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	<title>Lie In The Sound &#187; Tour</title>
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		<title>Stippvisite 22/11/11 (Bloggst du noch oder schreibst du schon?)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mensch, was könnte ich doch wieder alles an ungetümen Worten verlieren. Aber Bloggen ist halt kein von unendlichem Plappern erfüllter Kindergeburtstag. Wissenschaftliche Studien belegen: Blogger, die zwischen zwei YouTube-Videos einige Sätze einfließen lassen, werden vom Durchschnittsleser als schwierig, mitunter sogar als pervers erachtet. Speziell dann, wenn die Sätze zu Verschachtelung neigen und &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; sich sogar erdreisten, mit dem einen oder anderen Fremdwörtchen auf den völlig arglosen Leser einzudreschen. Wer zu solch Hinterlistigkeiten befähigt scheint, dem ist prinzipiell alles zuzutrauen. Auch ungehemmte Sodomie mit Lämmern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mensch, was könnte ich doch wieder alles an ungetümen Worten verlieren. Aber Bloggen ist halt kein von unendlichem Plappern erfüllter Kindergeburtstag. Wissenschaftliche Studien belegen: Blogger, die zwischen zwei YouTube-Videos einige Sätze einfließen lassen, werden vom Durchschnittsleser als schwierig, mitunter sogar als pervers erachtet. Speziell dann, wenn die Sätze zu Verschachtelung neigen und &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; sich sogar erdreisten, mit dem einen oder anderen Fremdwörtchen auf den völlig arglosen Leser einzudreschen. Wer zu solch Hinterlistigkeiten befähigt scheint, dem ist prinzipiell alles zuzutrauen. Auch ungehemmte Sodomie mit Lämmern in der Weite Brandenburgs.</p>
<p style="text-align: justify;">Bloggst du noch oder schreibst du schon? Eine dieser Tage häufige gestellte Frage unter Intellektbolzen, die ihr geistiges Gemächt gerne zur Schau tragen und im öffentlichen Raum daran reiben. Man erkennt sie daran, dass die Macht des Wortes mit ihnen ist. Die Befassung mit Musik ist für diese Zeitgenossen immer auch Zumutung, weil Musiker als Edelkomparsen stets ein Stück weit beratungsresistent sind. Diese schreibende Spezies erkennt man daran, dass sie als Fachjournalisten ihre Existenz fristet &#8211; und sich ob ihrer bezahlten &#8211; oder was sich heutzutage alles Bezahlung schimpft &#8211; Ergüsse wahnsinnig wichtig fühlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der neueste Blog-Schick: Provinzblattreportersprech mit kulleräugig präsentiertem Eifer. Dann wird aus einem Blog auch gleich ein Medium, zumindest aber ein trimediales Magazin. Aber bitte immer schön naiv und doch auch ein klitzeklein wenig hip. Dann klappt es auch mit dem oftmals recht simpel gestrickten Leser.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun habe ich wohl ausreichend Worte gefunden, um auch die Hartnäckigsten aus unser Zielgruppe in die Flucht geschlagen haben. Bleibe ich folglich allein mit meinen Empfehlungen. Ich olle Quasselstrippe!</p>
<h2>Entdeckertipp:</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31728762?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Einfach mal ein gefällig theatralischer Rock-Track gefällig? Einer mit einer eingängigen Hookline? Dann ist man mit dem Titel <em><strong>Headspace</strong></em> der US-Band <a href="http://webarbarians.com/" target="_blank"><strong>We Barbarians</strong></a> gut bedient. Mich erinnert die 5 Stücke umfassende EP <strong>Headspace</strong> (<em>VÖ : 30.08.11 auf Beranimal Records</em>) an die guten alten Zeiten, als statt zerknauscht-zerzauster Indie-Rock-Seligkeit noch viel öfter Charisma über den Äther züngelte und Gott Bono noch nicht in den Niederungen des Seins angekommen schien. Wer schön polierte Melodien mag, dem möchte ich We Barbarians gerne empfehlen. Zumal der Song <strong><em>Chambray</em></strong> ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist. (via<a href="http://exclaim.ca/MusicVideo/ClickHear/we_barbarians-headspace_video" target="_blank"> Exclaim!</a>)</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21256861" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21256861" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/webarbarians/05-chambray">Chambray</a> by <a href="http://soundcloud.com/webarbarians">webarbarians</a></span></p>
<p><iframe style="overflow: hidden; border: 0pt none;" src="http://www.districtlines.com/vendors/newsletter_iframe.php?api_key=7666a0f65a9ed71608c6a6d159e15269" width="390" height="400"></iframe></p>
<h2>Liedtipp:</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29334190?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Ach wie ich es mag, wenn am Beginn eines Songs das Schlagzeug sofort für klare Verhältnisse sorgt und sich kräftig durch die Boxen schneuzt. Nicht zuletzt deshalb ist mir der Track <em><strong>Book of James</strong></em> der New Yorker Band <a href="http://weareaugustines.com/" target="_blank"><strong>We Are Augustines</strong></a> unheimlich sympathisch. Auch weil sich die Lyrics nicht verstecken müssen. &#8220;<em>Guess you&#8217;re either headin&#8217; somewhere or endin&#8217; up somewhere/I tried the bible, I tried the bottle, I tried the needle, I tried to love people/ In the end there ain&#8217;t nothing to say</em>&#8221; sind von hemdsärmeliger Klasse. Es zahlt sich auf alle Fälle aus die Platte <strong>Rise Ye Sunken Ships</strong> genauer auszubaldowern, auch wegen der Rock-Hymne <em><strong>Headlong Into The Abyss</strong></em>. (via <a href="http://www.spinner.com/2011/11/17/we-are-augustines-book-of-james-video" target="_blank">Spinner</a>)</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget112665" width="300" height="80" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0x999999&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/3661/email_for_media/112665?timestamp=1321571933" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1321953088" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget112665" width="300" height="80" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1321953088" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0x999999&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/3661/email_for_media/112665?timestamp=1321571933" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/riseyesunkenships.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11131" title="riseyesunkenships" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/riseyesunkenships.jpg" alt="" width="450" height="450" /></a></p>
<p><em>Rise Ye Sunken Ships ist am 23.08.11 auf Oxcart Records erschienen.</em></p>
<h2>Nachbarschaftstipp:</h2>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=4020210592/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Von Dänemark halte ich aus der Sicht des Musikenthusiasten nicht übermäßig viel. Die aus Kopenhagen stammende Band <a href="http://www.theforeignresort.com/" target="_blank"><strong>The Foreign Resort</strong></a> hat es mir jedoch auf Anhieb angetan, obschon ich mit New Wave nacheifernden Formationen meist keine ehrliche Freude habe. Aber Songs wie <strong><em>Colleen</em></strong> entwickeln sich sehr dynamisch, weniger weinerlich als sonstige Vertreter des Genres. Ich möchte also dieser selbstbetitelten, fünf Songs umfassenden EP (<em>VÖ: 02.12.11 auf afmusic</em>) durchaus meinen Sanktus geben. Obwohl sie dänischen Gefilden entstammt. (via <a href="http://www.schallgrenzen.de/the-review-give-away-the-foreign-resort/" target="_blank">Schallgrenzen</a>)</p>
<h2>Konzerttipp:</h2>
<div id="attachment_11133" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/fmbelfast_4_by_Joi-Kjartans.jpg"><img class="size-full wp-image-11133" title="fmbelfast_4_by_Joi Kjartans" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/fmbelfast_4_by_Joi-Kjartans.jpg" alt="" width="550" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Jói Kjartans</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eines der formidabel unterhaltsamen Alben 2011 stammt fraglos von <strong><a href="http://fmbelfast.com/" target="_blank">FM Belfast</a></strong>. <strong>Don&#8217;t Want To Sleep</strong> unterhält verdammt dadaistisch, nötigt sich nie Kalauer oder ähnliche Seichtigkeiten ab. Darum habe ich die Platte ins Herz geschlossen, wie ich <a href="http://www.lieinthesound.de/2011/08/release-gestober-9/" target="_blank">hier</a> bereits beichtete. Und bin überzeugt davon, dass die Isländer auch live eine prima Show abliefern. Dieser Tage touren sie durch die Lande. Hingehen, rate ich!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/qxo0QzS_Gnw" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>22.11.11 Heidelberg &#8211; Karlstorbahnhof<br />
23.11.11 Zürich (CH) &#8211; Abart<br />
24.11.11 Bern (CH) &#8211; Bonsoir<br />
25.11.11 Chur (CH) &#8211; Selig<br />
28.11.11 München &#8211; Feierwerk<br />
29.11.11 Leipzig &#8211; UT Connewitz<br />
30.11.11 Berlin &#8211; Festsaal Kreuzberg<br />
01.12.11 Hamburg &#8211; Klubsen<br />
03.12.11 Köln &#8211; Werkstatt<br />
04.12.11 Frankfurt/Main &#8211; Sinkkasten Arts Club<br />
05.12.11 Luxembourg (LUX) &#8211; Exit 07<br />
10.12.11 Wien (A) &#8211; Flex</p>
<p>Genug für heute, demnächst mehr!</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Release Gestöber 13 (Veronica Falls, The Jezabels, Immanu El)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 13:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
