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Artikel getagged als: Rock

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[18 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Crux wie Credo – Pearl Jam Nur selten werden Rock-Dinosaurier zum Abschuss freigegeben. Das liegt in der kollektiven Verklärung der guten alten Zeit begründet, als Rock noch rockig klang, Groupies willig und Stars noch überirdisch waren.  Heute entfaltet jede wackelig gehaltene Handy-Kamera das Potential, die Götter vom Thron zu schubsen. Und die durch Filesharing entstandene, kostenlose Verfügbarkeit von Musik macht selbige zum Ge- und Verbrauchsgegenstand. An den an bessere Zeiten gemahnenden Denkmälern sägt man nicht, außer wenn sie sich aus einer musikalischen Altherrenfantasie heraus neu erfinden versuchen. Pearl Jam unternehmen diesen – in ihrem Falle – …

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[4 Sep 2009 | Kein Kommentar | ]
Da wedeln die Ohren – The Fixer Wenn eine Band 20 Jahre lang besteht, sind Abnutzungserscheinungen meist absehbar, eigentlich nicht weiter verwunderlich, nahezu zwangsläufig. Doch zumindest die neue, heute erscheinende Single The Fixer belegt im Falle von Pearl Jam diese These nicht. Hier rocken die Altmeister, die ich nie so ganz ins Herz schließen mochte, mit einer kompromisslos Attitüde, die mit einer Unverbrauchtheit aus dem Lautsprecher röhrt, welche man sonst bei so manch Newcomer schmerzlich vermisst. Mit diesem flotten Track kommt sogar bei mir eine gewisse Vorfreude auf das am 18. September erscheinende Album Backspacer auf. Solch dynamischer …

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[19 Jul 2009 | 2 Kommentare | ]
Rappeln im Karton – Expatriate Heute wollen wir auf eine vor ein paar Wochen erschienene EP aufmerksam machen. Vor allem Placebo-Fans sollten nun die Öhrchen spitzen, da die nun vorgestellte Band die Herbst-Tournee von Molko und Konsorten als Support-Act garnieren darf. Die Rede ist von Expatriate, einer derzeit in Berlin lebenden australischen Rock-Band, die mit flotten Melodien und von Britpop inspirierter Sangeskunst recht direkten Pathos kreiert. Ihr Mini-Album Home ziert nun die Regale und bietet ein Vorschmecken auf die im Oktober mit ordentlicher Verspätung erscheinende CD In the Midst of This. Ohne viel Federlesens gerät Home …

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[8 Jul 2009 | Ein Kommentar | ]
Keine fett brummende Eintagsfliege? – The Dead Weather Immer wenn sich eine sogenannte Supergroup formt, bin ich versucht, dies als launiges, wenig relevantes Intermezzo abzutun. Ein Nebenprojekt, welches Musiker bei unverkrampftem Spiel vereinigt. Geht die Chose schief, kehren die Herrschaften zu ihren alten Acts zurück, und falls sich Erfolg – sowohl in künstlerischer wie kommerzieller Hinsicht – einstellt, dann untermauern die Protagonisten lediglich ihren Ausnahmestatus. Doch Bands funktionieren dauerhaft nur dank klaren Hierarchien und sauberer Arbeitsteilung – es sind fragil gewachsene Gebilde. Und eben jener Mangel an Strukturen macht derartige Kollaborationen zwar für einige Live-Shows tauglich, aber das …

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[17 Jun 2009 | Kein Kommentar | ]
My Playlist Is Better Than Your Playlist Das Lustige an der neuen Myspace Playlist Compilation (VÖ: 26.6.2009/SonyBmg) ist: Einen großen Teil der Songs gibt’s im Netz kostenlose und legal zum Downloaden. Böse ausgedrückt – hier wird recycled, was es wo anders schon mal frischer, neuer und vollkommen gratis gab… in vielen Fällen noch gibt. Daher gibt’s hier gemäß dem Myspace Compilation Motto: “My Playlist Is Better Than Your Playlist” die ultimativen Free Mp3s Eindeutig besser, da kostenlos + legal. MySpace-Playlist – Tracklist: CD1 01. Kings Of Leon – Use Somebody Kings Of Leon “Use Somebody (RAC …

