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Artikel getagged als: Alben 2009

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[6 Jan 2010 | 5 Kommentare | ]
Eau de Post-Rock jetzo in Deutschland duftmarkend – Saxon Shore Gefühlte 100 Scheiben warten noch im Regal darauf, dass ich sie mit Verzückung beackere. Ganz vorrangig möchte ich den werten Lesern heute eine US-Band ans Herz legen, die dieser Tage durch Deutschland tourt und ein Eau de Post-Rock in hiesigen Gefilden versprüht. Die Formation, welche jene Duftmarke setzt, nennt sich Saxon Shore. Selbige machen verdammt solide Musik, die zwar nicht an monumentale Genre-Götter wie Explosions In The Sky heranreicht, aber dennoch vor allem für Liebhaber solcher Klänge eine wahrhafte Bereicherung darstellt. Das 2009 erschienene Album It Doesn’t Matter spinnt wuchtige Gitarren …

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[2 Jan 2010 | Ein Kommentar | ]
Düsterer Flitter voll Ausdruckskraft – Lightning Dust Viele Schätze des vergangenen Jahres fallen mir erst jetzt in den Schoß. Und obzwar der Januar mit viel Karacho von aufregenden Neuerscheinungen kündet, ist zunächst noch Aufarbeitung des Gewesenen angesagt. Dass sich der erste Eintrag mit einer kanadischen Band beschäftigt, kommt nicht von ungefähr. Ich werde die kommenden 364 Tage besonders Musiker aus dem Land des Ahornblatts auf dem Kieker haben. Wer in den letzten Wochen unseren Blog aufmerksam verfolgte, konnte bereits eine Häufung kanadischer Acts registrieren. Heute verweilt der wohlwollende Blick auf dem in Vancouver werkenden Duo Amber Webber und …

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[25 Dez 2009 | 4 Kommentare | ]
Die großen Nullen – Auf den Spuren einer Indie-Musik-Verschwörung Das Ende des Jahres, ja mehr noch der Dekade, dämmert zum Greifen nah am Horizont heran und rundum sammeln sich die hippen Musikkritiker aller Länder gleich Zombies und werfen einen letzten glubschäugigen Blick zurück auf dahinsiechende, modrige Zeiten. Was haben sich die Herren und Damen Finger um Finger wund getippt, um denjenigen, die sich erfolgreich gegen das tückische Castingshow-Virus und den Glitter-Flitter-Mumpitz einer Beyoncé Knowles zu wappnen wussten, mit dem als Hochkultur getarnten Prädikat Indie zu täuschen und erst recht in eine Misere zu stürzen. Denn Hand aufs Hirn, nicht alles, …

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[22 Dez 2009 | Kein Kommentar | ]
Boulevard of the Nameless (VII) Es herrscht kein Mangel an Singer-Songwritern. Doch nicht wenige Männer und Frauen erliegen dem trügerischen Glauben, dass eine Gitarre und ein wenig Gesang gleich eine mirakelhafte Karriere befeuern. Vergessen, dass die Klampfe doch eben ein Feigenblatt bedeutet, dass mehr enthüllt alt verschleiert. Darum postuliere ich auch den Umstand, dass auf jegliches Talent mindestens 10 eisern durchhaltende und dennoch grandiose scheiternde Möchtegern-Songwriter kommen. Die Dame, welche ich heute präsentieren will, hat laut ihrer Vita nicht erst dieses Jahr dem Musizieren gefrönt, freilich bislang nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sich ihre unspektakulär soliden, …

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[18 Dez 2009 | Ein Kommentar | ]
Editors – You Don’t Know Love Viele bemängeln’s, aber vielleicht ist es gerade die besondere Kraft, die Reduktion auf das Einfachste, komprimiert in den Lyrics. Ich hab ne kleine Weile gebraucht, um mich an den neuen Synth-Pop-Sound der Editors zu gewöhnen und ihn schließlich lieb gewonnen. Jetzt gibt’s das neue Video zur Single You Don’t Know Love. Editors – You Don’t Know Love EDITORS | MySpace Music Videos Leider hab ich’s nie geschafft, dem Album In This Light And On This Evening eine längere Review zu widmen. Hier ist meine Kurzkritik, die ich anlässlich des Soundchecks auf den Schallgrenzen …

