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	<title>Lie In The Sound &#187; Post Rock</title>
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		<title>Nicht nur fühlen wie verrückt &#8211; Collapse Under The Empire</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 08:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verstehen strapaziert den Geist meist über. Wir ergründen die Umwelt des Alltags, interpretieren hinein wie herum, konstruieren Mutmaßungen. Setzen einen Großteil der Hoffnung auf die Sprache, dass sie Erklärungen zu schultern vermag. Und begreifen trotz aller Kommunikation wenig. Auch Musik ohne Textebene scheint oft eine heikle Angelegenheit, sie teilt uns Dinge mit, die wir uns nicht einfach so zusammenreimen können. Instrumentale Klänge türmen sich vor dem grüblerisch überforderten Hirn auf, während unser Herz sich längst schon an selbige schmiegt. Warum kündet ein Heer inbrünstig schmachtender Streicher von großen Gefühlen? Warum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Verstehen strapaziert den Geist meist über. Wir ergründen die Umwelt des Alltags, interpretieren hinein wie herum, konstruieren Mutmaßungen. Setzen einen Großteil der Hoffnung auf die Sprache, dass sie Erklärungen zu schultern vermag. Und begreifen trotz aller Kommunikation wenig. Auch Musik ohne Textebene scheint oft eine heikle Angelegenheit, sie teilt uns Dinge mit, die wir uns nicht einfach so zusammenreimen können. Instrumentale Klänge türmen sich vor dem grüblerisch überforderten Hirn auf, während unser Herz sich längst schon an selbige schmiegt. Warum kündet ein Heer inbrünstig schmachtender Streicher von großen Gefühlen? Warum legt Moll einen Schleier über die Seele? Wir verstehen nicht, fühlen freilich wie verrückt.</p>
<div id="attachment_11152" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/CUTE_-_03-collapse_under_the_empire.jpg"><img class="size-full wp-image-11152" title="CUTE_-_03-collapse_under_the_empire" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/CUTE_-_03-collapse_under_the_empire.jpg" alt="" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Thomas Duffé</p></div>
<p style="text-align: justify;">Post-Rock in seiner Essenz ist das gegenwärtig eloquenteste Genre instrumentaler Kunstfertigkeit. Da es sich Zeit lässt, ausführliche E-Mails schreibt, wo sonst oft nur mehr einer Twitter-Kürze gefrönt wird. Post-Rock verwirrt eben, weil er vertrackt agiert, keineswegs das Offensichtliche postuliert, all die üblichen 08/15-Emotionswallungen immer ein Stück weit konterkariert. Sich letztlich sogar auf halber Strecke zwischen Hirn und Herz dauerhaft einnistet. Als besondere Vertreter dieser Zunft möchte ich heute das Hamburger Duo <strong>Collapse Under The Empire</strong> loben. Weil sie all dies vorbildlich machen, wie ihr neues Album <strong>Shoulders &amp; Giants</strong> belegt. Die Formation ist tief im Konzept des Post-Rock verankert, bricht Genre-Grenzen nicht völlig auf, denkt nicht vor, aber sehr, sehr clever mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakt bleibt, dass ein Track wie <em><strong>Giants</strong></em> alle Register ziehen, sowohl düster kantig schlottert als auch entzückend melodisch umschmeichelt. Dies auf kompakte 5 Minuten zu verdichten, erscheint mir sehr gelungen. Auch da das Duo längst nicht nur sattsam bekannte, rödelnde Gitarren aufbietet, bei manchen Tracks magisch reines Piano einsetzt, das inmitten brachialster Dynamik nicht untergeht. Oder eben elektronische Akzente platziert, etwa die wie Störfeuer wirkenden Beats von <em><strong>The Sky Is The Limit</strong></em>. Mit der Fülle des Sounds wird nie leichtfertig oder verschwenderisch umgegangen. Collapse Under The Empire kreieren eine Atmosphäre, die nicht nur Stimmungen bedient, sondern vielmehr Synapsen ankurbelt. <em><strong>Disclosure</strong></em> spricht mit schroffer Klarheit, hämmert sich mit einer fassbaren Bedrohlichkeit in den auditiven Cortex.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27732072?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist des Pudels Kern, die überzeugende Stärke von <em>Chris Burda</em> und <em>Martin Grimm</em>, dass sie den mitunter vagen Suggestionen des Genres, den An-, Ent- und Verspannungen eine fokussierte und beredte Prägnanz entgegenstellen. Nicht nur ein Kribbeln im Bauch erzeugen, wenn Gitarren lieblich plärren. Wenn trotz bester Intentionen manch instrumentaler Post-Rock Opfer der eigenen Formelhaftigkeit wird, dann liegt der Übereifer nahe, besonders gefinkelte Klänge in die Welt zu setzen. Und hier halten sich Collapse Under The Empire im Zaum, legen den Fokus auf eine elaborierte Botschaft, entfachen eine fantastische Dystopie, ein Sci-Fi-Mosaik von ausgesuchter Frostigkeit, in dessen Düsternis sich auch Lichtstrahlen der Hoffnung mengen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Shoulders &amp; Giants</strong> ist von ausdrucksstarker Erzählkunst geformt, schwingt nicht nur in den üblichen lauten und leisen Wellen, fiebert nie in schweißtreibenden Melancholien. Gibt dem Fühlen Gedanken mit, bietet Vorstellungen und Inspirationen ohne Worte. Genau dies, werte Leser, ist die hohe Schule instrumentalen Schaffens! Eben darum scheint das Werk von <strong>Collapse Under The Empire</strong> sehr beeindruckend.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/shouldersgiants.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11154" title="shoulders&amp;giants" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/shouldersgiants.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Shoulders &amp; Giants ist am 21.10.11 auf Sister Jack erschienen.</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://collapseundertheempire.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails </em></p>
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		<title>Die heiligen Momente der Musik &#8211; Her Name is Calla</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 12:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Album 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[
