimmen. Als Trostpflästerchen hält das Internet jede Menge Blogs bereit, die Durchschnittlichkeit zelebrieren. Mit solchen fraternisieren wir nach Möglichkeit nicht. Man holt sich ja schnell etwas, so ein kleines Herpesbläschen à la <em>Animal Collective</em> kann eine ganze Plattensammlung verseuchen. Ein weiterer Ansteckungsherd ist freilich die musizierende Zunft selbst. Beim ständigen Durchforsten des Veröffentlichungsdschungels zieht man sich ab und an eine veritable Tropenseuche zu. Nicht zuletzt deshalb sterilisieren wir unsere Tastatur immer und noch öfter, ehe wir neue Empfehlungen auf unseren Blog tippen. Verlinken vorzugsweise auf Kollegen, die den guten Geschmack hochhalten und nicht aus jedem Rülpser einer Lady Gaga eine Schlagzeile zimmern. So auch heute.</p>
<h2>Covertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/stolen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10598" title="stolen" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/stolen.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Beyoncé</em> gehört zu der Sorte Stars, die in Musikvideos ständig Sex-Appeal versprengen wollen &#8211; in etwa so vehement wie der Exorzist das Weihwasser. Frau Knowles zählt wirklich nicht zu meinen Lieblingen. Die werte <strong>Anna-Lynne Williams</strong>, ihres Zeichens Frontfrau von <strong>Trespassers William</strong> und solo unter dem Deckmantel <a href="http://www.facebook.com/lottekestner" target="_blank"><strong>Lotte Kestner</strong></a> aktiv, darf sich hingegen meiner Bewunderung sicher sein. Was sie aus dem Beyoncés Hit <em><strong>Halo</strong></em> macht, spottet dem mickrigen Original in jeglicher Hinsicht.</p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=309110070/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://lottekestner.bandcamp.com/track/halo">halo by lotte kestner</a></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Lotte Kestner hat im Juni <strong>Stolen</strong>, eine Sammlung von Coverversionen veröffentlicht. Dazu noch eine EP mit weiteren entliehenen Songs als Nachschlag gereicht. <em>Peter</em> von den <span style="text-decoration: underline;">Schallgrenzen</span> erinnerte mich <a href="http://www.schallgrenzen.de/lotte-kestner-stolen-eine-extra-portion-coverversionen/" target="_blank">mit seinem Beitrag</a> daran. Eine unbedingte Empfehlung, die ich mit mehreren Ausrufezeichen hier nochmals wiederholen &#8211; und demnächst vertiefen &#8211; möchte. Album und EP kann, darf und sollte man <a href="http://www.saintlouprecords.com/" target="_blank">dort</a> beziehen.</p>
<h2>Blogtipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir sind der <a href="http://derimpuls.blogspot.com/2011/07/blog-des-monats-lie-in-sound.html" target="_blank">Blog des Monats auf Der Impuls</a>. Und haben darum ein paar Fragen bezüglich unserer Beweggründe beantwortet. Nicht etwa aus Höflichkeit geben wir die dort gestreuten Komplimente gerne zurück. Der Impuls fügt sich zweifelsohne in die Liste der lohnenswerten deutschen Musikblogs ein. Und hat es sogar in Lesezeichenleiste geschafft. Solch einen Ritterschlag erteile ich aus eingangs erwähnten Überlegungen nur wenigen Kollegen.</p>
<h2>Ohrwurmtipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/yucca.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10599" title="Yucca" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/07/yucca.jpg" alt="" width="350" height="350" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer hinter diesem ausgesucht schlechten Plattencover üble Klänge vermutet, der wird enttäuscht werden. Die britische Formation <a href="http://milkmaidmilkmaid.blogspot.com/" target="_blank"><strong>Milk Maid</strong></a> veröffentlichte soeben mit <strong>Yucca</strong> ihr Debüt beim renommierten Label <em>FatCat Records</em>. Die diesem Album entnommene Single <em><strong>Not Me</strong></em> will ich begeisterten Herzens als sonniges Ohrwürmchen titulieren. <em>Peter</em> von <span style="text-decoration: underline;">Coast Is Clear</span> sieht &#8220;eine latente Popizität&#8221; <a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/06/milk-maid-ein-bisschen-creation-esk.html" target="_blank">gegeben</a>, die mit &#8220;sägigen Gitarren begleitet&#8221; wird und somit &#8220;ein wohliges End-80er/Früh-90er Feeling&#8221; erzeugt. Ich könnte es nicht besser ausdrücken.</p>