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		<category><![CDATA[Alben 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Veronica Falls]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein Augenaufschlag in Richtung gegenwärtiger und zukünftiger Veröffentlichungen. Feine Alben, die sich mir so aufdrängen, während ich eigentlich damit beschäftigt bin, über das neue, durch und durch famose Werk von Florence + the Machine ausgiebigst zu staunen. Doch dazu demnächst mehr&#8230;
Veronica Falls

Oh, ich kann Twee-Pop leiden. Hab fast gar nichts gegen ein niedliches Frauenstimmchen und sympathische bis kecke Melodien einzuwenden. Jenem quirligen Indie-Pop mangelt es nur selten an Unterhaltungswert, auch weil nur größtmögliche Tollpatschigkeit ein ansprechendes Ergebnis zu verhindern vermag. Eine knuffig lärmende Gitarre, dazu tänzelnde Drums und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mal wieder ein Augenaufschlag in Richtung gegenwärtiger und zukünftiger Veröffentlichungen. Feine Alben, die sich mir so aufdrängen, während ich eigentlich damit beschäftigt bin, über das neue, durch und durch famose Werk von Florence + the Machine ausgiebigst zu staunen. Doch dazu demnächst mehr&#8230;</p>
<h2>Veronica Falls</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/veronicafalls.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11056" title="veronicafalls" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/veronicafalls.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Oh, ich kann Twee-Pop leiden. Hab fast gar nichts gegen ein niedliches Frauenstimmchen und sympathische bis kecke Melodien einzuwenden. Jenem quirligen Indie-Pop mangelt es nur selten an Unterhaltungswert, auch weil nur größtmögliche Tollpatschigkeit ein ansprechendes Ergebnis zu verhindern vermag. Eine knuffig lärmende Gitarre, dazu tänzelnde Drums und Tamburingerassel &#8211; auf diesem Fundament lassen sich selbst mit überschaubarem Songwriter-Talent nette Lieder bauen. Die Londoner Formation <a href="http://veronicafalls.com/" target="_blank"><strong>Veronica Falls</strong></a> katapultiert mit ihrem gleichnamigen Debüt (<em>VÖ: 21.10.2011 auf Cooperative Music</em>) das Genre keineswegs in ungeahnte Höhen, beschert aber eine liebliche Kurzweil, an der nichts zu bemäkeln ist. Gutes Songwriting, fluffige Umsetzung und eine untranige Stimme, kurzum eine saubere Leistung ohne Fehl und Tadel. Als Glanzlichter des Albums wären <em><strong>The Box</strong></em>, <em><strong>Misery</strong></em>, <em><strong>Bad Feeling</strong></em> sowie <em><strong>Come On Over</strong></em> zu nennen. Die Band gastiert derzeit in Deutschland, heute in Berlin, das schreit förmlich nach einer zweifelsohne feinen Abendgestaltung! (Mehr zu dem Album findet sich bei <a href="http://www.auftouren.de/2011/10/19/veronica-falls-veronica-falls/" target="_blank">AUFTOUREN.DE</a>)</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21304920" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21304920" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/veronica-falls/bad-feeling">Bad Feeling</a> by <a href="http://soundcloud.com/veronica-falls">Veronica Falls</a></span></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18494510" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18494510" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/veronica-falls/come-on-over">Come On Over</a> by <a href="http://soundcloud.com/veronica-falls">Veronica Falls</a></span></p>
<p>Konzerttermin:</p>
<p>06.11.11 Berlin &#8211; Roter Salon</p>
<h2>The Jezabels</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/prisoner.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11058" title="prisoner" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/prisoner.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Australische Bands werden von mir nur selten wahrgenommen, das Land ist für mich ein so weit entfernter, riesiger blinder Fleck mit vielen Kängurus. Unlängst freilich fiel mir eine Band auf, deren Sound mir unheimlich imponiert. Die in Syndney beheimateten <a href="http://www.thejezabels.com/" target="_blank"><strong>The Jezabels</strong></a> haben in der Heimat ihr Debüt <strong>Prisoner</strong> im September veröffentlicht, dieser Tage nun wird Nordamerika in Angriff genommen und für Frühjahr 2012 ist auf PIAS ein Release hierzulande geplant. Ich prophezeie einen veritablen Erfolg, weil dieser aufgewühlte Rock zu großen Emotionen anschwillt, wohlkalkulierten Höhepunkten zusteuert, sich in Refrains ergeht, in denen die Ohren der Hörer freudig planschen dürfen. Der poppige Track <em><strong>Endless Summer</strong></em> ist nicht zuletzt aufgrund des dazugehörigen Videos mit einer guten Portion Drama behaftet, <em><strong>Trycolour</strong></em> steht für üppigen, unrauchigen Female Fronted Rock, der nicht nur Genre-Fetischisten aus den Socken wirft. Sehr vielversprechend!</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27752389?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="275"></iframe></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31347290?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<h2>Immanu El</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/immanu_band_lg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11062" title="immanu_band_lg" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/immanu_band_lg.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwo im Pressetext zum Album wurde mir die Scheibe <strong>In Passage</strong> als Post-Rock angepriesen. Nun möchte ich der schwedischen Formation <a href="http://www.immanu-el.com/" target="_blank"><strong>Immanu El</strong></a> durchaus schöne Klänge unterstellen, aber Post-Rock radaut doch weitaus opulenter. Atmet tief ein, bläst ordentlich aus. Wenn man sie also um jeden Preis in dieses Genre sortiert, tut man der Platte damit keinen Gefallen. Denn In Passage steht für ein kontemplatives Werk, welches den Blick in die Weite gleiten lässt, vereinzelte Wolken am Himmel eines kühlen Tages abmisst, und sich doch hauptsächlich den matten Sonnenstrahlen zuwendet. Das Album plätschert im sachtem Takt von Meereswogen dahin, im Fluss atmosphärischen Pops und gedeckten Indie-Rocks. Nur selten türmen sich die Wellen ein wenig höher, doch Kaventsmänner sind weit und breit nicht in Sicht. Das jedoch wäre lediglich dann ein Makel, wenn man seine Erwartungshaltung partout auf Post-Rock versteifen möchte. Der Eröffnungstrack <em><strong>Skagerak</strong></em> erfüllt die Anforderungen noch am ehesten, aber bereits <em><strong>The Treshold</strong></em> ist ein watteweich gesäuseltes Lied von nahezu übermäßiger Entspanntheit.</p>
<p><object width="100%" height="245" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1186348" /><embed width="100%" height="245" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F1186348" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/immanuelband/sets/in-passage-2011">Immanu El &#8220;In Passage&#8221; (2011)</a> by <a href="http://soundcloud.com/immanuelband">Immanu El</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Mitunter nämlich entwickeln sich die Lieder einfach nicht, schwelgen so beschaulich wie schön vor sich hin, glucksen meditativ ans Ufer (<strong><em>While I&#8217;m Reaching For You</em></strong>). Ab und an freilich spritzt auch Gischt, beispielsweise bei <em><strong>On Wide Shoulders</strong></em>. Das sind die Momente, wo das Stilleben in Bewegung gerät, dahinschaukelt. Wenn Songs wie <em><strong>Comforting Dawn</strong></em> das behagliche Idyll mit Regung füllen, verdichtet sich die Atmosphäre des Albums. Derart entwickeln <strong>Immanu El</strong> viel Charme und Flair &#8211; auch ohne ausgeklügelte Post-Rock-Attitüde.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/inpassage.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11063" title="inpassage" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/11/inpassage.jpg" alt="" width="550" height="492" /></a></p>
<p><em>In Passage ist am 28.10.11 auf And The Sound Records erschienen.</em></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>16.11.2011 Münster Amp<br />
17.11.2011 Bielefeld &#8211; Falkendom<br />
22.11.2011 Hannover &#8211; Chez Heinz<br />
23.11.2011 Hamburg &#8211; Kulturhaus III&amp;70<br />
24.11.2011 Stuttgart &#8211; Zwoelfzehn<br />
25.11.2011 Berlin &#8211; Lovelite<br />
26.11.2011 Offenbach &#8211; Hafen 2<br />
27.11.2011 Lahr &#8211; Blue Notes<br />
29.11.2011 Wien (A) &#8211; Rhiz<br />
01.12.2011 Augsburg &#8211; Lamm Klub<br />
02.12.2011 Dresden &#8211; Ostpol<br />
03.12.2011 Olbernau &#8211; JUZ Club<br />
17.12.2011 Nyon (CH) &#8211; La Parenthèse<br />
18.12.2011 Dornbirn (A) &#8211; Kulturcafé Schlachthaus<br />
19.12.2011 Jena &#8211; Café Wagner<br />
20.12.2011 Köln &#8211; MTC<br />
21.12.2011 Kiel &#8211; Schaubude</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Stippvisite 21/10/11 (Über Gänsehautschmeichler und Verschwiegenheitseide)</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal wieder ein paar kleine musikalische Leckerbissen, mundgerecht dargereicht. Man will ja den werten Leser nicht völlen. Diese Tipps freilich zergehen auf der Zunge, wecken ein Verlangen nach mehr. Sie lösen also exakt die Anforderung ein, die an ein Appetithäppchen zu stellen ist. Man lasse es sich schmecken!
