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	<title>Lie In The Sound &#187; Electronica</title>
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		<title>Der Traum vom Traum zu träumen &#8211; Amon Tobin</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 20:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
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		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
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		<description><![CDATA[In den besten Momenten gerät Electronica zum Fass ohne Boden, aus dem immer neue, verschieden gestaltige Imaginationskaskaden quillen. Wenn Synthies und Samples eine Fantasie gestalten, die wie in Trance durch Surrealitäten gleitet, Unwirkliches mit Faszination bestückt. Was der Brasilianer Amon Tobin mit dem jüngsten Werk ISAM vollführt, rattert tief in die Eingeweide des Hörers. Schlingert durch das Bizarre und Groteske in einen Traum, der einen anderen Traum träumt. Und über dem Eingang ins Schlummerland prangt im konkreten Fall der Name Kafka neolichtern. Um die Klangmonster Tobins vorstellbar zu visualisieren, bedarf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den besten Momenten gerät Electronica zum Fass ohne Boden, aus dem immer neue, verschieden gestaltige Imaginationskaskaden quillen. Wenn Synthies und Samples eine Fantasie gestalten, die wie in Trance durch Surrealitäten gleitet, Unwirkliches mit Faszination bestückt. Was der Brasilianer <strong>Amon Tobin</strong> mit dem jüngsten Werk <strong>ISAM</strong> vollführt, rattert tief in die Eingeweide des Hörers. Schlingert durch das Bizarre und Groteske in einen Traum, der einen anderen Traum träumt. Und über dem Eingang ins Schlummerland prangt im konkreten Fall der Name Kafka neolichtern. Um die Klangmonster Tobins vorstellbar zu visualisieren, bedarf es des Gedanken an einen soeben in Morpheus&#8217; Armen ruhenden Menschen, der sich im Schlaf als kleiner, schnarchiger Käfer wieder findet, welcher unter seinem Blütendach von Alpträumen gepeinigt scheint, dabei mit allen Extremitäten nervös zappelt, weil ihm der Traum vorgaukelt, Mensch zu sein, überdimensioniert, ungeschickt wackelig, auf tönernen Füßen vor sich stolpernd. Ein in Zeitlupe wankendes, schlaksiges Ungetüm, durch eine skurrile Fremde torkelnd, in der Sirenen betörend hauchen, Zauber streuen, über ein Minenfeld von Abgründen locken.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/amon_lg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10442" title="amon_lg" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/amon_lg.jpg" alt="" width="550" height="409" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">ISAM lebt von der Prämisse, dass ein Abtauchen in die so organisch wie maschinesken Gefilde die Facetten der Electronica samt und sonders auswringt, den Sturz nicht einfach nur in einem melodiös plüschigen Bettchen enden lässt. Das Album experimentiert bis an die Schmerzgrenze, scheinbar ziellos, von metallischem Kreuchen und Fleuchen hin zur Querung magischer Haine. Es macht den Hörer zum Protagonisten eines Sci-Fi-Märchens, der ein Stück weit die eigenen Fantasien in die Musik projiziert, den Sound zur Zielscheibe der persönlichen Dunkelträume macht. Jene Anschmiegssamkeit von ISAM äußert sich auch in der Verwendung des Werk für die Installation <em>Control Over Nature</em> der Künstlerin <em>Tessa Farmer</em>.</p>
<p><object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14287113" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14287113" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/amon-tobin/amon-tobin-isam">&#8216;ISAM&#8217; &#8211; Full album with track-by-track commentary from Amon Tobin</a> by <a href="http://soundcloud.com/amon-tobin">Amon Tobin</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Man darf an Amon Tobin als elektronischen Virtuosen durchaus höchste Maßstäbe anlegen &#8211; und ihn somit auch gänzlich nicht vor Kritik verschonen. So verabsäumt er es dem finalen Track <em><strong>Dropped From The Sky</strong></em> eine Auflösung mitzugeben, die über eine komprimierte Zusammenfassung hinausgeht. Ein Fingerschnippen fehlt, das jene die Hypnose bricht,  die der Opener <em><strong>Journeyman</strong></em> begründet. Das Downtempo-Stück Journeyman gräbt gleich zu Beginn tiefe Furchen der Betörung, lullt ein, geräuscht sich unheimlich voran. Erlaubt den Traum vom Traum zu träumen, den die Soundcollagen <em><strong>Piece Of Paper</strong></em> und <strong><em>Goto 10</em></strong> staksigen Schritts  durchstelzen. Letzteres mit einer bis in die Haarspitzen reichenden Intensität. Solch ein gehäckselter Beginn mündet in das elfenhaft bestrickende <strong><em>Lost &amp; Found</em></strong>, gefolgt von einem wabbernden Labyrinth der Verlockung (<em><strong>Wooden Toy</strong></em>), welches sich wie ein Karussell vor dem Hörer dreht. Mit dem Intermezzo <em><strong>Calculate</strong></em> erreicht die melodische Süße ihren fiependen Höhepunkt, ehe <em><strong>Kitty Cat</strong></em> eine irritierende Posse abliefert, die Sequenz abstruser Versuchungen in den <em><strong>Bedtime Stories </strong></em>ihr Ende erreicht. Den Protagonisten in einen irritierenden, unheilvollen Schlummer voller Ambient (<em><strong>Night Swim</strong></em>) entlässt.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24502224?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="549" height="309" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/24502224">Amon Tobin &#8216;ISAM&#8217; Live (Extended Trailer)</a> from <a href="http://vimeo.com/ninjatune">Ninja Tune</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Amon Tobin</strong> beansprucht den Electronica-Fan, <strong>ISAM</strong> verlangt eine Verkopfung der Gefühle. Assoziationen, wie sie keine Schmetterlinge im Bauch erzeugen können, eher vielmehr Fledermäuse im Gehirn oder Mistkäfer auf der Seele. Tobin klittert nie Bruchstückhaftes zu einem großen Ganzen, er überantwortet uns die Splitter, die wir zu tiefgründigen Imaginationen zusammenfügen.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/isam_cov_lg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10441" title="isam_cov_lg" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/06/isam_cov_lg.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>ISAM ist am 20.05.11 auf Ninja Tune erschienen.</em></p>
<p><script type="text/javascript" src="http://cdn.topspin.net/javascripts/topspin_core.js?aId=2447&#038;timestamp=1307284066"></script></p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media">
  <object type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="80" id="TSWidget68258" data="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1307284066" bgColor="#000000"><param value="always" name="allowScriptAccess"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="quality" value="high"/><param name="movie" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1307284066"/><param name="flashvars" value="highlightColor=0x00A1FF7&amp;theme=black&amp;linkColor=0xffffff&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/2447/email_for_media/68258?timestamp=1303272521"/></object>
</div>
<p>Konzerttermin:</p>
<p>09.06.11 Berlin &#8211; Astra Kulturhaus</p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.amontobin.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://amontobinisam.com/" target="_blank">Webseite von ISAM</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stoische Nippes &#8211; udosson</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 10:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
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		<category><![CDATA[udosson]]></category>

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		<description><![CDATA[Miniaturen sind nicht jedermanns Sache. Klobigkeiten dominieren die Moderne besser. Klein ist nicht fein, es geht doch immer um den großen Wurf. Das überdimensionierte Versprechen eines Politikers, die sensationsheischende Schlagzeile, rekordträchtiger Größenwahn. Das riesigste Flugzeug, die längste Brücke, der Klimaerwärmung sei Dank auch mal der kälteste Winter. Und sogar der Blick durch ein Mikroskop enthüllt kein schlichtes Bakterium, meist eher gleich eine Geisel der Menschheit. Kleiner Firlefanz bleibt vermeintlichen Spinnern vorbehalten, die ihre Perspektive nicht hoch genug stapeln können.
