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Artikel getagged als: Singer-Songwriter

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[16 Sep 2010 | Kein Kommentar | ]
Zwei Hochkaräter bitten zum Tanz – Justin Townes Earle / John Vanderslice Zwei Hochkaräter bitten zum Tanz. Justin Townes Earle mit einer gelungenen, viel zu kurzen Daytrotter-Session, die Lust auf seine neue Scheibe macht. John Vanderslice mit einer kostenlosen EP. Wir haben Justin Townes Earle bereits öfters erwähnt. Dieser Tage erscheint sein neuestes Werk Harlem River Blues. Wem der Country-Barde bislang noch immer kein Begriff ist, dem sei er hiermit nochmals, nachdrücklich wie eindringlich nahegelegt. Sein Vater, Steve Earle, ist ebensowenig ein Unbekannter wie Townes van Zandt, dem er seinen zweiten Vornamen verdankt. Damit wurde ihm ja eine Bürde in die Wiege gelegt, …

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[13 Sep 2010 | 2 Kommentare | ]
Schlichtweg schablonenhaft abgepaust – Marie Fisker Manch Platte blüht nur beim ersten Hördurchlauf auf. Belauscht man sie ein zweites Mal, dann fällt sie wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Wenn sich die Lieder nämlich allmählich an den Ohren abschmirgeln, kommt mitunter allzu schnell das Messing unter der hauchdünnen Goldschicht hervor. Die dänische Singer-Songwriterin Marie Fisker hat Ende August in hiesigen Breiten ihr Album Ghost Of Love veröffentlicht – und auch mich zunächst getäuscht. Denn was oberflächlich als atmosphärisch dichte Platte psychedelisch-verträumt, folkig-verhuscht, desperat-rockig glitzert und funkelt, erweist sich bei leidlich penibler Überprüfung als matter Abklatsch, der …

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[8 Sep 2010 | Kein Kommentar | ]
Das Berlin Festival für Botaniker (Norman Palm) Im zweiten Teil unseres Ausblicks auf das Berlin Festival 2010 habe ich mir aus unserem Stapel an Promo-CDs einen Künstler herausgepickt, den man nicht unbedingt auf die Liste derjenigen Acts kritzelt, die man unbedingt live zu erleben trachtet. Das liegt sicher in einem fehlenden Hipness-Faktor begründet, denn Hand aufs Herz Fever Ray oder Robyn zu bestaunen, beschert den meisten Besuchern ein Kribbeln in der Magengrube.  Allerdings darf sich auch unser heutiger Singer-Songwriter durchaus Hoffnungen machen, seinen Auftritt nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren zu müssen. Gut ist der Mann zweifelsfrei. …

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[31 Aug 2010 | Ein Kommentar | ]
Wunschträumerische Lippenbekenntnisse – Jacob Faurholt Solch ich mir folglich wirklich die Mühe machen, der Handvoll deutschsprachiger Leser unseres Blogs, denen Jacob Faurholt eine immense Offenbarung bedeuten könnte, wirklich ausgiebig die Vorzüge des Liedermachers zu schildern? Wäre ein Treffen bei Kaffee und Kuchen samt Faurholt’scher Klangkulisse nicht ein geeigneterer Rahmen? Besonders wenn die Antidepressiva in Reichweite positioniert werden. Man muss im Grunde seines Wesens eine ausgesucht ehrliche, deprimierte Haut sein, um sich dem Folk hinzugeben. Folk ist keine an Eindrücken reiche Blümchenwiese, Folk ist das karge, endlose Weiß der …

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[19 Aug 2010 | 2 Kommentare | ]
Free Mp3: Philipp Poisel – Wie soll ein Mensch das ertragen Bis nach Toulouse von Philipp Poisel wurde auf unserem Blog ja schon ausgiebigst besprochen, hat zweifelsohne die Bestnote erhalten – ohne irgendein Wenn und Aber. Wir sind ja nicht Plattentests.de, wo die Rezension mitunter wohlwollend klingt, während dann die Bewertung Mittelmaß verkündet. Man darf sich ruhig den Luxus gönnen enthusiastisch zu sein, sollte nicht alles auf Durchschnittlichkeit trimmen. Poisels Wirkung liegt in der Stichhaltigkeit begründet, mit der er Angelegenheiten des Herzens schonungslos liebevoll, fernab jeglicher Klischees ausbreitet. Das wird einmal mehr auf der Single Wie soll ein Mensch das ertragen …

