Artikel getagged als: Musikindustrie
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Der Diplom-Medienberater und Medienjournalist Robin Meyer-Lucht hat dieser Tage unter dem hochtrabenden Titel Kostenlos-Kultur ≠ Urheberrechtsverletzung: 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten eine Bestandsaufnahme der Problemfelder der gegenwärtigen Copyright-Debatte geliefert. Zusammenfassend kann man seine Kritik auf einige, nicht eben markerschütternd neue Ansatzpunkte reduzieren. Meyer-Lucht konstatiert den über Jahrzehnte erfolgreichen Marktführern im Bereich Print und Musik, dass sie auf das neue Medium Internet falsch reagieren und etwaige Chance nicht ergreifen. Den Versuch, die bis zur Etablierung des Internets funktionierenden Geschäftsmodelle auch im Internet 1:1 anzuwenden, nennt er Adaptionsverweigerung. Er unterstellt den …
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Das freie Streamen von Musik ist die Zukunft – so tönt es überall im Netz. Das Problem: Der Mangel an generierten Einnahmen. Nicht nur für die Musiker und Labels, auch Youtube schreibt Rote Zahlen. Ob der Weg aus der Misere nun durch die vermeintliche Zauberformel: Youtube + Universal Music = VEVO gefunden wird, scheint fraglich. Kundenbindung hin und her – Musikhörer wollen die volle Auswahl und nicht auf ein reduziertes Angebot beschränkt sein.
Laut Heise.de will die Universal Music Group gemeinsam mit Youtube eine Musikvideo-Plattform mit Namen “VEVO” gründen.
Über vevo.com soll …
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Was bereits im ersten Teil meiner Ausführungen angeklungen ist, will ich heute weiter auffächern. Diesmal soll der Augenmerk auf zwei Gesichtspunkten liegen: Ich gehe der Frage nach, ob Filesharer die besseren Menschen sind. Und en passant werde ich nochmals den Gedanken eines früheren Eintrags, der ein paar Worte über die gesellschaftliche Sehnsucht nach Kunst beinhaltet, wiederholen. Eigentlich scheint es bedauerlich, dass man Grundlagen vernunftbetonten Denkens als Erkenntnisse verkaufen muss, aber angesichts des Zuspruchs, den Hetzblogs gegen das Copyright – ich denke da an 11k2 – erfahren, führt kein Weg daran …
So halt! »
Fotograf: Ewen Spencer
Via Stereogum kommt dieser kostenlose Download:
Doves – “Push Me On (Playgroup Megamix)” (MP3/Rechsklick/Speichern unter)
Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Kindom Of Rust ist wie hier schon geschrieben – grosses Kino und hat sich seinen Platz in meinen eternal Top Songs gesichert. Die Erwartungen an das gleichnamige Album sind riesig. Das Comeback für mich großartig. Jetzt raven sie auch, dass auch nicht schlecht – wobei, dies kommt nun aus dem Munde von jemandem, der nie vom Techno infiziert wurde. Alles andere als eine Kennerin also. Hörbar sind dann wiederum die …
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Oder warum ich Trent Reznor nicht für einen edlen Pionier oder gar edlen Robin Hood halte.
Ausnahmen bestätigen die Regel und diese hieß im vergangenen Jahr NIN. Wer seine Musik umsonst hergibt, wird reich. Dies gilt eben für die, die schon berühmt und reich sind – vor allem dann, wenn sie den Überraschungseffekt nutzen und Milliarden schwere Promotion kostenlos geliefert bekommen. Ich kenne Unmengen an Musikern, die extrem gute Musik machen und trotzdem einem Broterwerb jenseits des Musik-Biz nachgehen müssen.
Anhänger der Musikpiraterie feiern Reznor als ihren Helden und Legitimator ihres Tuns. …
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Am Anfang war nie das Wort, da irrt die Bibel, am Anfang steht ein Gerücht. Wie so oft beginnt ein Skandal mit einem Gerücht. Die Musik-Community Last.fm, die es ihren Benutzern erlaubt Profile anhand von Hörgewohnheiten zu erstellen und zu diesem Behufe die Daten, der am Computer gehörten MP3s auf die Webseite überträgt und dort in appetitlich-grafischen Happen serviert, eben diese Musikseite soll die Daten derjenigen User, in deren Hörverlauf unveröffentlichte Albumtracks auftauchen, an die RIAA übermittelt haben. Schließlich können die Hörer dieser noch nicht im Handel erhältlichen Songs selbige …
So halt! »
Wenn die Musikbranche feiert, dann redet sie Probleme und Krisen schön. Und die diesjährige Echo-Verleihung bietet wiederum die Möglichkeit, die Marketing-Abteilungen der Plattenfirmen hochleben zu lassen. Sind doch unter den Nominierten nur Künstler, mit welchen sich auch in allgemein – und speziell für die Musikindustrie – schweren Zeiten Geld scheffeln lässt. Dieser Umstand ist teilweise im Charisma der Erfolgsgaranten begründet, öfters jedoch durch gelungene Werbefeldzüge erklärbar.
Der offizielle Internetauftritt zur Preisverleihung wartet mit einem Statement des Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Musikindustrie e.V., Dieter Gorny, auf, in welchem der Echo als Erfolsgsgradmesser des …
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Klar, das Musikbusiness ist echt zum Kotzen, ey! Immer dieselben Fressen und dahinter stecken die Beelzebuben der Musikindustrie, die einem doch glatt für gequirlte Scheiße Geld aus der Tasche ziehen wollen. Aber nicht mit mir, keine Cent bekommen die. Alles reiche Schnösel, die Musikheinis, die bereits frühmorgens zum Kaffee Hummer mit Kaviar-Trüffel-Dip schmatzen.
So oder so ähnlich argumentieren die mehr oder minder eloquenten Verfechter des Ich-will-mich-nicht-länger-abzocken-lassen-Lagers. Eine Kulturflatrate, die unbegrenztes Downloaden erlaubt, preisen viele als vortrefflichste Lösung. Die dem Wahnsinn der Marketing-Strategen entsagenden Indie-Künstler sind laut dieser Argumentationsschiene zwar die …
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Auf der Suche nach The Magic Doors sind jetzt auch Portishead. Nach dem sie mit 3 Alben ihren Vertrag mit Universal erfüllt haben sind sie nun frei – unsigned und ratlos. Musik als CD oder Mp3 zu verkaufen lohnt sich nicht mehr. Selbst für eine Band, die im vergangenen Jahr mit Third eines der erfolgreichsten Alben veröffentlichte und fast alle Jahrespolls gewann. So wählten unter anderem die Lesern der Musikzeitschriften Spex, Visions und Rolling Stone Portisheads Comeback-Album zur Platte des Jahres 2008.
Die Fans liebten und hörten das Album – die …