 interflug by udosson
Eine EP als miniatures I zu betiteln, zeugt von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Miniaturen sind nicht jedermanns Sache. Klobigkeiten dominieren die Moderne besser. Klein ist nicht fein, es geht doch immer um den großen Wurf. Das überdimensionierte Versprechen eines Politikers, die sensationsheischende Schlagzeile, rekordträchtiger Größenwahn. Das riesigste Flugzeug, die längste Brücke, der Klimaerwärmung sei Dank auch mal der kälteste Winter. Und sogar der Blick durch ein Mikroskop enthüllt kein schlichtes Bakterium, meist eher gleich eine Geisel der Menschheit. Kleiner Firlefanz bleibt vermeintlichen Spinnern vorbehalten, die ihre Perspektive nicht hoch genug stapeln können.</p>
<p><object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14886639&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=6f4aa0" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F14886639&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=6f4aa0" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/udosson/interflug">interflug</a> by <a href="http://soundcloud.com/udosson">udosson</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eine EP als <strong>miniatures I</strong> zu betiteln, zeugt von Understatement, dem das Scheitern bereits von der Nasenspitze abzulesen ist. Oder aber vom gewitzten Versuch, Armseligkeit nett zu ummänteln. Der minimalistische Soundtüftler <strong>udosson</strong> freilich wählt eine redliche Beschreibung. Seine musikalischen Kleinode sind wohlforme Winzigkeiten, unscheinbar und unaufgeregt. Meditationen, die ein entspanntes Versinken erlauben, sanft in Downtempo getunkt. Allerdings mutiert es nie zum schnarchigem Schlummer, geht eher schon in schlafwandlerischen Pirouetten über. Den Miniaturen haftet eine formale Strenge an, eine atmosphärische Kühle, welche die Sinne nicht hemmungslos befummelt. Das mag von Reizen gefluteten Zeitgenossen die Kontemplation erschweren, eher schon meditative Feingeister auf den Plan rufen, deren Traumtänzeleien auch ohne knallbunte Ornamente funktionieren. udosson werkt weder als visionärer da Vinci noch als sinistrer Hieronymus Bosch unter den Electronica-Künstlern. Fügt sich eher in ein Heer der Namenlosen ein, die mit ihrer Kunst dem Handwerk erst goldenen Boden verleihen. Tracks wie <em><strong>moving on</strong></em> oder <em><strong>interflug</strong></em> sind blendend ausgestaltete, sich stoisch entwickelnde Stücke.</p>
<p><object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15356821&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=6f4aa0" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15356821&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=6f4aa0" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/udosson/moving-on">moving on</a> by <a href="http://soundcloud.com/udosson">udosson</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>miniatures I</strong> ist weitaus weniger filigran als der Titel vermuten lässt. Die robust nüchterne Methodik der Darbietung macht <strong>udosson</strong>s Kleinteile zu feinen Nippes, deren Schönheit sich dem Electronica-Kenner nach und nach erschließt. Man sollte Größe nie überbewerten, Pomp entsteht und vergeht, minimalistische Ansätze jedoch bleiben, weil es sich gut über die Komplexität in der Simplizität sinnieren lässt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/miniaturesI.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10405" title="miniaturesI" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/miniaturesI.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>miniatures I ist am 27.05.11 auf <a href="http://petite-unique.de/" target="_blank">Petite:Unique</a> erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://udosson.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>iamamiwhoami: Klopapierfantasien für den intellektuellen Lokus</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2011/05/iamamiwhoami-klopapierfantasien-fur-den-intellektuellen-lokus/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=iamamiwhoami-klopapierfantasien-fur-den-intellektuellen-lokus</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 15:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Electropop]]></category>
		<category><![CDATA[iamamiwho]]></category>
		<category><![CDATA[Jonna Lee]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich geb zu, ne Zeit lang brannte ich für das Internetphänomen. Wir waren uns ganz sicher, hinter der Kampagne steht Chris Cunningham und alles wird in einem nie dagewesenen sinnekitzelnden Feuerwerk enden. Irgendwann dann, stieg ich aus, es war schlicht und einfach kein Vergnügen mehr, der Spur weiter zu folgen. Auch musikalisch wurd&#8217;s so eher nett statt klasse. Dass es wieder etwas Neues gibt von iamamiwhoami verrieten mir die zunehmenden Sucher, die über Google auf unsere Seite stießen. ; john ist das neue Video betitelt und zeigt in stylischen Bildern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10303" title="iamamiwhoami john" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/iamamiwhoami-john.jpg" alt="" width="576" height="309" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich geb zu, ne Zeit lang brannte ich für das Internetphänomen. Wir waren uns ganz sicher, hinter der Kampagne steht Chris Cunningham und alles wird in einem nie dagewesenen sinnekitzelnden Feuerwerk enden. Irgendwann dann, stieg ich aus, es war schlicht und einfach kein Vergnügen mehr, der Spur weiter zu folgen. Auch musikalisch wurd&#8217;s so eher nett statt klasse. Dass es wieder etwas Neues gibt von iamamiwhoami verrieten mir die zunehmenden Sucher, die über Google auf unsere Seite stießen. ; john ist das neue Video betitelt und zeigt in stylischen Bildern ein Auf-dem-Bett-Rumgehüpfe, dessen Kryptik in der Verwendung von Klopapierrollen als Matrazenbau gipfelt. So erkannte gleich ein Fan auf Youtube &#8211; <a href="http://iambounty.tumblr.com/">Iambounty</a> (die Fanseite) &#8211; Bounty = Klopapierhersteller. Letztlich ist Sinn der ganzen Sachen wohl allein, viele vermeintliche Spuren zu legen und Assoziationsketten bei den Hörern/Zuschauern in Gang zu bringen. Genau das ist <strong>iamamiwhoami</strong>, nicht mehr und nicht weniger. Musikalisch gesehen bewegt sich das Projekt im ok-gutem Mittelfeld, weit hinter Röyksopp, Aphex Twin und Ladytron. Eben jenes Versprechen, wir hätten es mit Genialität und Grandiosität zu tun, wurde klanglich nicht eingehalten.</p>