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[18 Aug 2010 | Kein Kommentar | ]
Funkelndes Pop-Geschmeide – Jennie Abrahamson Wenn man unter Pop gefällige, gern auch quirlige, leicht im Ohr klebende und darum für das Radio prädestinierte Melodien begreift, die keck und schmissig arrangiert auf Wohlfühlmomente bedacht sind, dann wird Pop nur noch selten exquisit praktiziert. Abgedroschene Seichtigkeiten oder schlampig verpacktes Plastik überwiegen. Da kommt mir Jennie Abrahamson mit ihrer Platte While The Sun’s Still Up And The Sky Is Bright als Exempel dafür, wie man einen kunstvollen Spagat zwischen Mainstream und einer gewaltigen Portion verquerer Einfälle vorturnt, sehr gelegen. Pfiffig arrangiert, vielfältig im Ausdruck, schier kurzweilig kritzelt sich …

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[16 Aug 2010 | 3 Kommentare | ]
Schäferstündchen mit dem weiblichen Seelenleben – Alin Coen Band “Und wenn du dann gehst/ Schau ich dir nach/ Schau wie das Ende verdreht/ Was der Anfang versprach” höre ich sie singen. Für solch Zeilen gibt es von mir gern ein Bienchen ins Heft. Mit wenig Worten viel Bedeutung zu vermitteln, das ist in einer geschwätzigen Zeit nicht gering zu schätzen. Wenn bereits das Eröffnungslied Erwartungshaltungen übertrifft, höre ich genauer hin. Man lässt sich ja gerne positiv überraschen. Die Rede ist – das sollte vornweg doch auch erwähnt werden – von der Alin Coen Band, die am 27.08. dem Hörer …

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[9 Aug 2010 | 2 Kommentare | ]
Ungeniert Eier gezeigt – RPA & The United Nations of Sound Yet for all of Ashcroft’s messianic posturing, these songs are all dressed up with nothing to say. (Pitchfork) Life isn’t to be wasted. So, instead of devoting 56 minutes of yours listening to RPA & The United Nations Of Sound, why not watch two episodes of My Family back to back? (NME) Too often Ashcroft descends into mawkish over-sentimentality (Life Can Be So Beautiful), empty sloganeering (America), or worse, cod philosophy (literally every other song). (The Guardian) This is hugely conservative, risk-averse music. The melodies are plodding and unexciting. The …

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[7 Aug 2010 | 3 Kommentare | ]
Grönemeyerst du noch oder poiselst du schon? – Philipp Poisel Wer den Minnesänger gibt, sich ein unverkrampftes, mit scheuem Augenaufschlag vorgetragenes Begehren bewahrt, dabei in letzter Konsequenz nicht zum Strick greift und Liebe als Pein begreift, der hat es in deutschen Landen schwer. Seit den Leiden des jungen Werthers verlangt Anspruchsdünkel nach depressiv-existentiellem Scheitern in Herzensangelegenheiten, vornehmlich gepaart mit einem nebülos deformierten Sprachstil, dem das Proletariat nur mit einem Wörterbuch zu Leibe zu rücken vermag. Wer Sehnsucht in Einfachheit kleidet, sie ohne ironische Brechung darbringt, ist unerschütterlicher Kuschelbarde – damit verdächtig. Einleitend beschriebene Haltung wird zweifelsohne zu gewetzten Messer führen, wenn …

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[29 Jul 2010 | Kein Kommentar | ]
Lupenrein und gefühlsgeladen – Summer Crowd Stereo Ich mag Singer-Songwriter, natürlich auch die klassische Form, in der ein Purismus in Form von Klampfe und Gesang keinerlei Mätzchen aufkommen lässt. Nichtsdestotrotz bedarf es in diesem Fall einer handwerklich feinen Liederschmiederei oder zumindest eines Vortrags, der jegliches Gähnen im Keim erstickt. Sonst schmeckt die Chose schal. Als ich vor ein paar Wochen eine E-Mail bekam, in der mir ein aufstrebender Singer-Songwriter aus Hamburg angetragen wurde, überwog doch auch eine Prise Skepsis. Denn so bemüht manch Liedermacher auch agiert, wird aus jener Skepsis schnell eine Sepsis meiner Ohren, weil des …
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