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	<title>Lie In The Sound &#187; Rock</title>
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		<title>Den vielen Vätern wie aus den Gesichtern geschnitten &#8211; The War on Drugs</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 11:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus dem Schoß der Rock-Geschichte mag dieser Tage oftmals Gonorrhoe hervorsprudeln, aber nach wie vor stellt sich auch putzmunterer Nachwuchs ein, gebiert aus dem Unterleib der Musik, den vielen Vätern wie aus den Gesichtern geschnitten. Während manch Papa den Sohn nur aus der Ferne durch ein kukidentschwangeres Glas erblickt, sind andere Väter noch mindestens so quicklebendig und fidel wie der Knirps selbst. Die Rockmusik hat viele Wechselbälger unter den Argusaugen der vermeintlichen Erzeuger an ihrem wogenden Busen genährt. Doch stets haben sich die Kuckuckskinder früher oder später verraten, wurden mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aus dem Schoß der Rock-Geschichte mag dieser Tage oftmals Gonorrhoe hervorsprudeln, aber nach wie vor stellt sich auch putzmunterer Nachwuchs ein, gebiert aus dem Unterleib der Musik, den vielen Vätern wie aus den Gesichtern geschnitten. Während manch Papa den Sohn nur aus der Ferne durch ein kukidentschwangeres Glas erblickt, sind andere Väter noch mindestens so quicklebendig und fidel wie der Knirps selbst. Die Rockmusik hat viele Wechselbälger unter den Argusaugen der vermeintlichen Erzeuger an ihrem wogenden Busen genährt. Doch stets haben sich die Kuckuckskinder früher oder später verraten, wurden mit Schimpf und Schande verjagt, während die nicht weit vom Stamme gefallenen Äpfel liebevolles Getäschel erfuhren. Rock umspannt Generationen. Und die, welche heute huckepackig auf den Schultern der Giganten herumfuchteln, werden einst selbst mit großer Geste die Gitarre schwingen. <strong>The War on Drugs</strong> üben diese Attitüde auf dem neuen Album <strong>Slave Ambient</strong> bereits eifrig &#8211; und lassen viele Papis greis aussehen.</p>
<div id="attachment_10752" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/thewarondrugs.jpg"><img class="size-full wp-image-10752" title="thewarondrugs" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/thewarondrugs.jpg" alt="" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Graham Tolbert</p></div>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27539531?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/27539531">The War on Drugs &#8220;Come To The City&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/user2801297">Secretly Jag</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Mastermind <em>Adam Granduciel</em> pumucklt keine abenteuerlustige, schrille Imitation auf CD, verklärt Rock nie zu einer Ideologie aus Schweiß und Gitarren, rebelliert ebensowenig mit pickelig-ödipaler Wut. Slave Ambient gerät zu einem wohldosierten, nachdenklichem Werk, das für das Amerika eines Tom Petty oder Bruce Springsteen mehr als nur einen Funken Ehrfurcht übrig hat. Manch Lieder dieses Werks durchpflügen das Oval riesiger Stadien, andere wiederum bescheiden sich mit Indie-Flair. Gebündelt ergeben sie ein Album, welches die Tugenden feinsten Rocks nicht aus den Augen verliert, darauf verzichtet, immer und öfter holterdiepolter mit Krawumm loszupreschen. <em><strong>Best Night</strong></em> beispielsweise schreddert keine Instrumente, erinnert ein bisschen an die lakonischen, zwischen Hymnen gepackten Reflexionen von Springsteens The River. <em><strong>Brothers</strong></em> macht das gelungene Bemühen Granduciels um einen angeknautscht Dylanschen Vortrag deutlich, bereitet den Weg zum ersten großen Highlight der Scheibe: <em><strong>I Was There</strong></em>. Feinmelodisches Understatement trifft auf ins Herz sickernde Lyrics, lässt den Hörer hastig nach einem Ehrenplatz in der körpereigenen Emotionskiste wühlen. Mit <em><strong>Come To The City</strong></em> wird im Stile von U2 ein Song auf Arenagröße hochgekocht, schrauben sich The War on Drugs gen gleißende Rockgefilde hinauf. Etwas aus dem Rahmen fällt der strudelteigig gedehnte, mit jeder Menge den Achtzigern zugeneigten Synthies ausgestattete Titel <em><strong>It&#8217;s You Destiny</strong></em>, ehe <strong><em>Baby Missiles</em></strong> quasi als Korrektiv fiebrig aus den Boxen wieselt. Ein Song, den auch der Boss auf der Höhe seines Schaffens nicht besser hätte schreiben mögen. <em><strong>Black Water Falls</strong></em> schließlich verdeutlicht mit dem Zaunpfahl winkend, dass die Band auch &#8211; und nicht gering &#8211; aus dem Americana schöpft.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/26117149?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/26117149">The War on Drugs &#8220;Baby Missiles&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/user2801297">Secretly Jag</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie The War on Drugs ihre Lieder ins rechte Licht rücken, große wie kleine Instrumentalstücke als Brücken zwischen den einzelnen Nummern errichten, die Fähigkeit der Zuspitzung perfektionieren, das geschieht derart überzeugend, dass man die Formation nie in die Liga laienhaften Indie-Rocks einsortieren möchte. Hier kaspern keine naseweisen Knirpse herum, reißen sich keine Büschel vom Wuschelkopf, um die Brust mit Haaren zu bekleben. <strong><em>Slave Ambient</em></strong> ist in seiner Pfiffigkeit den Windeln schon längst entwachsen, den putzigen Kinderschuhen entschlüpft und halbstarkem wie besserwisserischem Getue abgeneigt. In den hervorstechenden Moment komprimiert vorliegendes Album Musikgeschichte, hängt voll Ernsthaftigkeit eine eigenständige, unverkennbare Note daran. Entwickelt einen viele Temperamente pflegenden Charakter. <strong>The War on Drugs</strong> entpuppen sich als würdige und clevere Erben des Rocks. Die Ahnen dürfen auf Finesse und Veranlagung dieser Formation ungemein stolz sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/slaveambient.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10753" title="slaveambient" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/08/slaveambient.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Slave Ambient ist am 12.08.11 auf <a href="http://www.secretlycanadian.com/onesheet.php?cat=SC190" target="_blank">Secretly Canadian</a> erschienen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Konzerttermine:</p>
<p>19.09.11 Berlin &#8211; NBI Club<br />
23.09.11 Hamburg &#8211; Reeperbahn Festival<br />
24.09.11 Köln &#8211; King Georg</p>
<p style="text-align: justify;">Links:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.thewarondrugs.net/" target="_blank">Offizieller Blog</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.npr.org/2011/08/12/139554558/live-friday-the-war-on-drugs-in-concert" target="_blank">Konzert von The War on Drugs (NPR)</a></p>
<p style="text-align: justify;">Free Mp3s: <a href="http://www.scjag.com/mp3/sc/babymissiles.mp3" target="_blank">Baby Missiles</a> (Label-Seite) und <a href="http://soundcloud.com/dojagsc/come-to-the-city" target="_blank">Come To The City</a> (Soundcloud)</p>
<p style="text-align: justify;"><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Die schnelle Rocknummer: Blind / One Fine Day</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 13:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[One Fine Day]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute hole ich mir einmal zwei CDs aus dem Stapel der Promo-Exemplare, die sich unangekündigt in meinen Briefkasten verirrten, mich schon eine Weile aus der Ferne anglubschen und mit herausforderndem Blick einiger Worte harren.