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[15 Jun 2009 | 4 Kommentare | ]
Foto: Nina Stiller Wer sich so nennt, der hat mal als erstes diese Überschrift verdient. BAKKUSHAN ist der japanischer Begriff für das Phänomen eines Mädchens, das hübsch von hinten – aber weniger von vorne ist. Jetzt sind die Jungs auf obigem Foto nicht unbedingt der Traum meiner schlaflosen Nächte – gar schröklisch anzusehen, sind sie aber auch nicht. Was sich Daniel Schmidt (Gesang), Robert Kerner (Gitarre), Jan Siekmann (Schlagzeug) und Christian Kalle (Bass) bei ihrer Namenswahl gedacht haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht haben sie in ihrer Heimat Mannheim zu viel Zeit …

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[1 Jun 2009 | 3 Kommentare | ]
Wenn der blümchenverkitschte Schleier fällt Wenn der von schubidu und tralala verhangene, in Blümchenkitsch getränkte Schleier fällt, demaskiert sich Liebe meist als Wollust, geben sich Trieb und Instinkt ein Stelldichein, bleibt Romantik meist auf der Strecke. Und eben dies thematisiert das neue, sinnigerweise Hombre Lobo betitelte Album der Eels. Der hier losgelassene Werwolf ist ein grüblerisch-animalisches Ungetüm, welches Verlangen und Begierde schwer zu zügeln weiß. Diese Kreatur ist aber vor allem: zutiefst menschlich. Die Eels, respektive Mark Oliver Everett als Lenker, Denker und Fixstern eines wechselnden Bandgefüges, zählen seit Bestehen zu den intelligentesten, kreativsten und mitreißendsten …

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[27 Mai 2009 | Kein Kommentar | ]
Gäbe es irgendwo ein Anleitung “Wie verhindere ich Hollywoodstar zu werden und trotzdem nicht zu scheitern?“, sie wäre wohl von Juliette Lewis von hinten bis vorne befolgt worden. Schade nur, dass Winona Ryder diese nie zu lesen bekam… allerdings wer mehr Shoplifting anstatt Stagediving betreibt, ist wahrscheinlich selber schuld. Juliette Lewis stieß sich selbst vom Sockel der Kultikone – irgendwie hatte sie in jungen Jahren schon genug von dem gehabt, von dem andere ihr ganzes Leben träumen. Einschließlich Brat Pitt Die große Kinoleinwand wurde eingetauscht gegen die Rockstage. Und …

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[26 Mai 2009 | 6 Kommentare | ]
Melancholische Wikinger rocken auf britischen Popwellen Eines mal vor weg. Der Ge-bzw Missbrauch des Genrebegriffs Britpop sollte besteuert werden – die Krise wär vorbei und der Staat wär seine Schulden los. Zur Zeit wird diese Etikett auf alles geklebt, was irgendwie so klingt als ob’s von der Insel kommt – der britischen wohlgemerkt. Der geübte Seefahrer würde wohl erkennen, dass er in skandinavischen Gewässern schipppert. Allein den meisten Indie-Bloggern und Rezensenten fehlt der passende Segelschein The Alexandria Quartet stammen ursprünglich aus Norwegen sind aber inzwischen in London beheimatet. Vielleicht wird ja historisch gesehen ein Schuh …

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[13 Mai 2009 | Kein Kommentar | ]
Meine Lieblingsplatte der Mai-Releases ist ohne Frage The Alexandria Quartet von The Alexandria Quartet. Das Debüt der Norweger erscheint am 22.5 auf Nettwerk Music. Kurz vor VÖ werd’ ich dem Album eine ausführliche Track By Track-Review widmen. Gegründet hat sich die im wahrsten Sinne des Wortes junge Band (Frontmann Martin ist gerade mal 21 Lenze alt) in Bergen. Inzwischen hat es das Quartett allerdings nach London verschlagen. Man könnte fast sagen, sie sind ihrer Musik gefolgt – diese klingt fast britischer als einiges, was derzeit von der Insel kommt. In meinem …
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