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	<title>Lie In The Sound &#187; Folk</title>
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		<title>Stets eine gute Idee von jeglicher Langeweile entfernt &#8211; Laura Gibson</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manch Sängerin hüpft in Bottiche der Extravaganz und merkt nicht, dass es doch nur Fettnäpfchen der Gekünsteltheit sind. Was freilich mit dem Rüstzeug der Ungelenkheit gesegnet, wird nie geschmeidig schillernde Bewegungen zelebrieren können. Andere wiederum drehen sich im Kreise, umrunden das eigene hyperfragile Gemüt, recken ein jede Körpchengröße sprengendes Seelchen aus der Brust. Aber nicht jede destruktive, emotionale Verwirrung gebiert Kunst, mitunter ist sie lediglich Futter für den Psychiater. Im Falle der amerikanischen Singer-Songwriterin Laura Gibson will ich Übertreibungen oder gar innerliche Zerwürfnisse ausschließen. Gibsons dieser Tage veröffentlichtes Werk La ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Manch Sängerin hüpft in Bottiche der Extravaganz und merkt nicht, dass es doch nur Fettnäpfchen der Gekünsteltheit sind. Was freilich mit dem Rüstzeug der Ungelenkheit gesegnet, wird nie geschmeidig schillernde Bewegungen zelebrieren können. Andere wiederum drehen sich im Kreise, umrunden das eigene hyperfragile Gemüt, recken ein jede Körpchengröße sprengendes Seelchen aus der Brust. Aber nicht jede destruktive, emotionale Verwirrung gebiert Kunst, mitunter ist sie lediglich Futter für den Psychiater. Im Falle der amerikanischen Singer-Songwriterin <strong>Laura Gibson</strong> will ich Übertreibungen oder gar innerliche Zerwürfnisse ausschließen. Gibsons dieser Tage veröffentlichtes Werk <strong>La Grande</strong> wirkt schick inszeniert, bleibt immer mindestens eine gute Idee von jeglicher Langeweile sowie aller Durchschnittlichkeit entfernt.</p>
<div id="attachment_11524" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lauragibsonphotocreditcityslang.jpg"><img class="size-full wp-image-11524" title="lauragibsonphotocreditcityslang" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lauragibsonphotocreditcityslang.jpg" alt="" width="550" height="365" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: City Slang</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Ambiente, in welchem Gibson ihre Songs ansiedelt, umwittern ausreichend Geheimnisse. Man käme nie auf den Gedanken, es als pittoresk abzutun. Der hier präsentierte Alternative Country scheint mit einer feinen, rustikalen Patina versehen. Dem entgegen spreizt sich die anmutige Stimme voll feenhaftem Hochglanz. Dieser sich verschränkende Charme umgarnt. Gibson streut ihre Einfälle und Lyrics nie gleich Konfetti in die Luft, überschüttet den Zuhörer nicht mit wie zufällig hereinprasselndem Stückwerk, das danach verlangt, mühsam zusammen gepuzzelt zu werden. Wie die Songwriterin Lyrics, Komposition und Vortrag aneinander schmiedet, diese handwerkliche Komponente gibt der Platte den nötigen Schliff. Sorgt dafür, dass Laura Gibson nicht so einfach aus dem Gedächtnis purzelt. Das gedämpfte <strong>Milk-Heavy, Pollen-Eyed</strong> etwa glimmert um den Satz &#8220;<em>I cannot keep myself from stumbling back to you</em>&#8220;, bietet mehr als die übliche Abhandlung von Wohl und Weh einer Beziehung. Nicht nur wegen des dezenten Bläserlamentos, vor allem weil Zeilen wie &#8220;<em>If salvation never takes our hands, we&#8217;d dance around the wreckage nonetheless</em>&#8221; eine Sprache sprechen, die sich nicht in Phrasen erschöpft, und eine Nachdenklichkeit vermitteln, die man sich als Hörer gerne zu eigen macht. <strong><em>Crow/Swallow</em></strong> formuliert Gedankenschwere (&#8220;<em>Time has a way of stealing our breath, and milking the light from our pores, many will fill their oak barrel wombs with patience instead of desire</em>&#8220;) mit Zärtlichkeit, ohne Bitterkeit. Verbiegt sich für keinen Reim, wiegt Worte derart sorgsam ab, dass sie auch weniger Wohlmeinende nie für zu leicht befinden können. Gibsons Texte ringen mit der Vergänglichkeit, sehen dem Tod entgegen (beispielsweise der Titelsong <em><strong>La Grande</strong></em> oder <em><strong>Feather Lungs</strong></em>), entwickeln dabei jedoch ein ungeahntes Plädoyer für Leidenschaften, verbunden mit einer entwaffnenden Einsicht (&#8220;<em>Babe, you were right about tomorrow. Time is not against us</em>&#8220;). <em><strong>Time Is Not</strong></em> fungiert jedoch nicht als Feigenblättchen eines von wurmstichigen Depressionen erfüllten Albums. Gibsons Sentimente und Hirnregungen schürfen tief, graben aber weder Hysterie noch Lethargie hervor.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28855989" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28855989" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/cityslang/01-la-grande">La Grande</a> by <a href="http://soundcloud.com/cityslang">cityslang</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">So sehr mir die textliche Ebene Freudensprünge abringt, will ich auch die Musik nicht mit Schweigen bedenken. Mitunter wehen sacht artikulierte lateinamerikanische Klänge durch die Lieder (<strong><em>Lion/Lamb</em></strong> oder <em><strong>Red Moon</strong></em>), brechen das folkige Korsett, verströmen eine schiefe Leichtigkeit, eine Wärme bar jeglicher Sprödnis. Auch an ausgesprochenem Western-Charme mangelt es nicht (<strong><em>Skin, Warming Skin</em></strong>), der Lap-Steel-Gitarre sei Dank. Insgesamt sind Gibsons Arrangement so markant wie dezent, eindringlich und dicht, gelegentlich altmodisch, oft eine ländliche Weite suggerierend. Der Sound erschafft ein in bestem Sinne kleinstädtisches Ambiente. Malerische Choräle oder existentielle Weltabgewandtheit sucht man vergebens, auf gegenwärtigen Schick gibt die Liedermacherin wenig.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/26477843?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ff9933" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>La Grande</strong> zeigt eine Singer-Songwriterin auf dem vorläufigen Zenit ihres Schaffens. <strong>Laura Gibson</strong> bietet Substanz, wo viele ihrer Kolleginnen nur prätentiös und mädchenhaft erscheinen, im Strudel der eigenen Empfindungen versogen agieren. In seiner Stimmigkeit zählt dieses Werk bereits jetzt zu den Highlights des Musikjahres 2012. Da es existiellen Dingen versöhnlich und ernst begegnet, dabei voll eleganter Schönheit schwingt, muss man es einfach gehört haben!</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lagrandecover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11523" title="LaGrande" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2012/01/lagrandecover.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p><em>La Grande ist am 13.01.12 auf City Slang erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.lauragibsonmusic.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.cityslang.com/free-mp3/40240/la-grande/" target="_blank">Kostenloser Download des Titelsongs La Grande</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Keine glubschäugigen Landeier &#8211; The Deep Dark Woods</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 20:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Was in hiesigen Breiten völlige Vernachlässigung erfährt, wird andernorts gehegt und gepflegt. In Kanada beispielsweise finden sich immer wieder Bands, die einen ruralen Sound, der nicht auf Urbanität pocht, pflegen. Man muss nämlich nicht den Puls einer hyperaktiven Metropole fühlen, um anspruchsvolle wie zeitlose Musik zu ersinnen. Auch die Flucht in temporäre Einsiedelei samt anrühriger Naturerfahrung bringt doch nur Klänge hervor, die einen Kontrapunkt zum städtischen Sein darstellen wollen. Bei The Deep Dark Woods freilich scheint der Name Programm, bietet die Formation doch eine Mischung aus Folk und Americana, dessen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was in hiesigen Breiten völlige Vernachlässigung erfährt, wird andernorts gehegt und gepflegt. In Kanada beispielsweise finden sich immer wieder Bands, die einen ruralen Sound, der nicht auf Urbanität pocht, pflegen. Man muss nämlich nicht den Puls einer hyperaktiven Metropole fühlen, um anspruchsvolle wie zeitlose Musik zu ersinnen. Auch die Flucht in temporäre Einsiedelei samt anrühriger Naturerfahrung bringt doch nur Klänge hervor, die einen Kontrapunkt zum städtischen Sein darstellen wollen. Bei <strong>The Deep Dark Woods</strong> freilich scheint der Name Programm, bietet die Formation doch eine Mischung aus Folk und Americana, dessen intaktes ländliches Flair so einige Geschichten zu erzählen weiß. Das 2011 veröffentlichte Album <strong>The Place I Left Behind</strong> lässt vieles zurück, entfremdet sich von Orten wie Menschen, behält Erinnerungen dabei stets im Herzen, breitet diese oft voll wärmender Melancholie vor dem Hörer aus.