
Heilige Stätten scheinen der Inspiration nicht eben abträglich. Aber sollte man keineswegs jedwedes Tonstudio, in welches sich mal beispielsweise der Chauffeur der Nichte des Friseurs eines Produzentengurus vom Schlage eines Timbalands verirrte, in kultische Ränge erheben. Wenn also ein Waschzettel ins Haus flattert, der mir stolz verklickert, dass das Album nicht in Wanne-Eickel oder Landshut aufgenommen wurde, vielmehr – man höre und staune – in Seattle, dann würde mich das lediglich dann in helle Aufregung versetzen, wenn dort der Geist Kurt Cobains herumspukt, besser noch: herumspuckt. Das deutsche Duo Talking …