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Artikel getagged als: Alben 2009

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[5 Aug 2009 | 4 Kommentare | ]
Kein Bärendienst Wenn mehr oder weniger musikalische Minderleister Cover-Versionen genialer Hits in die Welt rausröhren, mündet dies gern in kakophonischen Katastrophen. Ab und an jedoch rettet die funkelnde Song-Perle das Unterfangen, übertüncht die Qualität des Songs das mediokre Talent des Interpreten. Oder auch nicht. Scooter beschallen mit ihren Sounds seit Jahren die Dancefloors, liefern den Soundtrack für trunkene, hemmungslos verblödete Partygänger. Dass die Techno-Bande nun ein Werk der Übergötter deutschen Sprechgesangs verhunzen darf – und dies auch noch hochoffiziell und mit dem zynischen Siegel “Tribut” getarnt, wirft ein bezeichnendes Licht auf die …

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[31 Jul 2009 | 2 Kommentare | ]
Florence + The Machine – Lungs Würde Regisseurin Sofia Coppola die Nebel von Avalon neu verfilmen – Lungs wäre der perfekte Soundtrack und Florence Mary Leontine Welch die perfekte Hauptdarstellerin. Auf den erste Blick mystische Popelfe á la Loreena McKennitt, die Harfe ist auch nicht weit, erscheinen Florence + The Machine mit ihrer besondere Mischung aus Witchcraft, Riot-Girlzz-tum und Pop-Art – fern jeglicher harmloser Eso-Gefilde. Foto: (c) Alex Lake “A kiss with a fist is better than none” – Derb und zynisch, mit gehöriger Portion Wut tönt Florence Welch auf. Dass ausgerechnet ihre Songs von der Werbebranche geliebt …

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[29 Jul 2009 | 4 Kommentare | ]
Verquere Kohärenz – The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble Eine reichlich verquere Mischung aus düster-elegantem Jazz, ausladend-symphonischen Post-Rock-Elementen und aufregend elekronischem Minimalismus bot die in den Niederlanden angesiedelte Formation The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble mit ihrem gleichnamigen Debüt 2006. In den kommenden Wochen wollen wir an dieser Stelle mehrfach die jüngsten Veröffentlichungen einer der originellsten, innovativsten Bands hervorheben und den werten Lesern dieses Blogs ans Herz legen. Diesmal sei die im Januar dieses Jahres beim tollen Label Ad Noiseam erschienen EP Mutations ins Blickfeld gerückt, welche als Vorgeschmack auf kommende Glanztaten verstanden werden darf. Die Faszination des knapp 40 Minuten währenden …

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[17 Jul 2009 | 2 Kommentare | ]
Säuselnd Liebe machen bis zur Besinnungslosigkeit …oh ja…seufzen die Einen, sinken nieder auf’s Sofa oder lassen sich zu so manchen Bewegungen – auch tanzender Art verführen. Die Anderen schreien: Oh weh! Wo bleibt da der Sinn, das Besinnen, auf die tiefe Bedeutung. Welch Sakrileg! Die Rede ist hier natürlich von Nouvelle Vague, die nun ihr drittes Album, sinnigerweise “3″ betitelt, veröffentlicht haben. Ver-bossa-nova-ierte oder ver-bossa-nova-irrte Klassiker in die Welt senden, ist hier die Frage, die zu gleich beantwortet wird: Säuselnd Liebe machen, bis zur Besinnungslosigkeit, ist ganz wünderbarr und alte Bekannte werden plötzlich zu heiß begehrlichen Objekten der …

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[15 Jul 2009 | Ein Kommentar | ]
Perfekt austariertes Songwriting – Scarlatti Tilt Das Bremer Label dandyland habe ich bereits mehrfach ob der handverlesenen Künstlerauswahl gelobt. Dies will ich auch heute tun, weil das bereits im Vorjahr erschienene Album Gathering of the Haunted dieser Tage einen erneuten Release feiert. Und in der Tat ist die Scheibe derart beschaffen, dass sie nicht der Vermoderungen auf dem Friedhof unbekannter Glanztaten anheimfallen darf. 2004 formte sich die britische Band Scarlatti Tilt im musikträchtigen Bristol und besteht aus der mit einer raren Ausdruckskraft geschlagenen Stimme von Daisy Chapman, die auch die Tasten des Klaviers mit Verve malträtiert, Greg …