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/TheDeepDarkWoods.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11325" title="TheDeepDarkWoods" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/TheDeepDarkWoods.jpg" alt="" width="550" height="365" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die aus der kanadischen Provinz Saskatchewan stammende Formation bedient mit ihrem jüngsten Werk keine schlichten Fantasien, die ein Zurück zur Natur verklären. Eher schon steht ein Track wie <em><strong>Big City Lights</strong></em> verstört vor den Kulissen der Stadt und spricht gleich einem Mantra von Ruhe und Stille. Um zum Aussteiger zu mutieren, muss man irgendwann zuvor den Trubel zunächst einmal umarmt haben. Doch The Deep Dark Woods sind keine glubschäugigen Landeier, die es voll Euphorie in die weite Welt verschlägt, nur um schon kurz darauf die zivilisatorische Dekadenz der Großstadt zu erkennen. Ihre Reflektionen beschäftigen sich viel grundsätzlicher mit menschlichen Irr- und Abwegen, mit Herzschmerz und unweinerlichem Verlierertum.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F19061795&amp;color=485A2F&amp;show_comments=false" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F19061795&amp;color=485A2F&amp;show_comments=false" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/sugar-hill-records/01-west-side-street">The Deep Dark Woods &#8211; West Side Street</a> by <a href="http://soundcloud.com/sugar-hill-records">Sugar Hill Records</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Never Prove False</strong></em> etwa propagiert den Fortgang, einen in dramatischen Folk gewandeteten Aufbruch in ein fremdes Land, welches schon mit einem Hauch Exotik lockt und über den Schmerz der notwendigen Trennung überschattet. Wirklich großartig fächert <strong><em>The Ballad of Frank Dupree</em></strong> die Gedanken eines Mörders vor der Hinrichtung auf, das Selbstmitleid eines verpfuschten Existenz, die Konfrontation mit der betrübten Mutter, allzu späte Einsichten. <em><strong>The Banks of the Leopold Canal</strong></em> wiederum handelt vom Einberufungsbefehl eines Soldaten, der ihn in den Krieg gegen die Nazis, genauer gesagt zur Schlacht an der Scheldemündung, schickt. Letztlich thematisieren The Deep Dark Woods gewollte wie ungewollte Abschiede sowie Wege, die in den Abgrund führen. Die Lieder definieren ein wie ein Schatzkästchen gehütetes Gefühl von Heimat ebenso, wie sie natürlich auch in die Ferne vagabundieren, nach Neuem streben. Jene Unrast tritt besonders im in jeglicher Hinsicht formidablen Titelsong <em><strong>The Place I Left Behind</strong></em> zutage. Eine Unruhe des Herzens lässt sich auf bei <em><strong>Virginia</strong></em> konstatieren, wenn eine süßliche Orgel das Liebesleid des in den Fängen der Angebeteten zappelnden Mannes untermalt. Wie <em><strong>Mary&#8217;s Gone</strong></em> gekonnt auf die Tränendrüse drückt, sagt viel über das Songwriting der Band aus. The Deep Dark Woods versteigen sich nie zu großen Dramen, schildern Schicksale mit einer Schlichtheit, vermeiden Mal für Mal ein Übermaß an Worten. Solch textliche Prägnanz wird durch die klare, ungeschniegelte, erdige Stimme <em>Ryan Boldt</em>s ergänzt, abgerundet von einem wohldosierten, so abwechslungsreichen wie zugleich charakteristischen Sound aus Orgel, Banjo und Pedal-Steel-Gitarre.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/F70clgt8RnQ" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Ob bluesige Note oder herrlichste Folkigkeit, ob Ballade oder schunkeliger Country, stets strahlt die Band unverfälschte Klänge aus. Eine ländliche Musik, die im Gestern wie im Heute fußt, sich abseits aller Klischees bewegt und perfekt austariert erschallt. Das absolut stimmige <strong>The Place I Left Behind</strong> driftet nie in die Angestrengtheit vieler Genre-Genossen ab, klingt umso fokussiert, je rastloser die Protagonisten der Songs durch das Leben stapfen. <strong>The Deep Dark Woods</strong> haben mit der Platte eines der echten Highlights des Jahres 2011 gesetzt. Eines, das lohnt, die musikalischen Leckerbissen von 2012 noch ein wenig schmoren zu lassen!</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/theplaceileftbehind.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11416" title="theplaceileftbehind" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/12/theplaceileftbehind.jpg" alt="" width="550" height="495" /></a></p>
<p><em>The Place I Left Behind ist am 18. 10.2011 auf Sugar Hill Records erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://thedeepdarkwoods.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<item>
		<title>Moribunde Schmerzschwere &#8211; Mirel Wagner</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 11:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mirel Wagner]]></category>
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		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Singer-Songwriterinnen sind kleine Prinzessinnen, die eine Schnute ziehen, so als wäre ihnen das blümchenbemusterte Lieblingskleid vom Leib gerissen worden. Andere Songschreiberinnen geben die verhuschte wie bebrillte graue Maus, welche es kaum wagt, ihre Nasenspitze aus dem Mauseloch zu stecken, lieber im stillen Kämmerlein vor sich hin träumt. Weiters exisitieren auch noch Sängerinnen mit vor Weltschmerz verquollenen Augen. Ich schätze sie alle, speziell jedoch solche, die mit spartanischer Knochigkeit ans Werk schreiten, einer drei Gräber tiefen Ernsthaftigkeit frönen. Die in Äthiopien geborene und in Finnland sozialisierte Liedermacherin Mirel Wagner verdichtet ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Viele Singer-Songwriterinnen sind kleine Prinzessinnen, die eine Schnute ziehen, so als wäre ihnen das blümchenbemusterte Lieblingskleid vom Leib gerissen worden. Andere Songschreiberinnen geben die verhuschte wie bebrillte graue Maus, welche es kaum wagt, ihre Nasenspitze aus dem Mauseloch zu stecken, lieber im stillen Kämmerlein vor sich hin träumt. Weiters exisitieren auch noch Sängerinnen mit vor Weltschmerz verquollenen Augen. Ich schätze sie alle, speziell jedoch solche, die mit spartanischer Knochigkeit ans Werk schreiten, einer drei Gräber tiefen Ernsthaftigkeit frönen. Die in Äthiopien geborene und in Finnland sozialisierte Liedermacherin <strong>Mirel Wagner</strong> verdichtet ihr Schaffen zur Essenz dessen, was Musik ohne jeglichen Schnickschnack anzubieten vermag. Mit spärlichen Mitteln schält sich eine Aura heraus, die an Eindringlichkeit kaum zu überbieten scheint.</p>
<div id="attachment_11080" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/mirelwagner_photo2_by_Aki_Roukala.jpg"><img class="size-full wp-image-11080" title="mirelwagner_photo2_by_Aki_Roukala" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/mirelwagner_photo2_by_Aki_Roukala.jpg" alt="" width="550" height="825" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Aki Roukala</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dank Reduktion aus dem Vollen zu schöpfen, solch eine Gabe lässt sich nicht aus den Fingern saugen. Jene Kunst beherrscht man nicht, wenn man sich das putzige Unplugged-Lätzchen überstreift und Authentizität hervorsabbert. Mirel Wagners gleichnamiges Debüt freilich spricht in seiner sinistren Kargheit Bände. <em><strong>No Death</strong></em> beispielsweise ist mehr als eine bis zur Nekrophilie gehende Romanze (&#8220;<em>She answered to my kiss/ With a rotten tongue</em>&#8220;). Es entwickelt sich allerdings weiter, zu einer Kapitulation vor dem Tod (&#8220;<em>But death comes a sneaking in/ Through the keyholes/ He’s clever and he knows/ What’s beneath the floorboards</em>&#8220;). Was geradezu nach Pathos und brüsker Provokation schreit, zumindest aber wie ein groschenheftiges Schauermärchen klingt, offeriert anschaulich Schmerzschwere. <em><strong></strong></em>Der Tod schleicht durch die ganze Platte, nicht nur gefürchtet, auch in Suiziden umarmt (<em><strong>Joe</strong></em>). Und das keineswegs in morbider Backfischschwärmerei. Das eigentliche Monster türmt sich in Abschieden und Trennungen auf, die ein Tod so verursacht (&#8220;<em>Down by the road sits a man/ Who’s gray and old/ Says the hardest thing I know/ Is to see your loved ones go</em>&#8220;). Wagners kammermusikalischer Folk jammert nicht, aber leidet sehr. Ihr mitunter bluesiger, stets spröder Vortrag (besonders bei <em><strong>Dream</strong></em>) dunkelt die Platte zusätzlich an.