
Die Zeit verfliegt, Alben flattern über den Plattenteller und vermodern dann schnell in einer überbordenden Kiste. Nur die wenigste Musik schafft es, sich ein lauschiges Plätzchen auf der Festplatte des Gehirns zu sichern. Dies hat einerseits mit persönlichen Vorlieben zu tun, aber immer auch mit der Situation, in welcher man die Scheibe hört, und freilich stets mit der Beschaffenheit der Musik. Was nicht lostrompetet wie einst die Schofaren vor Jericho, überwindet nur selten den Wall der Skepsis, den die Flut an musikalischen Eindrücken auftürmt. Viel Musik und wenig Zeit, da …