Technicolortipp:

Manch Konzert findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, gerade so als hätten die zufällig Eingeweihten einen ewigen Verschwiegenheitseid abgelegt. In einer nun durchaus renommierten Berliner Lokalität nur 40 Besucher begrüßen zu dürfen, lässt drei Schlüsse zu. Entweder hat die Künstlerin das musikalische Talent ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mal wieder ein paar kleine musikalische Leckerbissen, mundgerecht dargereicht. Man will ja den werten Leser nicht völlen. Diese Tipps freilich zergehen auf der Zunge, wecken ein Verlangen nach mehr. Sie lösen also exakt die Anforderung ein, die an ein Appetithäppchen zu stellen ist. Man lasse es sich schmecken!</p>
<h2>Technicolortipp:</h2>
<p><iframe width="550" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/8Csc21rcF6E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Manch Konzert findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, gerade so als hätten die zufällig Eingeweihten einen ewigen Verschwiegenheitseid abgelegt. In einer nun durchaus renommierten Berliner Lokalität nur 40 Besucher begrüßen zu dürfen, lässt drei Schlüsse zu. Entweder hat die Künstlerin das musikalische Talent einer Stubenfliege oder ihre Musik ist in einer derart verwinkelten Genre-Nische angesiedelt, dass nur ausgewiesene Fetischisten um die Ecke spähen, oder freilich die Promotion lässt zu wünschen übrig, erzeugt nicht genügend Tamtam. Im Falle der Kanadierin <a href="http://lindiortega.ca/" target="_blank"><strong>Lindi Ortega</strong></a> zweifle ich an allen drei Folgerungen. Und doch war ihr Auftritt in Berlin (<em>Roter Salon</em>) am <em>15.10.11</em> nicht wirklich gut besucht. Jede noch so monotone Indie-Band lockt mehr Leute hinter dem Ofen hervor. Schade eigentlich, denn Ortega bietet keineswegs Country-Schmalz. Sondern präsentiert <a href="http://www.lieinthesound.de/2011/09/quirlig-nostalgisches-technicolor-lindi-ortega/" target="_blank">quirlig-nostalgisches Technicolor</a>, wie ich jüngst voll Gefallen konstatiert habe. Auch live machte sie eine sympathisch kauzige, im Habitus an Amy Winehouse erinnernde Figur. Ich lege daher den geschätzten Lesern ein Erlauschen des Albums <strong>Little Red Boots</strong> nahe. Selbiges wird nun nach Verschiebung des Veröffentlichungstermines am <strong><em>11.11.11</em></strong> in Deutschland erscheinen. Das sollte wirklich kein Geheimnis bleiben.</p>
<p><object width="310" height="310" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F638403&amp;color=000000&amp;player_type=artwork" /><embed width="310" height="310" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F638403&amp;color=000000&amp;player_type=artwork" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><a href="http://soundcloud.com/lastgangentertainment/sets/lindi-ortega-little-red">Lindi Ortega &#8211; Little Red Boots sampler</a> by <a href="http://soundcloud.com/lastgangentertainment">Last Gang Entertainment</a></p>
<h2>Gänsehauttipp:</h2>
<p><object id="AOLVP_us_1211384465001" width="460" height="380" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="videoid=1211384465001&amp;codever=1&amp;stillurl=http%3A%2F%2Fpdl%2Estream%2Eaol%2Ecom%2Fpdlext%2Faol%2Fbrightcove%2Fus%2Fmusic%2Fmusicvideos%2Funsigned%2Fohbijou%2Fohbijou%5Fniagra%5Fvideo%5Fstill%5F480%2Ejpg&amp;playerid=61371447001&amp;publisherid=1612833736" /><param name="src" value="http://o.aolcdn.com/videoplayer/AOL_PlayerLoader.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="AOLVP_us_1211384465001" width="460" height="380" type="application/x-shockwave-flash" src="http://o.aolcdn.com/videoplayer/AOL_PlayerLoader.swf" allowFullScreen="true" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" flashvars="videoid=1211384465001&amp;codever=1&amp;stillurl=http%3A%2F%2Fpdl%2Estream%2Eaol%2Ecom%2Fpdlext%2Faol%2Fbrightcove%2Fus%2Fmusic%2Fmusicvideos%2Funsigned%2Fohbijou%2Fohbijou%5Fniagra%5Fvideo%5Fstill%5F480%2Ejpg&amp;playerid=61371447001&amp;publisherid=1612833736" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Wir bleiben in Kanada. Wenden uns der in Toronto beheimateten Band <a href="http://www.ohbijou.com/" target="_blank"><strong>Ohbijou</strong></a> zu. Mit dem jüngst veröffentlichten Album <strong>Metal Meets</strong> scheint der Band ein kleines Wunder geglückt. Wem der schwammige Begriff Indie-Pop bereits aus den Ohren staubt, sei auf den vollen orchestralen Sound, die engelhaft fiepsige Stimme von Sängerin <em>Casey Mecija</em> und eine geradezu majestätische Eleganz hingewiesen. So zumindest mein Eindruck, nachdem ich mir die Songs <em>Niagara</em>, <em>Anser</em> und <em>Balikbayan</em> mehrfach angehört habe. Speziell <em><strong>Niagara</strong></em> ist ein Gänsehautschmeichler der obersten Kategorie. Man höre und staune! Ich hoffe, das Album bei nächster Gelegenheit ausführlich vorstellen zu können. (via <a href="http://exclaim.ca/MusicVideo/ClickHear/ohbijou-niagara_video" target="_blank">Exclaim!</a>)</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/metalmeets.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11010" title="metalmeets" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/metalmeets.jpg" alt="" width="350" height="331" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Metal Meets ist am 27.09.11 in Kanada erschienen, ein Erscheinungsdatum für Deutschland entzieht sich meiner Kenntnis. Den Track Niagara gibt es <a href="http://www.ohbijou.com/sounds/Niagara.mp3" target="_blank">hier</a> als kostenlosen Download.</p>
<h2>Konzerttipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/tameranimals.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11011" title="tameranimals" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/tameranimals.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Noch eine Formation, die mich vom ersten Akkord an überzeugt hat: <strong><a href="http://otherlives.com/" target="_blank">Other Lives</a></strong>, welche durch Americana der hintergründig ausgefeilten Sorte mit Kammerpop-Elementen punkten. Das in hiesigen Gefilden am 26.08.11 auf PIAS erschienene Album <strong>Tamer Animals</strong> sollten sich nicht nur Genre-Fans zu Gemüte führen. Wenn das Label nämlich die Streicher-Arrangements mit Ennio Morricone und Philip Glass vergleicht, dann stellt das keine der branchenüblichen Übertreibungen dar. Der Track <em><strong>Woodwind</strong></em> orientiert sich durchaus an Glass, auch <em><strong>Dark Horse</strong></em> kennt solch Einsprengsel, <em><strong>Old Statues</strong></em> hat in der Tat viel Western-Flair. Als Highlights möchte ich <em><strong>As I Lay My Head Down</strong></em> und <em><strong>For 12</strong></em> (unten als kostenlose Mp3 verfügbar) nennen. Abermals eine uneingeschränkte Empfehlung! (Mit Dank an <em>Coast Is Clear</em>, der mich durch seinen <a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/10/other-lives-zum-gluck-in-diesem-leben.html" target="_blank">Post</a> wieder an die Band erinnert hat.)</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/25055668?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25055668">Other Lives &#8211; For 12 (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user1388373">tbdrecords</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>04.11.11 Zürich (CH) &#8211; Abart<br />
10.11.11 Köln &#8211; Blue Shell<br />
12.11.11 Weissenhäuser Strand &#8211; Rolling Stone Weekender<br />
13.11.11 Berlin &#8211; Privatclub<br />
14.11.11 München &#8211; Kranhalle</p>
<p><object width="100%" height="225" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F711035&amp;show_comments=true&amp;show_playcount=true&amp;color=2baecb&amp;show_artwork=true" /><embed width="100%" height="225" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F711035&amp;show_comments=true&amp;show_playcount=true&amp;color=2baecb&amp;show_artwork=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/tbdrecords/sets/other-lives-tamer-animals-1">Other Lives &#8211; Tamer Animals Sampler</a> by <a href="http://soundcloud.com/tbdrecords">tbdrecords</a></span></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://www.ohbijou.com/sounds/Niagara.mp3" length="10791653" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Release Gestöber 11 (Der Fortpflanzung entrissene Alben)</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2011/10/release-gestober-11-der-fortpflanzung-entrissene-alben/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=release-gestober-11-der-fortpflanzung-entrissene-alben</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 15:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf meinem Schreibtisch liegen gerade einige sehr gute Alben herum. Die rühre ich jedoch vorerst nicht an, da ich sie doch gerade erst in Paaren gruppiert und zu hemmungsloser Fortpflanzung animiert habe, auf dass noch mehr kleine feine Alben entstehen, Aufmunterungen für karge Zeiten eben. Das soll allerdings keineswegs bedeuten, dass nicht doch das eine oder andere CDchen der Reproduktion entrissen wurde, nur um es jetzt mit ausgesprochener Freude und fuchtelnden Armen zu präsentieren.