Keine Badewannenkapitäne &#8211; Blind

Was dem Gitarristen zur hellen Freude gereicht, bereitet dem Seemann Angst und Schrecken: Das Riff. Doch auch der Musiker sollte den Kurs halten, nie blindlings auf Grund laufen und absaufen. Die deutsche Rockband Blind hat mit der Platte The Fire Remains Kurs gen Mainstream-Gefilde aufgenommen. Nun tummelt sich in diesen Gewässern bereits die eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Heute hole ich mir einmal zwei CDs aus dem Stapel der Promo-Exemplare, die sich unangekündigt in meinen Briefkasten verirrten, mich schon eine Weile aus der Ferne anglubschen und mit herausforderndem Blick einiger Worte harren.</em></p>
<h1>Keine Badewannenkapitäne &#8211; Blind</h1>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/Blind_Cover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8832" title="Blind_Cover" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/Blind_Cover.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Was dem Gitarristen zur hellen Freude gereicht, bereitet dem Seemann Angst und Schrecken: Das Riff. Doch auch der Musiker sollte den Kurs halten, nie blindlings auf Grund laufen und absaufen. Die deutsche Rockband <strong>Blind</strong> hat mit der Platte <strong>The Fire Remains </strong>Kurs gen Mainstream-Gefilde aufgenommen. Nun tummelt sich in diesen Gewässern bereits die eine oder andere Band. Ob man also ein nettes Plätzchen zum Ankern findet, bleibt fraglich, obwohl die Lieder nicht abgetakelt klingen. Wer unspektakulären Rock mag, der angenehm aus dem Radio tönt, trotz prinzipiell eingängigem Sound nicht zu Luftgitarrenexzessen verleitet, die wiederum die Nachbarn aufbringen könnten, wer also eine bunte Mischung aus flotten Songs und Balladen sucht, die zwar keine Experimente wagen, aber eben deshalb auch nicht in die Hose gehen, dem wird Blind die eine oder andere Stunde versüßen.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/Blind_Pressefoto_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8833" title="Blind_Pressefoto_1" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/Blind_Pressefoto_1.jpg" alt="" width="550" height="368" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich hatte ich auf den ersten Blick eher üble Musik erwartet, zumindest aber Lieder, die mich in etwa so vom Hocker hauen, wie es zum Beispiel Nickelback tut. Da ich seit meiner Jugend keinen Rock mehr höre, der nicht von dem Begriff Alternative an die Leine genommen wird, paarte sich meine Skepsis mit einer gewissen Unbeleckheit. Umso erfreulicher werte ich daher Songs wie <em><strong>Room Without A View</strong></em> oder <em><strong>Teenage Dreams</strong></em>, die zwar meine Genre-Klischees bestätigen, zugleich jedoch auch vor Augen führen, wieviel besser am Mainstream orientierter Rock im Vergleich zu anderen populären Stilrichtungen klingt. Blind krempeln mit The Fire Remains keinesfalls die Rock-Historie um, sie fügen aber auch kein düsteres Kapitel hinzu. <em><strong>Down</strong></em> als guten Midtempo-Track vermag ich mir mehrmals hintereinander anzuhören, ohne dass zarten Geschmacksknospen auch nur ansatzweise verwelken. Zum Highlight der Scheibe gerät der Opener <em><strong>Don&#8217;t Think So</strong></em>, dessen altmodische Intensität durchaus imponiert. Solange die Band die Finger von Balladen lässt, gerät alles gut. Mit <em><strong>Moving On</strong></em> freilich greifen mir die Koblenzer Herren dann doch zu tief in softe Mottenkiste des Rocks.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZA1qAQZX5_Q?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/ZA1qAQZX5_Q?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Blind</strong> werden sich nie in mein Herz spielen, aber zumindest das aktuelle Album <strong>The Fire Remains</strong> bietet auch keinen Grund schreiend das Weite zu suchen. Solides Handwerk sucht das Rampenlicht. Warum auch nicht? Sie sind gut genug, um nicht nur in der Badewanne Kapitän zu spielen.</p>
<p><em>The Fire Remains ist am 17.09. auf Blind Records erschienen.</em></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>21.11.10 Köln &#8211; MTC<br />
03.12.10 Witten &#8211; Werk°stadt<br />
04.12.10 München &#8211; Backstage Club<br />
06.12.10 Köln &#8211; Underground<br />
09.12.10 Frankfurt/Main &#8211; Nachtleben<br />
10.12.10 Greven &#8211; Kesselhaus<br />
11.12.10 Wilhelmshaven &#8211; Pumpwerk<br />
12.12.10 Hamburg &#8211; Logo<br />
13.12.10 Koblenz &#8211; Circus Maximus</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.blindpage.de/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/officialblind" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<h1>Die abgesagte Rebellion &#8211; One Fine Day</h1>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/theelementrebellion.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8835" title="theelementrebellion" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/10/theelementrebellion.jpg" alt="" width="550" height="492" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Jaha, heute ist nichts mit Singer-Songwriter-Elfenklängen oder kirgisischen Electronica-Künstlern. Wir bleiben beim Rock &#8211; und in deutschen Gefilden. Da sieht der werte Leser einmal, was so alles den Weg in mein Postfach findet. Die Hamburger Gruppe <strong>One Fine Day</strong> beschert uns die Platte <strong>The Element Rebellion</strong>. Noch so eine Rockband also, die nicht erst seit gestern existiert, welche ich aber bis dato nicht wahrgenommen habe.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xnU27vC6dec?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/xnU27vC6dec?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei wiederholter Betrachtung fällt die propagierte Rebellion doch ein wenig kleinwüchsig aus. Meist liefert die Band Dutzendware ab, obzwar man ihr die Ambition wohl anmerkt. Sie will keinesfalls ideenlos zur Tat schreiten, aber letztlich bedient sie doch nur musikalische Stereotypen. Wenn zumindest ordentlich gebolzt würde, könnte man darüber noch hinwegsehen, aber auch dies passiert zu selten. Im Grunde vermögen One Fine Day dann zu überzeugen, wenn sie aus der Rolle fallen. Zum Beispiel bei <em><strong>Feel Again</strong></em>, das weitaus subtiler ausfällt als die bereits im Titel halsbrecherisch direkten <strong><em>The Rebel</em></strong> und <em><strong>No Hero</strong></em>. Dieses wahrhaft lichte Feel Again entblößt die Herren als befähigt nicht einfach nur mit Bass, Gitarre und Schlagzeug im Nirvana des 08/15 zu versinken. Wenn das Plakative zur Seite tritt und den Blick freigibt, kommen gute Ansätze hervor. Doch weia, es geschieht zu selten. Ansprechende Song wie <em><strong>Dare The World</strong></em>, welches im Refrain ordentlich losfetzt, oder <em><strong>New Horizons</strong></em>, das wenigstens druckvoll zum Bierdosenwerfen einlädt, stehen zu simpel gestrickte Lieder mit Zeilen wie &#8220;<em>Cause I am no hero / But I&#8217;m me/ And I am no hero / But I have a dream</em>&#8221; gegenüber. Da fehlt dem ausladenden Gestus die Substanz. Und sogar der an sich mit gutem Pathos getränke Satz &#8220;<em>We need to explode/To feel moments like these</em>&#8221; wird durch die übrigen Lyrics von <em><strong>Explode</strong></em> konterkariert. Denn natürlich, so verlangt es die Plattitüde, ist der ärgste Feind man selbst.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5byfBT47Kp0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/5byfBT47Kp0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Von meiner Warte &#8211; und ohne das bisherige Schaffen von <strong>One Fine Day</strong> zu kennen &#8211; verbleiben der Band zwei Möglichkeiten. Entweder legt sie textlich eine Schippe drauf und schwingt weniger die holzhammerne Keule auf sämtliche bekannten Gemeinplätze oder aber die Herrschaften werden musikalisch interessanter, agieren weniger routiniert, dann gerät der Text zweifellos zur Nebensache. <strong>The Element Rebellion</strong> bietet von 51 Minuten 17 sehr gelungene Minuten. Da können die Fotos im Booklet einen noch so sympathischen Eindruck von den Bandmitgliedern vermitteln, aber sorry, dass muss so klar gesagt sein, ein feines Drittel eines Albums mag den schwächeren Rest fast aufwiegen, vergessen macht es ihn jedoch nicht. Zumindest vorläufig ist die Rebellion abgesagt.</p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>20.10.10 Düsseldorf &#8211; Zakk (mit Donots)<br />