Manchmal muss man die Finger von Superlativen lassen, wie sehr es auch in den Händen kribbelt, genau diese inflationär zu verwenden. In den heiligen Momenten der Musik entwickelt sie eine derartige Spannweite, die auch verschachtelte Sätze und enthusiastische Adjektive nicht auf eine Portion Fassbarkeit zusammenfalten können. Dennoch mag ich nicht gänzlich vor dem Unterfangen kapitulieren, eine annähernd adäquate Vorstellung dieser klanglichen Tour de Force in Buchstaben zu meißeln. Wie aber nähere ich mich einem Werk an, welches der heutigen Fließbandproduktion von CDs zunächst einmal echte Handarbeit entgegenstellt, nicht nur mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/11/TheQuietLamb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8917" title="TheQuietLamb" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/11/TheQuietLamb.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal muss man die Finger von Superlativen lassen, wie sehr es auch in den Händen kribbelt, genau diese inflationär zu verwenden. In den heiligen Momenten der Musik entwickelt sie eine derartige Spannweite, die auch verschachtelte Sätze und enthusiastische Adjektive nicht auf eine Portion Fassbarkeit zusammenfalten können. Dennoch mag ich nicht gänzlich vor dem Unterfangen kapitulieren, eine annähernd adäquate Vorstellung dieser klanglichen Tour de Force in Buchstaben zu meißeln. Wie aber nähere ich mich einem Werk an, welches der heutigen Fließbandproduktion von CDs zunächst einmal echte Handarbeit entgegenstellt, nicht nur mit Herzblut gefertigt wurde, denn dieses durchdringt ja auch die Arbeit von Laien, sondern sogar noch einen abgrundtiefen künstlerischen Ausdruck in sich trägt? Faszination trübt den Blick, weil sie sich so sehr mit sich beschäftigt, dass jede Beschreibung eines fesselndes Werks zu einer Selbstdarstellung der Gefühlswelt des Betrachters mutiert. Eben dieses Dilemma, nicht nur die eigene Begeisterung zu transportieren, vielmehr ein Stückchen Tatsachenbeschreibung in den Sandwich des persönlichen Geschmacks zu quetschen, aus genau der Bredouille werde ich mich in den folgenden Absätzen nicht winden können.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/11/hernameiscalla1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8918" title="hernameiscalla1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/11/hernameiscalla1.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Jenes Album, das nach besonderen Worten verlangt, nennt sich <strong>The Quiet Lamb</strong>, die Formation, welche es prächtig erschaffen hat, firmiert unter dem Namen <strong>Her Name is Calla</strong>. Das britische Quintett <em>Thom Corah</em>, <em>Sophie Green</em>, <em>Michael Love</em>, <em>Tom Morris</em> und <em>Adam Weikert</em> bietet weit mehr als nur die üblichen Kniffe auf, ignoriert das Schema F, welches leider längst das nebulösen Genre des Post-Rocks zu definieren scheint. Die Tracks vermeiden das überraschungsarme, abgewetzte Strickmuster von schwelgerischem Anschwellen, lärmiger Eruption und nach Atem ringendem Ausklang. Sie sind bei aller Zielstrebigkeit weniger berechenbar, überwinden herkömmliche Herangehensweisen, agieren mal episch ausladend, um nur kurz darauf eine spartanische Schlichtheit an den Tag zu legen. Folkische Schnörkellosigkeit trifft auf furios brodelnde Opulenz, Lautlosigkeit wechselt sich mit ohrenbetäubender Belärmung ab. Die Abgründe klaffen weit auf, Verzweiflung und Schmerz werden ohnmächtig dargereicht, doch trotz all der dunklen Färbung machen sich auch Momente tiefer Entrückung und der Hoffnung nach Vergebung breit. Fast wirkt The Quiet Lamb wie ein in finsteren Farben gemaltes Bild, in dem sich in irgendeiner Ecke ein Lichtstrahl verbirgt. Dieser Fetzen Helle rückt mit jeder Betrachtung stärker in das Blickfeld, weicht die komprimierte Dichte der Düsterkeit ein klein wenig auf, setzt einen erlösenden Akzent.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=582442702/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowNetworking" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="src" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=582442702/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=582442702/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" bgcolor="#FFFFFF" wmode="transparent" allownetworking="always" allowscriptaccess="always" quality="high" data="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=582442702/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=813998585/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowNetworking" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="src" value="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=813998585/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=813998585/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//" bgcolor="#FFFFFF" wmode="transparent" allownetworking="always" allowscriptaccess="always" quality="high" data="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=813998585/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB//"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt Platten, in denen ein jeder Song zwangsläufig den nächsten bedingt. Wo Lieder ineinander ausstrahlen, das Konzept Album mitnichten überholt wirkt. Aus diesem Grund resultiert aus den zwölf Mosaiksteinchen auch ein vollendetes Ganzes, dem es an gar nichts mangelt. Will man dennoch einzelne Teile herausgreifen, lohnt zunächst die Betrachtung von <em><strong>Pour More Oil</strong></em>, dessen anfängliche Gedämpftheit mit dem resignativen Worten &#8220;<em>I&#8217;m in an aircraft out of control</em>&#8221; schließt, um danach lautstark Vergebung und Schutz zu suchen. Sänger Tom Morris trägt dies gänsehautträchtig vor. Nicht mindere Beachtung verdient das auf 17 Minuten aufgespannte <em><strong>Condor and River</strong></em>, welches man ruhig als Opus magnum bezeichnen darf. Diese Wucht gemahnt an die besten Stücke von Godspeed You! Black Emperor, sowohl was die Ekstase betrifft, aber auch im Hinblick auf die Fähigkeit, die Dramatik über die volle Distanz zu erhalten, sogar noch auszubauen. In der ersten Hälfte dominieren Gitarre und Schlagzeug, ehe Gesang, Piano und im Verlauf auch Geige in den Fokus rücken. Mit solch augenscheinlicher Intensität dürfen sich nur wenige Tracks dieser Länge brüsten. <em><strong>Long Grass</strong></em> präsentiert den folkischen Einschlag der Band und zudem eine fein ausgeklügelte Instrumentierung, die die Andächtigkeit nicht zerschreddert. Die abschließende Trilogie <em><strong>The Union</strong></em> klettert wie von selbst auf ein Monument, wuchtet den ruhigen Lamenti vorangegangener Songs einen anhaltende Heftigkeit entgegen. Nach dem Auftakt mit <em><strong>I Worship a Golden Sun</strong></em> blickt <em><strong>Recidivist </strong></em>in den Höllenschlund, siecht in Kakophonie dahin, entlädt sich wuselnd, ehe <em><strong>Into the West</strong></em> einem wilden Ritt auf Gedeih und Verderb gleicht, wie aus einem in Cinemascope schillernden Albtraum flüchtend nach vorne prescht.