<h2>iamamiwhoami &#8211; ; john</h2>
<p><object width="550" height="343"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TLPxTKR7A70?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="343" src="http://www.youtube.com/v/TLPxTKR7A70?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Bisher erschienen sind folgende Videos:</p>
<p>1. &#8220;Prelude 699130082.451322-5.4.21.3.1.20.9.15.14.1.12&#8243; (&#8220;goat&#8221;)<br />
2. &#8220;9.1.13.669321018&#8243; (&#8220;owl&#8221;)<br />
3. &#8220;9.20.19.13.5.723378&#8243; (&#8220;whale&#8221;)<br />
4. &#8220;13.1.14.4.18.1.7.15.18.1.1110&#8243; (&#8220;bee&#8221;)<br />
5. &#8220;15.6.6.9.3.9.14.1.18.21.13.56155&#8243; (&#8220;llama&#8221;)<br />
6. &#8220;23.5.12.3.15.13.5-8.15.13.5.3383&#8243; (&#8220;monkey&#8221;)<br />
7. &#8220;b&#8221;<br />
8. &#8220;o&#8221;<br />
9. &#8220;u-1&#8243;<br />
10. &#8220;u-2&#8243;<br />
11. &#8220;n&#8221;<br />
12. &#8220;t&#8221;<br />
13. &#8220;y&#8221;<br />
14. &#8220;20101001&#8243;<br />
15. &#8220;20101104&#8243;<br />
16. &#8220;20101109&#8243;<br />
17. &#8220;101112&#8243;<br />
18. &#8220;101112-2&#8243;<br />
19. &#8220;101113&#8243;<br />
20. &#8220;101114&#8243;<br />
21. &#8220;101115&#8243;<br />
22. &#8220;http://towhomitmayconcern.cc/&#8221; (gelöscht am 16. November)<br />
23. &#8220;101115-2&#8243;<br />
24. &#8216;; john&#8217;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Videos der <em>In Concert</em>-Reihe (&#8220;101112&#8243; &#8211; &#8220;101115-2&#8243;, &#8220;20101001&#8243;, &#8220;20101109&#8243;, und &#8220;http://towhomitmayconcern.cc/&#8221;) könnt ihr euch auf <a href="http://www.iamconcert.com/">www.iamconcert.com</a> ansehen.</p>
<p>Als digitale Singles veröffentlicht wurden bisher:</p>
<ul>
<li>&#8220;b&#8221; (15 März 2010)</li>
<li>&#8220;o&#8221; (11 April 2010)</li>
<li>&#8220;u-1&#8243; (3 Mai 2010)</li>
<li>&#8220;u-2&#8243; (7 Mai 2010)</li>
<li>&#8220;n&#8221; ( 4 Juni 2010)</li>
<li>&#8220;t&#8221; (30 Juni 2010)</li>
<li>&#8220;y&#8221; ( 5 August 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert&#8221; (4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert; b&#8221; (4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert; o&#8221; (4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert; u-2&#8243; ( 4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert; n&#8221; (z 4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert; t&#8221; (4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert; y&#8221; ( 4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;In Concert; .&#8221; ( 4 Dezember 2010)</li>
<li>&#8220;; john&#8221; (15 May 2011)</li>
</ul>
<p>Remixe:</p>
<ul>
<li>&#8220;b &#8211; Tara Busch Remix&#8221; ( 19 April 2010)</li>
<li>&#8220;o &#8211; Adrian Lux Remix&#8221; ( 29 April 2010)</li>
<li>&#8220;n &#8211; Eineinmeier Remix&#8221; (25 Juni 2010)</li>
<li>&#8220;u &#8211; <a title="Blacksmoke" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Blacksmoke">The Blacksmoke Organisation</a> Remix (8 Juli 2010)</li>
<li>&#8220;u &#8211; <a title="Khonnor" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Khonnor">Khonnor</a> Remix&#8221; (16 Juli 2010)</li>
<li>&#8220;t &#8211; Tele Tele Remix&#8221;  (24 September 2010)</li>
<li>&#8220;y &#8211; Zoo Brazil Remix&#8221; (3 November 2010)</li>
</ul>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Iamamiwhoami">Wikipedia (englisch)</a>, die Seite ist sehr ausführlich und bietet Beschreibungen aller Videos + Hintergrundfakten. Knapper gehalten sind die Infos auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iamamiwhoami">deutschen Wikipedia</a>.</p>
<p><em>DifferentStars</em></p>
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		<title>Mein Herz schlägt zu schlaftrunkener Schönheit</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 18:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#160;
Es gibt Momente, da sucht man als Musikrezensentin verzweifelt nach Worten, mühevoll Platitüden wie &#8220;nimmt mich mit auf die Reise&#8230;&#8221; umschiffend. Moby beamt mich weg, immer wieder, nicht mit jedem Song &#8211; aber wenn, dann so richtig. Die Kopfhörer werden zum Transponder, der mich um die Sterne tanzen schickt. Das klingt kitschig und ist auch genau so gemeint. Schlimmer noch, diese Schmettelinge in meinem Bauch kitzeln nur wenige Musiker hervor. Da es sich hier um ein Konzept-Album handelt, gäb&#8217;s natürlich ganz wunderbar auch ne intellektuelle Betrachtungsweise. Von mir hier jedoch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-10224" title="moby destroyed" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/artworks-000006719336-aldm3w-original-1024x1024.jpg" alt="" width="430" height="430" /></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt Momente, da sucht man als Musikrezensentin verzweifelt nach Worten, mühevoll Platitüden wie &#8220;nimmt mich mit auf die Reise&#8230;&#8221; umschiffend. <strong>Moby</strong> beamt mich weg, immer wieder, nicht mit jedem Song &#8211; aber wenn, dann so richtig. Die Kopfhörer werden zum Transponder, der mich um die Sterne tanzen schickt. Das klingt kitschig und ist auch genau so gemeint. Schlimmer noch, diese Schmettelinge in meinem Bauch kitzeln nur wenige Musiker hervor. Da es sich hier um ein Konzept-Album handelt, gäb&#8217;s natürlich ganz wunderbar auch ne intellektuelle Betrachtungsweise. Von mir hier jedoch nicht. Bei mir läuft jetzt <em>The Day</em> on repeat.</p>
<p style="text-align: justify;">Im offiziellen Musik-Presse-Deutsch nennt sich das Release News, was ich hier verkünde, mit besonderem Hörtipp. Hartfakts: Den Album-Stream von <em><strong>destroyed</strong></em> gibt&#8217;s auf Soundcloud. Das gleichnamige Fotobuch, selbstverständich ebenfalls von Moby geknipst, gibt es ganz interaktiv auf <a href="http://destroyed.moby.com/">destroyed.moby.com</a>. Zu verdanken haben wir das neue Werk seiner Schlaflosigkeit auf Reisen, alleine auf Tour, morgens um 2 schlummerts sich&#8217;s nicht so kuschelig. Zum Glück meditiert der bekennende Veganer nicht auch noch, sondern kompensiert als Komponist. Es gibt doch noch einen Gott und dieser liebt Musik, sag ich da nur.</p>