21.10.10 Wiesbaden &#8211; Schlachthof (mit Donots)<br />
22.10.10 Paderborn &#8211; Kulturwerkstatt (mit Donots)<br />
24.10.10 Heidelberg &#8211; Halle 02 (mit Donots)<br />
25.10.10 Bremen &#8211; Halle 7 (mit Donots)<br />
27.10.10 Braunschweig &#8211; Meier Music Hall (mit Donots)<br />
28.10.10 Chemnitz &#8211; AJZ Talschock (mit Donots)<br />
04.11.10 Köln &#8211; Underground<br />
05.11.10 Hamburg &#8211; Markthalle<br />
11.11.10 Kiel &#8211; Max<br />
25.11.10 Rostock &#8211; Mau Club<br />
27.11.10 Erfurt &#8211; Unikum<br />
30.11.10 Oberhausen &#8211; Zentrum Altenberg<br />
01.12.10 Frankfurt/Main &#8211; Nachtleben<br />
02.12.10 Stuttgart &#8211; Universum</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.onefineday.de/" target="_blank">Offizielle Webseite</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/onefinedayband" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Hohelied auf Local Heroes &#8211; Soulscare</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 18:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Soulscare]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sollte sich als Musikfreund immer die Neugier bewahren, nicht in den Automatismus der Miesepetrigkeit verfallen. Die neueste Platte eines an Talent limitierten, dennoch Stadien füllenden Rock-Quartetts ebenso begutachten wie der quasi im Nachbardorf musizierenden Band eine Chance geben. Deshalb höre ich mir praktisch alles an, was an Anfragen von sogenannten Musikern und solchen, die man tatsächlich dazu zählen darf, so ins Postfach flattert. Darum ging ich auch artig auf die MySpace-Seite von Soulscare, als ich im August bezüglich einer Erwähnung auf unserem Blog kontaktiert wurde. Und so sollen der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Man sollte sich als Musikfreund immer die Neugier bewahren, nicht in den Automatismus der Miesepetrigkeit verfallen. Die neueste Platte eines an Talent limitierten, dennoch Stadien füllenden Rock-Quartetts ebenso begutachten wie der quasi im Nachbardorf musizierenden Band eine Chance geben. Deshalb höre ich mir praktisch alles an, was an Anfragen von sogenannten Musikern und solchen, die man tatsächlich dazu zählen darf, so ins Postfach flattert. Darum ging ich auch artig auf die MySpace-Seite von <strong>Soulscare</strong>, als ich im August bezüglich einer Erwähnung auf unserem Blog kontaktiert wurde. Und so sollen der Formation aus dem bayrischen Straubing jetzt einige Worte gewidmet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/Soulscare_Bandbild.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8516" title="Soulscare_Bandbild" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/Soulscare_Bandbild.jpg" alt="" width="550" height="427" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Viele holzfällerhemdige Hinterwäldler-Band aus den Staaten werden mit Applaus beglückt, während man an einheimische Acts oftmals strengere Maßstäbe anlegt. Ich ertappe mich selbst oft dabei. Nicht nur deshalb habe ich mir den Vorsatz gesetzt, von nun an vermehrt über lokale Heroen zu schreiben, selbst wenn das Heldentum an der Ortsgrenze ihres Dorfs oder ihrer Kleinstadt endet. Im Falle von Soulscare hat mir die Attitüde der Herrschaften gefallen. Viele Musiker, zumindest viele derer, die mir so schreiben, verzapfen Bockmist und verbrämen das als Kunst. Bei Soulscare merkt man bereits nach den ersten 2 Liedern, dass sie altmodischen Rock mit mal wenig, mal mehr Pathos fabrizieren, darauf achten einen eingängigen Refrain abzuliefern, sich handwerklich keineswegs wie der erste Mensch anstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst in Zeiten des Internets und der Fernsehpenetration können all die Medien die Atmosphäre nicht reproduzieren, die eine Band entwickelt, wenn sie sich auf die Bühne eines Jugendzentrum oder eines kleinen Lokals in der Vorstadt oder auf dem Lande begibt. Der Nährboden für die Faszination von Musik wird bei unzähligen solcher Aufritte gepflegt &#8211; und nicht auf ausverkauften Touren der Superstars durch die größten Hallen der Republik. Hier werden nur die Früchte geerntet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/Soulscare_Cover_the-green-one.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8517" title="CD-Booklet" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/Soulscare_Cover_the-green-one.jpg" alt="" width="550" height="558" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">So halte ich nun also die CD <strong>the green one</strong> in Händen. Ein paar Tage haben mich die Lieder schon in der U-Bahn, bei den Erledigungen des Alltags begleitet. Und obzwar ich mir anfangs dachte, dass das Album zu sauber produziert ist, der Sound ruhig dreckiger durch die Boxen wehen dürfte, mir die Lieder trotz kräftiger Gitarrenriffs zu wenig robust klangen, schliff sich durch mehrmaliges Hören nun gesteigertes Gefallen ein. Ich bin ja auch ein Anhänger der Verhältnismäßigkeit. An the green one lege ich andere Maßstäbe an als an eine Scheibe, die es auf den Charts-Olymp schaffen will und kann. Unter dem Aspekt ist die Platte absolut kurzweilig, gut, nicht makellos, aber eben keinesfalls amateuresk bis zur Schmerzgrenze.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Echo</strong></em> zählt zu den besten Tracks, kommt mit einem guten Refrain und melodisch daher, entwickelt gegen Ende hin auch Muskeln. Bei <em><strong>6 seconds</strong></em> finde ich die Idee bemerkenswert, ein Saxofon in einem Rock-Song zu platzieren. Das zeigt mir, dass die Herren Instrumente abseits von Bass, Schlagzeug und Gitarre nicht nur vom Hörensagen kennen. So soll es sein! <em><strong>Überlied</strong></em> schlägt in die gleiche Kerbe, bleibt freilich abseits des schmissigen Refrains ein wenig stereotyp. Das größte Problem habe ich mit dem Gesang, denn obgleich Sänger Manuel Mutschler nicht das schlechteste Organ vorweisen kann, die Songs zu tragen vermag, übertreibt er es manchmal mit der Theatralik des stimmlichen Ausdrucks. Schwamm drüber. Wenn das Schlagzeug auf die Tube drückt, Bass und Gitarren schnörkellos nach vorne preschen, wird man von der Machart durchaus an die gute alte Zeit des Rocks erinnert, als Rock noch Schweiß und nicht viel mehr personifizierte. Wenn ich mir <em><strong>The Mirror</strong></em> unter dieser Prämisse anhöre, unterhält es ohne irgendwelche Sperenzchen. Das erfüllt den Zweck, sehr ordentlich sogar.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ob Radio, Fernsehen oder Internet &#8211; sie vermögen die Authentizität nicht ersetzen, die Local Heroes ausstrahlen, wenn sie in ner Kleinstadt aufspielen und die Realität eines Wochenendabends bereichern. Das war vor 40 Jahren so &#8211; und ist es heute noch. <strong>Soulscare</strong> werden wohl nie die großen Bühnen rocken, dazu fehlt es beim Songwriting an mit Ecken und Kanten ausgestatteter Originalität, dem Gespür für Zeitgeist und Marketingtalent.  Das was sie jedoch aufbieten, ist musikalische Leidenschaft und handwerkliches Talent. Und das reicht, reicht dicke, um mich gut zu unterhalten. Was will ich denn noch mehr von einer Platte erwarten?</p>
<p>Links:<br />