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4688867&amp;secret_url=false" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4688867&amp;secret_url=false" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/hernameiscalla/thief">Thief</a> by <a href="http://soundcloud.com/hernameiscalla">hernameiscalla</a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Her Name is Calla</strong> liefern eine Verzweiflung, die sich nie in purer Tristesse krümmt oder in arktischer Kühle dahinvegetiert. <strong>The Quiet Lamb</strong> beinhaltet den besagten Lichtblick, der die Platte verdaulich macht. Besondere Tiefgründigkeit birgt immer auch die Gefahr des tiefen, tiefen Falls. Dieser wurde hier vermieden, Ambition und Können stehen im perfekten Einklang und ergeben einen massiven, wehklagenden bis hoffenden Sound, der Bestand hat, den Hörer Mal für Mal zu fesseln versteht, mit immer neuen Details überrascht. Und eben jene Vielschichtigkeit spottet jeder Beschreibung, macht mich ratlos, mit welchen Worten ich empfehlen soll, was doch für sich selbst spricht, wenn man nur das Wagnis eingeht, dieses Album anzuhören. Und ja, das sollte man um jeden Preis tun, wenn man die heiligen Momente der Musik zu ergründen wünscht.</p>
<p><em>The Quiet Lamb ist am 22.10. auf Denovali Records erschienen.</em></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://hernameiscalla.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/hernameiscalla" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://www.thelineofbestfit.com/2010/09/her-name-is-calla-the-quiet-lamb-track-by-track/" target="_blank">Hintergrundbericht zur Entstehung der Songs auf <em>The Line Of Best Fit</em></a></p>
<p><a href="http://denovali.com/hernameiscalla/" target="_blank">Kostenlose Downloads von The Long Grass und dem Album The Heritage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Es fliegt, es fliegt, es fliegt ein&#8230; Trio.Schmetterling!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 09:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es fliegt, es fliegt, es fliegt ein&#8230; Trio.Schmetterling! Tja eigentlich fliegen die drei Herren Alexander Binder, Keisuke Matsuno und Jan Roth nicht wirklich, ihre musikalischen Schöpfungen jedoch heben in lichte Höhen ab. Um auch ja nicht im himmlischen Verkehrsgetümmel zu verunglücken, suchen sie lieber gleich die Stratosphäre auf. Dort freilich schweben sie nicht einfach vor sich hin, sondern befeuern ihren Flug, erstarren nicht bloß in einer Schwelgerei von Weite. Über den Wolken zu lustwandeln, dazu bedarf es einer Leichtigkeit, die jeglichen harschen Plumps verhindert, und natürlich einer gewissen Geschwindigkeit. Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es fliegt, es fliegt, es fliegt ein&#8230; <strong>Trio.Schmetterling</strong>! Tja eigentlich fliegen die drei Herren <em>Alexander Binder</em>, <em>Keisuke Matsuno</em> und <em>Jan Roth</em> nicht wirklich, ihre musikalischen Schöpfungen jedoch heben in lichte Höhen ab. Um auch ja nicht im himmlischen Verkehrsgetümmel zu verunglücken, suchen sie lieber gleich die Stratosphäre auf. Dort freilich schweben sie nicht einfach vor sich hin, sondern befeuern ihren Flug, erstarren nicht bloß in einer Schwelgerei von Weite. Über den Wolken zu lustwandeln, dazu bedarf es einer Leichtigkeit, die jeglichen harschen Plumps verhindert, und natürlich einer gewissen Geschwindigkeit. Die drei wackeren Luftikusse haben dies auf ihrer schlicht <em><strong>untitled</strong></em> betitelten Scheibe sehr gut vorexerziert.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/TrioSchmetterling.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8019" title="TrioSchmetterling" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/TrioSchmetterling.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie jedoch definiert man eine auf solch Höhenflüge ausgelegte Musik? Will man sie wie das Label <a href="http://www.analogsoul.de/cgi-bin/ana.pl#" target="_blank">analogsoul</a> mit &#8220;<em>instrumental-jazz-pop-kammermusik-experimental-große-geste-miniaturen</em>&#8221; zu erhaschen suchen? Oder gar schnöde und uninspiriert in die Post-Rock-Schublade einsortieren? Instrumentale Klänge, welche sich nicht verzweifelt am Schema F festkrallen und noch dazu eine Gitarre auf die Bühne zerren, kann man recht idiotensicher in diese kunterbunte Kategorie verfrachten. Fehlen dir die Worte oder juckt die nach deskriptiven Turnübungen lechzende Zunge &#8211; wird es schon das Post vor dem Rock sein. Doch egal mit welchem Siegel man die Herren abstempeln will, es darf sich in jedwedem Fall nur um ein Gütesiegel handeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/trioschmetterlingcover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8020" title="trioschmetterlingcover" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/trioschmetterlingcover.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil goutiere die Unberechenbarkeit des Sounds. Denn bei all den repetitiven Elementen, die nach einer Post-Rock-Etikettierung lechzen, bleibt genug Raum für jazzige Scharmützel, wie sie zum Beispiel das improvisiert wirkende <em><strong>urlaub</strong></em> bezeugt. Auch der sonst durchaus oben erwähntem Genre folgende Track <em><strong>insel</strong></em> kommt nicht ohne jene Einsprengsel und Brüche aus, versprüht nebenbei noch Westernflair. Will man sich nicht in den Banalitäten ergehen, die der Wortschatz bisweilen so hergibt, scheint man mit Post-Rock tatsächlich gut beraten. Aber der allzu gängigen Konzeption begegnen die Herren mit einem trutzburgischen Luftschloss, dessen Mauern jedoch keine Gitarrenwände säumen. Wo anderorts Opulenz und Lautstärke Kreativität vorgaukeln, wenden sich Trio.Schmetterling einer fragil-atmosphärischen Getragenheit zu, die gerne sinnierend dahingleitet, ohne dabei auf dem vorgegebenen Kurs ins Schlingern zu geraten (<strong><em>achtzehn</em></strong>). Mit <em><strong>kinderlied</strong></em> wird die Ergriffenheit auf eine neue Spitze gehoben. Ein Track, der sich atemberaubend &#8211; bei lichten Höhen jedoch kaum verwunderlich &#8211; entwickelt, geradezu kometenhaft, plüschastronautig über das Firmament segelt. Mit dem Titel <em><strong>solaris</strong></em> wird der Orbit endgültig verlassen, die Weite angepeilt, in der sich dieser Sound in raumgreifender Entfaltung katapultiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Auf den Blog-Post klicken und hören!