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Artikel getagged als: Electronica

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[5 Jun 2011 | Kein Kommentar | ]
Der Traum vom Traum zu träumen – Amon Tobin In den besten Momenten gerät Electronica zum Fass ohne Boden, aus dem immer neue, verschieden gestaltige Imaginationskaskaden quillen. Wenn Synthies und Samples eine Fantasie gestalten, die wie in Trance durch Surrealitäten gleitet, Unwirkliches mit Faszination bestückt. Was der Brasilianer Amon Tobin mit dem jüngsten Werk ISAM vollführt, rattert tief in die Eingeweide des Hörers. Schlingert durch das Bizarre und Groteske in einen Traum, der einen anderen Traum träumt. Und über dem Eingang ins Schlummerland prangt im konkreten Fall der Name Kafka neolichtern. Um die Klangmonster Tobins vorstellbar zu visualisieren, bedarf …

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[28 Mai 2011 | Ein Kommentar | ]
Stoische Nippes – udosson Miniaturen sind nicht jedermanns Sache. Klobigkeiten dominieren die Moderne besser. Klein ist nicht fein, es geht doch immer um den großen Wurf. Das überdimensionierte Versprechen eines Politikers, die sensationsheischende Schlagzeile, rekordträchtiger Größenwahn. Das riesigste Flugzeug, die längste Brücke, der Klimaerwärmung sei Dank auch mal der kälteste Winter. Und sogar der Blick durch ein Mikroskop enthüllt kein schlichtes Bakterium, meist eher gleich eine Geisel der Menschheit. Kleiner Firlefanz bleibt vermeintlichen Spinnern vorbehalten, die ihre Perspektive nicht hoch genug stapeln können. interflug by udosson Eine EP als miniatures I zu betiteln, zeugt von …

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[17 Mai 2011 | Kein Kommentar | ]
iamamiwhoami: Klopapierfantasien für den intellektuellen Lokus Ich geb zu, ne Zeit lang brannte ich für das Internetphänomen. Wir waren uns ganz sicher, hinter der Kampagne steht Chris Cunningham und alles wird in einem nie dagewesenen sinnekitzelnden Feuerwerk enden. Irgendwann dann, stieg ich aus, es war schlicht und einfach kein Vergnügen mehr, der Spur weiter zu folgen. Auch musikalisch wurd’s so eher nett statt klasse. Dass es wieder etwas Neues gibt von iamamiwhoami verrieten mir die zunehmenden Sucher, die über Google auf unsere Seite stießen. ; john ist das neue Video betitelt und zeigt in stylischen Bildern …

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[11 Mai 2011 | 2 Kommentare | ]
Mein Herz schlägt zu schlaftrunkener Schönheit   Es gibt Momente, da sucht man als Musikrezensentin verzweifelt nach Worten, mühevoll Platitüden wie “nimmt mich mit auf die Reise…” umschiffend. Moby beamt mich weg, immer wieder, nicht mit jedem Song – aber wenn, dann so richtig. Die Kopfhörer werden zum Transponder, der mich um die Sterne tanzen schickt. Das klingt kitschig und ist auch genau so gemeint. Schlimmer noch, diese Schmettelinge in meinem Bauch kitzeln nur wenige Musiker hervor. Da es sich hier um ein Konzept-Album handelt, gäb’s natürlich ganz wunderbar auch ne intellektuelle Betrachtungsweise. Von mir hier jedoch …

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[8 Mai 2011 | Kein Kommentar | ]
Berlin-Fantasie samt marodem Charme und laschem Pathos – Federico Aubele Berlin wirkt ekstatisch. Ein wunderbares Aufputschmittel, dem irgendwann auch Ernüchterung folgt. In den besonderen Momenten, an denen es in Kreuzberg wahrlich nicht mangelt, die jedoch Marzahn nie erfahren wird, umarmen sich Chaos und Tristesse, Multikulti-Karma mit verkommener Hipness sowie verlockende Fremdartigkeit mit Befremdung. Weltgewandter als Berlin ist Deutschland nirgendwo, allerdings auch an keinem Ort derart zwischen arm und reich zerklüftet. Kurzum präsentiert sich Berlin als befruchtendende Stadt, die Künstlern zuhauf mit Bildern und Vibes versorgt. So auch den Argentinier Federico Aubele, dessen jüngstes Album den Titel Berlin 13 trägt. In …