<a href="http://www.soulscare.de/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.soulscare.de/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/soulscare" target="_blank">MySpace-Auftritt</a> mit Hörproben</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Archaisches Testosteron in Sepiatönen &#8211; Grinderman</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 20:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer zum Typus des braven, spießigen Zeitgenossen gehört, dem wird der süße Duft der Verruchtheit angenehm in der Nase kitzeln. Auch in der schreibenden Zunft wird Sabber geweckt, ähnlich beschaffen dem, welcher sonst biederen Beamten aus den Mund läuft, wenn sie vor der Kabinentür einer Peep-Show stehen und sich auf den Strip an der Stange freuen. Sie alle werden von verderbten Fantasien beflügelt. Wo sonstige Musik oft mit der Harmlosigkeit der Wäscheseiten im  OTTO-Katalog hausieren geht, spuckt Nick Cave zusammen mit den ebenbürtigen  Kumpanen Warren Ellis, Martyn Casey, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer zum Typus des braven, spießigen Zeitgenossen gehört, dem wird der süße Duft der Verruchtheit angenehm in der Nase kitzeln. Auch in der schreibenden Zunft wird Sabber geweckt, ähnlich beschaffen dem, welcher sonst biederen Beamten aus den Mund läuft, wenn sie vor der Kabinentür einer Peep-Show stehen und sich auf den Strip an der Stange freuen. Sie alle werden von verderbten Fantasien beflügelt. Wo sonstige Musik oft mit der Harmlosigkeit der Wäscheseiten im  OTTO-Katalog hausieren geht, spuckt <em><strong>Nick Cave</strong></em> zusammen mit den ebenbürtigen  Kumpanen <em><strong>Warren Ellis</strong></em>, <em><strong>Martyn Casey</strong></em>, <em><strong>Jim Sclavunos</strong></em> eine Wichsvorlage voller Sex und Monströsitäten aus. Die ungepflegten,  virilen Propheten des FSK 18 firmieren unter dem Namen <strong>Grinderman</strong>, haben mit ihrer neuen versifften, ungehobelten Platte eine in dreckigen Sepiatönen schillernde psychedelische Dröhnung erschaffen, Pornografie in Noten gehüllt. Je saubermännischer der Hörer, desto mehr geht er Cave auf den Leim. Dieser kennt das große Einmaleins der menschlichen Abgründe und bedient geschickt die Erwartungshaltungen, indem er der frohlockenden Meute <strong>Grinderman 2</strong> vor den Latz knallt.</p>
<div id="attachment_8493" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/Grinderman_DeirdreOCallaghan1.jpg"><img class="size-full wp-image-8493" title="Grinderman_DeirdreOCallaghan" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/Grinderman_DeirdreOCallaghan1.jpg" alt="" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Foto Credit: Deirdre OCallaghan</p></div>
<p style="text-align: justify;">In den stärksten Momenten der Scheibe strullert Cave ungeniert aus dem Kopfhörer, umtriebig und miesepetrig, vom Leben besudelt, zu alt für Romantizismen, dafür mit jeder Menge Testosteron im Anschlag. Der Maestro schert sich um Moral einen feuchten Kehricht, behübscht nichts, weckt eben deshalb bei denen Begehrlichkeiten, die sich tagtäglich um den schönen Schein abstrampeln. Männer, welche die eigenen dunklen Tiefen bislang noch nicht erforscht haben, dürfen Grinderman 2 dankbar als ein Vademecum verstehen. Der Rest wird das Album als wohlgeratene Fingerübung in das geniale Cave&#8217;sche Schaffen einsortieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/GRINDERMAN2_album_PACKSHOT.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8494" title="GRINDERMAN2_album_PACKSHOT" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/09/GRINDERMAN2_album_PACKSHOT.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;<em>What&#8217;s this husband of yours ever given to you /Oprah Winfrey on a plasma screen/ And a brood of jug-eared buck-toothed imbeciles/ The ugliest fucking kids I&#8217;ve ever seen</em>&#8221; gehört mit Bestimmtheit zu den stärksten Lyrics des Jahres. Nicht nur auf <em><strong>Kitchenette</strong></em> nimmt sich Cave kein Blatt vor den Mund. <em><strong>Worm Tamer</strong></em> mit seinem wenig subtilen Sex legt sogar noch ein Schippe drauf, erhitzt das Gemüt über Betriebstemperatur, gehört zu den grindigen, musikalischen kräftigen Nummern der Platte, die im psychedelisch-rockigen <em><strong>Heathen Child </strong></em>kulminiert. Cave mutiert hier zum Werwolf und Yeti, reduziert das männliche Begehren auf urtümlich monströse Bedrohlichkeit. Zivilisatorische Errungenschaften, religiöse Staffage wird von archaischer Wucht weggepustet. Wie augenzwinkernd die Band selbst ihren martialischen Stil interpretiert, verrät der Clip zu dieser Single, der ohne Rücksicht auf Verluste den Trash zur Götze erhebt. So verstörend sich <em><strong>When My Baby Comes</strong></em> auf den ersten Blick präsentiert &#8211; und die Worte &#8220;<em>They had pistols and they had guns/ They threw me on the ground and the emptied into me/ I was only fifteen</em>&#8221; verwirren ungemein, geht letztlich der brachiale Space Rock dennoch wie Honig die Kehle runter. Grindermans Masche ist es, exakt so zu klingen, wie der kleine Mann meint, dass schmutzige Musik klingen sollte. So befriedigen Cave und Co. Bedürfnisse in aller Deftigkeit. Sie lassen rotzbübig die Hosen runter, prahlen mit ihrem Gemächt und lachen sich schief, dass nur Berufstüftler hinter den augenscheinlich körperfellig-nackten Tatsachen noch irgendetwas vermuten möchten. Die Doppelbödigkeit von Grinderman 2 besteht darin, dass es keinen doppelten Boden gibt. Der Wahn siechender Männlichkeit wird plakativ breitgetreten wie zelebriert. Bloß der Song <em><strong>Palaces of Montezuma</strong></em> bietet subtile Momente. En erbauliches Liebeslied, welche von Montezuma bis JFK, Mata Hari bis Miles Davis alles darbietet, was Rang und Namen hat. Wie passt ein Track ohne dreckige Patina ins Bild? Ein Sieg der Gefühle über Triebe? Vermutlich ist dies <strong>Grinderman</strong>s Geheimnis: Diese Unantastbarkeit samt aufreizender Einladung zum Begrapschen.</p>
<p><object style="width: 470px; height: 285px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="470" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="AllowFullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myvideo.de/movie/7700148" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 470px; height: 285px;" type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="285" src="http://www.myvideo.de/movie/7700148" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a title="Grinderman -- Heathen Child - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/7700148/Grinderman_Heathen_Child">Grinderman &#8212; Heathen Child &#8211; MyVideo</a></p>
<p style="text-align: justify;">Konzerttermine:</p>
<p>04.10.10 Lausanne (CH) – Les Docks<br />
05.10.10 Zürich (CH) &#8211; Volkshaus<br />
10.10.10 Wien (A) &#8211; Gasometer<br />
11.10.10 München &#8211; Muffathalle<br />
13.10.10 Leipzig &#8211; Haus Auensee<br />
14.10.10 Berlin &#8211; C-Halle<br />
15.10.10 Köln &#8211; E-Werk<br />
21.10.10 Hamburg &#8211; Docks</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.grinderman.com/" target="_blank">Offizielle Webseite</a></p>
<p><a href="www.myspace.com/grinderman" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://www.anti.com/artists/view/43/Grinderman" target="_blank">Kostenloser Download des Tracks <em>Heathen Child</em></a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Launige Spritztour &#8211; Baby Universal</title>
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		<comments>http://www.lieinthesound.de/2010/08/launige-spritztour-baby-universal/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 17:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Baby Universal]]></category>
		<category><![CDATA[Musikvideo]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gönne jedem sein ganz persönliches Erweckungserlebnis, im Falle von Cornelius Ochs war dies ein Durchquerung der USA. Eine Überdosis Tramp-Feeling, wohl angefeuert von den elendslangen Highways und einer zerfledderten Ausgabe von Kerouacs On The Road, hat bleibende Eindrücke hinterlassen und zur Gründung einer Band geführt. Diese wandelt jedoch nicht auf den Spuren von, Folk, Americana und Konsorten, stattdessen marschieren die Mannen samt Sänger Ochs durch alle Facetten der Rockmusik. Das lenkt Baby Universal mitunter in Sackgassen mitten ins Niemandsland, manchmal strolcht das selbstbetitelte Debüt jedoch auch um den Rock-Olymp ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich gönne jedem sein ganz persönliches Erweckungserlebnis, im Falle von <em>Cornelius Ochs</em> war dies ein Durchquerung der USA. Eine Überdosis Tramp-Feeling, wohl angefeuert von den elendslangen Highways und einer zerfledderten Ausgabe von Kerouacs <span style="text-decoration: underline;">On The Road</span>, hat bleibende Eindrücke hinterlassen und zur Gründung einer Band geführt. Diese wandelt jedoch nicht auf den Spuren von, Folk, Americana und Konsorten, stattdessen marschieren die Mannen samt Sänger Ochs durch alle Facetten der Rockmusik. Das lenkt <strong>Baby Universal</strong> mitunter in Sackgassen mitten ins Niemandsland, manchmal strolcht das selbstbetitelte Debüt jedoch auch um den Rock-Olymp herum.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/babyuniversalcover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8220" title="babyuniversalcover" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/babyuniversalcover.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">So staubtrocken wie die Wüste von Nevada kommt auch die Attitüde der Formation daher. Ein mit Charisma verbrämter Singer wirbelt durch Songs, die vornehmlich nur das Beste aus der Rockhistorie zitieren. Die Musik fährt sattsam bekannte Straßen entlang, nimmt ab und an die falsche Abzweigung, krebst allerdings selten in der Pampa herum. An der Optik des Vehikels bleibt jedoch wenig auszusetzen, das Design erweist sich als recht schnittig. Wer also keine Expedition in neue Gefilde sucht, bloß einer launigen Spritztour beiwohnen will, darf guten Gewissens auf dem Rücksitz Platz nehmen.</p>