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27824241?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die Desillusionen von Verzweiflung wiegen schwer, doch sind sie nicht ohne Trost. Weil das Werk Momente einer Veränderung, einer Transzendenz schildert, die vielmehr ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende zeichnen. Wagner verharrt nicht in Tristesse, spitzt Pein vielmehr zu einem Höhepunkt hin (&#8220;<em>Despair was standing with its jaws open wide/ And swallowed me whole in to the big black night/ All the stars come down tonight</em>&#8220;). Bei all den moribunden Liedern schwingt ein unzeitgemäßer Fatalismus mit, entfaltet sich eine existentielle Düsternis, die weit über dem Kummerkastenniveau vieler Songschreiberinnen liegt. Tracks wie <em><strong>The Road</strong></em> oder <em><strong>To The Bone</strong></em> bezeugen diese Schicksalsergebenheit mit einer bedrückenden Klarheit, vor der man als Hörer nicht zurückschrecken sollte.</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=1838389476/size=venti/bgcol=141414/linkcol=e0eef5/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Machen wir uns nichts vor. Dieses famose Debüt vermag <strong>Mirel Wagner</strong> höchstens ins Blickfeld derer zu rücken, die in der Kunst eine Annäherung an die substanziellen Fragen des Seins sehen. Wer Musik nach ästhetischen Gesichtspunkten abklopft, gar der durchaus berechtigten Sehnsucht nach Unterhaltung huldigt, dem kann die Schmucklosigkeit der Platte kaum gefallen. Zugleich verprellt Wagner aber auch den Intellektuellen und ARTE-Fetischisten, der rätselschwangere Verkopfung einfordert. Dazu mangelt es dem Werk gleichwohl an theatralischer Verstörung. Kein Makel jedoch, wie ich finde. Eher Qualitätsbeweis.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/mirelwagner.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11081" title="mirelwagner" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/mirelwagner.jpg" alt="" width="539" height="480" /></a></p>
<p><em>Mirel Wagner ist am 21.10. Debut auf Bone Voyage erschienen.</em></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>12.01.12 Desden &#8211; Thalia<br />
18.01.12 Berlin &#8211; Privatclub<br />
19.01.12 Hamburg, Zentrale (Thalia Theater)<br />
22.01.12 Zürich (CH) &#8211; Sounds Nordic Sounds Good Fest @ X-Tra</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Mirel-Wagner/151323141547767?" target="_blank">Mirel Wagner auf Facebook</a></p>
<p><a href="http://polarblog.de/2011/07/03/mirel-wagner-my-heart-has-no-home/" target="_blank">Rezension auf Polarblog.de</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Albtraum vom Superhelden &#8211; The Moonband</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 10:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[The Moonband]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut einem Jahr habe ich über Folkastronauten unter dem Weißwurstäquator berichtet, dem Album Open Space ohne Mühen ein paar sehr ordentliche Songs abgerungen. Dieser Tage nun positioniert sich The Moonband mit der jüngsten Platte The Significance Of Denavigation wieder auf meinem Radarschirm. Und abermals reibe ich mir die fragezeichenden Augen, grüble darüber, wie ernst ich eine Band nehmen kann, deren Mitglieder unter den Pseudonymen Eugen Mondbasis oder Elena Rakete ihrer Betätigung nachgehen. Während man ersterem Künstlernamen eine ungesunde Mischung aus Nerd und Bully Herbig attestieren möchte, lässt Elena Rakete ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor gut einem Jahr habe ich über <a href="http://www.lieinthesound.de/2010/08/folkastronauten-unter-dem-weiswurstaquator-the-moonband/" target="_blank">Folkastronauten unter dem Weißwurstäquator</a> berichtet, dem Album <em>Open Space</em> ohne Mühen ein paar sehr ordentliche Songs abgerungen. Dieser Tage nun positioniert sich <strong>The Moonband</strong> mit der jüngsten Platte <strong>The Significance Of Denavigation</strong> wieder auf meinem Radarschirm. Und abermals reibe ich mir die fragezeichenden Augen, grüble darüber, wie ernst ich eine Band nehmen kann, deren Mitglieder unter den Pseudonymen <em>Eugen Mondbasis</em> oder <em>Elena Rakete</em> ihrer Betätigung nachgehen. Während man ersterem Künstlernamen eine ungesunde Mischung aus Nerd und Bully Herbig attestieren möchte, lässt Elena Rakete die Assoziation mit Schmuddelfilmchen wuchern. Solch spleeniges Gehabe steht in hartem Gegensatz zur ernsthaften Aura der Musik, deren gediegener Sound in löblichem Americana planscht.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/TheMoonband_Denavigation-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10809" title="TheMoonband_Denavigation-2" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/TheMoonband_Denavigation-2.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer kennt ihn nicht, jenen Ausdruck der ambitionierten Angestrengtheit, wenn man um jeden Preis etwas vorgaukeln möchte, was Charakter, Aussehen und Neigung schlichtweg nicht begünstigen. Dann taumelt man mit verkniffenen Augen und der sattsam bekannten Verkrampfung vor dem längst überfälligen WC-Besuch herum, desperat um Coolness oder Exzentrik bemüht. Bei aller überkandidelten Affinität zum Mond komme ich zum Schluss, dass im musikalischen Schaffen der Band keinerlei verquastete Trivialität, plumpe Nachahmung oder allzu gewollte Vortäuschungen existieren. The Moonband bieten einen in der Seele reinen, mit Pop-Elementen ausgestatteten Folk an, dessen Können das Bemühen überragt. Als erster Beweis meiner These sei <strong><em>The Temptation of Superman</em></strong> erwähnt. Eine sich im feinen Refrain ungemein poppig entwickelnde, schaumgebremst coldplayig tönende Nummer, die für das alte Verliererthema (Frei nach dem Motto: Er kriegt das Mädchen und ich steh mit leeren Händen da.) nicht davor zurückschreckt, im Albtraum dem Superhelden ein breites (und wohl hämisches) Grinsen zu unterstellen. Das aufgeweckte, robust rustikal <em><strong>Joänne</strong></em> weicht keinen Fuß breit vom guten Eindruck ab, den die Platte längst schon angenommen hat. Schwer fällt mir nur, die mit teils knarziger Stimme intonierten Lieder wie etwa <em><strong>King of the Pines</strong></em> rundum zu goutieren. Wenngleich Verlebtheit dem konkreten Track nicht schlecht zu Gesicht steht und zudem eine schöne Ergänzung zum wehmütigen Gefiedel bildet, bedeutet sie dann doch zu viel des Guten. <em><strong>In Your Arms</strong></em> entwickelt sich im Chorus zum kräftig-balladesken Duett mit dunkler Bestimmtheit. Diese Chemie des Duetts entfaltet bei <em><strong>World Aflame</strong></em> weniger Charme, obwohl es zu den eigentlichen Stärken der Band zählt, aus gutem Songwriting mittels feiner Instrumentierung und starkem Vortrag das i-Tüpfelchen herauszukitzeln. Immerhin darf der Song mit den schönsten Zeilen der Scheibe aufwarten (&#8220;<em>And the price that you pay/ For your little and useless knowledge/ Is your youth and your light-hearted way/ To get through this life</em>&#8220;). <em><strong>Endless Tune</strong></em> soll in seiner eingangs schwerfälligen Getragenheit, später an die Eleganz der frühen Cowboy Junkies gemahnenden Schönheit als gelungener Schlusspunkt nicht unerwähnt bleiben.</p>
