
Listen bergen ihre eigene Faszination. Sämtliche Denkstränge im Gehirn winden sich, man sortiert, elaboriert, konsumiert und kritisiert, phantasiert enthusiasmiert, wägt ab, befindet und ergründet, wütet und brütet, verkehrt wie verwehrt, ehe ein Ergebnis Subjektivität mit dem inbrünstigen Wunsch nach objektiver Überprüfbarkeit verbindet.
Singer-Songwriter sind das Salz in der Suppe, Geschichtenerzähler wie Gefühlserforscher. Sie werden nicht müde zu hobeln – und tatsächlich fallen reichlich Späne. Die Mischkulanz aus Musik und Text verführt zu Nachdenklichkeit und Teilnahme, macht Lieder zu Schlachtschiffen auf dem unruhigen Ozean des Lebens. Doch wer …