<p>Das Album erscheint am 13.5.11 auf Little Idiot (Warner).</p>
<p><strong>Moby &#8216;The Day&#8217; Official video featuring Heather Graham </strong></p>
<p><object width="550" height="343"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0JSVaSpD9xo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="343" src="http://www.youtube.com/v/0JSVaSpD9xo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><object width="100%" height="360"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F741893" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="360" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F741893" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/thelittleidiot/sets/destroyed">Destroyed</a> by <a href="http://soundcloud.com/thelittleidiot">thelittleidiot</a></span><br />
<em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em> DifferentStars</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Berlin-Fantasie samt marodem Charme und laschem Pathos &#8211; Federico Aubele</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 09:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin wirkt ekstatisch. Ein wunderbares Aufputschmittel, dem irgendwann auch Ernüchterung folgt. In den besonderen Momenten, an denen es in Kreuzberg wahrlich nicht mangelt, die jedoch Marzahn nie erfahren wird, umarmen sich Chaos und Tristesse, Multikulti-Karma mit verkommener Hipness sowie verlockende Fremdartigkeit mit Befremdung. Weltgewandter als Berlin ist Deutschland nirgendwo, allerdings auch an keinem Ort derart zwischen arm und reich zerklüftet. Kurzum präsentiert sich Berlin als befruchtendende Stadt, die Künstlern zuhauf mit Bildern und Vibes versorgt. So auch den Argentinier Federico Aubele, dessen jüngstes Album den Titel Berlin 13 trägt. In ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Berlin wirkt ekstatisch. Ein wunderbares Aufputschmittel, dem irgendwann auch Ernüchterung folgt. In den besonderen Momenten, an denen es in Kreuzberg wahrlich nicht mangelt, die jedoch Marzahn nie erfahren wird, umarmen sich Chaos und Tristesse, Multikulti-Karma mit verkommener Hipness sowie verlockende Fremdartigkeit mit Befremdung. Weltgewandter als Berlin ist Deutschland nirgendwo, allerdings auch an keinem Ort derart zwischen arm und reich zerklüftet. Kurzum präsentiert sich Berlin als befruchtendende Stadt, die Künstlern zuhauf mit Bildern und Vibes versorgt. So auch den Argentinier <strong>Federico Aubele</strong>, dessen jüngstes Album den Titel <strong>Berlin 13</strong> trägt. In diesem Trip-Hop und Latino-Flair samt Dub zusprechenden Werk verliert sich Aubele in sentimentalen Meditationen von entspannter Verwirrtheit, distanzierter Kühle und langweiliger Melancholie.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/FedericoAubele.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10201" title="FedericoAubele" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/FedericoAubele.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Aubele verzichtet auf den coolen Lounge-Flausch der Mitte-Typen, er greift lieber den Bezirk auf, der alle Arten von Sentimenten bestens bündelt: Kreuzberg.  Bereits der Song <em><strong>Berlin </strong></em>träumt trotz knusprigem Beat ein bisschen schwermütig vor sich hin. Diese Charakteristik der ersten Hälfte der Platte rührt nicht zuletzt von Aubeles sanfter Stimme, die immer nach zurückhaltender Klage tönt, speziell beeindruckend bei <strong><em>No One</em></strong> oder <em><strong>Bohemian Rhapsody in Blue</strong></em>, dessen eleganter Sound samt sinistrem Refrain  zu den gelungensten Momenten zählt. Der Track <em><strong>Kreuzberg</strong></em> verrät, warum das Werk des Argentiniers bei ESL Music erscheint. Hier werkt Aubele im Geiste der Label-Gründer, dem legendären Duo <em>Thievery Corporation</em>. Kreuzberg präsentiert sich instrumental beschwingt, pulsierend &#8211; und zugleich ein Stück weit verloren. Bis hierhin zeichnet sich ein abgründiges Bild von Berlin, dem ich guten Gewissens das Prädikat <em>gelungen</em> verleihen mag. Doch mit dem Track <em><strong>Efemera</strong></em> gibt Aubele das Mikro aus der Hand, orientiert sich mehr am herben Schmalz südamerikanischer Wehmut. Was auf Efemera mit der Gastsängerin <em>Ka</em> misslingt, klappt dank <em>Natalia Clavier</em> bei <em><strong>Lágrimas Viejas</strong></em> einigermaßen. In dem schwülstig akzentuierten Duett wirkt Aubele wie ein gefallener Latin Lover, dessen gebrochene Stimmbänder Traurigkeit säuseln. Erst mit <em><strong>13</strong></em> rückt Berlin wieder schicksalsschwer in den Fokus, doch bietet der Titel wenig Magie, vielmehr Verlorenheit. Längst hämmern die Beats einen Tick zu hart, verflüchtigt sich Berlin zu einer unheilvollen Chimäre.</p>
<p><object width="549" height="309"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=20895696&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="549" height="309" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=20895696&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/20895696">Bohemian Rhapsody in Blue</a> from <a href="http://vimeo.com/federicoaubele">Federico Aubele</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13176501"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13176501" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/federicoaubele/berlin-15">Berlin</a> by <a href="http://soundcloud.com/federicoaubele">FedericoAubele</a></span> </p>