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<p><object id="FlashDiv" style="display: inline;" width="400" height="77" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="flashvars" value="songId=83258938&amp;pid=-2605840211286296080" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myspace.com/music/song-embed?songid=83258938&amp;getSwf=true" /><embed id="FlashDiv" style="display: inline;" width="400" height="77" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.myspace.com/music/song-embed?songid=83258938&amp;getSwf=true" quality="high" wmode="transparent" flashvars="songId=83258938&amp;pid=-2605840211286296080" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Finde weitere Künstler wie <a href="http://www.myspace.com/themoonbandinspace/music" target="_blank">The Moonband</a> bei <a href="http://www.myspace.com/music" target="_blank">Myspace Musik</a></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>The Moonband</strong> fehlt noch das eine oder andere Quäntchen Finesse, um in die allererste Liga des Alternative Folks zu düsen. Zweifelsohne mausert sich <strong>The Significance Of Denavigation</strong> zu einem hohe Sphären schrammenden Album, welches kaum Mängel aufweist und die Vorgängerplatte um Längen überflügelt. Eine fraglos überzeugende Leistung.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/TheSignificanceOfDenavigation.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10810" title="The Significance Of Denavigation" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/TheSignificanceOfDenavigation.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>The Significance Of Denavigation ist am 26.08.11 auf Rockville erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.themoonband.de/denavigation/" target="_blank">Offizielle Homepage (mit Album-Stream)</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/The-Moonband/210201336661" target="_blank">The Moonband auf Facebook</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Musikalischer Zauberwürfel &#8211; Adam Donen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 11:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Donen]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch Album bekomme ich einfach nicht zu fassen. Wie ich es auch drehe und wende, sobald ich Hand anlege, entpuppt es sich als musikalischer Zauberwürfel. Dem aus Südafrika stammenden und in London weilenden Singer-Songwriter Adam Donen ist es mit seinem Werk Immortality gelungen, mich ein wenig kirre zu machen. Nicht etwa, weil es unmöglich in eine Schublade zu verfrachten wäre. Wir haben es hier mit nett ausstaffiertem Folk zu tun, der als Bühne für pittoresk-altmodisch fabulierte, referenzenreiche Poeme dient. Donen zitiert Goethe auf Deutsch(!), fürchtet generell keinerlei Bedeutungsschwere, mengt seinen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Manch Album bekomme ich einfach nicht zu fassen. Wie ich es auch drehe und wende, sobald ich Hand anlege, entpuppt es sich als musikalischer Zauberwürfel. Dem aus Südafrika stammenden und in London weilenden Singer-Songwriter <strong>Adam Donen </strong>ist es mit seinem Werk <strong>Immortality</strong> gelungen, mich ein wenig kirre zu machen. Nicht etwa, weil es unmöglich in eine Schublade zu verfrachten wäre. Wir haben es hier mit nett ausstaffiertem Folk zu tun, der als Bühne für pittoresk-altmodisch fabulierte, referenzenreiche Poeme dient. Donen zitiert Goethe auf Deutsch(!), fürchtet generell keinerlei Bedeutungsschwere, mengt seinen Dichtungen eine ordentliche Portion Dramatik bei.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/adamdonen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9661" title="adamdonen" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/adamdonen.jpg" alt="" width="550" height="313" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ist der gute Mann nun ein mit viel Aufwand agierender Blender oder doch einer vom Schlage eines Leonard Cohen? Einer, dem mächtige Lyrics einfach so aus dem Füller strömen? Ich mag mich schwer entscheiden. Manchmal glaube ich die manierierte Sprache mit den Händen greifen zu können, dann wiederum will mir die eloquente Inbrunst sehr gefallen. <em><strong>A Century of Stone </strong></em>zum Beispiel offenbart mir den Sinngehalt keine Sekunde lang, aber lechzen Zeilen wie &#8220;<em>Where childlike breastless sphinxes/ Rub paws inside their skirts, purring:/One of these is pleasure, love,/ But both of them are work</em>.&#8221; bei aller Kryptik nicht geradezu nach Wirkung? Die Theatralik von <em><strong>It&#8217;s Over Now</strong></em> wird noch durch einen eindringlichen Vortrag, der durchaus mit Wahnwitz kokettiert, verstärkt. Abermals freilich steht der kleine Rezensent vor dem Text &#8211; gleich einem kleinlauten Sünder vor der Himmelspforte &#8211; und versucht solch Worten &#8220;<em>It was a headache we always saw coming./Cool lights of day done their snake in the grass act;/You foresaw the first shoots of spring:/A confederacy of liars and drunken cunts kissing:/Let it not be said we lacked ambition.</em>&#8221; neben Pathos eine Botschaft zu entnehmen &#8211; und scheitert doch bereits an der im Booklet dargestellten Interpunktion. Nein, den Gedankengängen Donens vermag ich selten zu folgen. <em><strong>Lullaby for Kaiya</strong></em> als traurig-nüchternes Liebeslied gehört zu den wenigen Momenten, in denen der werte Herr nachvollziehbare Empfindungen präsentiert. Und just hier gerät sein Griffel ungelenk ins Schlingern. Ein Umstand, welchen man ihm verzeiht, weil man mit dem Mitfühlen beschäftigt ist. Letztlich erweist sich für mich der Song <em><strong>Tomorrow&#8217;s Gone</strong></em> als gelungenster Titel, da sogar mein simpel angehauchtes Gemüt die Botschaft des Refrains &#8220;<em>Tomorrow&#8217;s gone and it&#8217;s not coming back.</em>&#8221; verinnerlichen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="437" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4ECbnL7m0QE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="437" src="http://www.youtube.com/v/4ECbnL7m0QE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div><object id="FlashDiv" style="display: inline;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="77" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="songId=58298453&amp;pid=-6859590595197494852" /><param name="src" value="http://www.myspace.com/music/song-embed?songid=58298453&amp;getSwf=true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="quality" value="high" /><embed id="FlashDiv" style="display: inline;" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="77" src="http://www.myspace.com/music/song-embed?songid=58298453&amp;getSwf=true" quality="high" wmode="transparent" flashvars="songId=58298453&amp;pid=-6859590595197494852"></embed></object></div>
<div>Finde weitere Künstler wie <a href="http://www.lieinthesound.de/adamdonen/music/albums/13607292?ap=1&amp;songid=58298453" target="_blank">Adam Donen</a> bei <a href="http://www.myspace.com/music" target="_blank">Myspace Musik</a></div>
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<p style="text-align: justify;">Je länger ich meine Stirnfalten der Akrobatik des Grüblens aussetze, desto eher bin ich zu einer positiven Einschätzungen von <strong>Immortality</strong> bereit. <strong>Adam Donen</strong> trotzt dem Zeitgeist, streicht diesen Anachronismus nicht bloß hervor, sondern stellt ihn mit der ihm eigenen Poesie Zeile für Zeile unter Beweis.  Zusammen mit dem kammermusikalischen, von Akustik-Gitarre und Streichern dominierten Sound ergibt dies eine schwer zugängliche Platte, deren Reiz eben in jener vorherrschenden Unnahbarkeit begründet liegt. Fortgeschrittenen Musikhörern sei die Platte daher ans Ohr gelegt.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/Adam-Donen-Immortality-Front-Cover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9662" title="Adam Donen Immortality Front Cover" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/02/Adam-Donen-Immortality-Front-Cover.jpg" alt="" width="400" height="392" /></a></p>