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[16 Dez 2009 | Kein Kommentar | ]
Die Würze kanadischer Instrumentalität – Torngat Im globalen Dorf namens Internet treiben an jeder Straßenecke Musikanten ihr Unwesen. Die wahrlich feinen Vertreter ihrer Zunft fiedeln jedoch aus unerfindlichen Gründen meist in den Seitengassen. Heute möchte ich auf ein Trio verweisen, dass so richtig aufgeigt und unterstreicht, wo in Sachen instrumentaler Klänge der Hammer hängt. Dass Kanada einen Hort für solch inspirierte Kompositionen darstellt, scheint seit Godspeed You! Black Emperor kein Geheimnis mehr zu sein. Doch bietet die Band Torngat kein schnödes Post-Rock-Imitat, wie man es in den letzten Jahren zu oft erlauschen musste. Nicht alles was …

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[8 Dez 2009 | Kein Kommentar | ]
Yoñlu: Ob Ammenmärchen oder Tragödie – feine Musik zweifelsohne! Ich bin eigentlich ein kaltschnäutziger Verfechter der These, dass ein Werk (egal ob literarischer oder musikalischer Natur) zunächst ohne jegliches Wissen über Komponisten, Sänger, Musiker oder auch Autor überzeugen muss. Und doch trachte ich bei aufkeimendem Interesse, Informationen über den Schöpfer zu sammeln. Sei es nun Neugier oder Forschergeist, der den Menschen hinter der Kreation zu erahnen versucht, meist vermag ich das Buch oder eben auch die Musik letztlich besser zu verstehen, wenngleich meine Interpretation des Werks natürlich immer meine ureigensten Befindlichkeiten inkludiert. Vor wenigen Tagen stolperte ich bei meiner …

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[4 Dez 2009 | Kein Kommentar | ]
Kein Flirt im Speed-Dating-Verfahren – Marie Dahl Manchmal findet sind selbst in den unendlichen Weiten des Internets nur ein bescheidenes Häufchen Information. Viele Musiker mögen ihre Profession mit Hingabe und Talent absolvieren und hoffen doch vergebens auf Anerkennung. Wer es ablehnt oder einfach ignoriert, die eigene Haut im Web zu Markte zu tragen, indem er/sie die Ochsentour durch MySpace-Gefilde, eigenen Webauftritt oder Blog sowie Betreuung von YouTube-Profilen und Last.fm-Seiten nicht konsequent absolviert, muss auf einen käuflichen Schutzengel in Form einer Promotion-Firma hoffen. Und von eben einer solchen Firma bekamen wir vor 2 Monaten eine CD zugesandt, welche sich …

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[3 Dez 2009 | Ein Kommentar | ]
Gretchenfrage nach dem Umgang mit ikonischer Last – Martha Wainwright Es bedarf größenwahnhafter Anwandlungen, sich die ikonische Last einer Édith Piaf auf die eigenen Schultern zu hieven. Die Tragik und Emotionen der Legende zu erhaschen suchen, auf hohem Niveau zu scheitern, gleich einem verbeulten Boxer erhobenen Hauptes aus dem Ring zu wanken, all dies wohnt solch einem Unterfangen inne. Mit welcher Methodik freilich darf man Piaf begegnen, ohne sich nicht bis auf die Knochen zu blamieren und als komplett närrische Schnepfe von der Bühne geholt zu werden? Martha Wainwright grübelte sich zusammen mit dem Produzenten Hal Willner zu einem ansprechenden Ergebnis, …

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[27 Nov 2009 | Kein Kommentar | ]
Kiwi-Flavour-Faszinosum – Fat Freddy’s Drop Im Konvolut der wöchentlichen Neuerscheinung bitten viele Bands zum Tanz, wird auch schiere Mittelmäßigkeit zu vielversprechenden Klängen hochstilisiert. Die weniger marketenderisch angepriesen Werke, die mitunter wahrhaften Faszinosa, dringen meist schwerlich durch den Dickicht der organisierten Musikberieselung. Das neuseeländische Kollektiv Fat Freddy’s Drop freilich hat sich mit einem verdammt distinktiven Sound eine beachtliche Fanbase gezimmert, wie das seit Wochen ausverkaufte, heute stattfindende Konzert im Berliner Kulturhaus Astra unterstreicht. Das vor wenigen Monaten veröffentlichte Album Dr Boondigga & The Big BW gehört zu den Highlights der 2009 neu in den Plattenläden aufgereihten …
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