Sarabeth Tucek

Als die Promo-CD Get Well Soon Ende September in meinem Briefkasten landete, freute ich mich. Hatte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf meinem Schreibtisch liegen gerade einige sehr gute Alben herum. Die rühre ich jedoch vorerst nicht an, da ich sie doch gerade erst in Paaren gruppiert und zu hemmungsloser Fortpflanzung animiert habe, auf dass noch mehr kleine feine Alben entstehen, Aufmunterungen für karge Zeiten eben. Das soll allerdings keineswegs bedeuten, dass nicht doch das eine oder andere CDchen der Reproduktion entrissen wurde, nur um es jetzt mit ausgesprochener Freude und fuchtelnden Armen zu präsentieren.</p>
<h2>Sarabeth Tucek</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/SarabethTucek.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10981" title="SarabethTucek" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/SarabethTucek.jpg" alt="" width="550" height="402" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als die Promo-CD <strong>Get Well Soon</strong> Ende September in meinem Briefkasten landete, freute ich mich. Hatte ich doch <a href="http://sarabethtucek.com" target="_blank"><strong>Sarabeth Tucek</strong></a> erst im Frühsommer auf dem Blog erwähnt. Dachte ich zumindest. Doch irgendwie scheint die Liedermacherin aus New York meiner Tollpatschigkeit (oder schlimmer noch: meiner Vergesslichkeit) zum Opfer gefallen zu sein. Jedenfalls taucht kein Blog-Eintrag mit ihrem Namen auf. Ein Versäumnis, keine Frage. Vorliegende erwachsene Singer-Songwriter-Platte lebt von aussagekräftigen Bildern, vom Feuerwehrmann etwa, der sein eigenes Haus nicht zu retten imstande ist, oder dem des Gärtners, der sich daran macht, die Lieblingsbäume der Sängerin zu fällen. Wo viele ihrer Kolleginnen auf eine Akustikgitarre und fragile Stimmchen setzen, sticht Tucek mehrfach mit kräftig instrumentierter Unwirklichkeit und Melancholie hervor. Ihre Songs lassen Einflüsse von Dream-Pop ebenso erkennen wie Elemente psychedelischen Rocks, auch die Verwunschenheit einer Marissa Nadler blitzt immer wieder auf. Dem so trostspendenden wie simplen Titeltrack ebenbürtig ist <em><strong>The Fireman</strong></em>, fast ebenso gelungen klingen <em><strong>Exit Ghost</strong></em> oder <em><strong>Wooden</strong></em>. Ein in vielerlei Hinsicht überdurchschnittliches Album!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/fJuDKSJUgDE" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/getwellsoon.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10982" title="getwellsoon" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/getwellsoon.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Get Well Soon ist am 15.09.11 auf Sonic Cathedral erschienen.</em></p>
<p><iframe id="tsFrame73557" src="http://cdn.topspin.net/api/v2/widget/player/73557" frameborder="0" width="400" height="400"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget73553" width="400" height="80" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0x292929&amp;theme=white&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/7418/email_for_media/73553?timestamp=1305236140" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1318150437" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget73553" width="400" height="80" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1318150437" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0x292929&amp;theme=white&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/7418/email_for_media/73553?timestamp=1305236140" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>27.11.11 München &#8211; Südstadt<br />
29.11.11 Dresden &#8211; Thalia<br />
30.11.11 Münster &#8211; Gleis 22<br />
02.12.11 Tübingen &#8211; Zimmertheater</p>
<h2>Adam &amp; The Amethysts</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/29958301?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/29958301">ADAM &amp; THE AMETHYSTS &#8211; Dreaming (NSFWish)</a> from <a href="http://vimeo.com/kelprecords">kelprecords</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Beinahe sakrale Andächtigkeit zeichnet den Song <em><strong>Dreaming</strong></em> der kanadischen Indie-Band <strong><a href="http://adamandtheamethysts.com/" target="_blank">Adam &amp; The Amethysts</a></strong> aus. Wem der Name der Band kein erinnerndes Nicken entlockt, dem sei dies verziehen. Es schadet aber keinesfalls, die Formation um Mastermind Adam Waito zu kennen. Der Albumzweitling <strong>Flickering Flashlight</strong> wurde soeben veröffentlicht, enthusiasmiert durch die Stimmung, die die Lieder beim Hörer entfalten. Ein liebevoll nostalgisches, ab und an mit Lo-Fi-Flair ausgestattetes Album, welches in die Arme nimmt. Unbedingt zu empfehlen: <em><strong>Prophecy</strong></em>, das sich gegen Ende des Klassikers <em>Auld Lang Syne</em> bedient und vorher ein Motiv von <em>Everything&#8217;s Alright</em> aus Jesus Christ Superstar aufgreift. Nicht zu vergessen der Titelsong <em><strong>Flickering Flashlights</strong></em> mit einem Quäntchen Fleet Foxes im Refrain. Und natürlich <em><strong>Dreaming</strong></em> in all seiner verführerischen Schönheit. Wow, diese Kanadier!</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24696905&amp;" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F24696905&amp;" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/kelprecords/adam-the-amethysts-dreaming">ADAM &amp; THE AMETHYSTS &#8211; Dreaming</a> by <a href="http://soundcloud.com/kelprecords">kelprecords</a></span></p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=2297406136/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/FlickeringFlashlight.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10983" title="FlickeringFlashlight" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/FlickeringFlashlight.jpg" alt="" width="460" height="461" /></a></p>
<p><em>Flickering Flashlight ist am 04.10.11 auf Kelp Records erschienen.</em></p>
<h2>Pardon Ms. Arden</h2>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17443997&amp;color=df792e&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17443997&amp;color=df792e&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/pardonmsarden/any-other-place">Any other place</a> by <a href="http://soundcloud.com/pardonmsarden">Pardon Ms. Arden</a></span></p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17443517&amp;color=df792e&amp;show_comments=true" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17443517&amp;color=df792e&amp;show_comments=true" allowscriptaccess="always" /></object><span><a href="http://soundcloud.com/pardonmsarden/the-same-grey-skies">The Same Grey Skies</a> by <a href="http://soundcloud.com/pardonmsarden">Pardon Ms. Arden</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt so Alben, die fischt man aus dem Briefkasten und muss nicht einmal daran schnuppern, um den Braten zu riechen. Nette Musik, ohne Zweifel. Aber ohne übergroße Pfiffigkeit. So schätzte ich auch <strong>Restless Legs</strong> der Müncher Band <a href="http://pardonmsarden.com/" target="_blank"><strong>Pardon Ms. Arden</strong></a> ein. Und begrub sie nach einem kurzen Hördurchläufchen unter einem Stapel gleichgesinnter CDs. Mir schwirrt derart viel Musik um die Ohren, dass eine Platte zumindest ein Aha-Merkmal oder den einen oder anderen Kniff aufweisen sollte, um es mit schmückenden Worten zu bedenken. Dieser Tage wollte ich nun den Stapel ordnen, endgültig Spreu vom Weizen trennen. Und hielt Restless Legs wieder in den Händen, gab der Scheibe noch eine Chance. Vielleicht gab auch das Album mir eine Chance, wer weiß. Ich halte die Songs zwar nach wie vor nicht für das Gelbe vom Ei, aber die Spritzigkeit des Vortrags imponiert mir durchaus. Wer ein flottes, kurzweilige 4o Minuten verbringen will, nebenbei vielleicht ein wenig Hausarbeit (kein Staubsaugen!) erledigen möchte, der ist mit Restless Legs gut bedient, besser als mit jedweder Radioberieselung, wo irgendein allzu aufgeweckter Moderator dazwischen quatscht. Pardon Ms. Arden liefern gefälligen Indie-Rock, der in der Regel straight und ungeplättet nach vorn schwingt. <em><strong>Any Other Place</strong></em> untermauert meine Einschätzung wohl bestens, auch <em><strong>Abbey</strong></em> kringelt sauber aus den Boxen. Musik muss nicht genial sein, um eine Wirkung zu entfalten. Sie sollte einfach nur gut gemacht sein. Und das sind Tracks wie <em><strong>The Same Grey Skies</strong></em> ohne jedweden Zweifel. Einzig die Coverversion von <em><strong>What Is Love?</strong></em> hätte sich die Band schenken können. Das Schicksal eines hinteren Stapels in meinem CD-Regal bleibt der Scheibe jedenfalls noch eine Zeitlang erspart.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/PardonMsArden_RestlessLegs_sm.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10984" title="PMA_RestlessLegs_Booklet.indd" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/PardonMsArden_RestlessLegs_sm.jpg" alt="" width="350" height="350" /></a></p>