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Erde an <strong>Trio.Schmetterling</strong></em>, ist man versucht zu rufen, <em>verkühlt euch nicht im kalten Weltall! Hinter der Milchstaße könnt ihr links abbiegen. Bis dahin: Einfach gerade weiterfliegen, ihr Überflieger. Ende und aus.</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Link:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.myspace.com/trioschmetterling" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog.analogsoul.de/?p=1707" target="_blank">Kostenloser Download des Tracks <em>solaris</em></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">SomeVapourTrails</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Befruchtung der Ohren &#8211; Collapse Under The Empire</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 07:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Post-Rock ist keinesfalls so einfach zu ersinnen, wie es der kleine Max sich denn vorstellt. Einfach nur ausladende Gitarren mit Schlagzeug unterlegen, zwischen wiederkehrenden musikalischen Motiven den einen oder anderen Tempowechsel zu verankern oder die Lautstärke hochzuschrauben, die Chose in epische Breiten zu ziehen und elektronische Samples in das melodiöse Gemälde einzuflechten, all das mögen vielleicht Charakteristika des Genres sein, aber den Reiz der Musik erklären  sie nie und nimmer. Post-Rock gerät zur Rückbesinnung auf Ästhetik und Freude am Spiel, diese Musik weigert sich konsequent, lediglich als Mittel zum Zweck ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Post-Rock ist keinesfalls so einfach zu ersinnen, wie es der kleine Max sich denn vorstellt. Einfach nur ausladende Gitarren mit Schlagzeug unterlegen, zwischen wiederkehrenden musikalischen Motiven den einen oder anderen Tempowechsel zu verankern oder die Lautstärke hochzuschrauben, die Chose in epische Breiten zu ziehen und elektronische Samples in das melodiöse Gemälde einzuflechten, all das mögen vielleicht Charakteristika des Genres sein, aber den Reiz der Musik erklären  sie nie und nimmer. Post-Rock gerät zur Rückbesinnung auf Ästhetik und Freude am Spiel, diese Musik weigert sich konsequent, lediglich als Mittel zum Zweck zu fungieren, löst sich von Überlagerungen, fällt völlig auf sich selbst zurück. Post-Rock ist des Puristen bester Freund.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/06/TheSirensSound.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-7708" title="TheSirensSound" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/06/TheSirensSound.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Was das in Hamburg angesiedelte Duo <em>Chris Burda</em> und <em>Matthew Jason</em> unter dem Namen <strong>Collapse Under The Empire </strong>auf der soeben erschienen Scheibe <strong>The Sirens Sound</strong> praktizieren, gehört zum vor- wie aufdringlichsten Post-Rock der letzten Jahre. Denn was manch Genre-Kapelle serviert, sind am Reißbrett vorgestanzte Schablonen, welche zwar handwerklich oft tadellos gefertigt, aber letztlich mitunter steril, überraschungsarm und überkalkuliert erschallen. Das vorliegende, in seiner auf 35 Minuten kondensierten Kürze gelungene Album erfüllt sämtliche Anforderungen, die ich an eine Post-Rock-Platte stelle. The Sirens Sound muss nicht einmal den Vergleich mit Vorzeigebands wie <em>Red Sparowes</em> scheuen, gewinnt den direkten Vergleich mit deren jüngstem Werk <em>The Fear Is Excruciating, But Therein Lies The Answer</em> spielend.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DpciIeYvp0o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/DpciIeYvp0o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Schon der Titeltrack und Opener allein befruchtet die Ohren, treiben doch sehr präsente Drums die Sache voran, gestaltet ein in einen Taumel schlitternder, ungemein wirkungsvoller wie spannender Gitarrensound die Details aus, während die elektronische Fraktion für die nötige Weite sorgen. Die Single <em><strong>Grade Seperation</strong></em> mit seinen flockigen Synthies und der robust angedockten Gitarre erscheint der leichtverdaulichste Track, derart angenehm direkt, dass auch Zeitgenossen, die sonst nur Bierdosen am eigenen Schädel zermalmen, dazu abhotten können. Spätestens mit <em><strong>Violet Skies </strong></em>wird offenbar, wie vehement und virtuos besonders das Gitarrenspiel hervorschnalzt, den eigentlichen Blickfang enthüllt, mag auch das spacige Gewand noch so edel geschneidert sein. Die hohe Qualität wird auch bei <em><strong>Beware/Lost </strong></em>gewahrt, ehe <em><strong>A Different Complexion</strong></em> die wahre Güte des Duos nochmals markiert. Es vermag über die vollen 9 Minuten des Songs,diesen stets zu entwickeln, nicht einfach nur dahinzusemmeln oder aufzublähen. Und genau dies demaskiert die wahren Könner.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HgnloM_k1Us&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/HgnloM_k1Us&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Collapse Under The Empire</strong> haben sich mit <strong>The Sirens Sound</strong> ins Herz jedes Post-Rock-Fans empfohlen, stechen unzweifelhaft aus der Masse hervor, dürfen als Bereicherung eines rappelvollen Genres gelten, in welchem eigentlich kaum mehr Raum für Neuentfaltung scheint. Weiter so.</p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/collapseempire" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://collapseundertheempire.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p>SomeVapourTrails</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Free Mp3: We Vs. Death &#8211; The Sun</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute beehrt uns die niederländische Post-Rock-Formation We Vs. Death mit einem kostenlosen Download anlässlich des am 19.02.2010 bei Sinnbusrecords in deutschen Gefilden erscheinenden Albums A Black House, A Coloured Home. Freunde des gediegenen, klassisch-kräftigen Post-Rocks ohne großartige Mätzchen vermag der auf Gitarren und starkes Schlagzeug fokussierte Zugang durchaus einzunehmen. Hier präsentiert sich eine Band, welche weniger durch besondere Rafinesse punktet, vielmehr bärenstarkes Handwerk gekonnt umsetzt.

