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Artikel getagged als: Copyright

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[4 Mär 2010 | 10 Kommentare | ]
Ja, ich habe es schon längst verstanden. Die Major-Label Universal, Sony, EMI und Warner sind doch nur auf größtmöglichen Profit aus – und weil dieser nicht mit Schostakowitsch zu erzielen scheint, hieven sie halt Ramsch in die Charts. Die Vormachtstellung der großen Vier verhindert jedwedes Aufkeimen alternativer, niveauvoller Labels und Konzepte. Überhaupt fressen diese bösen Primusse sogar Kinder! Tja, und dass die real existierenden kleinen Plattenfirmen den Markt nicht aufzumischen wissen, das darf wahlweise der unglücklichen Verquickung von Idealismus mit mangelndem Geschäftssinn oder einer kruden Künstlerwahl angelastet werden. Wie man …

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[12 Feb 2010 | 6 Kommentare | ]
Friendly Fire oder doch ein Schlag ins Kontor der Copyright-Ignoranten? Selbst die Crack-Hure in meiner Straße hat es schon von den vom Dach zwitschernden Spatzen vernommen: Google ist böse. Ja, dies Liedchen lallen nicht mehr nur die miesepetrigen Apologeten eines freien Internets. Längst ist Google vielen mehr Osama als Obama. Als der Blog-Hostingservice Blogger.com, dessen Inhaber Google ist, in den letzten Tagen manch auf das Verbreiten mehr oder minder legaler Mp3s spezialisierten Blog einfach so das Licht auspustete, führte dies zu einem temporären Kammerflimmern in der musikaffinen Szene. Doch wie so oft fällt die Wahrheit bei dem ganzen Tohuwabohu zu …

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[12 Nov 2009 | Ein Kommentar | ]
Meistens darf mal vieles nicht, manchmal darf man was, aber auch nicht immer. Konkreter hätte ich die rechtlichen, aber rechtlich unverbindlichen FAQ: Was darf ein Musikblog? des Tonspions nicht zusammen fassen können. Lustig finde ich folgende Passage: Trotzdem ist es das gute Recht von Urhebern, selbst zu entscheiden, wo und wie ihre Musik veröffentlicht wird und dieses Recht sollte generell respektiert werden. Weil Herr Raaf vom Tonspion… selber immer wieder gegen die eigenen Gebote verstößt und seltsame Wege begeht. Wie heißt es doch so schön: “Erstmal vor der eigenen Haustür kehren.” Und: “Wenn man …

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[3 Nov 2009 | 7 Kommentare | ]
Man möge mich mit Vernunft geschlagenen Zeitgenossen doch endlich einmal in die verquere Logik der ganzen Filesharing-Befürworter einweihen. Ich bitte ehrlich darum. Einer im britischen Independent zititerten Studie zufolge sind Filesharer wieder einmal die eigentlichen Zugpferde der maroden Musikindustrie, die sämtliche finanziellen Ressourcen in den Dienst der guten Sache stellen und den Karren aus dem Dreck zerren. Von 1000 befragten Teilnehmern bekannten sich 10 Prozent zu illegalen Downloads. Eben diese 10 Prozent gaben an, durchschnittlich 77 Britische Pfund pro Jahr für den legalen Erwerb von Musik auszugeben, während der Rest …

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[12 Okt 2009 | 8 Kommentare | ]
Der Künstler-Mindestlohn Mindestlöhne. Wer in Zeiten der Krise auf selbige insistiert und Arbeitgebern unterstellt, dass eine unverhohlene Ausbeutung der neue Chic ist, wird mit Gefasel vom Aufschwung zugedröhnt. Die Konzepte der FDP und CDU bringen es auf den so simplen wie falschen Nenner: Geht es der Wirtschaft gut, bringt dies Arbeitsplätze. Und jene ernähren Menschen. Und dieser Mumpitz wird mantraartig wiederholt, bis er sich erfolgreich in vielen Köpfen etabliert. Doch sollte der Fokus auf dem Menschen liegen, auf seinem verbrieften Recht auf Würde, auf eine Entlohnung, die ein angemessenes Leben und Selbstentfaltung …