<p><em>Restless Legs ist am 19.08.11 auf Flowerstreet Records erschienen.</em></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>15.10.11 München &#8211; Atomic Cafe<br />
31.10.11 Augsburg &#8211; One Night Stand Festival</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rotziges Energiebündel mit aufbrausender Widerspenstigkeit &#8211; Cäthe</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 20:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cäthe]]></category>
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		<description><![CDATA[Oh Mensch, Attitüde ist Rückgrat und Achillesferse zugleich. Ein rotzig plärrendes Röhren mag die Intention des Albumtitels Ich muss gar nichts vortrefflich umsetzen, zugleich ist die trotzige Mutwilligkeit von Cäthe ein Stück weit enervierend, weil dieser rebellisch zur Schau gestellte weibliche Gefühlskosmos oft die Halbwertszeit eines Abziehbildchens besitzt. Zwischen Raserei und fragiler Tiefgründigkeit pendelnde Lieder mit viel Schnodder in die Welt zu niesen, all das kann und darf Cäthe gerne tun, sollte jedoch auch ihre überbordende Energie klug dosieren. Eine gute Platte ist wie ein gutes Chili con Carne. Wenn ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Oh Mensch, Attitüde ist Rückgrat und Achillesferse zugleich. Ein rotzig plärrendes Röhren mag die Intention des Albumtitels <strong>Ich muss gar nichts</strong> vortrefflich umsetzen, zugleich ist die trotzige Mutwilligkeit von <strong>Cäthe</strong> ein Stück weit enervierend, weil dieser rebellisch zur Schau gestellte weibliche Gefühlskosmos oft die Halbwertszeit eines Abziehbildchens besitzt. Zwischen Raserei und fragiler Tiefgründigkeit pendelnde Lieder mit viel Schnodder in die Welt zu niesen, all das kann und darf Cäthe gerne tun, sollte jedoch auch ihre überbordende Energie klug dosieren. Eine gute Platte ist wie ein gutes Chili con Carne. Wenn es einzig und allein Schärfe im Köcher hat, man sonst rein gar nichts schmeckt, sondern unter vertränten Augen stöhnt, dann hat es der Koch mit der Würze übertrieben.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/Caethe_Presse.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10969" title="Caethe_Presse" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/Caethe_Presse.jpg" alt="" width="531" height="800" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ob raubeinige Balladen oder treibend gerockte Songs, Cäthe stülpt ihr Innerstes hervor, mit beinahe unverschämter Direktheit und der festen Überzeugung, dass der wie von der Tarantel gestochene Vortrag niemanden kalt lässt. Dem mag auch so sein, so ganz warm werde ich mit der Platte dennoch nicht. Aber ich will mit einem tollen Lied beginnen, <em><strong>Unter meiner Haut</strong></em> nämlich. Das scheint die Art Track, in der das musikalische Ansinnen der Singer-Songwriterin bestens transportiert wird. Souverän und forsch, roh und charismatisch. Auch der bereits von der Anfang des Jahres veröffentlichten <a href="http://www.lieinthesound.de/2011/02/sex-smells-cathe/" target="_blank">gleichnamigen EP</a> bekannte Titel <em><strong>Señorita</strong></em> lässt wenig Platz für Nörgeleien. Dem teilnahmsvollen Gesang steht eine würzige Lärmigkeit entgegen, das zeitigt ein wirklich gutes Ergebnis. Noch geht es nur einen Song lang bergab. <em><strong>Kaugummi</strong></em> nämlich nervt mit Zeilen wie &#8220;<em>Jeden Tag mach ich die Beine breit und pinkel mir ans Bein.</em>&#8220;, druckst als nachdenklich sinnsuchendes Liedchen herum, um sich im Refrain dann selbst unnötig aufgeregt im Blabla zu verheddern. <em><strong>Wahre Liebe</strong></em> flackert rockröhrig auf, übertreibt es mit der Beziehungsanalyse jedoch, ergeht sich im Kehrreim dann in einer bei aller Inbrunst wenig spektakulären Aussage. Mit <em><strong>Ding</strong></em> folgt das zweite absolute Highlight der Platte, auch weil Cäthe ihrer Stimme subtilen Pathos gibt, nicht ohne Rücksicht auf Verluste nach vorn prescht. Danach schlittert das Album in völlige Durchschnittlichkeit, bestenfalls. Hat sich verausgabt, alles Feuer verspien. Nun starrt man auf verbrannte Erde.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/CtxvGOC-M18" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die zweite Hälfte wird von musikalischem Pop-Rock-Gedudel ohne Tiefgang dominiert, beispielsweise <em><strong>Tiger Lilly</strong></em>. Diese Hymne auf das Vagabundentum und das heimatliche Rückzugsgebiet verliert an Attraktivität, je genauer man dem Song lauscht. Wie bitte sieht ein Blumenkind mit Gothic-Einschlag aus? <em><strong>Leicht schwer zu sein</strong></em> krächzt sich ins Bodenlose, kulminiert in eine völlige 08/15-Phrase (&#8220;<em>Es ist leicht schwer zu sein/ So, so, nur so sieht&#8217;s aus</em>&#8220;). <em><strong>Spirituell</strong></em> bleibt ein weiteres Ärgernis, weil es mit viel Aufwand krawallig selbstbewusste Frustbewältigung betreibt. Viel Lärm, wenig Essenz. Lediglich der in seiner Aufsässigkeit eigentlich unsympathische Titel <em><strong>Ich muss gar nichts</strong></em> entpuppt sich nochmals als brauchbare, für die Sängerin sogar ausgesprochen entspannte Ballade. Ein längst fälliges Luftholen nach all der mit in die Hüfte gestemmten Händen präsentierten Power.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/17215827?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/17215827">Cäthe &#8211; Senorita</a> from <a href="http://vimeo.com/caethe">Caethe Sieland</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich räume gerne ein, dass es Alben gibt, welche man nur in gewissen Lebensabschnitten zu goutieren vermag. Vielleicht bin ich zehn Jahre zu alt für Cäthes aufbrausende Widerspenstigkeit, für ein herbes Element, das authentisch anmuten soll. <strong>Ich muss gar nichts</strong> lebt von der Übertreibung &#8211; und übertreibt dies meiner Meinung nach. <strong>Cäthe</strong> macht sich mit ihrer kernigen Attitüde letztlich zum Trotzkopf, dessen aggressives Gehabe die vorhandenen Nuancen oft überstrahlt. Trotz einer Handvoll guter Tracks bleibt so ein bitterer Nachgeschmack.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/IchMussGarNichts.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10970" title="IchMussGarNichts" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/IchMussGarNichts.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Ich muss gar nichts ist am 30.09.11 auf DEAG Music erschienen.</em></p>
<p>Kornzerttermine:</p>
<p>24.10.11 Köln &#8211; Luxor<br />
25.10.11 Stuttgart &#8211; Kellerklub<br />
26.10.11 München &#8211; Ampere<br />
27.10.11 Graz (A) &#8211; PPC<br />
28.10.11 Wien (A) &#8211; B72<br />
30.10.11 Frankfurt &#8211; Yellowstage<br />
01.11.11 Berlin &#8211; Comet<br />
02.11.11 Hamburg &#8211; Knust<br />
03.11.11 Lübeck &#8211; Rider&#8217;s Cafe</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.caethe.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/caethe.de" target="_blank">Caethe auf Facebook</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Den Mann für ausgesuchte Frivolitäten benötigend und zum schmückenden Beiwerk in der Selbstfindung degradierend &#8211; Jasmin Tabatabai</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 10:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alben 2011]]></category>