Leidenschaftliches Spiel überzeugt mich immer und daher kann mich der Track The Sun auch überzeugen. Und so wird es auch dem Post-Rock zugeneigten Hörer gehen, der sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute beehrt uns die niederländische Post-Rock-Formation <strong>We Vs. Death</strong> mit einem kostenlosen Download anlässlich des am 19.02.2010 bei <em>Sinnbusrecords</em> in deutschen Gefilden erscheinenden Albums <strong>A Black House, A Coloured Home</strong>. Freunde des gediegenen, klassisch-kräftigen Post-Rocks ohne großartige Mätzchen vermag der auf Gitarren und starkes Schlagzeug fokussierte Zugang durchaus einzunehmen. Hier präsentiert sich eine Band, welche weniger durch besondere Rafinesse punktet, vielmehr bärenstarkes Handwerk gekonnt umsetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/02/wevsdeath_blackhome_cd_72.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6452" title="wevsdeath_blackhome_cd_72" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/02/wevsdeath_blackhome_cd_72.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Leidenschaftliches Spiel überzeugt mich immer und daher kann mich der Track <em><strong>The Sun</strong></em> auch überzeugen. Und so wird es auch dem Post-Rock zugeneigten Hörer gehen, der sich diesen Titel runterlädt. Weitere Hörproben des Albums sind auf der MySpace-Seite von We Vs. Death verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Viel Vergnügen!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Links:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.sinnbus.de/audio/wevsdeath_thesun.mp3">Kostenloser Download von The Sun</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.myspace.com/wevsdeath" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.sinnbus.de/2008_01/content/sr035.php" target="_blank">Label-Seite von A Black House, A Coloured Home</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>In letzter ergreifender Konsequenz &#8211; Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Maple Music]]></category>
		<category><![CDATA[A Silver Mt. Zion]]></category>
		<category><![CDATA[Kollaps Tradixionales]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Efrim Menuck irgendwann als persönliche Spielwiese abseits seiner Tätigkeit in der kultisch behauchten Band Godspeed You! Black Emperor ersann, entwickelte bereits mit dem Debüt He Has Left Us Alone but Shafts of Light Sometimes Grace the Corner of Our Rooms… eine ganz eigene Strahlkraft. Zehn Jahre später präsentiert die als A Silver Mt. Zion zusammen mit Sophie Trudeau und Thierry Amar begründete Formation unter dem Bandnamen Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra ihr mittlerweile 6. Album, Kollaps Tradixionales. Der bereits auf den vorangehenden beiden Veröffentlichungen eingeschlagene Weg, der Textlichkeit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was <em>Efrim Menuck</em> irgendwann als persönliche Spielwiese abseits seiner Tätigkeit in der kultisch behauchten Band <strong>Godspeed You! Black Emperor</strong> ersann, entwickelte bereits mit dem Debüt <strong>He Has Left Us Alone but Shafts of Light Sometimes Grace the Corner of Our Rooms…</strong> eine ganz eigene Strahlkraft. Zehn Jahre später präsentiert die als <strong>A Silver Mt. Zion </strong>zusammen mit <em>Sophie Trudeau</em> und <em>Thierry Amar</em> begründete Formation unter dem Bandnamen <strong>Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra</strong> ihr mittlerweile 6. Album, <em><strong>Kollaps Tradixionales</strong></em>. Der bereits auf den vorangehenden beiden Veröffentlichungen eingeschlagene Weg, der Textlichkeit und Gesang in den Fokus rückt, wurde konsequent weiter verfolgt, noch zwingender umgesetzt, ohne jedoch auf die nach wie vor magischen Melodien des Post-Rocks zu verzichten und doch genreübergreifend zu agieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/02/KollapsTradixionales.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6212" title="KollapsTradixionales" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/02/KollapsTradixionales.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Doch will ich zur Abwechslung nicht lange um den heißen Brei herum reden, vielmehr die Tracks einzeln beleuchten:</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>There Is A Light</strong></em>: Hand aufs Herz, ist es nicht die epische Breite, das staunende Gefühl des Eintauchens in eine ausladende musikalische Vision, die den Reiz der Band definiert? Folkig-bluesige Elemente untermalen den klagend bis schreienden Gesang Menucks ebenso wie die rockige Wucht, über 15 Minuten lang wechseln Passagen höchster Intensität mit andächtigen Momenten, wird ungestüme Dynamik mit besänftigenden Chorälen und erhabenen instrumentalen Augenblicken beantwortet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>I Built Myself A Metal Bird</strong></em>: Ein Song, der in Schweiß watet. Hymnisch-exzessiv von Gitarre und Schlagzeug angetrieben, erwächst eine Rage, welche mit den Worten &#8220;<em>Dance, you Motherfucker</em>&#8221; befeuert wird. Was dank des direkten Vortrags wie ein deftiges und doch annähernd konventionelles Rock-Stück anmutet, schaukelt sich zu einem Prunkstück auf, in dem eine kraftvolle melodische Härte mittels feinster Instrumentierung beschworen wird. Fantastisch!</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>I Fed My Metal Bird The Wings Of Other Metal Birds</strong></em>: Der Track fügt dem vorangegangen Song eine akademische Fußnote hinzu, konterkariert dessen Eingängigkeit durch Dissonanz. Versieht die Geradlinigkeit mit jeder Menge Fragezeichen, ehe sich die Band nochmals findet und den Tumult von <em>I Built Myself A Metal Bird</em> abermals aufgreift, dieses Mal ungleich mehr den Traditionen des Post-Rocks folgend.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Kollapz Tradixional (Thee Olde Dirty Flag)</strong></em>: Die Eröffnung des dreiteiligen Herzstücks der Scheibe orientiert sich wieder gen Folk-Gefilde. Greift tief in die Trickkiste eines Abgesangs, marschiert trauerzügig und dennoch unverdrossen, von einem röchelnden Kontrabass untermalt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Collapse Traditional (For Darling)</strong></em>: Gleich einem liebevollen Intermezzo ungeahnter Zärtlichkeit schmiegt sich das kurze Stück an, bietet die willkommene Verschnaufpause vor dem Taumel.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Kollaps Tradicional (Bury 3 Dynamos)</strong></em>: Hierin kulminiert das sorgsam inszenierte Phantasma, steigert sich allmählich wüst-verzerrt in einen kriegstänzelnden Rhythmus, der abermals der Destruktivität huldigt. Die Finesse der Komposition, deren salbungsvoller Anfang in Wahn ausfranst, vermag ich nicht genug zu bewundern.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>&#8216;Piphany Rambler</strong></em>: Das letzte Stück der Platte nimmt sich wieder 14 Minuten Zeit zur Entfaltung. Im Gegensatz zu den Brechungen von <em>There Is A Light</em> agiert man hier zielgerichteter, zieht mit jeder Minute die Schrauben etwas fester an. <em>Menuck</em> wimmert sich die Seele aus dem Leib, ehe ihn eine dichte Klangwolke etwas in den Hintergrund spült und wieder ein chorales Gedränge den Abschluss bildet. Vielleicht das einzig schwächere Stück auf dieser CD.</p>