<p><em>Immortality ist am 28.01.11 auf Songs &amp; Whispers erschienen.</em></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.adamdonen.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/adamdonen" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Mit Elfenschrittchen in die Startelf &#8211; Pascal Pinon</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 10:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Pascal Pinon]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Gäbe es eine Musik-WM, ich würde mein Hab und Gut nicht etwa auf England setzen, auch nicht auf die USA, nein, nicht einmal auf das mit virtuosen Künstlern gesegnete Kanada, der Buchmacher dürfte all meine Taler den Isländern zugute halten. Dieses doch recht überschaubare Völkchen bringt praktisch wie am Fließband Ausnahmetalente hervor, angeführt von der überragenden Könnerin Björk und den kongenialen Sigur Rós. Island wäre zweifellos mein Favorit. Und da faktisch jeder erwachsene Isländer ohnehin irgendwie der Musik verbunden scheint, wundert es wenig, dass auch Jugendliche schon große Töne spucken. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gäbe es eine Musik-WM, ich würde mein Hab und Gut nicht etwa auf England setzen, auch nicht auf die USA, nein, nicht einmal auf das mit virtuosen Künstlern gesegnete Kanada, der Buchmacher dürfte all meine Taler den Isländern zugute halten. Dieses doch recht überschaubare Völkchen bringt praktisch wie am Fließband Ausnahmetalente hervor, angeführt von der überragenden Könnerin Björk und den kongenialen Sigur Rós. Island wäre zweifellos mein Favorit. Und da faktisch jeder erwachsene Isländer ohnehin irgendwie der Musik verbunden scheint, wundert es wenig, dass auch Jugendliche schon große Töne spucken. <strong>Pascal Pinon</strong> spielen sich mit ihrem selbstbetitelten Debüt in die Insulaner-Startelf, umso bemerkenswerter, weil die jungen Damen zur Zeit der Plattenaufnahme gerade einmal 14 Lenze auf dem Buckel hatten.</p>
<div id="attachment_9164" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/12/pp02-by_Lilja-Birgisdóttir.jpg"><img class="size-full wp-image-9164" title="pp02 by_Lilja Birgisdóttir" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/12/pp02-by_Lilja-Birgisdóttir.jpg" alt="" width="550" height="468" /></a><p class="wp-caption-text">Foto Credit: Lilja Birgisdóttir</p></div>
<p style="text-align: justify;">Am 03.12. veröffentlichte <em>Morr Music</em>, die zuvor im Selbstvertrieb erhältliche Scheibe, und das Label muss tatsächlich ein derartiges Hochgefühl empfinden, so wie ein Fußballverein frohlockt, der einen frühreifen Jahrhundertstürmer unter Vertrag nimmt. Pascal Pinon sind mitnichten irgendwelche Abziehbildteenies, die auf den Schwingen irgendeines Hypes zu Höhenflügen ansetzen wollen, eher schon bierernst zu nehmende Mozartinchen, denen in Bälde Weltruf zuteil werden wird. Wie sehr die Backfische Hirnschmalz investierten, zeigt sich nicht allein, aber auch am Namen der Band, der auf einen zweiköpfigen Mann referenziert, welcher Anfang des 20. Jahrhunderts als Monströsität in einem Zirkus auftrat. Nun hat Pascal Pinon Zwillingsschwestern als zwei Köpfe der Band vorzuweisen: <em>Jófríður</em> und <em>Ásthildur</em>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F6302828&amp;secret_url=false" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F6302828&amp;secret_url=false" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/morrmusic/pascal-pinon-new-beginning">Pascal Pinon: New Beginning</a> by <a href="http://soundcloud.com/morrmusic">morrmusic</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nach so vielen Worten der Vorstellung und des Lobes möchte ich es jedoch auch nicht verabsäumen, die Lieder kurz aber innig zu beglubschäugen.  Dieser sich feenhaft verflüchtigende Folk kommt der dem Genre immanenten Verpflichtung zu Entrücktheit natürlich nach, schlurft glockenhell, ob nun auf Isländisch oder mit englischer Zunge beträllert. Das kennt der eingefleischte Liebhaber zur Genüge &#8211; und will die Grazie des Kleinods trotzdem nicht missen. Als erstes Highlight sei <em><strong>Árstíðir </strong></em>bezeugt, die zwei Schwestern zwitschern im Chor und ein Glockenspiel trippelt mit Elfenschrittchen dazwischen. So beiläufig wie stimmunsvoll, dass sich dieser Stil gleich als Patentrezept für die gesamte Scheibe offenbart. Geysireske Ausbrüche sucht man vergebens, stattdessen verfolgt Pascal Pinon die Kunst der Einlullung.  Und wie am Schnürchen funktioniert das Vorhaben, <em><strong>Ósonlagið</strong></em> darf ein Liedchen davon singen. <em><strong>New Beginning</strong></em> gehört zu den beschwingteren Titel, macht deutlich, dass die Fräulein auch schon mal in der elterlichen Plattenkiste gewühlt haben, da schimmern Simon &amp; Garfunkel durch. Der stärkste Titel des Debüts, <em><strong>Moi</strong></em>, flittert sanft wie Vulkanasche auf den Hörer herab. Die Schüchternheit der Teenager, die ab und an durchklingende Unsicherheit, mit der sie zu Werke schreiten, der Fingerübungscharakter, welcher alles durchzieht, quasi als eine Art Entschuldigung, dass es noch an kompositorischer Finesse mangelt, all das sieht man ihnen nach, weil die Fähigkeit zur Vereinnahmung des Hörer jede Sekunde spürbar bleibt. Die mittlerweile 16 Jahre alten Zwillinge arbeiten bereits an einem Nachfolgealbum, gewiss schreiten sie hier schon selbstbewusster zur Tat.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/e8b13Lbwhxw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/e8b13Lbwhxw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Wäre ich Fußballtrainer, ich würde auf filigrane, pfiffige Talente setzen und robusten Eisenfüßen die Rote Karte zeigen. <strong>Pascal Pinon</strong> mögen zwar noch nicht mit jedem Versuch einnetzen, aber ihr Erstling hält den einen oder anderen Treffer bereit. Oh diese Isländer, wer um solch Nachwuchs in seinen Reihen weiß, darf sich durchaus als musikalische Großmacht fühlen.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/12/PascalPinon.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9165" title="PascalPinon" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/12/PascalPinon.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Pascal Pinon ist am 03.12. auf <a href="http://www.morrmusic.com/" target="_blank">Morr Music</a> erschienen.</em></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/pascalpinon" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mehr als ein Kind von Traurigkeit &#8211; Sharon Van Etten</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 12:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
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		<category><![CDATA[free & legal download]]></category>
		<category><![CDATA[kostenloser Download]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Sharon Van Etten]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Folk-Sängerinnen verhält es sich wie mit schönen Frauen. Es kann ihrer nie genug geben. Allein deshalb schon, damit auch verschiedenste Geschmäcker bedient werden, jedermann ein Objekt der Begierde erwählen, dem Ebenmaß verfallen darf. Bereitwillig möchte ich einräumen, dass mein musikalischer Blick oftmals hinschielt, der Augapfel sich nicht nur den Sangeskünsten einer einzigen Dame widmet. Aufmerksame Leser werden vielleicht schon meine eklatante Schwäche für Sharon Van Etten ausgemacht haben. Noch gehört die werte Singer-Songwriterinnen nicht zur ersten Garde der Pin-ups des Genres. Bis dato geistern noch die Alben prominenterer Kolleginnen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit Folk-Sängerinnen verhält es sich wie mit schönen Frauen. Es kann ihrer nie genug geben. Allein deshalb schon, damit auch verschiedenste Geschmäcker bedient werden, jedermann ein Objekt der Begierde erwählen, dem Ebenmaß verfallen darf. Bereitwillig möchte ich einräumen, dass mein musikalischer Blick oftmals hinschielt, der Augapfel sich nicht nur den Sangeskünsten einer einzigen Dame widmet. Aufmerksame Leser werden vielleicht schon meine eklatante Schwäche für<strong> Sharon Van Etten</strong> ausgemacht haben. Noch gehört die werte Singer-Songwriterinnen nicht zur ersten Garde der Pin-ups des Genres. Bis dato geistern noch die Alben prominenterer Kolleginnen durch die Sammlungen ausgewiesener Fetischisten. Dies wird sich zweifelsohne in Bälde ändern. Mit ihrem jüngsten Werk <strong>Epic</strong> hat die US-Amerikanerin eine Scheibe gefertigt, welche eine nähere Betrachtung verlangt.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/sveepic.