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		<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmin Tabatabai]]></category>
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		<description><![CDATA[Chanson und deutsche Schauspielerinnen. Das entbehrt nicht einer langen Tradition. Aber Traditionen weisen eben stets auch gruselige Seiten auf. Nicht jede Actrice ist zur Grande Dame Knef geboren. Nun möchte man Jasmin Tabatabai zugute halten, dass sie nicht zu denen zählt, die eine schauspielerische Sinnsuche mit einem Ausflug in die Musik mehr schlecht als recht kaschieren wollen. Tabatabai darf eine Reputation als Sängerin für sich in Anspruch nehmen. Doch noch ein weiteres Pfund beschwert ihr neues, mit dem David Klein Orchester eingespieltes Album Eine Frau. Wenn eine Frau das Frausein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Chanson und deutsche Schauspielerinnen. Das entbehrt nicht einer langen Tradition. Aber Traditionen weisen eben stets auch gruselige Seiten auf. Nicht jede Actrice ist zur Grande Dame Knef geboren. Nun möchte man <strong>Jasmin Tabatabai</strong> zugute halten, dass sie nicht zu denen zählt, die eine schauspielerische Sinnsuche mit einem Ausflug in die Musik mehr schlecht als recht kaschieren wollen. Tabatabai darf eine Reputation als Sängerin für sich in Anspruch nehmen. Doch noch ein weiteres Pfund beschwert ihr neues, mit dem <strong>David Klein Orchester</strong> eingespieltes Album <strong>Eine Frau</strong>. Wenn eine Frau das Frausein für sich reklamiert, schwingt unterschwellig der Wunsch mit, doch endlich und gänzlich ernst genommen zu werden, verbunden mit der Erkenntnis, dass man eine Altersgrenze überschritten hat, die einen endgültigen Abschied vom Adjektiv jung besiegelt.</p>
<div id="attachment_10960" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/JASMIN_TABATABAI_3_Credit_Felix_Broede_1000.jpg"><img class="size-full wp-image-10960" title="JASMIN_TABATABAI_3_Credit_Felix_Broede_1000" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/JASMIN_TABATABAI_3_Credit_Felix_Broede_1000.jpg" alt="" width="550" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">Foto Credit: Felix Broede</p></div>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kokettiert Tabatabai mit dem Bild eines fragilen, einsamen, gedankenverlorenen Wesens, dessen Unabhängigkeitsdrang den Mann für ausgesuchte Frivolitäten benötigt und ihn zugleich zum schmückenden Beiwerk in der anmutigen wie tiefgründigen Selbstfindung degradiert. <em><strong>Nimm ihn dir</strong></em> überlässt den Partner seiner (noch naiven) Geliebten, entlässt sich selbst in eine rachsüchtige  Ungebundenheit, die eine Frau natürlich gleich für eine Affäre mit dem besten Freund des Verflossenen nutzt. Das Titellied <em><strong>Eine Frau</strong></em> verpackt das Mantra &#8220;<em>Eine Frau ist ne Frau ist ne Frau</em>&#8221; in einen dezenten lateinamerikanischen Rhythmus, wirft mit einem nonchalanten Vortrag die Frage auf, wozu eine Frau einen Mann denn braucht, der &#8220;<em>ihr auch nur das gibt, was sie selbst nehmen kann</em>&#8220;. In diesen Rahmen reiht sich auch der Standard <strong><em>Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben</em></strong> ein, wenngleich aus einer Zeit stammend, in der diese emanzipatorische Frage noch eine Berechtigung hatte. Während den benannten Liedern noch eine Leichtigkeit anhaftet, die man auch als Augenzwinkern (fehl-)interpretieren dürfte, so wirkt <em><strong>Ich weiß nicht zu wem ich gehöre</strong></em> wie eine Musical-Schnulze, die dies Grübeln mit &#8211; Überraschung! &#8211; &#8220;<em>Nur mir ganz allein</em>&#8221; beantwortet und sich in punkto Männer alle Optionen offen hält. Einzig <em><strong>Ein Brautkleid</strong></em> trägt trotz Schönheitsfehlern (Muss sich Ute wirklich auf Jute und die Gute reimen?) den wahrhaftigen Schalk im Nacken, erfreut sich am Schicksal der ewigen Brautjungfer, die selbst nie in die Falle der Konventionen tappt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/HSzb1_HLpnw" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn mit <em><strong>Augen in der Großstadt</strong></em> ein Text von Tucholsky musikalisch umgesetzt und in einen grauen Schleier getaucht wird, strahlt diese Platte eine Schwergewichtigkeit aus, wird substantiell ohne in den Kategorien von Gut (Frau) und Böse (Mann) zu schwadronieren. Denn im Grunde ist Jasmin Tabatabai eine überaus begabte Chanteuse mit dem Gefühl für Nuancen und Timing, die die Lieder mit viel Flair ausstattet, dabei von David Klein unterstützt wird. Dessen Arrangements  und Kompositionen sind mitunter spritzig, nie aufdringlich. Manchmal fast zu diskret. Geben Tabatabai unnötig viel Raum zur Entfaltung, den sich eine zum Chanson tendierende Sängerin durchaus selbst erkämpfen sollte.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/yxsiiQjFKv8" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Frau</strong> ist ein fraglos elegantes Album, dessen zeitloser Anspruch durchaus lobenswert scheint. Zugleich wirkt der Selbstfindungstrip als altbackene Chose, die sich zu sehr um Anerkennung bemüht und das ab und an nur notdürftig mit einer Prise vermeintlicher Ironie bemäntelt. Und so würde ich mir von <strong>Jasmin Tabatabai</strong> ein Album wünschen, welches weniger will und noch mehr kann. Bis dahin darf diese Platte als phasenweise achtbares Versprechen verstanden werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/Jasmin_Tabatabai_Eine_Frau_Cover.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10961" title="Jasmin_Tabatabai_Eine_Frau_Cover" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/10/Jasmin_Tabatabai_Eine_Frau_Cover.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p><em>Eine Frau ist am 16.09.11 auf <a href="http://www.edel.com/" target="_blank">Edel</a> erschienen.</em></p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>25.10.11 Düsseldorf &#8211; Savoy<br />
26.10.11 München &#8211; Carl-Orff-Saal<br />
27.10.11 Hamburg &#8211; Laeiszhalle, kleiner Saal<br />
29.10.11 Dresden &#8211; Wechselbad<br />
30.10.11 Frankfurt &#8211; Dreikönigskirche<br />
31.10.11 Berlin &#8211; Passionskirche</p>
<p>Link:</p>
<p><a href="http://www.jasmin-tabatabai.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stippvisite 25/09/11 (Die Papst-Edition)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 15:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich die letzten 2 Wochen relativ wenig mit Musik beschäftigt. Außer zwei bis drei Alben lief vieles an mir vorbei. Die vergangenen Tage beispielsweise bin ich aufmerksam vorm Fernseher gesessen, um mit eigenen Ohren zu hören, wovon der Papst spricht. Unter anderem deshalb, weil ich der Meinungsmache der Medien nicht traue. Denn Benedikt XVI. könnte in deren Augen auf dieser Reise nur dann reüssieren, wenn er die von Journalisten und Parteien vehement vorgetrommelten Themen in Büßerhaltung ansprechen würde. Solange er sich in Sachen Ökumene realistisch gibt, wird ihm ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe mich die letzten 2 Wochen relativ wenig mit Musik beschäftigt. Außer zwei bis drei Alben lief vieles an mir vorbei. Die vergangenen Tage beispielsweise bin ich aufmerksam vorm Fernseher gesessen, um mit eigenen Ohren zu hören, wovon der Papst spricht. Unter anderem deshalb, weil ich der Meinungsmache der Medien nicht traue. Denn Benedikt XVI. könnte in deren Augen auf dieser Reise nur dann reüssieren, wenn er die von Journalisten und Parteien vehement vorgetrommelten Themen in Büßerhaltung ansprechen würde. Solange er sich in Sachen Ökumene realistisch gibt, wird ihm jeglicher gute Willen abgesprochen. Wenn er sich mit Missbrauchsopfern trifft, wird er von einem Opferverband als scheinheilig bezeichnet. Gerade so, als würde der Papst die Schuld der Kirche nur dann aufrichtig anerkennen, wenn er mit gewissen Sprachrohren des Verbandes zusammensäße. Eigentlich wird dem Papst seine Nähe zur Religion zum Verhängnis. Weil man Religion als Relikt vergangener Zeiten ansieht. Manchmal sogar als Gefahr für die Moderne. Und dabei vergisst, dass Fanatismus &#8211; und nicht der Glaube &#8211; die Wurzel vielen Übels ist. Der passionierte Kapitalismus führt uns gerade in den Abgrund, gottlose Diktaturen haben es vor Jahrzehnten versucht. Was macht denn nun ausgerechnet den Papst zur Persona non grata, die von taz und Die Zeit mit Kritik bombadiert wird? In einem Land der Dichter und Denker wird Benedikt XVI. gerade sein philosophischer Ansatz abgekreidet, obwohl tiefgründige Gedanken doch immer schwerer wiegen als billiger Aktionismus. Man muss den Papst wirklich nicht mögen, aber man sollte ihm zuhören. Und sei es nur, um die eigene Gegenposition unterfüttern zu können. Oder sogar den einen oder anderen inspirierten Gedanken mitzunehmen. Ich für meinen Teil lausche nach dem Ende des Papstbesuches wieder mehr der Musik. Auch weil sie die triste Realität einer hysterischen Gesellschaft ein Stück weit auszublenden vermag. Hier ein paar Empfehlungen, natürlich nicht nur selbst ausgebuddelt, auch wieder von geschätzten Blogs zusammengetragen.</p>