<p style="text-align: justify;">Es liegt in der Natur der Band, dass das Fazit für <em><strong>Kollaps Tradixionales</strong></em> natürlich vor lobenden Worten strotzt. Die musikalische Vision von <strong>Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra</strong> ist in letzter Konsequenz nicht nur durchdacht und fordernd, sondern eben aufwühlend, ergreifend und nachgerade von enormen Charmisma bekränzt. Was Gitarrist und Sänger Menuck, Trudeau und <em>Jessica Moss</em> an den Violinen, Bassist Amar und der neue Schlagzeuger <em>David Payant</em> entwickeln, lässt Musik in der Dimension gewaltigster Imagination und höchster Virtuosität erstehen. Dies schwergewichtige Alben verlangt genau so viel ab, wie es zu geben im Stande ist. Sehr viel nämlich.</p>
<p><object width="550" height="152"><param name="movie" value="http://www.tra-la-la-band.com/silvermountzion_kollaps-tradixionales.swf"></param><embed src="http://www.tra-la-la-band.com/silvermountzion_kollaps-tradixionales.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="152"></embed></object></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.tra-la-la-band.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://cstrecords.com/home" target="_blank">Label-Seite mit empfehlenswertem Shop</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Eau de Post-Rock jetzo in Deutschland duftmarkend &#8211; Saxon Shore</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Saxon Shore]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Gefühlte 100 Scheiben warten noch im Regal darauf, dass ich sie mit Verzückung beackere. Ganz vorrangig möchte ich den werten Lesern heute eine US-Band ans Herz legen, die dieser Tage durch Deutschland tourt und ein Eau de Post-Rock in hiesigen Gefilden versprüht. Die Formation, welche jene Duftmarke setzt, nennt sich Saxon Shore. Selbige machen verdammt solide Musik, die zwar nicht an monumentale Genre-Götter wie Explosions In The Sky heranreicht, aber dennoch vor allem für Liebhaber solcher Klänge eine wahrhafte Bereicherung darstellt.

Das 2009 erschienene Album It Doesn&#8217;t Matter spinnt wuchtige Gitarren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gefühlte 100 Scheiben warten noch im Regal darauf, dass ich sie mit Verzückung beackere. Ganz vorrangig möchte ich den werten Lesern heute eine US-Band ans Herz legen, die dieser Tage durch Deutschland tourt und ein Eau de Post-Rock in hiesigen Gefilden versprüht. Die Formation, welche jene Duftmarke setzt, nennt sich <strong>Saxon Shore</strong>. Selbige machen verdammt solide Musik, die zwar nicht an monumentale Genre-Götter wie <em>Explosions In The Sky</em> heranreicht, aber dennoch vor allem für Liebhaber solcher Klänge eine wahrhafte Bereicherung darstellt.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/01/SaxonShore1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5904" title="SaxonShore1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/01/SaxonShore1.jpg" alt="" width="550" height="368" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das 2009 erschienene Album <strong>It Doesn&#8217;t Matter</strong> spinnt wuchtige Gitarren zu ungewöhnlich eingängigen, mitunter fröhlichen Melodien, die einer in diesem Metier oft gehörten Düsterheit entgegentreten. Neben dem üblichen Aufbau, einem filligran gearbeiteten, melodischen Anfang, der stetig anschwellend in einem Lärmmassaker gipfelt &#8211; wie es beim Opener <em><strong>Nothing Changes</strong></em> oder beim subtileren <strong>Tweleven</strong> zu hören ist, drängeln sich auch das mit verhalltem Gesang in shoegazige Höhen gleitende, kunstvolle anämische <em><strong>This Place</strong></em> oder das unglaublich gut aufgelegte <em><strong>Sustained Combustion</strong></em>, dessen herrliche Synthie-Note nachwirkt. Besonders dieser Track ist so locker-flockig, dass er zur absoluten Ohrenweide gerät. Pianohart schlägt auch die Lieblichkeit von <em><strong>Small Steps</strong></em> zu Buche, wenngleich die zweite Hälfte von It Doesn&#8217;t Matter nicht mehr ganz so abwechslungsreich brummt, mit <em><strong>Tokyo 412am</strong></em> aber einen mit bis zur Ekstase gemolkenen Gitarren typischen Post-Rock-Kracher im Köcher hat.</p>
<div id="attachment_5907" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/01/sshore_cover1.jpg"><img class="size-full wp-image-5907" title="ItDoesntMatter" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/01/sshore_cover1.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a><p class="wp-caption-text">It Doesn&#39;t Matter</p></div>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt liefern <strong>Saxon Shore</strong> ein gutes Album mit einer Handvoll feiner Tracks ab, unter denen <em>Sustained Combustion</em> absolut hervorragt. Wer jetzt also Lust auf einen intensiv-lauschigen Post-Rock-Abend hat, sollte sich die Termine hurtig notieren.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Tour-Termine:</p>
<p style="text-align: left;">06.01.10 Nürnberg &#8211; <em>Musikzentrale</em></p>
<p style="text-align: left;">07.01.10 St. Gallen (CH) &#8211; <em>Grabenhalle</em></p>
<p style="text-align: left;">20.01.10 Luxemburg (LUX) &#8211; <em>Kulturfabrik</em></p>
<p style="text-align: left;">21.01.10 Leipzig &#8211; <em>naTo</em></p>
<p style="text-align: left;">22.01.10 Berlin &#8211; <em>Schokoladen</em></p>
<p>23.01.10 Duisburg &#8211; <em>Steinbruch</em></p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/saxonshore" target="_blank">Offizieller MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://www.lastfm.de/music/Saxon+Shore/_/Nothing+Changes" target="_blank">Nothing Changes als kostenloser Download auf Last.fm</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kollaps Tradixionales &#8211; Erste Hörprobe des neuen Albums von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2009/12/kollaps-tradixionales-er-ste-horprobe-des-neuen-albums-von-thee-silver-mt-zion-memorial-orchestra/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kollaps-tradixionales-er-ste-horprobe-des-neuen-albums-von-thee-silver-mt-zion-memorial-orchestra</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 10:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Maple Music]]></category>
		<category><![CDATA[A Silver Mt. Zion]]></category>
		<category><![CDATA[Godspeed You! Black Emperor]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 verspricht bereits in den ersten Wochen zahlreiche Veröffentlichungen herausragender Künstler. Als dem Genre Post-Rock zugetaner Mensch komme ich darum nicht umhin, der neuen Platte von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra sehnsüchtig entgegen zu harren. Was vor zehn Jahren noch unter dem Namen A Silver Mt. Zion als Nebenprojekt der kultischen Formation Godspeed You! Black Emperor begann, hat längst eigenständige Meriten an den Tag gelegt.
