Artikel getagged als: Copyright
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Am Anfang war nie das Wort, da irrt die Bibel, am Anfang steht ein Gerücht. Wie so oft beginnt ein Skandal mit einem Gerücht. Die Musik-Community Last.fm, die es ihren Benutzern erlaubt Profile anhand von Hörgewohnheiten zu erstellen und zu diesem Behufe die Daten, der am Computer gehörten MP3s auf die Webseite überträgt und dort in appetitlich-grafischen Happen serviert, eben diese Musikseite soll die Daten derjenigen User, in deren Hörverlauf unveröffentlichte Albumtracks auftauchen, an die RIAA übermittelt haben. Schließlich können die Hörer dieser noch nicht im Handel erhältlichen Songs selbige …
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Klar, das Musikbusiness ist echt zum Kotzen, ey! Immer dieselben Fressen und dahinter stecken die Beelzebuben der Musikindustrie, die einem doch glatt für gequirlte Scheiße Geld aus der Tasche ziehen wollen. Aber nicht mit mir, keine Cent bekommen die. Alles reiche Schnösel, die Musikheinis, die bereits frühmorgens zum Kaffee Hummer mit Kaviar-Trüffel-Dip schmatzen.
So oder so ähnlich argumentieren die mehr oder minder eloquenten Verfechter des Ich-will-mich-nicht-länger-abzocken-lassen-Lagers. Eine Kulturflatrate, die unbegrenztes Downloaden erlaubt, preisen viele als vortrefflichste Lösung. Die dem Wahnsinn der Marketing-Strategen entsagenden Indie-Künstler sind laut dieser Argumentationsschiene zwar die …
So halt! »
Wie bereits in unserem vorherigen Blog-Eintrag müssen wir uns heute noch einmal kurz mit dem leidigen Thema Filesharing beschäftigen. Anlass dafür ist die in manch unverbesserlichen Blogs vorgetragene Meinung, wonach es sich bei Filesharing um eine Art Notwehrreaktion gegenüber der bösen Plattenindustrie handelt. Diese Robin-Hood-Attitüde der Verfechter des Filesharings beruht auf Selbsttäuschung. Fassen wir daher noch einmal die Problematik der Situation kurz und bündig zusammen.
Lassen wir einmal die Anfangsjahre des Filesharings (Napster) ausser Acht. Seit einiger Zeit ist die Rechtslage eindeutig. Filesharing auf Tauschbasis (Upload und Download) ist illegal, weil …
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Ich bin heute großzügig und verschwende meine Zeit mit einem kurzen Abriss über die häuftigsten Argumente, weswegen man Musik nicht länger kauft, sondern stattdessen mit großer Leidenschaftlichkeit kostenlose Beschaffungsmöglichkeiten sucht.
“Musik ist viel zu teuer. 1 Euro für ein einziges Lied ist eine Unverschämtheit. Ich würde ja viel mehr Alben oder MP3s kaufen, aber nur für einen wirklich angemessenen Preis.”
Diese oft vernommene Ansage ist natürlich Mumpitz. Man könnte entgegnen, dass man sich sicher mehr Deodorant oder Schuhe kaufen würde, wenn selbige billiger wären. Wir alle könnten ein Mehr von jeder beliebigen …