<p><object width="550" height="442" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bv3VO48VONY?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="550" height="442" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/bv3VO48VONY?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<h2>Tourtipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/09/summeroffear.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4253" title="summeroffear" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/09/summeroffear.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.myspace.com/milesbenjaminanthonyrobinson" target="_blank"><strong>Miles Benjamin Anthony Robinson</strong></a> &#8211; solch ein Name kommt kurzatmigen Menschen nur schwer über die Lippen. Man sollte jedoch die Puste aufwenden, weil der Amerikaner ein erstklassiger Singer-Songwriter ist. Seine 2010 mit einjähriger Verspätung auch in hiesigen Breiten erschienene Platte <strong>Summer Of Fear</strong> kann sich wirklich sehen lassen. Wir haben ihn bereits mehrfach auf dem Blog gelobt und wollen daher auch seine anstehende Tour durch Deutschland keinesfalls unterschlagen. Mehr Details und eine kostenlose Mp3 des Song <em><strong>The Sound</strong></em> findet der werte Leser auf der <a href="http://www.saddle-creek.com/home.html" target="_blank">Webseite des Labels Saddle Creek</a>.</p>
<p><object width="549" height="309" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8267262&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed width="549" height="309" type="application/x-shockwave-flash" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8267262&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/8267262">Miles Benjamin Anthony Robinson &#8211; The Sound</a> from <a href="http://vimeo.com/saddlecreek">Saddle Creek</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Konzertermine:</p>
<p>17.07.11 Berlin &#8211; Comet Club<br />
18.07.11 München &#8211; 59:1<br />
20.07.11 Köln &#8211; Blue Shell<br />
21.07.11 Wiesbaden &#8211; Schlachthof</p>
<h2>Erinnerungstipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Ich habe vor knapp zwei Jahren die EP eines in Berlin lebenden kolumbianischen Musikers namens <a href="www.milsantos.com" target="_blank"><strong>Mil Santos</strong></a> in meinem Briefkasten vorgefunden und <strong>Creo</strong> <a href="http://www.lieinthesound.de/2009/09/musik-suess-sauer-mil-santos/" target="_blank">als ersten Appetithappen genussvoll wahrgenommen</a>. Nun scheint die Zeit reif und ein Album vor der Veröffentlichung. Sehr gut. Die erste Kostprobe lässt Gutes erahnen.</p>
<p><object width="550" height="343" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RyojlG2lpM4?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="550" height="343" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/RyojlG2lpM4?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Damit will ich es für heute bewenden lassen. Demnächst mehr.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Stippvisite 09/06/11</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 10:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Hihihihihi, mein Hirn hat die Größe eines Mückenkleckses auf einer Windschutzscheibe, ich parke meine Gedanken stets nahe am Durchzug und bin mit der emotionalen Reife einer Krokodilschwanzechse bewaffnet. Ich versinke gern im Sumpf der Scripted Reality und hieve alles in die Charts, was Geschmack, Musik und Talent mit Füßen tritt. Ich wiesle als orthographisches Wildschwein durch die Niederungen des Internets, rülpse alles auf Facebook raus, was sich mir so auf die Zunge buchstabiert. Weil Degeneration nicht aussterben darf, pflanze ich mich fort. Ich bin völlig doof, ich glaube sogar den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Hihihihihi, mein Hirn hat die Größe eines Mückenkleckses auf einer Windschutzscheibe, ich parke meine Gedanken stets nahe am Durchzug und bin mit der emotionalen Reife einer Krokodilschwanzechse bewaffnet. Ich versinke gern im Sumpf der Scripted Reality und hieve alles in die Charts, was Geschmack, Musik und Talent mit Füßen tritt. Ich wiesle als orthographisches Wildschwein durch die Niederungen des Internets, rülpse alles auf Facebook raus, was sich mir so auf die Zunge buchstabiert. Weil Degeneration nicht aussterben darf, pflanze ich mich fort. Ich bin völlig doof, ich glaube sogar den Versprechung der E-Mails in meinem Spam-Ordner. Bin der leibhaftige Grund, warum es der Spam-Industrie nie an Motivation mangelt. Ich zähle immer und überall zur Zielgruppe, rundum werberelevant, bin finster wie die Nacht blöd. Trash offenbart sich mir als Inbegriff von Hochkultur.