Wer mit Godspeed You! Black Emperor und dem Debüt F♯A♯∞ eine der wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhundert abgeliefert hat, könnte eigentlich getrost das Heil in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">2010 verspricht bereits in den ersten Wochen zahlreiche Veröffentlichungen herausragender Künstler. Als dem Genre Post-Rock zugetaner Mensch komme ich darum nicht umhin, der neuen Platte von <strong>Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra</strong> sehnsüchtig entgegen zu harren. Was vor zehn Jahren noch unter dem Namen <em>A Silver Mt. Zion</em> als Nebenprojekt der kultischen Formation <strong>Godspeed You! Black Emperor</strong> begann, hat längst eigenständige Meriten an den Tag gelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mit Godspeed You! Black Emperor und dem Debüt <strong>F♯A♯∞</strong> eine der wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhundert abgeliefert hat, könnte eigentlich getrost das Heil in der Variation des Erschaffenen suchen. Während sich Epigonen die Finger wund schreiben und spielen und doch kaum an die überdimensionale Magie heranreichen, haben <em>Efrim Menuck</em> und Kollegen auch mit Silver Mt. Zion hochinspirierte, verstärkt auf Gesang fokussierte Werke ersonnen. Nun erscheint bei der Instanz in Sachen Post-Rock, dem kanadischen Label <em>Constellation Records</em>, im Februar die neue CD <em><strong>Kollaps Tradixionales</strong></em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5687" title="cst063cover_web" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/12/cst063cover_web.jpg" alt="cst063cover_web" width="550" height="550" /></p>
<p style="text-align: justify;">Eine erste Hörprobe verspricht nicht mehr oder weniger als die Erfüllung hochgesteckter Erwartungen. Doch hören wir selbst &#8211; und blicken freudig dem Erscheinungstermin Anfang Februar entgegen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="602" height="166" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.tra-la-la-band.com/silvermountzion_kollaps-tradixionales.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="602" height="166" src="http://www.tra-la-la-band.com/silvermountzion_kollaps-tradixionales.swf"></embed></object></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.tra-la-la-band.com/" target="_blank">Offizieller Blog</a></p>
<p><a href="http://cstrecords.com/releases/cst063" target="_blank">Label-Seite mit Details zur Veröffentlichung</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Würze kanadischer Instrumentalität &#8211; Torngat</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Maple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Torngat]]></category>

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		<description><![CDATA[Im globalen Dorf namens Internet treiben an jeder Straßenecke Musikanten ihr Unwesen. Die wahrlich feinen Vertreter ihrer Zunft fiedeln jedoch aus unerfindlichen Gründen meist in den Seitengassen. Heute möchte ich auf ein Trio verweisen, dass so richtig aufgeigt und unterstreicht, wo in Sachen instrumentaler Klänge der Hammer hängt. Dass Kanada einen Hort für solch inspirierte Kompositionen darstellt, scheint seit Godspeed You! Black Emperor kein Geheimnis mehr zu sein. Doch bietet die Band Torngat kein schnödes Post-Rock-Imitat, wie man es in den letzten Jahren zu oft erlauschen musste. Nicht alles was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im globalen Dorf namens Internet treiben an jeder Straßenecke Musikanten ihr Unwesen. Die wahrlich feinen Vertreter ihrer Zunft fiedeln jedoch aus unerfindlichen Gründen meist in den Seitengassen. Heute möchte ich auf ein Trio verweisen, dass so richtig aufgeigt und unterstreicht, wo in Sachen instrumentaler Klänge der Hammer hängt. Dass Kanada einen Hort für solch inspirierte Kompositionen darstellt, scheint seit <em>Godspeed You! Black Emperor</em> kein Geheimnis mehr zu sein. Doch bietet die Band <strong>Torngat</strong> kein schnödes Post-Rock-Imitat, wie man es in den letzten Jahren zu oft erlauschen musste. Nicht alles was elegisch-melodisch und repetitiv-minimalistisch zwischen Elektronik und klassischer Instrumentierung pendelt, verdient gleich stehende Ovationen. Torngat sind anders, musikalisch unberechenbar, immer mit einem pfiffigen Kniff in ihrem Spiel, hochgradig assoziativ, kurzum ein wahrer Geheimtipp.</p>
<div id="attachment_5568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-5568" title="circusboys1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/12/circusboys1.jpg" alt="circusboys1" width="550" height="368" /><p class="wp-caption-text">Foto von Pascale Boislard</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Die Band besteht aus <em>Julien Poissant</em>, <em>Mathieu Charbonneau</em> und <em>Pietro Amato</em>, nennt Montreal ihre Heimat und werkt seit 2001 gemeinsam. Im Frühjahr dieses Jahres ist das Album <strong>La Petite Nicole</strong> erschienen. Und es ist eine Wundertüte, die sich einem beim Hören eröffnet. Mal kraftvoll und lärmig, druckvoll rockig in feinster Post-Rock-Manier (<em>L&#8217;école Pénitencier</em>), dann wieder in Ambient-Sphären schwebend, kosmisch driftend (<em>6:23 PM</em>) oder einfach verspielt-verschroben (<em>Afternoon Moon Pie</em>). Allen Tracks gemein ist die Finesse, die sich nach und nach erschließt, der Musik eine Entfaltung erlaubt, welche erst nach wiederholtem Durchlauf greift. Hier steht nie der vordergründige, vielmehr der nachhaltige Effekt im Mittelpunkt. Die unspektakuläre Würze mundet freilich nicht immer erst im Nachgang, besonders das ungemein mitreißende <em>Turtle Eyes &amp; Fierce Rabbit</em> ist ein Leckerbissen beim ersten Gaumenkontakt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5567" title="lapetitenicole.jpg" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/12/lapetitenicole.jpg" alt="lapetitenicole.jpg" width="550" height="549" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Torngat </strong>haben mit <strong>La Petite Nicole</strong> eine wirkliche Pretiose geschaffen, die jegliche erlesene Sammlung instrumentaler Musik zu zieren vermag.  Dass diese Scheibe aus Kanada kommt, stellt keine Sensation dar. Überraschender ist vielmehr, dass an der Straßenecke des Internet-Dorfs, die von Torngat bespielt wird, nicht bereits mehr Fans in begeistertes Klatschen verfallen sind.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Fgg4z2BK1Ks&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/Fgg4z2BK1Ks&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://torngat.ca/news/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/torngat" target="_blank">MySpace-Auftritt mit Hörproben</a></p>