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8869" title="sveepic" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/sveepic.jpg" alt="" width="480" height="425" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Van Etten ist natürlich auch ein Kind von Traurigkeit, bei ihr ist die Liebe kein Kindergeburtstag, Emotionen werden in eine natürliche Schieflage gedreht. Nichtsdestotrotz weicht die geschätzte Dame der Geschlechterfalle des passiven Erleidens aus, strotzt nicht vor gequältem Liebreiz, sondern begegnet all den Widrigkeiten mit einer Kraft, die sich nicht aus nervenbündeliger Wut speist. Den Herzensbrüchen stemmt sie eine lebendige, robuste Stimme entgegen. Das gerade einmal sieben Lieder umfassende Album krönt <em><strong>Don&#8217;t Do It</strong></em>, ein überragdender Song, der an die besten Zeiten einer <em>Dolores O&#8217;Riordan</em> gemahnt. Dieses eindringlich und sorgenvoll beschwörende Plädoyer gegen einen bevorstehenden Selbstmord erzeugt sowohl musikalisch als auch textlich Gänsehaut. Stellt eine Sharon Van Etten vor, die nicht wie bisher gewohnt einzig auf ihre Gitarre vertraut, sondern sich eine ganze Band zur Verstärkung holt. Eine wegweisende Entscheidung. Das dank Lap-Steel-Gitarre viel Country-Stimmung verbreitende <em><strong>Save Yourself</strong></em> wummert  enttäuscht aus den Boxen. &#8220;<em>Don’t you think I know, you’re only trying to save yourself, just like everyone else.</em>&#8221; lautete das völlig desillusionierende Ende des Lamentos. Insgesamt stellen sich trotz der überschaubaren Anzahl an Songs überraschend viele Stile ein. Neben dem auf die Gitarre schwörenden Folk-Rock von <em><strong>A Crime</strong></em>,  manch Pop- und Country-Elementen begegnen dem Hörer mit <em><strong>DsharpG</strong></em> gespenstisch-schaurige Klanggebilde, die eine Nähe zu <em>Marissa Nadler</em> suggerieren. Mit dem getragenen <strong><em>Love More</em></strong> findet die Platte letztlich einen allzu frühen, aber durch und durch formvollendeten Abschluss, welcher nochmals die Intensität des immer stupenden Gesangs hervorkehrt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=1172814539/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowNetworking" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="src" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=1172814539/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=1172814539/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" bgcolor="#FFFFFF" wmode="transparent" allownetworking="always" allowscriptaccess="always" quality="high" data="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=1172814539/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="549" height="309" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13502285&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="549" height="309" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13502285&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/13502285">Take Away Show #109 _ SHARON VAN ETTEN (long version)</a> from <a href="http://vimeo.com/temporaryareas">Vincent Moon / petites planetes</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Epic</strong> definiert die konsequente Auslotung aller Möglichkeiten, manifestiert eine Experimenten aufgeschlossene <strong>Sharon Van Etten</strong>, die die Fülle ihres Talents in keine spezielle Form gießen möchte. Diese Einstellung geht zwar auf Kosten der Kohärenz der Platte, die einzelnen Tracks für sich betrachtet entwickeln allerdings großes Charisma. Van Ettens Weiterentwicklung zu einer bis über beide Ohren versierten Singer-Songwriterin macht sie zum veritablen Objekt der Begierde, das immer mehr Musikfans ehrfürchtig anstarren.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.sharonvanetten.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/sharonvanetten" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://stereogum.com/503982/sharon-van-etten-dont-do-it-stereogum-premiere/mp3s/" target="_blank">Kostenloser Download von <em>Don&#8217;t Do It</em> auf Stereogum</a></p>
<p><a href="http://www.theendofirony.net/2009/12/interview-with-sharon-van-etten.html" target="_blank">Gratis-Mp3 einer Demoversion von <em>Save Yourself</em></a></p>
<p><a href="http://pitchfork.com/reviews/tracks/11768-love-more/" target="_blank"><em>Love More</em> auf Pitchfork</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Dem hintersten Winkel der Plattensammlung gerade noch entfleucht – Seth Lakeman</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 09:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Seth Lakeman]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zwei wirklich sehr guten Platten, die ich am Wochenende hier besprochen habe, soll nun auch der musikalische Alltag einkehren, ehe ich erneut zumindest drei hervorstechende Werke erwähnen will. Heute hingegen kommt, wenn ich es überspitzt formulieren möchte, Schonkost auf den Tisch. Natürlich kann auch diese lecker sein, aber sie wird wohl trotzdem nicht als Festmahl den Gaumen in Ekstase versetzen.
Seth Lakeman gehört wahrlich nicht zu den Niemanden der britischen Folk-Szene. Auf seinem neuen Album Hearts &#38; Minds jedoch mutiert er in den schlechtesten Momenten eher zu einem das Lasso ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach zwei wirklich sehr guten Platten, die ich am Wochenende hier besprochen habe, soll nun auch der musikalische Alltag einkehren, ehe ich erneut zumindest drei hervorstechende Werke erwähnen will. Heute hingegen kommt, wenn ich es überspitzt formulieren möchte, Schonkost auf den Tisch. Natürlich kann auch diese lecker sein, aber sie wird wohl trotzdem nicht als Festmahl den Gaumen in Ekstase versetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seth Lakeman</strong> gehört wahrlich nicht zu den Niemanden der britischen Folk-Szene. Auf seinem neuen Album <em><strong>Hearts &amp; Minds</strong></em> jedoch mutiert er in den schlechtesten Momenten eher zu einem das Lasso schwingenden amerikanischen Hinterwäldler &#8211; und rennt damit stampfenden Fußes in sein Unglück. Dabei wird seine Begabung in einer Handvoll Songs so überaus deutlich, dass man sich diese Qualitätsschwankung fast nicht zu erklären vermag. Allein vier Titel verhindern, dass man der CD einen der hintersten Winkel des Plattensammlung zuweist.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/heartsandminds.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8433" title="heartsandminds" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/heartsandminds.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Spinning Days</strong></em> als edle, gedankenvolle Ballade  zählt zu besagten Lichtblicken. Mit ihr exerziert Sethman Folk-Pop vor, der sich durchaus an ein breites Publikum wendet, aber dabei die Qualität des Songs nicht aus den Augen verliert, ihm eine Seele gibt. Banjo und Mundharmonika, dazu eine sanfte Akustikgitarre, weisen hier das sonst inflationär verwendete Gefiedel in die Schranken. Weiters verfehlt auch das ein wenig zu inbrünstig gesungene, ab und zu glatte, aber eigentlich recht ordentliche <em><strong>Stepping Over You</strong></em> seine Wirkung nicht. Mit dem liebestraurigen <em><strong>Changes</strong></em> überzeugt der werte Herr erneut mit einer schön getragenen, schlank instrumentierten Ballade, die mit den Worten &#8220;<em>Winter nightfall/ At the waters edge/ A still reflection/ Of the day you left me</em>&#8221; dramatisch fein nicht über die Stränge schlägt. Von den zünftigeren Liedern wirkt eigentlich nur <em><strong>Tiny World</strong></em> nach, weil es eben nicht uninspiriert verrockt tönt. Die übrigen Titel nudeln sich recht einfallslos aneinander, und dies in jeder Beziehung: Melodie, Lyrics, Gesang.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/md2n4CKL-cI?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/md2n4CKL-cI?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Ich tue mir daher mit dem vorliegendem <strong>Hearts &amp; Minds</strong> schwer. Dass die Enttäuschung überwiegt, will und kann ich nicht verhehlen. Gleichzeitig sollen aber die gefälligen, absolut guten Liedern nicht völlig unter den Teppich gekehrt werden. Lohnen selbige den Kauf des gesamten Albums? Nein. Den Erwerb einzelner Mp3s? Auf alle Fälle! Und ja, natürlich werde ich auch <strong>Seth Lakeman</strong>s nächstes Album wieder hoffnungsfroh und mit gespitzten Ohren einer näheren Begutachtung unterziehen.</p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>02.11.10  Leipzig &#8211; Moritzbastei<br />
03.11.10  Hamburg &#8211; Stageclub<br />
04.11.10  Berlin &#8211; Privatclub<br />
05.11.10  Oberhausen &#8211; Zentrum Altenberg<br />
06.11.10  Stuttgart &#8211; Universum<br />