<div id="attachment_8221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/Baby_Universal_V.jpg"><img class="size-full wp-image-8221" title="Baby_Universal_V" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2010/08/Baby_Universal_V.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Foto Credit: dreaminc Entertainment</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was da aus dem Autoradio dröhnt, schrammt mit viel Herz entgegen, begleitet von Lyrics, für die zu begreifen es kein Oxford English Dictionary braucht. Das meine ich durchaus als Kompliment. Bereits nach dem ersten Hördurchlauf verfestigt sich der positive Eindruck. Wie hier mit straighter Miene knackige Songs vorgetragen werden, gerne auch von europäischen Acts  inspiriert, das weist nur wenige Makel auf. <em><strong>Dancing Witches</strong></em> zum Beispiel wirkt derart schlüssig, dass man verwundert fragt, warum es so nicht bereits längst verfasst worden ist. <em><strong>Dance Radio</strong></em> schielt unverhohlen auf Airplay &#8211; nicht ganz unberechtigt. Die im Refrain enthaltene Aufforderung &#8220;<em>Dance, dance, dance to the radio</em>&#8221; klingt weit weniger abgeschmirgelt, als man das vermuten könnte. Wenn indes die Handbremse angezogen wird, mit viel Pathos in der Stimme das balladeske Element in Form von <em><strong>Girls of Mars</strong></em> aus dem Handschuhfach geholt wird, vermeidet es die Band zunächst ins Schlingern zu geraten, bis dann völlig unmotiviertes weibliches Background-Geträller den an sich nicht üblen Song verschmalzt. <em><strong>Boys and Girls</strong></em> profitiert vom Western-Sound, für den die Gitarre verantwortlich zeichnet, zählt zu den gelungensten Nummern der Platte. Ausgesprochen geschmeidig fällt <em><strong>Black Sun Roll</strong></em> aus, die beste Visitenkarte von Baby Universal. Hier röhrt der Tiger im Tank, läuft alles wie geschmiert, obwohl &#8211; oder gerade weil &#8211; man nicht vollends das Gaspedal durchtritt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sGJKePz1SqQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/sGJKePz1SqQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte meinen Versuch einer fairen Einschätzung der Band nicht missverstehen. Freilich fehlt es ab und an an Einfällen, wird auf bewährte Schemata gesetzt. Was man <strong>Baby Universal</strong> jedoch zugute halten muss, ist die Unerschütterlichkeit mit der sie ans Werk schreiten. Die erdige Rock-Attitüde hebt die Scheibe über die Wahrnehmungsgrenze, sprengt manchmal sogar die Grenzen dessen, was die Gruppe zu leisten imstande ist, schafft Momente, in denen der Sound das Kokettieren mit dem Mainstream unterlässt, sich stattdessen einfach auf markige Musik fokussiert. Speziell dann zündet der Turbo, nimmt das Debüt Fahrt auf. Derart darf es ruhig weitergehen. Ich jedenfalls würde sofort wieder für eine Spritztour am Rücksitz Platz nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Baby Universal ist am 20.08. auf </em><span style="font-family: Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif;"><em>dreaminc Records erschienen.</em><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Konzerttermin:</p>
<p style="text-align: justify;">18.09.10 Berlin &#8211; Magnet Club</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Links:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="www.baby-universal.com/ " target="_blank">Offizielle Webseite</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.myspace.com/thebabyuniversal" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Expatriate &#8211; &#8220;In The Midst of This&#8221;</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2009/11/expatriate-in-the-midst-of-this/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=expatriate-in-the-midst-of-this</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
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		<category><![CDATA[Expatriate]]></category>
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		<category><![CDATA[In The Midst of This]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[
Schon ne Weile und immer wieder rotiert In The Midst of This von Expatriate in meinem Player. So ganz zu Greifen hab ich&#8217;s aber zu lange nicht bekommen. Die Jungs aus Australien, über gesiedelt in unsere schöne Hauptstadt, um den europäischen Kontinent zu erobern, machen nichts falsch. Die Platte läuft schön rund, ein gutes Rock-Album, radiotauglich, mit Kraft, nichts gegen zu sagen. Also fast, so ein bisschen schon. Den Sprung zwischen gut/solide und grandios, er will erst noch gemeistert werden. So plätschert ein Teil der Songs etwas belanglos vorbei.
Gestern hab ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4901" title="expatriate_01_color" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/11/expatriate_01_color.jpg" alt="expatriate_01_color" width="400" height="267" /></p>
<p style="text-align: justify;">Schon ne Weile und immer wieder rotiert <strong><em>In The Midst of This</em></strong> von <strong>Expatriate</strong> in meinem Player. So ganz zu Greifen hab ich&#8217;s aber zu lange nicht bekommen. Die Jungs aus Australien, über gesiedelt in unsere schöne Hauptstadt, um den europäischen Kontinent zu erobern, machen nichts falsch. Die Platte läuft schön rund, ein gutes Rock-Album, radiotauglich, mit Kraft, nichts gegen zu sagen. Also fast, so ein bisschen schon. Den Sprung zwischen gut/solide und grandios, er will erst noch gemeistert werden. So plätschert ein Teil der Songs etwas belanglos vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;">Gestern hab ich mich zum virtuellen Plausch mit Bloggerfreund Peter von den <a href="http://www.schallgrenzen.de/">Schallgrenzen</a> getroffen. An seiner Aussage, ich würd&#8217; mich in die Musiker über, die ich schreibe immer total verlieben, ist schon viel Wahres. Anders ausgedrückt, wenn dieser spezielle Funke nicht überspringt, hab ich wenig Lust drüber zu schreiben und quäle mich an der Tastatur, die den Blog füttert.  Hat mich Amors Pfleil getroffen, gibt&#8217;s kaum ein Halten mehr.<strong> Expatriate</strong> sind zur Zeit mit einer der Bands unterwegs, die von mir hier und dort und fast überall ganz fangirlmäßig bejubelt werden. Die Rede ist, mancher ahnt es schon, natürlich von <strong>Placebo</strong>. Dazwischen liegen Welten. Live jedoch sollen <strong>Expatriate</strong> ne Wucht sein, vielleicht schließt sich dort auf der Bühne die Lücke, die mich noch etwas Abstand halten lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei <strong>In The Midst of This</strong> ist für mich Rosinenpicken angesagt. <em>Blackbird</em> ist einer der Songs, die mich wirklich packen. Ebenso <em>Times Like These</em>, schöne Rockhymnen, mit Pathos und Melancholie. Einen Tick zu glatt poliert. Die musikalischen Einflüsse von <strong>Expatriate</strong> sind hörbar im 80er-Sound von <strong>U2</strong> und hier und da ner Prise <strong>The Cure</strong> zu finden. <em>Are You Awake</em> tönt dann auch mit sehr Bono-esquen Vocals durch die Boxen. Was mir fehlt, ist das ganz eigene Gesicht, die ur-patriatische Persönlichkeit, die sich die Jungs aus Sydney vielleicht erst noch erspielen und erkämpfen müssen. Mein werter Co-Blogger hatte euch im Juli schon die EP <strong>Home</strong><em> <a href="http://www.lieinthesound.de/2009/07/rappeln-im-karton-expatriate/">vorgestellt</a>.