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[26 Sep 2009 | 51 Kommentare | ]
Zeit fürs Kielholen – Ein Aufruf gegen die Piratenpartei Kleine Kinder neigen bei der Entscheidungsfindung zu entwaffnender Spontanität. Ohne jegliche Begründungszwänge wird ungestüm Besitz eingefordert und lauthals ein “Meins!” verkündet. Erst die Sozialisation wird ihnen die Rechte des Gegenübers und ein Miteinander lehren. Widerstehen wir doch anlässlich der Bundestagswahl der Versuchung, einen Rückfall in die frühkindliche Phase zu erleiden. Aus diesem Grunde darf die Piratenpartei am Sonntag auch keine ernsthaft erwägte Alternative sein. Was beim öffentlichen Diskurs über das Urheberrecht gern ausgeblendet wird, ist der Umstand, dass sich hinter jedem mehr oder minder künstlerischen Werk ein Mensch verbirgt, der es …

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[16 Aug 2009 | Kein Kommentar | ]
Radiohead und die Kollateralschäden – Ein ungläubiges Staunen Nun da es in der Gerüchteküche zischt und brutzelt, will ich an dieser Stelle grundsätzliche Gedanken zur Chose um den neuen, vermeintlich von Radiohead stammenden Song These Are My Twisted Words benennen. Ich fasse einmal kurz zusammen: Auf einer Torrent-Seite namens what.cd taucht ein gleichnamiger Track auf und wird von der Radiohead-Fan-Seite Radiohead At Ease als bislang unbekanntes Werk der Briten identifiziert. Die der Mp3 beigefügte Info-Datei enthält Hinweise auf ein Album namens Wall Of Ice und ein Veröffentlichungsdatum, welches den 17. August 2009 avisiert. In der Folge türmen sich …

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[22 Jun 2009 | 4 Kommentare | ]
Eine Lanze für die Musikindustrie Heute will ich eine Lanze für die Musikindustrie brechen und nicht diese in ihre verwundbarste Flanke – die Verkaufszahlen – bohren. In vielen Blogs wird der Dämon der Major Labels in vielen Varianten beschworen, dabei allerdings auch einige essentielle sinnstiftende Gründe, welche für deren Existenz sprechen, vollkommen ignoriert. Auch wenn die Nachfrage sinkt, im Endeffekt wird doch vor allem das gekauft, was an Produkten – um Musik mal auch die Ebene eines Konsumgutes zu reduzieren – von eben diesen großen Labels angeboten wird. Dies hat einerseits mit der Bedienung eines massenkompatiblen …

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[16 Mai 2009 | 5 Kommentare | ]
Eine neue Studie zum Thema Filesharing, welche im Auftrag der britischen PRS erstellt wurde, formuliert wenig Überraschendes sehr deutlich. Künstler, welche in den Charts vertreten sind, werden auch auf P2P-Plattformen bevorzugt runtergeladen. 80 Prozent aller getauschten Songs konzentrieren sich auf gerade einmal 5 Prozent der vorhandenen Titel, während es bei legalen Song-Downloads sogar über 90 Prozent sind. Will also meinen, dass die Diversität des Angebots sowohl im Filesharing-Bereich als auch bei digitalen Stores wie iTunes von den Konsumenten kaum genutzt wird. Welche Lehren darf man nun aus diesen Zahlen ziehen? Knabbern …

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[2 Mai 2009 | Kein Kommentar | ]
Der Diplom-Medienberater und Medienjournalist Robin Meyer-Lucht hat dieser Tage unter dem hochtrabenden Titel Kostenlos-Kultur ≠ Urheberrechtsverletzung: 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten eine Bestandsaufnahme der Problemfelder  der gegenwärtigen Copyright-Debatte geliefert. Zusammenfassend kann man seine Kritik auf einige, nicht eben markerschütternd neue Ansatzpunkte reduzieren. Meyer-Lucht konstatiert den über Jahrzehnte erfolgreichen Marktführern im Bereich Print und Musik, dass sie auf das neue Medium Internet falsch reagieren und etwaige Chance nicht ergreifen. Den Versuch, die bis zur Etablierung des Internets funktionierenden Geschäftsmodelle auch im Internet 1:1 anzuwenden, nennt er Adaptionsverweigerung. Er unterstellt den …