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Artikel getagged als: Indie Rock

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[22 Jan 2012 | Kein Kommentar | ]
Spaßfraktion mit Brechstange – The Big Pink Oh, wie habe ich mich gleich beim ersten Hören in den Song Dominos verknallt. Was für ein Refrain (“These girls fall like dominos“), der das eigene Vorstellungsvermögen in akrobatische Vergnügtheit taumeln ließ. Ebenfalls wunderfein: Velvet, ein sich mächtig auftürmender, wiederum stupender Track. Der Sound von The Big Pink mutete so unbeschwert hymnisch an, jegliche Coolness beiseite lassend, keine zur Pflichtübung verklärte Rotznäsigkeit, die Chose nie auf britische Blasiertheit trimmend. The Big Pink wirkten wie eine tolle Spaßfraktion, welche der Musikszene eine rar gewordene Unschuld zurück gab, aus Synthies eine Beschwingtheit …

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[21 Mai 2011 | Ein Kommentar | ]
Release Gestöber 5 (samt Ticketverlosung und wohltemperierten Empfehlungen) Auch heute wieder ein paar kurze, knackige Empfehlungen, die ich unseren Lesern keinesfalls vorenthalten will… Mimas Das Berliner Label Sinnbus zählt zu den kleinen Plattenfirmen, die nicht nur aus Idealismus Alben auf die Menschheit loslassen, sondern auch genau wissen, was sie tun. Wir haben in der Vergangenheit bereits die Bands Hundreds und I Might Be Wrong mit viel Lob versehen. Nicht verwunderlich also, dass ich auch der jüngsten Veröffentlichung auf Sinnbus offenen Ohrs begegnet bin, der dänischen Band Mimas nämlich. Deren Zweitling Lifejackets wird am 10.06.11 in hiesigen Breiten das Licht der …

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[9 Mrz 2011 | Kein Kommentar | ]
Traurige Harlekine – Erland & The Carnival Mit schnöder Regelmäßigkeit beeindrucken neue, unverbrauchte Bands von der Insel. Kaum hat sich etwa The Strange Death of Liberal England endgültig einen prominenten Platz im heimeligen Hinterstübchen meines Gedächtnisses gesichert, kommt auch schon Erland & The Carnival um die Ecke und begehrt dies ebenso. Nun ist meine Gastfreundschaft durchaus ausgeprägt, sofern die Band gewisse Mindestanforderungen erfüllt. Natürlich tun sie das. In der Tat paart das Album Nightingale Momente des Spektakels mit Zurückhaltung, tönt mal markanter, mal subtiler sophisticated, agiert irgendwo zwischen psychedelischem Britpop und skurrilem Folktronica. Dieser Platte sitzt ein …

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[5 Mrz 2011 | 2 Kommentare | ]
Wenn die Metzger keine armen Würstchen sind – xrFARFLIGHT Wäre es doch so einfach, wie der schnelle Gang in den Supermarkt, wo man dem drohenden Heißhunger mittels einer Bockwurst von der Wursttheke Abhilfe schaffen kann. Wurstfachverkäuferinnen müssen unendlich beschäftigt sein, denn oftmals sieht die Wurst ein wenig vertrocknet aus. Gerade so, als hätte die Vielbeschäftigte keine Zeit zur Hege und Pflege der ihr anvertrauten Genüsse gehabt. Vielleicht chamäleonisieren sich die versammelten Würste auch nur mit dem Aussehen ihrer Aufpasserinnen, eine Solidarisierung nahe am Stockholm-Syndrom. Ab und an erspähe ich auch eine junge, pausbäckige Blondine hinter der gläsernen Vitrine, immer …

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[21 Feb 2011 | Kein Kommentar | ]
Die Jugend ist kein Kinderkram – Zico Als mir vor wenigen Wochen eine CD ins Haus flatterte, sorgte der beiliegende Pressetext für blankes Entsetzen. Reggae-Rock aus Bayern, vorgetragen von einem Trio, deren Mitglieder mit ihren 18 Lenzen noch grün hinter den Ohren sind. So sehen die perfekten Ingredienzien für ein bestenfalls dilettantisches oder aber absolut indiskutables Machwerk aus. Darum wappnete ich mich noch vor dem ersten Kontakt mit dieser Platte, indem ich mir den kürzesten Weg ins Badezimmer vergegenwärtigte, um bei einer etwaigen Kontamination der Gehörgänge rasch Seife aufbieten zu können. Was freilich wäre das Leben ohne …