</em> Auch <em>SomeVapourTrails</em> sah <em>Blackbird</em> klar als Favorit vorne, attestierte der Band aber mehr als nur Potential:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Ohne viel Federlesens gerät <strong>Home</strong> zu schweißtreibender Musik mit ordentlichem, mitunter wunderbar melodischem Songwriting, dessen Lyrics keine Klischees – aber auch selten poetischen Meisterleistungen – offenbaren. Unter den 4 Tracks sticht <em>Blackbird</em> hervor. Mit schmissigen Twists wird Spannung aufgebaut und die Zeilen <em>“And the passengers sleeping/ High above your head/ On the aeroplane’s journey/ To the moon and back again”</em> evozieren eine nettes Bild. Eben dieser Song ist derzeit als kostenloser Download bei einer Newsletter-Registrierung verfügbar. Das viel zu kurze <em>Aviation At Night</em> als geschmeidige Referenz an den derzeitigen 80er-Hype markiert die Stärken der Herren Ben King, Christo Kollias, Damian Press und Dave Molland, deren Spiel extrem engagiert und leidenschaftlich anmutet. Man erspürt diese absolute Hingabe, die auf den Hörer überschwappt und derart auch kleine Schwächen kaschiert.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die aktuelle Single <em>Crazy</em> ist auch zu einem kleinen Ohrwurm geraten:</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="220" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6830819&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="220" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6830819&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://vimeo.com/6830819">EXPATRIATE &#8216;CRAZY&#8217;</a> from <a href="http://vimeo.com/expatriateband">EXPATRIATEBAND</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">So lautet denn mein Urteil: Hörenswert: Ja &#8211; Verliebenswert: Nee, kleiner Flirt schon, wir sehen und hören uns jedoch wieder <img src='http://lieinthesound.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4900" title="Expatriate_Album_kl" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/11/Expatriate_Album_kl.jpg" alt="Expatriate_Album_kl" width="400" height="400" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VÖ:</strong> Album: 30.10.09<br />
<strong>Label:</strong> PIAS/Rough Trade</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Live erleben</span><br />
Als Support für Placebo</p>
<p style="text-align: justify;">21.11. Leipzig – Arena<br />
22.11. Berlin – Arena<br />
24.11. Mannheim – SAP Arena<br />
26.11. München – Olympiahalle
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Free Dowload:</strong> <em>Blackbird</em> (<a href="http://media.pias.com/expatriatedownload/">Link</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Info: <a href="http://www.myspace.com/expatriateband">MySpace</a>, <a href="http://www.expatriateband.com/">Homepage</a></p>
<p><em>DifferentStars</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kanadisches Phänomen &#8211; The Tragically Hip</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 20:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[The Tragically Hip]]></category>
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		<description><![CDATA[
Heute will ich die werten Leser auf ein Phänomen hinweisen. Die kanadische Band The Tragically Hip ist seit über 20 Jahren fixer Bestandteil der Musiklandschaft ihres Heimatlandes. Doch konnten sie ihre rockig Töne mit viel balladeskem Einschlag nie in den USA oder Europa etablieren. Das ist umso weniger nachvollziehbar, da die Formation vor allem in den Neunzigern einige wirklich wunderbare Platten verbrochen hat. Day For Night aus dem Jahre 1994 klingt gleichsam eingängig wie tiefgründig. Der melodiöse Rock ist gehaltvoll und in Kanada bis heute eine fixe Größe, was für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4549" title="WeAreTheSame_large" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/10/WeAreTheSame_large.jpg" alt="WeAreTheSame_large" width="550" height="517" /></p>
<p style="text-align: justify;">Heute will ich die werten Leser auf ein Phänomen hinweisen. Die kanadische Band <strong>The Tragically Hip</strong> ist seit über 20 Jahren fixer Bestandteil der Musiklandschaft ihres Heimatlandes. Doch konnten sie ihre rockig Töne mit viel balladeskem Einschlag nie in den USA oder Europa etablieren. Das ist umso weniger nachvollziehbar, da die Formation vor allem in den Neunzigern einige wirklich wunderbare Platten verbrochen hat. <strong>Day For Night</strong> aus dem Jahre 1994 klingt gleichsam eingängig wie tiefgründig. Der melodiöse Rock ist gehaltvoll und in Kanada bis heute eine fixe Größe, was für den Geschmack der dort beheimateten Musikliebhaber spricht. Auch das vor wenigen Monaten erschienen Album <strong>We Are The Same</strong> bietet altbekannte Kost, der vielleicht die Genialität früherer Tage fehlt. Dennoch sind die Herren um Sänger und Songwriter <em>Gordon Downie</em> eine Entdeckung wert &#8211; besonders wenn man intelligente Texte liebt. Einen ersten Eindruck soll ein Clip bieten, der die Songs <em>The Last Recluse</em>, <em>Coffee Girl</em> und <em>Morning Moon</em> vorstellt.</p>
<p><span style="font-family: Verdana; color: #999999; font-size: xx-small;"><br />
<a style="font: Verdana;" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;videoid=60864309">We Are The Same</a><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425px" height="360px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=60864309,t=1,mt=video" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425px" height="360px" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=60864309,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a style="font: Verdana;" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=38935054">The Tragically Hip</a> | <a style="font: Verdana;" href="http://music.myspace.com/index.cfm?fuseaction=videos">MySpace Music Videos</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wer nun in hiesigen Breiten auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich auch die Musikvideos aus dem mittlerweile 26 Schaffensjahren zu Gemüte führen, welche man auf der offiziellen Homepage der Band beäugen darf. Und auch ein Tour-Termin sei noch hervorgehoben. Am 22. November 2009 gibt die Band ihr einziges Deutschland-Konzert im Luxor in Köln!</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.thehip.com/" target="_blank">Offizielle Webpräsenz</a></p>
<p><a href="http://www.lastfm.de/music/The+Tragically+Hip/We+Are+The+Same" target="_blank">Album-Stream auf Last.fm</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hol den Whiskey, meine Seele brennt! &#8211; Eamon McGrath</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 10:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
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		<category><![CDATA[Maple Music]]></category>
		<category><![CDATA[Eamon McGrath]]></category>
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		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich versuche mich angesichts des Titels der vorliegenden Scheibe in eine nüchterne Betrachtung zu flüchten. 13 Songs Of Whiskey And Light nennt sich das am 9. Oktober in Deutschland erscheinende Album des im kanadischen Edmonton beheimateten Songwriters Eamon McGrath. Und obzwar den werten Herren hierzulande wohl nur Genre-Fetischisten kennen, handelt es sich bei besagter Platte um ein Zusammenstellung der Höhepunkte seines bisherigen Schaffens. Aus über 20 im Home-Recording-Verfahren aufgenommenen CDs wurden die besten Tropfen herausdestilliert und vom Label White Whale Records einer weltweiten Veröffentlichung preisgegeben. Was bleibt ist blankes Staunen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich versuche mich angesichts des Titels der vorliegenden Scheibe in eine nüchterne Betrachtung zu flüchten. <strong>13 Songs Of Whiskey And Light</strong> nennt sich das am 9. Oktober in Deutschland erscheinende Album des im kanadischen Edmonton beheimateten Songwriters <strong>Eamon McGrath</strong>. Und obzwar den werten Herren hierzulande wohl nur Genre-Fetischisten kennen, handelt es sich bei besagter Platte um ein Zusammenstellung der Höhepunkte seines bisherigen Schaffens. Aus über 20 im Home-Recording-Verfahren aufgenommenen CDs wurden die besten Tropfen herausdestilliert und vom Label <span><strong>White Whale Records</strong> einer weltweiten Veröffentlichung preisgegeben. Was bleibt ist blankes Staunen über einen Ausnahmekönner, dessen kompositorische Fertigkeiten mit einem intensiven Vortrag einhergehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span><img class="aligncenter size-full wp-image-4378" title="EAMON0" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/10/EAMON0.jpg" alt="EAMON0" width="500" height="750" /><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span>In den vergangenen Monaten durfte ich hier die exquisite junge Garde amerikanischer Songwriter mit Worten beehren, Namen wie <em>Mike Bones</em>, <em>Justin Townes Earle</em> oder </span><em>Miles Anthony Benjamin Robinson</em> mit Lorbeer bekränzen. Doch Eamon McGrath kann mehr. Er hätte <em>Tom Waits</em> in der Stimme und <em>Bruce Springsteen</em> im Spiel, meint das kanadische Musikmagazin <em>Exclaim!