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[18 Apr 2011 | Kein Kommentar | ]
Trip-Hop-Ethno-New-Age-Klimbim – Conjure One Man nehme einem triefenden Batzen Trip-Hop, menge einen ordentlichen Schuss Ethno darunter, würze das mit einer Prise New-Age-Klimbim, kratze eine Synthie-Messerspitze Jean Michel Jarre zusammen, bekleistere mit eben diesen Ingredienzien die weiblichen Rundungen einer Stimme, deren Ausstrahlung nicht über das Niveau von den aus Veranstaltungen à la Song Contest einschlägig bekannten Sängerinnen hinausgeht. Voilà, exakt so präsentiert sich jenes Album, welches sich dieser Tage in meine Ohren verirrt hat. Wer nun ganz hektisch nach Papier und Bleistift sucht, um sich zu notieren, welche Platte er/sie keinesfalls Gehör schenken sollte, dem/der …

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[27 Feb 2011 | Ein Kommentar | ]
Kuddelmuddeligkeit ohne i-Tüpfelchen – Aucan Ich schätze es durchaus, wenn eine Band meinen Intellekt ansprechen möchte. Ich sympathisiere mit Leuten, die all ihr Hirnschmalz nicht in schale Emotionen und aalglatte Gefühlsbekundung investieren, nur um auf die große Schar der in Oberflächlichkeit geübten Tralala-Hörer abzuzielen. Wer Kreativität ernsthaft auslebt und dabei nicht mit der Anspruchspeitsche auf die Zielgruppe eindrischt, darf mich oftmals als Verbündeten betrachten. Sogar wenn ich das Werk nach dem i-Tüpfelchen durchforste, dem funkensprühenden Highlight, das die ambitionierte Verwirklichung krönt. Die den Namen ihrer Mitglieder nach in Italien zu verortende Formation Aucan hat mit …

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[13 Aug 2010 | Kein Kommentar | ]
Röyksopp – Die Droge zum Altern Die beiden EMI-Flüchtlinge sehen zur Zeit ganz schön alt aus, weniger sprichwörtlich, mehr so der Maske zu verdanken. Der EMIgration zu schulden ist die VÖ-Verschieberei des neuen Albums Senior, da kann man schon mal selber Spinnweben ansetzten. Am 13. September kommt endlich das langersehnte Senior, Follow-up von Junior. Wunderbar krude und humorig machen sich die Norweger über die lange Wartezeit lustig und geben zugleich erste musikalische Einblicke in das Album: Señor B + Señor B’s Adventures in Barbieland Die erste Single The Drug gibt’s jetzt hier via Soundcloud zuhören und in allen Onlineshops …

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[6 Aug 2010 | Kein Kommentar | ]
Schnittmenge zwischen ruraler und urbaner Befindlichkeit – deef+freunde Soeben eingetrudelt. Also quasi fangfrisch. Wobei, ich musste die Angel gar nicht auswerfen, der dicke Fisch sprang von allein in mein E-Mail-Postfach. Nun gut, aber just aus diesem Grunde habe ich ja selbiges angelegt. Damit mir Neuerscheinungen auf dem Servierteller präsentiert werden. Wenngleich der Beifang mitunter die wirklich essentiellen Mails verdeckt. Aber nicht heute. Und so habe ich bereits das Besteck gezückt und mich heißhungrig auf eine EP gestürzt. deef+freunde machen Musik, irgendwo in der Nähe von Heidelberg. Elektronische Musik sogar, immer noch in der Nähe von Heidelberg, wie das von …

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[6 Aug 2010 | Kein Kommentar | ]
Metzger aus dem Outer Space – Karsten Pflum Wenn ich über das weite Feld der Electronica Worte verliere, dann werden solch Einträge weitaus weniger gelesen, als wenn ich über Singer-Songwriter oder auch Post-Rock fantasiere. Das konstatiere ich durchaus mit Bedauern, schiebe die Schuld freilich auf meine mangelnde Kenntnis der verschiedenen elektronischen Genre-Kategorien. Dennoch,  ich mag elektronisch-vertrackte Spielereien, vornehmlich jene, die keine Tanzanimation darstellen, eher schon Ambient-Wolken oder gerne Downtempo-Schauer. Ab und an darf auch gerne die Kuh aus dem Stall gelassen werden und zum Beispiel Dubstep tanzen. So will ich heute kurz und bündig eine EP vorstellen, die …
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