<p style="text-align: justify;">Wo sich anfangs noch der marode Charme Berlins in feiner Manier manifestiert, verliert <strong>Berlin 13</strong> zusehends an Finesse, weicht die zurückhaltend-subtile Nachdenklichkeit laschem Pathos. <strong>Federico Aubele</strong>s Berlin-Fantasie träumt nur eine Hälfte lang auf hohem Niveau vor sich hin. Diese Handvoll Tracks freilich verdienen Applaus, bebildern sie doch eine Stadt, die in ihrer Unordnung und Widersprüchlichkeit zur Nachdenklichkeit anregt, zur entschleunigten Reflexion verpflichtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/berlin13.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10200" title="berlin13" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/05/berlin13.jpg" alt="" width="550" height="505" /></a></p>
<p><em>Berlin 13 ist am 15.04.11 auf ESL Music erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.federicoaubele.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Trip-Hop-Ethno-New-Age-Klimbim &#8211; Conjure One</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 17:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
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		<category><![CDATA[Conjure One]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
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		<category><![CDATA[trip-hop]]></category>

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		<description><![CDATA[Man nehme einem triefenden Batzen Trip-Hop, menge einen ordentlichen Schuss Ethno darunter, würze das mit einer Prise New-Age-Klimbim, kratze eine Synthie-Messerspitze Jean Michel Jarre zusammen, bekleistere mit eben diesen Ingredienzien die weiblichen Rundungen einer Stimme, deren Ausstrahlung nicht über das Niveau von den aus Veranstaltungen à la Song Contest einschlägig bekannten Sängerinnen hinausgeht. Voilà, exakt so präsentiert sich jenes Album, welches sich dieser Tage in meine Ohren verirrt hat. Wer nun ganz hektisch nach Papier und Bleistift sucht, um sich zu notieren, welche Platte er/sie keinesfalls Gehör schenken sollte, dem/der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Man nehme einem triefenden Batzen Trip-Hop, menge einen ordentlichen Schuss Ethno darunter, würze das mit einer Prise New-Age-Klimbim, kratze eine Synthie-Messerspitze Jean Michel Jarre zusammen, bekleistere mit eben diesen Ingredienzien die weiblichen Rundungen einer Stimme, deren Ausstrahlung nicht über das Niveau von den aus Veranstaltungen à la Song Contest einschlägig bekannten Sängerinnen hinausgeht. Voilà, exakt so präsentiert sich jenes Album, welches sich dieser Tage in meine Ohren verirrt hat. Wer nun ganz hektisch nach Papier und Bleistift sucht, um sich zu notieren, welche Platte er/sie keinesfalls Gehör schenken sollte, dem/der will ich sanft <em>gemach </em>zuraunen. Denn obwohl ich das Werk durchaus akkurat beschrieben habe, ist es nicht völliger Quatsch mit Soße. Vielmehr wandelt <strong>Exilarch</strong> zwar geradezu aufreizend am Rande absoluter Trivialität, aber das Album purzelt in der Gesamtschau nicht vollends in die Scheiße. <strong>Conjure One </strong>nennt sich das mir bislang völlig unbekannte Projekt eines mir bis dato nicht geläufigen Herrn <em>Rhys Fulber</em>, seines Zeichens Mitglied bei den mir sehr wohl vom Hörensagen vertrauten <em>Delerium</em> und <em>Front Line Assembly</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/04/exilarch.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9940" title="exilarch" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/04/exilarch.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte es durchaus als Verdienst werten, dass Exilarch trotz oben angedeuteter Widrigkeiten nicht zum absoluten Schauerstück verkommt, sondern in den interessanteren Momenten tatsächlich inspiriert durch den Äther quillt. Und zwar just dann, wenn kein feminines Säuseln mit ausgesuchter Penetranz lanchiert wird. Natürlich hat man Tracks wie <em><strong>Places That Don&#8217;t Exist</strong></em> schon irgendwie irgendwann irgendwo gelauscht, das ändert freilich nichts daran, dass sich besagter Titel solide präsentiert. Doch sobald sehnsuchtsschwangeres Geschmachte dominiert, rasselt das Niveau in den Keller. <em><strong>Zephyr</strong></em> beispielsweise steht für billigen Pathos und grottenschlechte Lyrics, <em><strong>Nargis</strong></em> für Ethno-Gejodel der berechenbaren, langweiligen Sorte. Solange die Weltmusik-Anleihen sich auf Samples beschränken und die elektronische Komponente dominiert, ein Beat die Chose durchzieht, gewinnt das Werk an Format (<strong><em>Nomadic Code</em></strong>). <em><strong>Existential Exile</strong></em> oder <em><strong>Oligarch</strong></em> fallen in eine ähnliche Kategorie, wobei letzteres nicht wirklich auf den Punkt kommt. Ein Umstand, über den man gerne geflissentlich hinwegschaut, vor allem angesichts enervierend lascher Songs (<em><strong>I Dream In Colour</strong></em>).</p>
<p><object width="100%" height="225"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F363690&amp;secret_token=s-SfUdV&amp;fb_sig_logged_out_facebook=1&amp;fb_local_connection=_id4dac6e15c9c623638563279&amp;fb_sig_time=1303146005.8265&amp;fb_sig=776afc371a80884864378d545533ee57&amp;height=225&amp;fb_sig_app_id=4949752878&amp;fb_sig_locale=de_DE&amp;fb_sig_in_new_facebook=1&amp;fb_sig_api_key=fdfd01c9df7d644a68a4e989ae861e44&amp;fb_sig_profile=282203586694&amp;fb_sig_country=de&amp;fb_sig_added=0&amp;width=500" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="225" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F363690&amp;secret_token=s-SfUdV&amp;fb_sig_logged_out_facebook=1&amp;fb_local_connection=_id4dac6e15c9c623638563279&amp;fb_sig_time=1303146005.8265&amp;fb_sig=776afc371a80884864378d545533ee57&amp;height=225&amp;fb_sig_app_id=4949752878&amp;fb_sig_locale=de_DE&amp;fb_sig_in_new_facebook=1&amp;fb_sig_api_key=fdfd01c9df7d644a68a4e989ae861e44&amp;fb_sig_profile=282203586694&amp;fb_sig_country=de&amp;fb_sig_added=0&amp;width=500" allowscriptaccess="always"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/nettwerkmusicgroup/sets/conjure-one-exilarch">Conjure One &#8211; Exilarch</a> by <a href="http://soundcloud.com/nettwerkmusicgroup">nettwerkmusicgroup</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Exilarch</strong> kratzt die Kurve, mehr schlecht als recht. Berauschend fällt das Resümee dennoch nicht aus. <strong>Conjure One</strong> hätte die instrumentale Schiene weitaus mehr betonen sollen, anstatt gesanglichem Ethno-Trash zu