</em> und treffender kann die Einschätzung eigentlich nicht ausfallen. Mit 13 Songs Of Whiskey And Light erleben wir eine Sternstunde, eine energetische Meisterleistung, die in unbehauener, roher Manier eine singuläre Ansammlung von Rock, Folk und Blues bietet und ungefilterte Authentizität abliefert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4379" title="finalEamon_outlines" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/10/13SongsOfWhiskeyAndLight.jpg" alt="finalEamon_outlines" width="550" height="500" /></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Dieser unbekannte, aus musikalischem Zwergenland stammende Songwriter fixiert alkoholgeschwangeren Trübsinn auf den Punkt, postuliert tiefsinnige Rage und bittere Traurigkeit. Schwer wiegt die Scheibe, welche an großen Momenten reich die Seele in Flammen führt. &#8220;<em>Do you think that in heaven peoples lives become the dreams we get at night?</em>&#8221; sind Gedankenfetzen, deren imaginative Wucht den Hörer in eine Nachdenklichkeit peitschen, eine Stimmung entfachen, die kein Alltag zu bieten vermag. Der Song <em><strong>Holy Roller</strong></em>, dem diese Worte entnommen, stellt jedoch genau genommen keinen Höhepunkt dar, weil diese 13 Lieder ohne Ausnahme Glanzlichter sind. Mit dem Fokus auf eine angenehm verlebte Stimme, die voll Erfahrungen krächzt, einem simplen, schleppenden Rhythmus und dem lautstarken Gitarrensolo greift die Ballade ins Eingemachte. Oder nehmen wir <em><strong>Darby Crash And Burn Guitars</strong></em>. Was McGrath hier stemmt, ist die Zähmung seiner Dämonen. Piano, Schlagzeug und verhallter Gesang fließen in eine Mundharmonika, ergeben ein kämpferische Hymne voller Inbrunst, die ich mal nebenbei mit zum erlesesten Stück Musik zähle, die ich jemals hören durfte. Doch wie bereits angesprochen hat der werte Herr auch wüst-urtümlichen Rock für sich gepachtet, wie auf <em><strong>Big River</strong></em> oder dem frenetisch dröhnenden Retro-College-Rock-Stück  <strong><em>File Under Fire</em></strong> zu erlauschen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FNF4Vhkpw94&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/FNF4Vhkpw94&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich könnte alle 13 Songs als extraordinär bezeichnen, den folkigen Flair von <strong><em>Chained To My Love</em></strong> loben, der die glorreiche Tradition des Genres in Wortgewalt fortsetzt und keine Sekunde lang nur Klischees wiederholt. &#8220;<em>The kids are all in limbo, must be their parents&#8217; fault.</em>&#8221; zielt herrlich gegen stockkonservative, religiöse Doktrinen. So &#8211; und nicht anders &#8211; stelle ich mir ausdrucksstarke, emotionsschürende, gedankenschürfende, relevante Musik vor. Auch das schwermütige <em><strong>Caves</strong></em> bringt meine Tränendüsen ins Wanken. Was zum Teufel dieser Eamon McGrath auch macht, er berührt ungemein mit aller Leidenschaft und Kunstfertigkeit, mit textlicher Stärke, welche zu nachhaltiger Beeindruckung verführt. <strong>Eamon McGrath</strong> macht aus Musik ein kostbares Lebenselixir, an welchem man andächtig nippen sollte. Diese Werkschau enthüllt einen Künstler, dem man Schreine in den Herzen bauen sollte. Zusammen mit<em> Hombre Lobo</em> von den <em>Eels</em> ist <strong>13 Songs Of Whiskey And Light </strong>für mich das Album des Jahres.</p>
<p>Tour-Termine:</p>
<p>14.10.: Wittenberg &#8211; <em>Crush</em><br />
15.10.: Freiburg &#8211; <em>Beatbar</em><br />
16.10.: Offenbach &#8211; <em>Der Waggon</em><br />
18.10.: Winterthur (CH) &#8211; <em>Club Dimensione</em><br />
21.10.: Kassel &#8211; <em>Kunsthochschule Underground</em></p>
<p>(<em>Warum ein Bogen um sämtliche Großstädte gemacht wird, ist mir ein absolutes Rätsel.</em>)</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/eamonmcgrath" target="_blank">MySpace-Auftritt</a></p>
<p><a href="http://whitewhale.ca/label/artist/eamonmcgrath/" target="_blank">Künstlerseite auf White Whale Records</a></p>
<p><a href="http://www.lastfm.de/music/Eamon+McGrath/13+Songs+of+Whiskey+and+Light" target="_blank">Hörproben auf Last.fm</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Chronist der Verlierer &#8211; Zum 60. Geburtstag Bruce Springsteens (Teil 1)</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2009/09/chronist-der-verlierer-zum-60-geburtstag-bruce-springsteens-teil-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=chronist-der-verlierer-zum-60-geburtstag-bruce-springsteens-teil-1</link>
		<comments>http://www.lieinthesound.de/2009/09/chronist-der-verlierer-zum-60-geburtstag-bruce-springsteens-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clips & Streams]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Springsteen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikvideo]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[Das musikalische Amerika vergangener Jahrzehnte examinierte unterschiedlichste gesellschaftliche Schichten. Tom Waits schürfte immer schon in der unverklärten Poesie der Gosse, Legionen von schunkelnden Country-Musikern gaben dem ruralen Amerika eine schlichte Fantasie vom Paradies. Gefühlte Millionen von Bands suhlten sich in der Dekadenz eines eitlen Hippie-Daseins. Doch kaum ein Songwriter sezierte das Leben und Scheitern, Glück und Pein kleinstädtischer Gefilde. Dann kam Bruce Springsteen und durchstreifte glamourarme Hinterhöfe, erzählte mit großen Gesten alltägliche Sehnsüchte und Desillusionen. Heute wird The Boss 60 Jahre alt. Anlass genug, Streiflichter auf sein Schaffen zu werfen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das musikalische Amerika vergangener Jahrzehnte examinierte unterschiedlichste gesellschaftliche Schichten. Tom Waits schürfte immer schon in der unverklärten Poesie der Gosse, Legionen von schunkelnden Country-Musikern gaben dem ruralen Amerika eine schlichte Fantasie vom Paradies. Gefühlte Millionen von Bands suhlten sich in der Dekadenz eines eitlen Hippie-Daseins. Doch kaum ein Songwriter sezierte das Leben und Scheitern, Glück und Pein kleinstädtischer Gefilde. Dann kam <strong>Bruce Springsteen</strong> und durchstreifte glamourarme Hinterhöfe, erzählte mit großen Gesten alltägliche Sehnsüchte und Desillusionen. Heute wird <em>The Boss</em> 60 Jahre alt. Anlass genug, Streiflichter auf sein Schaffen zu werfen und nun den ersten Teil zu präsentieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4261" title="SpringsteenAlben01" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/09/SpringsteenAlben01.jpg" alt="SpringsteenAlben01" width="525" height="350" /></p>
<h3 style="text-align: justify;">That&#8217;s quicksand that ain&#8217;t mud&#8230;</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Debüt <strong>Greetings from Asbury Park, N.J.</strong> markiert bereits die Stoßrichtung Springsteens, die Schilderung von Außenseiterexistenzen, doch offenbart sich vor allem der eigene Gefühlskosmos, wogen Wut und Verzweiflung in den Erlebniswelten. Sein bereits messerscharf Blick wirft noch oft ein Auge in den Spiegel. Ungestüm sprudeln die Songs gleich einer Warnung vor Abgründen hervor, in die er selbst zu fallen fürchtet. <em><strong>Lost In The Flood</strong></em> präsentierte sich als erstes Meisterwerk. Auch das im selben Jahr veröffentlichte <strong>The Wild, the Innocent &amp; the E Street Shuffle </strong>besticht durch geniale Ansätze.</p>