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[18 Feb 2011 | Kein Kommentar | ]
Indie-Rock-Sound ist kein Billy-Regal – The Tall Ships Ein paar Schrauben und Nägel, dazu noch Holzbretter und ein Töpfchen Farbe. Aus wenig spektakulären Einzelteilen lässt sich ein prima Regal zimmern. Dazu muss man keineswegs der cleverste Tischler auf Gottes weiter Erde sein. Exakt nach diesem Verfahren funktioniert auch gute Indie-Musik. Mit einfachen Zutaten entsteht mit viel Liebe und ein wenig handwerklichem Geschick etwas, das die Ohren küsst. Da braucht es all das Brimborium nicht, kein aufwändiges, mehr Schein als Sein repräsentierendes Design. Während der Mainstream oft auf Ecken und Kanten verzichtet, keine Angriffsfläche bietet, einfach nur schick sein …

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[29 Jan 2011 | Kein Kommentar | ]
Am Etikettenschwindel vorbeischgeschrammt – New Idea Society Wenn es um Vermarktung geht, sollte man die Wahrheit gnadenlos auf ihre Flexibilität testen. Dabei empfiehlt es sich mitunter, dass Gegenteil von dem zu suggerieren, was man denn eigentlich darstellt. Ein Unternehmen mit Hang zur Fantasielosigkeit kaschiert selbige mit einem Slogan, der möglichst das Wort Innovation beinhaltet. Eine Firma, deren Reichtum zu Lasten zukünftiger Generation lukriert wird, verschleiert dies Konzept, indem sie eine traditionelle, heile Welt in ihrer Werbebotschaft erstehen lässt. Grundsätzlich gilt oft, dass ein modernes Firmenlogo meist Althergebrachtes tarnt. Je breiter man die Zielgruppe fasst, desto wichtiger scheint es, …

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[7 Okt 2010 | Ein Kommentar | ]
Underground ist kein Schlossgespenst – Plaided Ich bin nur hier am Blog lieb, was so im E-Mail-Postfach an Bockmist landet, das wird von mir mit der Nonchalance eines Sensenmannes niedergemäht und in Fitzelchen in den Papierkorb geschmettert. Plaided sind dem Schredder entgangen. Liefen auch nicht einmal ansatzweise Gefahr, hemmungslos beseitigt zu werden. Die EP People Lying Around In Dirt Every Day weckt in mir Sympathien, weil sie sich ungeschliffen gibt, nicht etwa bl0ß dumpf auf die Tube drückt, dennoch flegelig-weiblichen Trotz mit punkig-jugendlichem Übermut aufbietet. So sieht wahrer Indie aus, der das Herz am rechten Fleck …

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[24 Sep 2010 | 2 Kommentare | ]
Keine Salbe aus der Apotheke – Auletta Auletta – das klingt wie eine Salbe aus der Apotheke oder die neueste Damenbindeneigenmarke von ALDI. Irrtum, der Name dieser Formation wurde einem italienischen Dorf abgerungen. So betulich wie der Name der Band ist auch das Bundesland, welches sie beim Bundesvision Song Contest 2010 vertritt: Rheinland-Pfalz. Damit freilich ist auch schon das Ende der Beschaulichkeit erreicht. Laut Presse-Info haben wir es hier nämlich mit tanzbarem Indie-Rock mit deutschen Texten zu tun. Endlich, könnte man ätzen, auf solche Musik hat der Bewerb schon dringend gewartet. Aber Auletta liefert eigentlich keinen Grund …

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[14 Sep 2010 | 2 Kommentare | ]
Mehr als nur minilieb – kleinstadthelden Zugegeben, textlich sind die kleinstadthelden mitunter recht verstrubbelt, ein pfiffiger Refrain ragt oft aus nebulösen Sätzen heraus. Und poppigen deutschen Indie-Rock hört man nun auch nicht bloß alle Jubeljahre einmal. Nichtsdestotrotz ist die in Bremen ansässige Band dank ihres frischen wie knackigen Stils durchaus eine Entdeckung wert. Ob die Teilnahme am Bundesvision Song Contest 2010 ihre Fangemeinde karnickelhaft anschwellen lässt, möchte ich jedoch stark bezweifeln. Das will ich keinesfalls dem vor wenigen Tagen veröffentlichten Album Osterholz-Scharmbeck anlasten, sondern der Wahl der ersten Single: Indie Boys. Wenn die aus Simon Lam (Gesang, …
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