huldigen. Für Live-Auftritte will Rhys Fulber Exilarch aufpolieren, die Tracks beschleunigen, rauer machen, mit beiläufigen Sounds ausstatten, wie der Pressetext zu berichten weiß. Genau dies hätte aber auch dem Album keinesfalls geschadet und mir ein wohlwollenderes Urteil abgerungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Exilarch ist am 15.04.11 auf Nettwerk erschienen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Link:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.myspace.com/conjureone" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.facebook.com/conjureone" target="_blank">Conjure One auf Facebook</a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kuddelmuddeligkeit ohne i-Tüpfelchen &#8211; Aucan</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 12:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Aucan]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schätze es durchaus, wenn eine Band meinen Intellekt ansprechen möchte. Ich sympathisiere mit Leuten, die all ihr Hirnschmalz nicht in schale Emotionen und aalglatte Gefühlsbekundung investieren, nur um auf die große Schar der in Oberflächlichkeit geübten Tralala-Hörer abzuzielen. Wer Kreativität ernsthaft auslebt und dabei nicht mit der Anspruchspeitsche auf die Zielgruppe eindrischt, darf mich oftmals als Verbündeten betrachten. Sogar wenn ich das Werk nach dem i-Tüpfelchen durchforste, dem funkensprühenden Highlight, das die ambitionierte Verwirklichung krönt. Die den Namen ihrer Mitglieder nach in Italien zu verortende Formation Aucan hat mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich schätze es durchaus, wenn eine Band meinen Intellekt ansprechen möchte. Ich sympathisiere mit Leuten, die all ihr Hirnschmalz nicht in schale Emotionen und aalglatte Gefühlsbekundung investieren, nur um auf die große Schar der in Oberflächlichkeit geübten Tralala-Hörer abzuzielen. Wer Kreativität ernsthaft auslebt und dabei nicht mit der Anspruchspeitsche auf die Zielgruppe eindrischt, darf mich oftmals als Verbündeten betrachten. Sogar wenn ich das Werk nach dem i-Tüpfelchen durchforste, dem funkensprühenden Highlight, das die ambitionierte Verwirklichung krönt. Die den Namen ihrer Mitglieder nach in Italien zu verortende Formation <strong>Aucan</strong> hat mit <strong>Black Rainbow</strong> wahrlich keine schlechte Platte veröffentlicht. Die stilistische Kunterbuntigkeit ist bis auf wenige Ausnahmen fein gesponnen, allein das gewisse Etwas fehlt.</p>
<div id="attachment_9760" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/aucan_2.jpg"><img class="size-full wp-image-9760" title="aucan_2" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/aucan_2.jpg" alt="" width="550" height="826" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Giordano Garosio</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das gewisse Etwas strotzt vor Unschärfe und Subjektivität. Als imaginäre Größe ist es ein mächtiges Totschlaginstrument. Doch als solches will ich es hier nicht verstanden wissen. Denn Aucan demonstrieren ihr Können in vielerlei Gestalt. Ich will den Herrschaften das fehlende i-Tüpfelchen keineswegs zum Stolperstein werden lassen. Dazu sind die Electronica-Tracks viel zu clever gemacht, ein Trip-Hop-Titel wie <em><strong>Blurred</strong></em> schlichtweg zu einnehmend und die Industrial-Elemente im Song <em><strong>Away!</strong></em> einfach zu markig. Black Rainbow brodelt heftig &#8211; und kocht doch eben leider nicht über. <strong><em>Red Minoga</em></strong> jedoch erinnert im besten Sinne an Aphex Twin, <em><strong>Storm </strong></em>ist eine Walze von einem Track, bulldozert im Schneckentempo konsequent vorwärts. In diesen Momenten umarme ich das Album, erfreue mich an den Ideen der Macher. Die jedoch auch vor Übertreibung nicht gefeit sind. Das mit Geschrei unterlegte, martialische <em><strong>Sound Pressure Level</strong></em> zählt zu den Kummernummern der Platte. Das orientalisch angehauchte <em><strong>Underwater Music</strong></em> trudelt ebenfalls vor sich hin, mal Fisch, mal Fleisch, aber insgesamt undefinierbar. Wenn <em><strong>In A Land</strong></em> esoterischen Ambient bemüht, ermattet man ob der gewollten Vielfalt. Der Titeltrack <em><strong>Black Rainbow </strong></em>freilich zählt wiederum zu den atmosphärisch düsteren Vorzeigeliedern eines Albums, das experimentiert &#8211; auch auf die Gefahr hin, dass manch Versuchsanordnung nach hinten los geht.</p>
<p><object width="550" height="339"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qcm6-K2X0to?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qcm6-K2X0to?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="339"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mir imponiert dieser Kuddelmuddel, den <strong>Aucan</strong> mit <strong>Black Rainbow</strong> der Öffentlichkeit präsentiert. Über weite Strecken ist er konsistent ertüftelt, auf hohem Niveau beeindruckend. Fast ringt mein Hirn die Ohren nieder, will das Denken dem Hören ein nebulöses gewisses Etwas eintrichtern. Auch wenn ich es nicht näher zu spezifizieren vermag, zum großen Wurf mangelt es an Kleinigkeiten. Bis zum nächsten Album Aucans kann ich diese Diagnose dann vielleicht noch verfeinern.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/blackrainbow.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9761" title="blackrainbow" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/blackrainbow.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Black Rainbow ist am 07.02.11 auf Africantape erschienen.</em></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/aucan/27768295769" target="_blank">Aucan auf Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/aucan" target="_blank">MySpace-Auftritt</a><br />
<em> </em></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Röyksopp &#8211; Die Droge zum Altern</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die beiden EMI-Flüchtlinge sehen zur Zeit ganz schön alt aus, weniger sprichwörtlich, mehr so der Maske zu verdanken. Der EMIgration zu schulden ist die VÖ-Verschieberei des neuen Albums Senior, da kann man schon mal selber Spinnweben ansetzten.