<p><a href="http://www.lastfm.de/music/Torngat/La+Petite+Nicole" target="_blank">La Petite Nicole auf Last.fm</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Boulevard of the Nameless (VI)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 22:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boulevard of the Nameless]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
		<category><![CDATA[Alben 2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel Grimes]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel's]]></category>
		<category><![CDATA[Woodsman]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Mal möchte ich dem Heer der Namenlosen gleich zwei Neuankömmlinge zuführen. Passend zur jahreszeitlichen Entfärbung der Blätter in ein glitschiges, auf dem Trottoir wogendes Meer trister Brauntöne soll Rachel Grimes mit ihrem soeben auf dem Label Karate Body Records veröffentlichten Album Book of Leaves eine Vorstellung erfahren. Connaisseuren mag die Dame als Mitglied der avantgardistisch gestrickten, von der Gattung des Minimalismus inspirierten, instrumental agierenden Band Rachel&#8217;s ein Begriff sein. Diese schuf sich seit Mitte der Neunziger mit interessanten Werken eine veritable Anhängerschaft und weilt mangels passenderer Alternativen gerne in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dieses Mal möchte ich dem Heer der Namenlosen gleich zwei Neuankömmlinge zuführen. Passend zur jahreszeitlichen Entfärbung der Blätter in ein glitschiges, auf dem Trottoir wogendes Meer trister Brauntöne soll <strong>Rachel Grimes</strong> mit ihrem soeben auf dem Label <a href="http://www.karatebodyrecords.com/" target="_blank">Karate Body Records </a>veröffentlichten Album <strong>Book of Leaves</strong> eine Vorstellung erfahren. Connaisseuren mag die Dame als Mitglied der avantgardistisch gestrickten, von der Gattung des Minimalismus inspirierten, instrumental agierenden Band <strong>Rachel&#8217;s</strong> ein Begriff sein. Diese schuf sich seit Mitte der Neunziger mit interessanten Werken eine veritable Anhängerschaft und weilt mangels passenderer Alternativen gerne in der chaotischen Genre-Schublade des Post-Rock. Nun wandelt die Pianistin Grimes alleingängig und vollführt mit der konsequenten Reduktion auf ihr Instrument eine schwermütige Klavierstunde, die mit viel Sperrigkeit dem Herbst Akkorde auf den Leib schneidert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4665" title="BookOfLeaves" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/10/BookOfLeaves.jpg" alt="BookOfLeaves" width="500" height="500" /></p>
<p style="text-align: justify;">Book of Leaves schwelgt in klassisch komponierten Klavierstückchen, die in der innewohnenden Kürze Polaroids eines momentanen Eindrucks schnappschießen und in eindringlich zeitlose Tastengriffe überführen. Rachel Grimes liefert einen Soundtrack naturesken Verwelkens. Jeder dramatische Film der gehobenen Art würde nach solch Tönen lechzen. Doch solange die werte Dame in eben diese Nische nicht eintritt, wird ihr zu Unrecht wenig Aufmerksamkeit beschert sein. Ein Jammer.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6505452&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6505452&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/6505452">Silent Retreat</a> from <a href="http://vimeo.com/user2178369"></a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir nun zu <strong>Woodsman</strong>, einer ebenfalls instrumentalen Verlockungen verfallenen Band aus Denver. Selbige werden demnächst ihr erstes Album <strong>Collages</strong> veröffentlichen. Mit Fug und Recht darf ein erster kostenloser Vorgeschmack,  der Track <em><strong>Sunglass</strong></em>, als beschwingt-furioses Juwel abgekanzelt werden. Das Stück ist <a href="http://pitchfork.com/forkcast/13382-sunglass/" target="_blank">hier</a> gratis erhältlich. Frühere EPs sind sogar komplett frei erhältlich, der Link dazu findet sich auf der MySpace-Seite der Band. Was Woodsman einen Hauch der Vielversprechung gibt und eine Flucht aus der Namenlosigkeit eröffnen mag, liegt in dem nicht zu gewagten, trotzdem abwechslungsreich melodischen Sound, der Post-Rock mit allzu scharfen Ecken und Kanten meidet und vielleicht in einer verlässlichen Erdigkeit mit für die Stilrichtung untypischem Percussion-Schwerpunkt seinen Erfolg findet. Die Hoffnung bleibt &#8211; und natürlich auch die Vorfreude auf das Debütalbum.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4666" title="IndoorDays" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/10/IndoorDays.jpg" alt="IndoorDays" width="500" height="516" /></p>
<p style="text-align: justify;">Und wieder mehrt sich die Erkenntnis, dass ein Entlangspazieren auf dem <em>Boulevard of the Nameless</em> Traurigkeit und Fröhlichkeit vereint. Wehmut darüber, dass sich hier unbesungene, heldisch werkende Musiker aneinanderreihen. Freude, ob der famosen Lieder die ohne Ende hier erschallen.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.rachelgrimespiano.com/" target="_blank">Offizielle Webpräsenz von Rachel Grimes</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/rachelgrimespiano" target="_blank">MySpace-Auftritt mit Hörproben von Rachel Grimes</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/woodsmanman" target="_blank">MySpace-Auftritt mit Hörproben von Woodsman</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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