07.11.10  Köln &#8211; Luxor</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.sethlakeman.co.uk/" target="_blank">Offizielle Webseite</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/sethlakeman" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wunschträumerische Lippenbekenntnisse &#8211; Jacob Faurholt</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[kostenloser Download]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Solch ich mir folglich wirklich die Mühe machen, der Handvoll  deutschsprachiger Leser unseres Blogs, denen Jacob Faurholt eine immense Offenbarung bedeuten könnte, wirklich ausgiebig die Vorzüge des  Liedermachers zu schildern? Wäre ein Treffen bei Kaffee und Kuchen samt  Faurholt&#8217;scher Klangkulisse nicht ein geeigneterer Rahmen? Besonders  wenn die Antidepressiva in Reichweite positioniert werden. Man muss  im Grunde seines Wesens eine ausgesucht ehrliche, deprimierte Haut sein, um sich dem Folk hinzugeben. Folk  ist keine an Eindrücken reiche Blümchenwiese, Folk ist das karge,  endlose Weiß der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Solch ich mir folglich wirklich die Mühe machen, der Handvoll  deutschsprachiger Leser unseres Blogs, denen <strong>Jacob Faurholt</strong> eine immense Offenbarung bedeuten könnte, wirklich ausgiebig die Vorzüge des  Liedermachers zu schildern? Wäre ein Treffen bei Kaffee und Kuchen samt  Faurholt&#8217;scher Klangkulisse nicht ein geeigneterer Rahmen? Besonders  wenn die Antidepressiva in Reichweite positioniert werden. Man muss  im Grunde seines Wesens eine ausgesucht ehrliche, deprimierte Haut sein, um sich dem Folk hinzugeben. Folk  ist keine an Eindrücken reiche Blümchenwiese, Folk ist das karge,  endlose Weiß der Pole, welches brennend reflektiert. Wer das Genre mit Blüten und  Pflänzchen behübscht, wähnt sich des Schmerzes entfleucht, hat jedoch verkannt, dass Folk eine grüblerisch-emotionale Trutzburg errichtet, die jedem Larifari den Garaus macht. Aus genannten Gründen ist das Metier ein Minderheitenprogramm, leider.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/07/areyouinthemoodforlove.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7923" title="areyouinthemoodforlove" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/07/areyouinthemoodforlove.jpg" alt="" width="550" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der dänische Singer-Songwriter hat mit <strong>Are You In The Mood For Love?</strong> ein puristisches, oft akustisches Album vorgelegt, dass nun auch in hiesigen Breiten eine Veröffentlichung erfährt und all denen ins Stammbuch geschrieben ist, die das Lieben und Leben nicht zwangsläufig mit Jubel, Trubel, Heiterkeit verbinden. Faurholt bietet auf jener Platte einen Gesang an, der trotz Wärme ein gerüttelt Maß an Brüchigkeit suggeriert, der jedwede Traurigkeit nicht gänzlich der Hoffnungslosigkeit preisgibt, das Außenseitertum zwar pflegt, dabei jedoch auf Eitelkeit und Pathos verzichtet. Diese Herangehensweise hebt das Werk weit aus dem Veröffentlichungsbrei hervor. Es sind fragmentarische Einblicke erlaubende Lieder wie <em><strong>A Fish In A Bowl</strong></em>, in denen eine sich zerfransende Seele in Einsamkeit ersäuft, oder <em><strong>Blood On The Floor</strong></em>, wo die Scherben einer Beziehung betränt werden. Ob nur mit geschürzter Gitarre oder von ätherisch raunendem Background-Gesang unterstützt, Faurholts Texte kräuseln sich meist der Hoffnung auf eine in weiter, weiter Ferne winkenden Veränderung entgegen, welche allerdings oft zum wunschträumerischen Lippenbekenntnis mutiert. Da bildet <em><strong>Let&#8217;s Build A House On This Ground</strong></em> keine Ausnahme. Wenn der Barde von <em><strong>True Love</strong></em> singt, klingt die Zunge belegt, während <em><strong>We Stole Those Years</strong></em> in schönster Schwermut zerläuft. Ab und an driften die Songs gen Dream-Pop-Gefilde, kurbelt die E-Gitarre eine Entrückung an. Bei <em><strong>You Sing No Louder Than A Little Bird</strong></em> gerät die Erlösung fast schon greifbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="never" /><param name="allowNetworking" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="src" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer.swf/track=4264096395/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=755893/" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer.swf/track=4264096395/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=755893/" bgcolor="#FFFFFF" wmode="transparent" allownetworking="always" allowscriptaccess="never" quality="high"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="never" /><param name="allowNetworking" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="src" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer.swf/track=4153272336/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=755893/" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer.swf/track=4153272336/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=755893/" bgcolor="#FFFFFF" wmode="transparent" allownetworking="always" allowscriptaccess="never" quality="high"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Rusty Country Cage, </em><em>True Love sowie </em><em>Let&#8217;s Build A House On This Ground sind als Gratis-Downloads <a href="http://jacobfaurholt.bandcamp.com/album/are-you-in-the-mood-for-love" target="_blank">hier</a> erhältlich.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Are You In The Mood For Love?</strong></em> bedient gediegenen Masochismus und existentielle Ängste weitaus mehr als jegliche Romantizismen. Und eben darum gibt es an diesem manchmal bedrückenden Folk-Album auch rein gar nichts auszusetzen. <strong>Jacob Faurholt</strong> empfiehlt sich all denen, die vom Leben gezeichnet, gemeuchelt, geschunden scheinen &#8211; und sich dabei doch noch einen winzigen, tagträumerischen Hoffnungsschimmer ausbedingen. Ein exzellentes Album!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="437" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8tkjDLkmC2k?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="437" src="http://www.youtube.com/v/8tkjDLkmC2k?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>31.08.10 Berlin &#8211; Madame Claude (Record Release)<br />
03.09.10 Kiel &#8211; Prinz Willy<br />
04.09.10 Leipzig &#8211; NBL<br />
08.09.10 Stuttgart &#8211; Café Galao<br />
09.09.10 Unna &#8211; Spatz&amp;Wal<br />
10.09.10 Dortmund &#8211; Rasthaus Fink<br />
11.09.10 Saarbrücken &#8211; Sparte 4<br />
15.09.10 Berlin &#8211; Ä<br />
17.09.10 Berlin &#8211; Sowieso<br />
29.09.10 Berlin &#8211; Café Ici</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/jacobfaurholt" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://jacobfaurholt.wordpress.com/" target="_blank">Jacob Faurholts Blog</a></p>
<p><a href="http://freedownloads.last.fm/download/71925942/Our%2BOld%2BNeighbourhood.mp3" target="_blank">Kostenloser Download von <em>Our Old Neighbourhood</em> auf Last.fm</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://freedownloads.last.fm/download/71925942/Our%2BOld%2BNeighbourhood.mp3" length="2533249" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Free Mixtape: So klingt der Herbst: Von Verpopträumt über Freakfolkisch zum Countryblues</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2010/08/free-mixtape-so-klingt-der-herbst-von-verpoptraumt-uber-freakfolkisch-zum-countryblues/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=free-mixtape-so-klingt-der-herbst-von-verpoptraumt-uber-freakfolkisch-zum-countryblues</link>
		<comments>http://www.lieinthesound.de/2010/08/free-mixtape-so-klingt-der-herbst-von-verpoptraumt-uber-freakfolkisch-zum-countryblues/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 17:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
		<category><![CDATA[Dreampop]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtape]]></category>
		<category><![CDATA[shoegaze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lieinthesound.de/?p=8125</guid>
		<description><![CDATA[Timber Timbre &#8211; Demon Host
 Timber Timbre &#8216;Demon Host&#8217; by fulltimehobby
Download-Link: Label Full Time Hobby
Das nach dem Bandnamen betitelte Album erscheint am 20ten September auf Full Time Hobby/Pias Germany.
Antony and the Johnsons &#8211; Thank You For Your Love



Der Song stammt von der gleichnamigen Thank You For Your LoveEp die am 24 August auf Secretly Canadian erscheint. Am 12ten Okober folgt das Album “Swanlights”.
