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Artikel getagged als: Review

Alben 2010, Clips & Streams, Die schnelle Nummer, Headline, ♫ Mp3 ♫ »

[19 Mär 2010 | Kein Kommentar | ]
Die schnelle Nummer – Zilverzurf / Setting Sun Ab heute wollen wir noch mehr Musik einer Vorstellung unterziehen, kurz und knackig gegenwärtige Releases eine kompakten Analyse angedeihen lassen. Den Tonnen an CDs, die einer meist lobenswerten Erwähnung harren, will ich allesamt die notwendige Aufmerksamkeit einräumen, besonders da alles, was nicht gerade als konsensfähige Indie-Klänge Verbreitung findet, in der deutschen Blogger-Szene gerne mal unter den Tisch fällt. Musik abseits der Charts zeichnet sich durch eine Vielfalt aus, die sich eben nicht in Indie-Pop und Folk erschöpft. Darum soll unsere neue Rubrik Die schnelle Nummer von nun an die gesamte …

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[15 Mär 2010 | Ein Kommentar | ]
Broken Bells: Balsam für die Seele Es gibt Musik, die schmiegt sich wie Balsam um die Seele. Vielleicht auch genau deshalb hab ich nach dem ersten Hören der Broken Bells gedacht: Ja – schöner Radiopop, was für entspannte Abende nach stressigen Tagen. Auf der Couch liegen und die Seele baumeln lassen. Erwartet hab ich auch, dass sich das Album schnell abnutzt und den Selbstversuch gestartet. Das Problem daran: Jedes mal, wenn ich die Broken Bells auflege entspanne und tagträume ich mich so schön weg, dass ich nicht mit den Fingern in die Tasten hauen will. Das …

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[14 Mär 2010 | 9 Kommentare | ]
Wenn der Postmann zweimal klingelt, gibt’s ne Stereophonics Review + Verlosung Foto: Søren Solkær Starbird Irgendwie zu spät erreichte das Stereophonics Release Keep Calm and Carry On das deutsche Festland. Noch ein bisschen zuspäter erreichte mich dann die CD, schon geklaut gewähnt, trudelte die CD dann nach knapp 2 Wochen auf dem Postweg bei mir ein, einen Tag, nach dem die zweite, bei der Promofirma georderte bei uns eintraf – aber dazu später. Schon wollte ich einen wütenden Artikel schreiben, da wurde im vergangenen Jahr so einige und auch schon in diesem das ein oder andere musikalische Päckchen gemoppst oder die Post würde …

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[14 Mär 2010 | Kein Kommentar | ]
Auf dem Weg zur Indie-Ikone – Kaki King Frauen und Gitarren. Noch heute wabbern männliche Gedanken unwillkürlich in einen Zustand sachten Belächelns, vermuten in dieser Kombination nie die Beherrschung des Instruments, vielmehr gesteht man dem schwachen Geschlecht die Benutzung als reines Mittel zum Zweck zu, um das ach so fragile Herzchen auszuschütten. Kaki King gehört zu den Ausnahmeerscheinungen, sie wird als waschechte Gitarristin angesehen – und vielleicht erst in zweiter Linie als Singer-Songwriterin. Das neue Album Junior erfreut mich in jeglicher Hinsicht, wirkt noch kompakter als die gute Vorgängerplatte Dreaming of Revenge. Ihre Fähigkeit zur Liederschmiederei wächst mit …

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[12 Mär 2010 | Kein Kommentar | ]
Vielfältige Lichtgestalten – Waxolutionists Manch Album ist auch Monate nach der Veröffentlichung weit davon entfernt durchrezensiert und -konsumiert zu sein. Heutzutage werden viele Platten zum Release-Datum mit viel Tamtam hofiert, sind in aller Ohren, um dann schnell dem nächsten extraordinären Gehörerlebnis zu weichen. Doch selbst der heiße Scheiß scheint schnell aus dem Sinn, wenn nicht permanente Promotion und ausgiebige Touren der Veröffentlichung folgen. Was noch vor wenigen Wochen angesagt war, wird bald zum kalten Kaffee. Schlimmer noch trifft es die Acts, deren Werk bereits bei Erscheinen weitgehend stiefmütterliche Ignoranz erfahren musste. In diese Kategorie …