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wem diese Beschreibung auf den von Proll-Designern verhangenen Körper geschneidert scheint, der/die sollte nun keinesfalls mehr weiterlesen. Unser Blog nimmt für sich in Anspruch, unverkennbarer Fels in der Brandung zu sein. Geschmackssicher und verschleißfrei, von allerlei Promo-Mails herzlich unbeeindruckt, für Hypes höchstens ein Gähnen im Köcher habend. Doch weil kein Blog eine Insel ist, schauen wir gerne zu den geschätzten Mitstreitern, die manch Schätze heben und gehaltvollen Indie pflegen.</p>
<h2>Albumtipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/cst078MENUC.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10450" title="cst078MENUC" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/cst078MENUC.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich will mit meiner Verwunderung nicht hinter dem Berg halten. Irgendwie wurde das Solodebüt von <a href="http://cstrecords.com/efrim-manuel-menuck/" target="_blank"><strong>Efrim Manuel Menuck</strong></a> in hiesigen Gefilden beachtlich unbeachtet gelassen &#8211; zumindest wenn ich Googles Blogsuche Glauben schenken darf.  Dabei ist Menuck, das Mastermind von <em>Godspeed You! Black Emperor</em> und <em>Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra</em>, Mitbegründer des Post-Rock-Genres (man denke sich an dieser Stelle zwei Dutzend Ausrufezeichen). Sein Ende Mai auf dem Kultlabel <em>Constellation</em> erschienener Erstling <strong>High Gospel</strong> entfleuchte jedoch auch meinem Radar, ein diesbezüglicher Newsletter blieb fahrlässig ungelesen. Aber dafür gibt es ja <span style="text-decoration: underline;">das klienicum</span>, der dankenswerter Weise die frohe Kunde <a href="http://dasklienicum.blogspot.com/2011/06/neue-tone-993-constellation-records.html" target="_blank">verbreitete</a>. Zudem gibt es auch den Song <a href="http://cstrecords.com/wp-content/uploads/2011/03/1-our-lady-of-parc-extension-and-her-munificient-sorrows-copy.mp3" target="_blank"><em>our lady of parc extension and her munificent sorrows</em></a> als kostenlosen Download. Ein Gratisliedchen, welches sich in sich hat. Da wurde nicht einfach der langweiligste Track des Album einer allgemeinen Verbreitung zugeführt. Tiefschürfendere Gedanken zu High Gospel werde ich in den nächsten Wochen noch zum Besten geben.</p>
<h2>Schwedentipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Schweden, mal wieder. Soll der Welt nichts Schlimmeres passieren, als dass schwedische Bands wie Unkraut aus dem Boden sprießen und gedeihen und gedeihen. Die <strong><a href="http://www.dgrs.se/" target="_blank">Degrees</a></strong> zählen zu der Sorte Musikschaffender, die ein ausgeprägtes Händchen für flockige Pop-Melodien ihr Eigen nennen dürfen. Solcher Sorte, die es nicht nach zwei Hördurchläufen zerbröselt, weil es an jeglicher Substanz mangelt. Das im Mai veröffentlichte Album <strong>Dream On Dreamy</strong> werde ich an anderer Stelle nochmals ausführlicher darlegen. Für heute möchte ich <span style="text-decoration: underline;">Coast Is Clear</span> für diesen Tipp ein Bienchen ins Heft <a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/06/das-neue-album-der-degrees-ab-0.html" target="_blank">kleben</a>. Und auf ein rundum gutes Lied verweisen: <em><strong>Idiot Dreaming</strong></em>.</p>
<p><object width="550" height="442"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EsP-DmY2hsw?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="442" src="http://www.youtube.com/v/EsP-DmY2hsw?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h2>Authentizitätstipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/02/Radionette_klein.