<h3 style="text-align: justify;">It&#8217;s a town full of losers and I&#8217;m pulling out of here to win&#8230;</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Durchbruch <strong>Born To Run</strong> legt Springsteen seinem erzählerischen Alter Ego den Wunsch nach einem Ausbrechen aus dem Kleinstadtmilieu in den Mund. Ein jugendlicher Optimismus begehrt gegen die Enge auf, tritt die Flucht nach vorn an und will den amerikanischen Traum erleben. The Boss hat seine Berufung als Chronist einer aus konservativen Wirklichkeiten auszubrechen suchenden Unterschicht gefunden. Noch scheinen Träume lediglich wenige Meilen hinter dem von Highway auszumachenden Horizont einer Erfüllung zu harren. So zum Beispiel bei <strong><em>Thunder Road</em></strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="510" height="610" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="flashObj" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="videoId=316879865&amp;continuousPlay=false&amp;playerId=271552711&amp;viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&amp;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&amp;cdnURL=http://admin.brightcove.com&amp;domain=embed&amp;autoStart=false&amp;" /><param name="src" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/271552711" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="610" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/271552711" flashvars="videoId=316879865&amp;continuousPlay=false&amp;playerId=271552711&amp;viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&amp;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&amp;cdnURL=http://admin.brightcove.com&amp;domain=embed&amp;autoStart=false&amp;" bgcolor="#ffffff" name="flashObj"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<h3 style="text-align: justify;">With the eyes of one who hates for just being born&#8230;</h3>
<p style="text-align: justify;">Aus Hoffnungen keimen Illusionen. Und das Wissen mehrt sich, dass was zum Greifen nah, doch unendlich fern bleibt. Die Sehnsüchte schmecken bitter, weil die zunehmende Lebenserfahrung lediglich eine Verfestigung des Status quo lehrt. Dies ist die Quintessenz von <strong>Darkness On The Edge Of Town</strong>. Noch immer leben Springsteens Anti-Helden am selben Ort, haben den Absprung trotz laufender Motoren nicht geschafft. Die Bezirksgrenze erhebt sich als unsichtbare unüberwindliche Barriere. Der tägliche Gang in die Fabriken ist für die Wünsche ein allmorgendlicher Weg aufs Schafott. Eine kurze Abwechslung inmitten jeglicher Tristesse erhellt das Dasein. Wie in dem Highlight <em><strong>Racing In The Street</strong></em> geschildert.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Is a dream a lie if it don&#8217;t come true&#8230;</h3>
<p style="text-align: justify;">Neben all der fast trotzig dargebrachten Leichtigkeit, die das Album <strong>The River</strong> mit Songs wie <em><strong>Hungry Heart</strong></em> bietet, malt Springsteen weiter an den exemplarischen Schicksalen von Menschen, die abseits riesiger Metropolen nach Erfüllungen trachten &#8211; und versagen. Im monumentalen Titel-Track münden einstige Liebesschwüre in eine Beschwörung schöner Erinnerungen, die für Momente die freudlose Beziehungswirklichkeit ausblendet. Familie und Arbeit stiften Sinn, bilden die Verpflichtung eines Erwachsenen. Der ausgetrocknete Fluss repräsentiert die abgestorbenen Träume.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Shining &#8216;cross this dark highway where our sins lie unatoned&#8230;</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nebraska </strong>gerät mit seinem reduzierten Sound zum eindringlichsten Werk des Meisters. Es ist das Portrait der Verlierer, die den Untergang suchen (wie im Titel-Song) oder ihm mit höchstmöglicher Rechtschaffenheit trotzen. Töne wie Tränen suchen nach Schuld und Sühne &#8211; und nach Vergebung. Und sogar tot gemeinte Hoffnung gedeiht Wimpernschläge lang. All die Widerspüchlichkeiten der Bilanz stellen die Schlussfolgerungen dar, zu welchen die vielfältigen, mit Springsteen gealterten Figuren gekommen sind. Der Härte des Lebens stellen sie die altbekannten, mehr oder minder adäquaten Mittel entgegen. <em><strong>My Father&#8217;s House</strong></em> ragt durch die intime Erzählweise nochmals hervor.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="510" height="610" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="flashObj" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="videoId=327552530&amp;continuousPlay=false&amp;playerId=271552711&amp;viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&amp;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&amp;cdnURL=http://admin.brightcove.com&amp;domain=embed&amp;autoStart=false&amp;" /><param name="src" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/271552711" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="610" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/271552711" flashvars="videoId=327552530&amp;continuousPlay=false&amp;playerId=271552711&amp;viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&amp;servicesURL=http://services.brightcove.com/services&amp;cdnURL=http://admin.brightcove.com&amp;domain=embed&amp;autoStart=false&amp;" bgcolor="#ffffff" name="flashObj"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle will ich in der Rückschau vorerst innehalten und auf den demnächst erscheinende zweiten Teil meiner Eindrücke zu <strong>Bruce Springsteen</strong>s Schaffen verweisen. Heute freilich hoffe ich, dass sich der für mich prägendste Sänger und Songwriter ein Gläschen Sekt gönnt und mit dem Wissen um sein überragendes Œuvre voll Stolz auf sein Werk blickt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Free EP: Sole &amp; the Skyrider Band feat. Markus Acher (The Notwist)</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 13:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[♫ Mp3 ♫]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativ]]></category>
		<category><![CDATA[Download Free & Legal]]></category>
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		<category><![CDATA[hip hop]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Archer]]></category>
		<category><![CDATA[mp3]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sole & the Skyrider Band]]></category>
		<category><![CDATA[The Notwist]]></category>

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		<description><![CDATA[
Via betterPropaganda kommt diese interessante Kollaboration ins Haus geflattert. Markus Acher von The Notwist hat sich mit der Sole &#38; the Skyrider Band zusammen getan und leiht dem Song Battlefields seine Stimme. Herausgekommen ist eine sehr feine Mischung aus Hip-Hop und Alternative Rock, die sogar mir, die ich ja sonst nicht so im Hip-Hop-Genre beheimatet bin, sehr gefällt.
Die  &#8220;Battlefields&#8221; EP ist Vorbote des am 13. Oktober erscheinenden Albums  &#8220;Plastique&#8221; (Label: Fakefour) und kann auf der Bandseite kostenlos gedownloaded werden.

Battlefields EP
Tracklist
1.) Battlefields (Original) with Markus Acher
2.) This Bad Reputation
3.) Cut Off ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4224" title="2panel.indd" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2009/09/Plastique-Sole_and_the_Skyrider_Band_480.jpg" alt="2panel.indd" width="480" height="480" /></p>
<p style="text-align: justify;">Via <a href="http://betterpropaganda.com/content.aspx?id=1209">betterPropaganda</a> kommt diese interessante Kollaboration ins Haus geflattert. Markus Acher von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Notwist">The Notwist</a> hat sich mit der <strong>Sole &amp; the Skyrider Band</strong> zusammen getan und leiht dem Song <em>Battlefields </em>seine Stimme. Herausgekommen ist eine sehr feine Mischung aus Hip-Hop und Alternative Rock, die sogar mir, die ich ja sonst nicht so im Hip-Hop-Genre beheimatet bin, sehr gefällt.</p>
<p>Die  <em><strong>&#8220;Battlefields&#8221;</strong></em> EP ist Vorbote des am 13. Oktober erscheinenden Albums  <em><strong>&#8220;Plastique&#8221;</strong></em> (Label: Fakefour) und kann auf der Bandseite kostenlos gedownloaded werden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TFwQ_FueJ2k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/TFwQ_FueJ2k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Battlefields EP</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;">Tracklist</span><br />
1.) Battlefields (Original) with Markus Acher<br />
2.) This Bad Reputation<br />
3.) Cut Off Moon<br />
4.) Good Bacteria<br />
5.) Battlefields (Tobacco Remix)<br />
6.) Black (B. Fleischmann Remix)</p>
<p>Zum Download geht&#8217;s <a href="http://www.fakefourinc.com/battlefields/">hier</a>.</p>
<p>Viel Spaß damit!</p>
<p><em>DifferentStars</em></p>
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