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Artikel getagged als: Alben 2009

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[2 Okt 2009 | 2 Kommentare | ]
Gepflegte Langeweile: Bad Lieutenant – Never Cry Another Tear Würd’ ich eine musikalische Landkarte mit meinen Lieblingsbands/ Sängern erstellen, kaum eine Stadt hätte so viele Treffer wie Manchester (und Umgebung Greater Manchester, für alles, die es ganz genau nehmen): Richard Ashcroft, Doves, The Verve, James… um nur einige bzw. die Wichtigsten zu nennen Irgendwo zwischen Madchester, New Wave und Britpop bin ich in meiner Jugend musikalisch geprägt worden. Eines der meist gehass-liebten Lieder wird immer Love Will Tear Us Apart von Joy Division (Youtube) bleiben. Geliebt ob der Grandiosität, gehasst wegen den Erinnerungen, die daran kleben. Klar, dass ich da …

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[1 Okt 2009 | Kein Kommentar | ]
Somnambule Klänge von der Insel: The Sons – “Visiting Hours” Vor 2 Wochen meldete sich das kleine deutsche Label popup-records bei uns und SomeVapourTrails fand sofort etwas, dass er gleich mit dem Prädikat “für dich” auszeichnete. Das ist jetzt nicht unbedingt immer als Lob gemeint, seinerseits. Soll soviel heißen wie “Electropop oder Britpop… oder so was ähnliches… so Zeugs halt, das DifferentStars“. The Sons waren dann auch sehr was für mich, ich mochte kaum glauben, dass ich dieses famose Stück Indie-Rock bisher übersehen überhört hatte. Das Debüt-Album wurde schon im Februar veröffentlicht. Kein Grund jedoch nicht trotzdem noch darüber zu …

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[29 Sep 2009 | 4 Kommentare | ]
Musik süß-sauer – Mil Santos Die Babylonische Sprachverwirrung grüßt nett! Schmachtendes Spanisch trifft auf Sprechgesanglichkeit in englischer oder deutscher Sprache, Latino-Rhythmen auf Hip-Hop. Solch krude Mischung darf als extravagante Ambition scheitern – oder aber einen von einzigartigem Flair getragenen Sound ergeben. Und tatsächlich bereitet der unter dem Künstlernamen Mil Santos in Berlin werkenden kolumbianische Musiker Mauro mit der EP Creo ein Hors d’œuvre, dass Lust auf zukünftige Gaumenfreuden schafft. Was die Ingredienzien betrifft, dürfte dieser Stil in eben jener Ausprägung in singulärer Art vor sich hinköcheln und in keiner anderen Küche zu beschnuppern sein. Diese …

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[19 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Voicst –  A Tale Of Two Devils Frischer Indie-Rock aus den musikalisch sonst eher verschlafenen Niederlanden – wer hätte das gedacht. Ich nicht. Holländer sind doch die, die manchmal gegen uns im Fußball gewinnen – wild in orange vor den Fernsehkameras hüpfen und gegen die Engländer verlieren – musikalisch allemal. Nach mehrmaligem Hören ihres Deutschland-Debüts A Tale Of Two Devils muss ich da mein Weltbild mal zurecht rücken. Der Platte ist nur ein Vorwurf zu machen: Der schwächste Song wurde als Single ausgekoppelt, lässt zwar Talent ahnen, nervt aber irgendwie auch. Ganz anders da der Titelsong Two Devils. …

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[18 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Crux wie Credo – Pearl Jam Nur selten werden Rock-Dinosaurier zum Abschuss freigegeben. Das liegt in der kollektiven Verklärung der guten alten Zeit begründet, als Rock noch rockig klang, Groupies willig und Stars noch überirdisch waren.  Heute entfaltet jede wackelig gehaltene Handy-Kamera das Potential, die Götter vom Thron zu schubsen. Und die durch Filesharing entstandene, kostenlose Verfügbarkeit von Musik macht selbige zum Ge- und Verbrauchsgegenstand. An den an bessere Zeiten gemahnenden Denkmälern sägt man nicht, außer wenn sie sich aus einer musikalischen Altherrenfantasie heraus neu erfinden versuchen. Pearl Jam unternehmen diesen – in ihrem Falle – …