<h2>Vorfreutipp:</h2>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://latentrecordings.com/cowboyjunkies/" target="_blank"><strong>Cowboy Junkies</strong></a> sind meine ewigen Lieblinge, auch wenn mich ihr Werk der letzten 10 Jahre nicht mehr ganz so vom Hocker schleuderte. Wie sich diese besondere Liebe manifestierte, hatte ich schon einmal ausführlich <a href="http://www.lieinthesound.de/2010/05/alte-liebe-rostet-nicht-cowboy-junkies/" target="_blank">geschildert</a>. Am 18.10.11 beglücken uns die Kanadier mit einer neuen Platte namens <strong>Sing In My Meadow</strong>. Vorab darf schon dem vorzüglichen Titelsong gelauscht werden. Denn dieser ist als kostenloser Download erhältlich. Im November führt eine Tour auch durch deutsche Gefilde. Viel Grund zur Vorfreude also.</p>
<p>Konzerttermine:</p>
<p>03.11.11 Hamburg &#8211; Fabrik<br />
04.11.11 Hannover &#8211; Capitol<br />
05.11.11 Berlin &#8211; Passionskirche</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget97091" width="300" height="250" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0x00A1FF&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/783/email_for_media/97091?timestamp=1315755797" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316958976" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget97091" width="300" height="250" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316958976" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0x00A1FF&amp;theme=black&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/783/email_for_media/97091?timestamp=1315755797" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<h2>Dauerbrennertipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/modernart.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10930" title="modernart" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/modernart.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.matthewsweet.com/" target="_blank"><strong>Matthew Sweet</strong></a> zählt zu denen, die schon ewig im Geschäft verbleiben und durchgängig solide Alben hervorbringen. Mit dem vor über zehn Jahren veröffentlichten Song <em>Millennium Blues</em> hat er sich nachhaltig mein Wohlwollen gesichert. Obschon das neue, in den USA am 27.09.11 erscheinende Album <strong>Modern Art</strong> abermals keinen Geniestreich darstellt, würde ich es ohne Zögern über das Gros der Veröffentlichungen stellen. Sweets Alternative Rock schert sich wenig um neue Trends, wirkt von der Sonne ausgebleicht. Und das meine ich als Kompliment. Der wirklich gute Track <em><strong>Late Nights With The Power Pop</strong></em> ist bei dem interessanten Blog <em>Muruch</em> als kostenloser Download <a href="http://www.muruch.com/2011/09/matthew-sweet-new-mp3-coming-to-mountain-stage.html" target="_blank">verfügbar</a>. Das Album ist auf dem amerikanischen Rolling Stone als <a href="http://www.rollingstone.com/music/news/exclusive-album-stream-matthew-sweets-abstract-and-ambitious-modern-art-20110914" target="_blank">Stream</a> zu erlauschen.</p>
<div class="topspin-widget topspin-widget-email-for-media"><object id="TSWidget87492" width="300" height="250" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashvars" value="highlightColor=0xcc3333&amp;theme=black&amp;playMedia=true&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/11181/email_for_media/87492?timestamp=1312379091" /><param name="src" value="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316944430" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed id="TSWidget87492" width="300" height="250" type="application/x-shockwave-flash" src="http://cdn.topspin.net/widgets/email2/swf/TSEmailMediaWidget.swf?timestamp=1316944430" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" quality="high" flashvars="highlightColor=0xcc3333&amp;theme=black&amp;playMedia=true&amp;widget_id=http://cdn.topspin.net/api/v1/artist/11181/email_for_media/87492?timestamp=1312379091" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<h2>Newcomertipp:</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/8t-I-Lqy06g" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits vor 2 Monaten hatte ich <a href="http://www.lanadelrey.com/" target="_blank"><strong>Lana Del Rey</strong></a> als eine Blog auf, Blog ab völlig zurecht gefeierte Entdeckung dem werten Leser <a href="http://www.lieinthesound.de/2011/07/stippvisite-240711/" target="_blank">vorgestellt</a>. Der Song <strong><em>Video Games</em></strong> ist schlicht weg atemberaubend, für mich einer der besten 10 Titel des Jahres. Der Track <em><strong>Blue Jeans</strong></em> steht diesem um fast nichts nach. Im November kommt Lana Del Rey nach Deutschland, man darf gespannt sein, welche Lieder sie sonst noch im Köcher hat.</p>
<p>Kozerttermine:</p>
<p>12.11.11 Köln &#8211; Gebäude 9<br />
14.11.11 Berlin &#8211; Roter Salon</p>
<h2>Synthietipp:</h2>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/OpenWindowsOpenHillsArtwork.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10931" title="OpenWindowsOpenHillsArtwork" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/OpenWindowsOpenHillsArtwork.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beim hochgeschätzen Blog <em>Coast Is Clear</em> werde ich immer <a href="http://coast-is-clear.blogspot.com/2011/09/tiger-baby-sind-wieder-da.html" target="_blank">fündig</a>. Kaum eine Woche, in der der werte Kollege mir nicht Unbekanntes nahe &#8211; mitunter sehr, sehr nahe &#8211; bringt. So auch dieses Mal. Die dänische Formation <a href="http://www.tigerbaby.dk/" target="_blank"><strong>Tiger Baby</strong></a> hantiert mit Synthie-Pop samt heiter gehauchtem Gesang. Das neue Album <strong>Open Windows Open Hills</strong> entstammt der feine Track <em><strong>Landscapes</strong></em>, der zumindest in meinem Ohren angenehmst wurmt. Anhören!</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22233062" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22233062" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/tiger-baby/landscapes">Tiger Baby &#8211; Landscapes</a> by <a href="http://soundcloud.com/tiger-baby">Tiger Baby</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das soll es für heute auch schon gewesen sein. Demnächst gibt es weitere Empfehlungen. Garantiert.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sternschnuppenregnende Lichtgestalt &#8211; Ane Brun</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 15:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schönheit liegt im Auge des Betrachters, so sagt man. Und obschon Philosophen über die Jahrtausende eine Ästhetik des Schönen zu definieren trachteten, übertüncht das subjektive Empfinden oftmals die Normen von Grazie und Anmut. Ein gütiger Blick oder ein warmes Lächeln färben entstellende Narben mit Liebreiz, entwaffnende Wahrhaftigkeit und Humor verleihen unförmigen Menschen eine vollendete Linie. Was sich dem Betrachter als schön offenbart, hängt auch davon davon ab, ob man in schierer visueller Wahrnehmung verhaftet bleibt. Schönheit ist also ein relativer Wert, der so einige Definitionen kennt. Eben darum neige ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schönheit liegt im Auge des Betrachters, so sagt man. Und obschon Philosophen über die Jahrtausende eine Ästhetik des Schönen zu definieren trachteten, übertüncht das subjektive Empfinden oftmals die Normen von Grazie und Anmut. Ein gütiger Blick oder ein warmes Lächeln färben entstellende Narben mit Liebreiz, entwaffnende Wahrhaftigkeit und Humor verleihen unförmigen Menschen eine vollendete Linie. Was sich dem Betrachter als schön offenbart, hängt auch davon davon ab, ob man in schierer visueller Wahrnehmung verhaftet bleibt. Schönheit ist also ein relativer Wert, der so einige Definitionen kennt. Eben darum neige ich dazu, ein Album oder Lied nicht einfach als schön zu etikettieren, sondern mit einer Flut von Adjektiven zu versehen. Je mehr Attribute ich denn beifüge, desto eher konkretisiert sich dem werten Leser meine Sicht. Das alles muss ich vorausschicken, wenn ich <strong>It All Starts With One</strong> als mein Idealbild musikalischer Schönheit taxiere. Die in Schweden lebende norwegische Liedermacherin <strong>Ane Brun</strong> verfügt über eine selten schöne Stimme, deren kräftig kühle Klarheit tief blicken lässt, doch die ebenso mit einer empfindsamen Wärme ausgestattet, welche den Hörer nicht auf Distanz hält.</p>