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[9 Mär 2010 | Ein Kommentar | ]
Zwischen den Stühlen – Erik Penny Es gibt Platten, die man zum falschen Zeitpunkt hört. Dann denke ich mir meinen Teil, nenne die Chose bestenfalls nett oder – weniger schmeichelhaft – belanglos. Als ich zum ersten Mal Bend von Erik Penny lauschte, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Ich war nicht etwa angewidert oder über die Maßen gelangweilt, aber die Songs veranlassten mich auch nicht zu Begeisterungsstürmen. Nun ein paar Wochen später verirrte sich die CD wieder in meinen Player, als bewusst gewählte leichte Kost, denn nicht immer steht mir an meinen freien Tagen der Sinn …

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[7 Mär 2010 | 3 Kommentare | ]
Unmüffeliges Dark Horse – The Blue Angel Lounge Wenn schon retro, dann kann man auch gleich eine wichtige musikalische Epoche neuinterpretieren. Die Einfaltspinsel wählen die 80-er, clevere Musiker fokussieren sich auf die sechziger Jahre. Und genau diesen Ausgangspunkt wählt die deutsche Band The Blue Angel Lounge, deren selbstbetiteltes Debüt im Januar 2010 nun europaweit veröffentlicht wurde. Tatsächlich wirkt das psychedelische Sound-Gerüst der Formation kompakt und trotz der Referenzen an eine gute alte Zeit alles andere als abgedroschen. Dazu gesellt sich ein kleine Prise Shoegaze – womit wir also doch wieder in den Achtzigern wären. Ohne jedweden Kokolores erreichen …

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[28 Feb 2010 | Kein Kommentar | ]
Fast alle Tassen im Schrank – Xiu Xiu Manchmal rankt sich Irritation zur Kunstform hoch, sodass die prosaische Regung des Rezipienten nur in einem ungläubigen Schlackern mit den Ohren besteht, einhergehend mit dem Zweifel, ob der Künstler noch alle Tassen im Schrank hat. Doch Provokation kann phantasielos plakativ meucheln, oder hingegen ungemein auf verstörende Weise liebenswert betören. Und in exakt dieser Manier hantelt sich Xiu Xiu mit Dear God, I Hate Myself ins Herz des Hörers. Mastermind Jamie Stewart bricht Konventionen, trotz avantgardistischen Zugangs sowie vehementer textlicher Überspitzung wird man nicht müde, der Faszination seines sperrigen Werks zu …

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[26 Feb 2010 | 2 Kommentare | ]
Loslösung von den Fesseln der irdischen Existenz – Johnny Cash Heute wäre Johnny Cash 78 Jahre alt geworden. Und ebenfalls heute wird sein Monument um einen weiteren Sockel emporgehoben, erscheint in Deutschland doch der letzte Teil der American-Recordings-Reihe, die sein kongenialer Produzent Rick Rubin nun zu einem denkwürdigen Ende führt. American VI: Ain’t No Grave präsentiert die letzten Aufnahmen einer von Krankheit gezeichneten Legende, die bis zum Tode in absoluter Höchstform agierte. Trotz – oder vielleicht sogar wegen – körperlicher Defizite, die sich in einer brüchigen Stimme offenbaren, wirkt die Botschaft umso eindringlicher, voll Weisheit, letzte Reflexionen eines um das …

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[24 Feb 2010 | 3 Kommentare | ]
Die verquer-verquasteten Kapricen einer Joanna Newsom Irgendwie erinnert mich Have One On Me von Joanna Newsom an Szenen aus Tim Burtons Film Mars Attacks!, als ein Country-Lied die Gehirne der außerirdischen Invasoren zum Platzen bringt und somit die Erde vor der Inbesitznahme durch fiese Kreaturen rettet. Auch Newsoms neues Werk besitzt Folterwerkzeugpotential, wenngleich in diesem Fall geschmacksichere Hörer als Opfer auserkoren wurden. Dass das neue Werk gleich 3 CDs füllt, mag auf den ersten Blick als besonderer Akt von Perfidität erscheinen, entpuppt sich jedoch als nebensächlich, da man bereits nach dem ersten Drittel entkräftet die Segel …