
Heute wähne ich mich in der behaglichen Position, ein Album erwähnen zu dürfen, das mir einfach so in den Schoß fiel (erstens), so unerwartet, wie sonst nur Widrigkeiten hereinbrechen, in Form von herabzischenden Dachziegeln zum Beispiel, welches (zweitens) schlechthin makellos tönt, dass man es vor Freude nur zu knuddeln wünscht, weil die werte Künstlerin einen wunderbar eigensinnigen Sound über die gesamte Länge der Platte durchhält, die Songs mit Liebreiz spickt, der die Gehörgänge dauerhaft tapeziert, und, drittens, Erinnerungen hervorkramt, die vor Augen führen, dass nicht alles an der Achtzigern zum …