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[8 Jul 2009 | 3 Kommentare | ]
Kann man sich in Musik verlieben? Ja und zwar total! Flüchtiger Flirt, heiße Sommerliebe, die im Herbst verpufft, oder Liebe auf immer und ewig ist eher die Frage. Vergangenen August begegneten mir auf Myspace The Temple Cloud Country Club und schon war’s um mich geschehen. Wochenlang rotierte in meinem Musikplayer der Song “Faith In Aeroplanes” – an manchen Tagen 30 Mal am Stück – ich konnte mich nicht satt hören. Knapp ein Jahr später bin ich von dieser an Sucht grenzenden Liebe immer noch nicht kuriert – zum Glück jedoch und zu meiner Rettung, hab ich nun ein ganzes Album. …

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[8 Jul 2009 | Ein Kommentar | ]
Keine fett brummende Eintagsfliege? – The Dead Weather Immer wenn sich eine sogenannte Supergroup formt, bin ich versucht, dies als launiges, wenig relevantes Intermezzo abzutun. Ein Nebenprojekt, welches Musiker bei unverkrampftem Spiel vereinigt. Geht die Chose schief, kehren die Herrschaften zu ihren alten Acts zurück, und falls sich Erfolg – sowohl in künstlerischer wie kommerzieller Hinsicht – einstellt, dann untermauern die Protagonisten lediglich ihren Ausnahmestatus. Doch Bands funktionieren dauerhaft nur dank klaren Hierarchien und sauberer Arbeitsteilung – es sind fragil gewachsene Gebilde. Und eben jener Mangel an Strukturen macht derartige Kollaborationen zwar für einige Live-Shows tauglich, aber das …

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[6 Jul 2009 | Kein Kommentar | ]
Am 10.7 erscheint das Album Lungs von Florence & The Machine. Ich werd’ das Werk in den kommenden Tagen ausführlich besprechen. Ihr könnt jetzt schon mal reinhören: Link: Album Player Viel Spaß damit! DifferentStars

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[4 Jul 2009 | 9 Kommentare | ]
Musikalischer Quartalsbericht 2009 (II) Nun sind also April, Mai und Juni ins Land gegangen und unter das zweite Quartal des Jahres 2009 darf ein dicker Schlussstrich gezogen werden. Was bleibt sind eine erkleckliche Anzahl an denkwürdigen Liedern und Alben. Ich glaube vermelden zu dürfen, dass viele kleine und große Meisterwerke in diesem Frühling erblüht sind. Werfen wir einen kurzen Blick zurück und schnuppern noch mal ausgiebig an den prächtigsten Blüten. Die Eels vermochten mit Hombre Lobo ein einzigartiges Album zu erschaffen, dessen Intensität und Virtuosität alles in den Schatten stellte. Diese Scheibe wird noch die …

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[2 Jul 2009 | Kein Kommentar | ]
Klebstoff-Raggamuffin Guns Don’t Kill People… Lazers Do nennt sich das Album zum kollektiv genießerischen Daumennuckeln. Hype der Stunde oder verdammte Pflicht geschmackssicherer Hörer? Letzteres, wage ich zu behaupten. Das überkandidelte Projekt der beiden Produzenten Diplo und Switch firmiert unter dem Namen Major Lazer und haucht verspinnwebten Klischees jamaikanischer Musik neues Leben ein, serviert Dancehall mit Fluffigkeit und einer enormen Portion Verspieltheit. Hier wird Klebstoff ausgegeben, welcher wahlweise die Gehörgänge mit tollem Rhythmus verpropft oder aber einen schnüffelnden Trip erlaubt. Kaum ein Land bietet derart viele musikalische Stereotypen auf, wie es Jamaika tut. …
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