Am 13. September kommt endlich das langersehnte Senior, Follow-up von Junior. Wunderbar krude und humorig machen sich die Norweger über die lange Wartezeit lustig und geben zugleich erste musikalische Einblicke in das Album:
Señor B + Señor B’s Adventures in Barbieland

Die erste Single The Drug gibt&#8217;s jetzt hier via Soundcloud zuhören und in allen Onlineshops ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8123" title="Röykssop_the drug" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/Röykssop_the-drug.jpg" alt="" width="550" height="296" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die beiden EMI-Flüchtlinge sehen zur Zeit ganz schön alt aus, weniger sprichwörtlich, mehr so der Maske zu verdanken. Der EMIgration zu schulden ist die VÖ-Verschieberei des neuen Albums <em><strong>Senior</strong></em>, da kann man schon mal selber Spinnweben ansetzten.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 13. September kommt endlich das langersehnte<em> Senior</em>, Follow-up von <em>Junior</em>. Wunderbar krude und humorig machen sich die Norweger über die lange Wartezeit lustig und geben zugleich erste musikalische Einblicke in das Album:</p>
<p><strong>Señor B + Señor B’s Adventures in Barbieland</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uXQv7TGJnqI&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/uXQv7TGJnqI&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die erste Single <em>The Drug</em> gibt&#8217;s jetzt hier via Soundcloud zuhören und in allen Onlineshops zu erstehen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Froyksopp%2Fthe-drug&amp;show_comments=true&amp;color=000000" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Froyksopp%2Fthe-drug&amp;show_comments=true&amp;color=000000" allowscriptaccess="always"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/royksopp/the-drug">The Drug</a> by <a href="http://soundcloud.com/royksopp">Röyksopp</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Songs, <em>The Drug</em> ist mir fast ein bißchen zu reduziert und sphärisch, mein Liebster und Co-Blogger wird das vermutlich wieder ganz anders sehen und bei <em><strong>Senior</strong></em> die zu poppigen Nummern aussortieren, die ich dafür widerum um so mehr liebe.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8122" title="röyksopp_thedrugcover192" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/röyksopp_thedrugcover192.jpg" alt="" width="192" height="192"</p/>
<p><em>DifferentStars</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schnittmenge zwischen ruraler und urbaner Befindlichkeit &#8211; deef+freunde</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 21:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
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		<description><![CDATA[Soeben eingetrudelt. Also quasi fangfrisch. Wobei, ich musste die Angel gar nicht auswerfen, der dicke Fisch sprang von allein in mein E-Mail-Postfach. Nun gut, aber just aus diesem Grunde habe ich ja selbiges angelegt. Damit mir Neuerscheinungen auf dem Servierteller präsentiert werden. Wenngleich der Beifang mitunter die wirklich essentiellen Mails verdeckt. Aber nicht heute. Und so habe ich bereits das Besteck gezückt und mich heißhungrig auf eine EP gestürzt.

deef+freunde machen Musik, irgendwo in der Nähe von Heidelberg. Elektronische Musik sogar, immer noch in der Nähe von Heidelberg, wie das von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Soeben eingetrudelt. Also quasi fangfrisch. Wobei, ich musste die Angel gar nicht auswerfen, der dicke Fisch sprang von allein in mein E-Mail-Postfach. Nun gut, aber just aus diesem Grunde habe ich ja selbiges angelegt. Damit mir Neuerscheinungen auf dem Servierteller präsentiert werden. Wenngleich der Beifang mitunter die wirklich essentiellen Mails verdeckt. Aber nicht heute. Und so habe ich bereits das Besteck gezückt und mich heißhungrig auf eine EP gestürzt.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/kolonie.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8064" title="kolonie" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/kolonie.jpg" alt="" width="550" height="486" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>deef+freunde</strong> machen Musik, irgendwo in der Nähe von Heidelberg. Elektronische Musik sogar, immer noch in der Nähe von Heidelberg, wie das von mir sehr geschätzte Label <a href="http://www.analogsoul.de/" target="_blank">analogsoul</a> verrät. <em><strong>kolonie</strong></em> nennt sich dies Albumchen, das in den Rucksack eines Städters passt, der die urbanen Gegebenheiten in der Natur abzuschütteln sucht. Das Label outet deef als einen Zeitgenossen, der außerhalb der Stadt schneller und leichter in einen Bewusstseinszustand schlüpft, &#8220;<em>bei dem ihm die sprache entgleitet. kolonie erzählt deshalb vom draußen und dessen freiheit von verformenden begriffen</em>.&#8221; Und gibt sofort Entwarnung, denn deef Musik sei &#8220;<em>deutlich  näher am wahrnehmbaren als am zu durchdenkenden. eine  natürlich-fließende electro-ep die versucht, dem ungleichgewicht  entgegenzuwirken</em>.&#8221; Nun ja, dass elektronische Töne gerne mal Samples aus Tiergeräuschen produzieren, um eine Brücke über die Gegensätzlichkeit des Digitalen zur Natur zu schlagen, ist ja ein alter Hut. Mich freilich gemahnt diese EP eher an eine Kleingartenkolonie, der Schnittmenge zwischen ruraler und urbaner Befindlichkeit.  Und dies meine ich durchaus als Kompliment. Denn eben der Track <em><strong>Der ständig fließende, emotionale Zustand in der Stadt</strong></em> könnte als kühl gefächerte Brise, die städtische Verquertheit nicht geschmeidiger durchstreifen, während im psychedelisch gefärbten <em><strong>Entgültiger Beschluss rauszufahren</strong></em> die Häuserreihen Spalier für die Flucht stehen. Was folgt sind <em><strong>Utopische Angelegenheiten</strong></em>, die sich in ein Vorher, Nachher und Jetzt aufteilen. In Ambient gehaltene Momentaufnahmen, die auf atmosphärische Weite schielen, ein Feuerwerk des Aufatmens schildern, Vogelgezwitscher in aller Fröhlichkeit ausbreiten, einen Sinn in der Flucht finden. Doch gaukelt mir besonders das finale Jetzt einen einen bumsfidelen, hemdsärmeligen Frohsinn vor, der mich dann letztlich doch eher an eine penibel abgesteckte, am Standrand eingezäunte, mit der hechelnden Zunge eines Städters nach unbeschwert konsumierbarem Erleben von Natur ausgerichtete Kleingartenkolonie erinnert.</p>