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6370" title="Radionette_klein" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/02/Radionette_klein.jpg" alt="" width="500" height="404" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Empfehlung in eigener Sache. Beim Herumstrocheln durch die deutschen Musikblogszene ist mir unlängst ein Kollege begegnet, der auf laut.fm dem Erstellen eigener Radiosendungen huldigt. Das allein wäre keine besonders erwähnenswerte Sache, weil heutzutage wohl nicht wenige Programmchef spielen möchten. Verwundert hat mich da schon mehr, dass <a href="http://www.shoegazr.de/shoegazr-radio/" target="_blank">Sendungen</a> die klingenden Namen Lie in the Sound und Some Vapour Trails trugen. Während sich ersteres wohl auch durch das gleichnamige Lied von Trespassers William herleiten lässt, sehe ich mein Alter Ego durch Leerzeichen ein bisschen deformiert. So sehr mich und die werte Mitbloggerin diese allzu offensichtlichen Anleihen ehren, Groupies wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen, treten wir zugleich für eine Prise Originalität ein. Wer bloggerische Qualität sucht, kann sich seit 2008 auf uns verlassen. Wer musikalische Neuentdeckung ausforscht, wird dank unserer Mixtapes hier fündig. Aber vielleicht zimmern wir uns in Zukunft ebenfalls ein kleines Radio zusammen. Am Titel feilen wir noch, aber Shoegazr Sounds oder ähnliches klammern wir schon mal aus.</p>
<h2>Entdeckertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/porcelain1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10461" title="porcelain1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/porcelain1.jpg" alt="" width="550" height="361" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Blog von <a href="http://secretlycanadian.com/blog/" target="_blank">Secretly Canadian</a> zählt zu den wenigen Label-Blogs, die ich öfter visitiere. Weil es nahezu wöchentlich etwas zu bestaunen gibt. Und auch mein letzter Besuch zählte zu den lohnenswerten. Secretly Canadians jüngster Neuzugang, <a href="http://porcelainraft.com/" target="_blank"><strong>Porcelain Raft</strong></a>, vermochte mir mit einem Vorgeschmack auf sein bald erscheinendes Debüt zu imponieren. Der kostenlose Track <em><strong>Amateur&#8217;s Feeling</strong></em> ist ein ruhiges, schnarrig-versponnenes Kleinod.</p>
<p><object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15979024&amp;" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15979024&amp;" allowscriptaccess="always"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/dojagsc/amateurs-feeling-by-porcelain">&#8220;Amateur&#8217;s Feeling&#8221; by Porcelain Raft</a> by <a href="http://soundcloud.com/dojagsc">DOJAGSC</a></span></p>
<p>Porcelain Raft gastierte letzte Woche auch bei <a href="http://www.daytrotter.com/dt/porcelain-raft-concert/20054742-3738353.html" target="_blank">Daytrotter</a>.</p>
<h2>Namenstipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/thelonging.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10462" title="thelonging" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/thelonging.jpg" alt="" width="350" height="350" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gehöre zu den großen Verfechter von Bandnamen, die im weiten Rund des Internets nicht völlig ungooglebar sind. Meine Co-Bloggerin scheiterte unlängst an dem Namen <em>Home Video</em> und hält auch <em>Basement Apartment</em> für nur bedingt karriereförderlich, während ich mir denke, das sich Bands wie <em>James</em> heute wohl nicht mehr so nennen würden. Der Name dieses Projekts freilich mag zumindest mitteleuropäischen Ohren ausreichend singulär klingen: <a href="http://kordan.tv" target="_blank"><strong>Kordan</strong></a> nämlich. Entdeckt habe ich selbige auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.schallgrenzen.de/kordan-wuscheliger-shoegaze-aus-brooklyn/" target="_blank">Schallgrenzen</a></span>, wo auch sonst? Kordans Mastermind, Arthur Eisele, werkt in Brooklyn, scheint jedoch ein Faible für Japan zu besitzen. Die Ende letzten Jahres erschienene, shoegazige Platte <strong>The Longing </strong>mag mich nicht umfänglich zu überzeugen, manch Stück allerdings sehr. Zum Beispiel <em><strong>Shinjuku</strong></em>, das mir seit einigen Tagen nicht aus dem Kopf geht. Sich gleich dem Bandnamen erfolgreich ins Hirn gepflanzt hat. Anhören!</p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=1823435607/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://kordan.bandcamp.com/track/shinjuku">Shinjuku by Kordan</a></iframe></p>
<p>Das soll es für heute auch schon wieder gewesen sein.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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