
Was in hiesigen Breiten völlige Vernachlässigung erfährt, wird andernorts gehegt und gepflegt. In Kanada beispielsweise finden sich immer wieder Bands, die einen ruralen Sound, der nicht auf Urbanität pocht, pflegen. Man muss nämlich nicht den Puls einer hyperaktiven Metropole fühlen, um anspruchsvolle wie zeitlose Musik zu ersinnen. Auch die Flucht in temporäre Einsiedelei samt anrühriger Naturerfahrung bringt doch nur Klänge hervor, die einen Kontrapunkt zum städtischen Sein darstellen wollen. Bei The Deep Dark Woods freilich scheint der Name Programm, bietet die Formation doch eine Mischung aus Folk und Americana, dessen …