Tracklist:
1.   Thank You For Your Love
2.   You Are The Treasure
3.   My Lord My Love
4.   Pressing On
5.   Imagine
 
Marissa ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Timber Timbre</strong> &#8211; <em>Demon Host</em></h2>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Ffulltimehobby%2Ftimber-timbre-demon-host&amp;secret_url=false" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Ffulltimehobby%2Ftimber-timbre-demon-host&amp;secret_url=false" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/fulltimehobby/timber-timbre-demon-host">Timber Timbre &#8216;Demon Host&#8217;</a> by <a href="http://soundcloud.com/fulltimehobby">fulltimehobby</a></span></p>
<p>Download-Link: <a href="http://www.fulltimehobby.co.uk/main/">Label Full Time Hobby</a></p>
<p>Das nach dem Bandnamen betitelte Album erscheint am 20ten September auf Full Time Hobby/Pias Germany.</p>
<h2>Antony and the Johnsons &#8211; <em>Thank You For Your Love</em></h2>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8138" title="antonydfc" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/antonydfc.jpg" alt="" width="584" height="596" /></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Der Song stammt von der gleichnamigen <strong>Thank You For Your Love</strong><em>Ep die am 24 August auf Secretly Canadian erscheint. Am 12ten Okober folgt das Album “Swanlights”.</em></p>
<p><em>Tracklist:<br />
1.   Thank You For Your Love<br />
2.   You Are The Treasure<br />
3.   My Lord My Love<br />
4.   Pressing On<br />
5.   Imagine</em></p>
<p><object id="videoplayer.prt1" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="490" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="src" value="http://www.roughtraderecords.com/swanlightswidget/antony_j.swf?myLoad=http://promo.roughtraderecords.com/swanlights/thankyou_stream.mp3" /><param name="name" value="videoplayer.prt1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="videoplayer.prt1" type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="490" src="http://www.roughtraderecords.com/swanlightswidget/antony_j.swf?myLoad=http://promo.roughtraderecords.com/swanlights/thankyou_stream.mp3" name="videoplayer.prt1" bgcolor="#000000" quality="high" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="sameDomain" align="middle"></embed></object><em> </em></p>
<h2>Marissa Nadler &#8211; “The Sun Always Reminds Me of You”</h2>
<p>Sie hat eine der schönsten Stimmen der Gegenwart sagt mein Süßer, stimmt, der hat Geschmack der Mann, insbesondere, was Frauen betrifft. Auf <a href="http://www.etsy.com/listing/53131485/covers-cd-a-non-official-collection-of">Etsy</a> bietet die Sängerin im Moment etwas ganz Besonderes:</p>
<blockquote><p>Description<br />
Handmade CD of my favorite covers<br />
tracklist includes 17 songs- home recordings<br />
I make the linocuts..cut the paper, burn the cds!</p></blockquote>
<p>Das genaue Tracklisting verrät sie uns noch nicht. Die Einnahmen sollen helfen, dass neue Studioalbum an dem sie zur Zeit arbeitet zu finanzieren.</p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyODE3MDg*MDY2ODImcHQ9MTI4MTcwODQxMjIzNSZwPTI3MDgxJmQ9Jmc9MiZvPWE*YjU1NzZiZDU3YzQxZmM5YmVj/NWNiNzFjNTFlZDFiJm9mPTA=.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="262" height="200" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="align" value="top" /><param name="flashvars" value="id=artist_643427&amp;skin_id=PWAS1003&amp;background_color=EEEEEE&amp;border_color=000000&amp;gig_lt=1281708406682&amp;gig_pt=1281708412235&amp;gig_g=2" /><param name="src" value="http://cache.reverbnation.com/widgets/swf/40/pro_widget.swf" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="best" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="262" height="200" src="http://cache.reverbnation.com/widgets/swf/40/pro_widget.swf" quality="best" allowfullscreen="true" wmode="opaque" flashvars="id=artist_643427&amp;skin_id=PWAS1003&amp;background_color=EEEEEE&amp;border_color=000000&amp;gig_lt=1281708406682&amp;gig_pt=1281708412235&amp;gig_g=2" align="top" bgcolor="#ffffff"></embed></object></p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://www.reverbnation.com/widgets/trk/40/artist_643427//t.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<p><img src="http://a.triggit.com/px?u=reverbnation&amp;rtv=643427wd,Other,Shoegaze,Americana" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: justify;">Einen zweiten Song ”<em>Daisy, Where Did You Go?</em>” gibt&#8217;s beim <a href="http://www.pastemagazine.com/articles/2010/08/merissa-nadler-selling-covers-lp-on-etsy.html">Paste Magazine</a> oder beide direkt auf der <a href="http://www.reverbnation.com/artist_643427">Reverbnation-Künstlerseite</a>.</p>
<p>.<br />
.</p>
<h2>Justin Townes Earle &#8211; &#8220;Harlem River Blues!&#8221;</h2>
<p>Die Platte kommt am 14.09.10 (Label:<a href="http://www.bloodshotrecords.com/hrbsingle">Blood Shot Records</a>) vorab gibt&#8217;s den Titeltrack als geschmackssichere Kostprobe.</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget30837" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="80" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="data" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1281693179" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=#c9c9c9&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/1221/email_for_media/30837?timestamp=1280528486" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1281693179" /><embed id="TSWidget30837" type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="80" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1281693179" flashvars="highlightColor=#c9c9c9&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/1221/email_for_media/30837?timestamp=1280528486" quality="high" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" data="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1281693179" bgcolor="#000000"></embed></object></div>
<p>.<br />
.</p>
<h2>Still Corners &#8211; <em>Endless Summer</em></h2>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist auch was aus der Superindieecke mit dabei. Shoegaze meets Air, bezaubernd verhallt, verträumt, verzaubernd&#8230; muss man liebhaben. Am 20.8.2010 erscheint die neue Single Don&#8217;t Fall In Love auf dem DIY-Label <a href="http://www.greatpopsupplement.com/">Great Pop Supplement</a>. Mehr Hörproben findet ihr auf <a href="http://www.myspace.com/stillcorners">MySpace</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><script type='text/javascript' src='http://rcrdlbl.com/widgets/embed/4e393f240e7535332f647be612d29016/'></script><br />
.<br />
.</p>
<h2>Black Prairie &#8211; <em>Red Rocking Chair</em></h2>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13316017&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=13316017&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/13316017">Black Prairie &#8211; Red Rocking Chair</a> from <a href="http://vimeo.com/user785985">Sugar Hill Records</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dunkelroter, scherer Rotwein passt die Musik von Black Prairie wunderbar zum ausklingenden Sommer. Die Guthitze noch in den Knochen, die kühlende Abendprise um die Nase wehend. Feiner Alt-Folk der bisweil an die frühen Cowboy Junkies erinnert. Via Soundcloud könnt ihr euch gleich 3 Tracks downloaden, zwei davon sind neu, der dritte stammt vom im April erschienenen Album <em><strong>Feast of the Hunters&#8217; Moon</strong></em> (Label: <a href="http://www.sugarhillrecords.com/scripts/prodView.asp?idproduct=928">Sugar Hill</a>)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="145" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fsugar-hill-records%2Fsets%2Fblack-prairie-burndowntheorgan%2Fs-Z1FQ6&amp;show_playcount=false&amp;show_artwork=false&amp;show_comments=false&amp;color=000000" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="145" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fsugar-hill-records%2Fsets%2Fblack-prairie-burndowntheorgan%2Fs-Z1FQ6&amp;show_playcount=false&amp;show_artwork=false&amp;show_comments=false&amp;color=000000" allowscriptaccess="always"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/sugar-hill-records/sets/black-prairie-burndowntheorgan">Black Prairie &#8211; Burn Down The Organ</a> by <a href="http://soundcloud.com/sugar-hill-records">Sugar Hill Records</a></span><br />
.<br />
.</p>
<h2>Alin Coen Band &#8211; <em>Festhalten</em></h2>
<p>Zur Abwechslung mal was Deutschsprachiges. Am 27.82010 erscheint der Longplayer <em><strong>Wer Bist Du?</strong></em> auf dem schönnamigen Label Pflanz einen Baum (Vertrieb: Rough Trade).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Frevolverpromotion%2Falin-coen-band-festhalten&amp;secret_url=false" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Frevolverpromotion%2Falin-coen-band-festhalten&amp;secret_url=false" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/revolverpromotion/alin-coen-band-festhalten">Alin Coen Band &#8211; Festhalten</a> by <a href="http://soundcloud.com/revolverpromotion">RevolverPromotion</a></span></p>
<p>Zum Album gibt&#8217;s auch gleich noch ne Tour, hier könnt ihr die Band live erleben:</p>
<p>31.08.10  Leipzig // naTo<br />
02.09.10  Chemnitz // Weltecho<br />
05.09.10  Ulm // CAT<br />
06.09.10  Tübingen // Voltaire<br />
07.09.10  Stuttgart // Merlin<br />
08.09.10  Freiburg // Jos Fritz Cafe<br />
09.09.10  Karlsruhe //  Kohi<br />
11.09.10  Stuttgart // Cafe Galao,<br />
14.09.10  Frankfurt (a.M.) // Ponyhof<br />
16.09.10  Bonn // Klangstation<br />
17.09.10  Aachen // Raststätte<br />
27.09.10  Berlin // Privat Club<br />
28.09.10  Hamburg // Prinzenbar<br />
29.09.10  Köln // Blue Shell<br />
30.09.10  München // 59:1,<br />
15.10.10  Halle // Riff-Club<br />
16.10.10  Weimar // Kasseturm<br />
18.10.10  Jena // Cafe Wagner</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hoffe euch gefällt die kleine Auswahl, in den kommenden Tagen werden noch einige Tonnen neuer Mp3s unter die Netzgemeinde geschleudert werden. Nach dem Sommerloch folgt auch in diesem Jahr wieder der Release-Wahnsinn. So werden wir gerade von allen Ecken, Kanten und Seiten mit Musik beschmissen. Diesem Ansturm zum Trotz stammt nur ein Mp3-Tipp hier aus dem Promo-Postfach. Weitere Mixtapes werden hier in Kürze folgen&#8230; der Scheiß ist heiß und zuvieles davon auch noch richtig gut.</p>
<p>Viel Spaß damit!</p>
<p><em>DifferentStars</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lieinthesound.de/2010/08/free-mixtape-so-klingt-der-herbst-von-verpoptraumt-uber-freakfolkisch-zum-countryblues/feed/</wfw:commentRss>
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