<p style="text-align: justify;">Das jedoch soll die musikalische Qualität von <em><strong>kolonie</strong></em> keinesfalls schmälern. <strong>deef+freunde</strong> vermögen mich jener EP meinen an Leckerbissen gewöhnten Gaumen sehr zu erfreuen. Eine feines wie facettenreiches Werk, das ich jedoch als Vorspeise verstanden wissen will. Auf den Nachschlag warte ich gerne.</p>
<p><em><strong>kolonie</strong> ist als kostenlose Online-Veröffentlichung <a href="http://blog.analogsoul.de/?p=1809" target="_blank">bei analogsoul erhältlich</a>.</em></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
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		<title>Metzger aus dem Outer Space &#8211; Karsten Pflum</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 14:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Karsten Pflum]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich über das weite Feld der Electronica Worte verliere, dann werden solch Einträge weitaus weniger gelesen, als wenn ich über Singer-Songwriter oder auch Post-Rock fantasiere. Das konstatiere ich durchaus mit Bedauern, schiebe die Schuld freilich auf meine mangelnde Kenntnis der verschiedenen elektronischen Genre-Kategorien. Dennoch,  ich mag elektronisch-vertrackte Spielereien, vornehmlich jene, die keine Tanzanimation darstellen, eher schon Ambient-Wolken oder gerne Downtempo-Schauer. Ab und an darf auch gerne die Kuh aus dem Stall gelassen werden und zum Beispiel Dubstep tanzen. So will ich heute kurz und bündig eine EP vorstellen, die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn ich über das weite Feld der Electronica Worte verliere, dann werden solch Einträge weitaus weniger gelesen, als wenn ich über Singer-Songwriter oder auch Post-Rock fantasiere. Das konstatiere ich durchaus mit Bedauern, schiebe die Schuld freilich auf meine mangelnde Kenntnis der verschiedenen elektronischen Genre-Kategorien. Dennoch,  ich mag elektronisch-vertrackte Spielereien, vornehmlich jene, die keine Tanzanimation darstellen, eher schon Ambient-Wolken oder gerne Downtempo-Schauer. Ab und an darf auch gerne die Kuh aus dem Stall gelassen werden und zum Beispiel Dubstep tanzen. So will ich heute kurz und bündig eine EP vorstellen, die kolossale elektronische Hörfreuden beschert.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/adn130.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8059" title="adn130" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/adn130.jpg" alt="" width="550" height="275" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ganz entzückt bin ich von den der Anfang Juli auf <a href="http://www.adnoiseam.net/index.php" target="_blank">Ad Noiseam</a> erschienenen EP <em><strong>Nemo Loon</strong></em>, die der in Berlin ansässige dänische Produzent <strong>Karsten Pflum</strong> angefertigt hat. Da wird mit der Präzision eines Chirurgen und der Grobmotorik eines Metzgers aus dem Outer Space zugleich auf wabernden Bässen herumgehackt, effektvoll Beats filetiert, furios wie mit Bedacht Sounds in eine Form gemetzelt, die nur anfangs oder oberflächlich ungelenk und schwerfällig erscheint, bei genauerer Begutachtung jedoch sofort als aufgeräumte Akkuratesse ins Auge sticht. Hier agiert eine alienesque, angenehme kühle Struktur im UFO-Staccato (<em><strong>part III</strong></em>), dominiert monströse und flinke Exotik (<em><strong>part V</strong></em>) oder pflügt schlackernden Schritts eine Beat-Walze durch ein ätherisches Beet (<em><strong>part I</strong></em>). Alles vibriert nur so vor Finesse, dass ich ein Staunen gar nicht unterdrücken kann. &#8220;<em>Marrying catchy melodies, tectonic bass lines and sharp drums, &#8220;Nemo   Loon&#8221; is both a spatial, mystic monolith and a heavy, head-nodding alien   creation.</em>&#8221; preist das Label jenes Werk &#8211; und dieser Beschreibung kann ich nur zustimmen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fadnoiseam%2Fkarsten-pflum-nemo-loon-part-iii&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=9895b3" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fadnoiseam%2Fkarsten-pflum-nemo-loon-part-iii&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=9895b3" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/adnoiseam/karsten-pflum-nemo-loon-part-iii">Karsten Pflum &#8220;Nemo Loon part III&#8221;</a> by <a href="http://soundcloud.com/adnoiseam">ad noiseam</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn mir <em><strong>Karsten Pflum</strong></em> bislang absolut kein Begriff war, scheint er so unbekannt nicht zu sein. Das beruhigt mich doch einigermaßen. Es wäre in der Tat katastrophal, wenn solch exquisite Electronica niemanden hinter dem Ofen hervorholen könnte. <em><strong>Nemo Loon</strong></em> wird den auf Anspruch schielenden Zeitgenossen in kolossale Begeisterung versetzen.  Wer sich ein Herz für elektronische Töne nimmt, darf sich diese EP wirklich nicht entgehen lassen.</p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/pflum" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://www.adnoiseam.net/adn130" target="_blank">Label-Seite zu Nemo Loon mit Hörproben</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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