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[16 Sep 2009 | Ein Kommentar | ]
Schmuddelige Schönheit schmachtet schmissig – Palodine Eine meiner spürnasigsten Entdeckungen 2009 war das Bremer Label dandyland, welches in den vergangenen Monaten mit Releases von Bands wie Viarosa handverlesenste Indie-Kost in deutsche Landen hievte. Auch diesmal wird ein Album, welches im weiten Erdenrund ungenügende Aufmerksamkeit erfuhr, in hiesigen Breiten mit einer Wiederveröffentlichung beehrt. Ein grundsolides Konzept, das mir bei Scarlatti Tilt imponierte – und nun erneut gelingt. Die aus Sängerin Katrina Whitney und Gitarrist Michael Aryn bestehende Formation nennt sich Palodine und gemahnt in den aufregendsten Momenten an exakt die Art von Musik, welche ein Nick Cave …

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[13 Sep 2009 | 2 Kommentare | ]
Sinistre Mär aus den Tiefen der Nacht – The Mount Fuji Doomjazz Corporation Wenn den Mitgliedern der in den Niederlanden beheimateten Formation The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble der Sinn nach einer Steigerung der Verquerung steht, erklimmen und entern sie einen weiteren Gipfel und mutieren zu The Mount Fuji Doomjazz Corporation. Unter eben jenem Alter Ego erschien im Juni auf Ad Noiseam die CD Succubus, die als eine Art spontaner Soundtrack zu Jess Francos gleichnamigen (auch unter dem Titel Necronomicon firmierenden), Ende der Sechziger Jahre entstanden Film begriffen werden darf. Und eine spannende Versuchsanordnung scheint es allemal, wenn man zu den irgendwo zwischen Kunst und …

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[12 Sep 2009 | Ein Kommentar | ]
Authentisch transportierte Stimmungen – Max Herre Max Herre gehört zu den wenigen Menschen, die ich, obwohl ich ihm nie persönlich begegnet bin, als gut bezeichnen will. Er vermittelt mir das Gefühl authentischer Wahrhaftigkeit und idealistischen Denkens. Ob als Frontmann von Freundeskreis oder auf Solo-Pfaden, ich schätze seine Fertigkeiten, erachte ihn als leisen, weisen, von hörenswerten Gedanken erfüllten Künstler. Und so mag es kaum verwundern, wenn seine neue Scheibe Ein geschenkter Tag zum dankbar angenommenen Präsent gerät. Seine Entwicklung vom engagierten Hip-Hop-Gewissen zum mit zahlreichen Nuancen verbrämten Songwriter beeindruckt mich. Herre kritzelt nicht einfach Reime auf ein …

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[10 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Electropop Babes Part III: Marsheaux – Lumineux Noir Eines vorab, da sitzt ne zurecht beleidigte Diva mit im Lie-In-The-Sound-Club. Die Grande Dame des Electropops lasse ich schon ne Weile warten – irgendwie hat sie es nicht ganz geschafft, mich mit ihrem Lasso einzufangen. Nur so ein bisschen und nur an manchen Tagen. Mein virtuelles Ich hat durchaus auch launenhaft divaesque Züge, im echten Leben bin ich natürlich total bodenständig und NIE zickig, versteht sich. Im so echt wirklichen Leben muss ich aber auch in der passenden  Laune für Electropop/Synthpop sein und das gelingt nur einer Band immer: Ladytron. Zur …

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[9 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Handtaschen brennen und tote Katzen atmen – Testsieger Meine Wenigkeit darf auf die Gnade der späten Geburt verweisen und voll Dankbarkeit behaupten, noch zu sehr Kind gewesen zu sein, um die Hochblüte der Neuen Deutschen Welle bewusst mitzuerlebt zu haben. Und doch fand meine Sozialisation in den Achtzigern statt und allein der Gedanke an den damals dominierenden Keyboard- und Synthie-Sound beschert mir heute noch Kurzatmigkeit und allergische Reaktionen. Unter diesem Aspekt wuchtet sich eine schwere Last auf meine von Gicht geplagten Finger, wenn ich einige Worte  in die Tastatur hämmern soll, die sich auf eine dem Retro-Sound huldigenden …
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