<div id="attachment_10906" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/Ane-Brun_Singel1_Press4_photocredit_Knotan.jpg"><img class="size-full wp-image-10906" title="Ane Brun_Singel1_Press4_photocredit_Knotan" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/Ane-Brun_Singel1_Press4_photocredit_Knotan.jpg" alt="" width="550" height="367" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Knotan</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bruns Lieder sind bittere kleine Pillen in dezenter Geschenkverpackung. Beziehungsgeflechte, Selbstergründungen, schmerzliche Fragen samt und sonders, denen Brun resolut, aber doch ab und an hilflos begegnet. Wo viele Singer-Songwriterin als verhuschte Rehe durch den Scheinwerferkegel des Musikliebhabers springen, baut sich das Brunsche Werk unerschrocken lebensgroß vor dem Hörer auf. Mit ihrem neuen Album ist Brun endgültig zur Grande Dame aufgestiegen, zu einer voll nobler Schönheit schreitenden Lichtgestalt. Den Songs haftet eine formvollendetete Makellosigkeit an, eine melodische Augeräumtheit, die nicht nach unnötiger Behübschung schreit, und eine bis ins winzigste Detail austarierte Instrumentierung, die jede überstrapazierte Kargheit unterbindet. Auch die Streicherarrangements der Platte hängen den Himmel nie mit Geigen voll, untermalen bloß die Dramatik des Vortrags. In diesem Rahmen entfalten die Lyrics eine Wirkung, die Gram und Zweifel und Liebe in atemberaubender Weise, quasi als Sternschnuppenregen, auf den gebannten Zuhörer sacken lässt. Jenes Ambiente macht die Texte nicht tiefgründiger, erleichtert jedoch das Einsickern ins Gemüt des Rezipienten.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24627062?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/24627062">Ane Brun &#8211; Do You Remember (Official Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user6738335">Ane Brun</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte Gefühlswallungen nicht zum Mysterium verklären, auch Brun hantiert mit dem selben Gefühlsrepertoire, über welches in der Regel jeder Mensch verfügt. So liegt die Kunst auch im Ausdruck, nicht im Erfühlen selbst. <em><strong>What&#8217;s Happening With You And Him</strong></em> nimmt mit ungezählten Fragen eine Liebe ins Kreuzverhör, die um einen Neustart ringt und mit einer unbestimmten Erkenntnis (&#8220;<em>Let love show its&#8217; own face/ Let love show our fate</em>&#8220;) entlassen wird. <em><strong>Do You Remember</strong></em> wiederum verbirgt das Ende einer Beziehung hinter fröhlicher afrikanischer Percussion und einem von <em>First Aid Kit</em> beigesteuertem Hintergrundchor. Die Erinnerungen an gute Zeiten und Vertrautheit geraten zum Abschied, dem die frühere Zuversicht gallig aufstößt. Mit gefühltem Seufzen und Stöhnen weigert sich die Protagonistin in <em><strong>The Light From One</strong></em> dem Gefährten weiter den Weg zu weisen, konzentriert sich darauf ihren eigenen Weg zu beleuchten, um allein sicheren Schrittes zu gehen. Es ist keineswegs so, dass Brun jede Liebe in ein Tal der Tränen münden sieht. Aber wo Romanzen und Märchen das Happy End bis zum Tode deklamieren, hängt das Album jedwedem Glück zumindest ein kleines Fragezeichen an. Fast so als könne das nur ein Traum (<em><strong>Oh Love</strong></em>), zumindest jedoch mit Mühsal beladen (<em><strong>Lifeline</strong></em>) sein.  &#8220;<em>Oh the breathing/ From your mouth through mine/ I got high on this hunger for one more time/ Lover of mine when I kissed you/ I felt so&#8230;</em>&#8221; beschreibt in Oh Love einen Zustand seltener Ekstase. Überragend entfaltet sich weiters das fein theatralisch aufbereitete, Kausalitäten betonende <em><strong>One</strong></em> (mit <em>Jennie Abrahamson</em> als Background-Sängerin), in welchem Brun Träume zur Keimzelle der Revolution benennt. Denn freilich ist Frau Brun kein Backfisch, dem nur Liebe und Betrübtheit übers Gemüt spazieren. Und natürlich reüssiert sie nicht nur im gedämpft-balladesken Rahmen, was One nochmals unterstreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Haut und Haar kämpft <strong>Ane Brun</strong>s lyrisches Ich um Orientierung, fangen die Emotionen Feuer, verhungern nie auf kleiner Flamme. <strong>It All Starts With One</strong> verkörpert die glitzernde Schönheit eines weiten Emotionskosmos. Die Platte zählt zu der Sorte Schönheit, die ich andächtig udn ausgiebig bestaune. Ich hoffe, dem Leser geht es mit dieser Platte ähnlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/itallstartswithone.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10907" title="itallstartswithone" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/itallstartswithone.jpg" alt="" width="252" height="252" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">It All Starts With One ist am 16.09.11 auf <em>Balloon Ranger Recordings</em> erschienen.</p>
<p style="text-align: justify;">Konzerttermine:</p>
<p>09.10.11 Berlin &#8211; Babylon<br />
12.10.11 Wien (A) – Porgy &amp; Bess<br />
13.10.11 München &#8211; Freiheiz<br />
14.10.11 Zürich (CH) – Kaufleuten<br />
19.10.11 Köln &#8211; Stadtgarten<br />
20.10.11 Hamburg &#8211; Café Keese</p>
<p style="text-align: justify;">Links:</p>
<p><a href="http://anebrun.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Ane-Brun/7319039419" target="_blank">Ane Brun auf Facebook</a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		<title>Wider die Verhollywoodisierung der Musik &#8211; Helgi Jonsson</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 21:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Helgi Jonsson]]></category>
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		<category><![CDATA[Singer-Songwriter]]></category>
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		<description><![CDATA[Der September lässt mich mit dem Vorsatz zurück, dieses Jahr vom Christkind einen weiteren Satz Ohren zu erbitten. Bis dahin muss ich mit meinen bereits in heftigem Gebrauch befindlichen Lauschern vorliebnehmen. Und diese sind so wählerisch wie verwöhnt. Beispielsweise von Helgi Hrafn Jónsson, den wir auf diesem Blog schon mehrmals ob seiner Talente hervorgestrichen haben. Nun tritt der isländische Singer-Songwriter kompakt und ohne Kringel als Helgi Jonsson wieder ins Licht der Veröffentlichungsbühne und legt mit Big Spring sein bis dato bestes und zugänglichstes Werk vor. Dies Album wirft rockende Momente ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der September lässt mich mit dem Vorsatz zurück, dieses Jahr vom Christkind einen weiteren Satz Ohren zu erbitten. Bis dahin muss ich mit meinen bereits in heftigem Gebrauch befindlichen Lauschern vorliebnehmen. Und diese sind so wählerisch wie verwöhnt. Beispielsweise von <em>Helgi Hrafn Jónsson</em>, den wir auf diesem Blog schon mehrmals ob seiner Talente hervorgestrichen haben. Nun tritt der isländische Singer-Songwriter kompakt und ohne Kringel als <strong>Helgi Jonsson</strong> wieder ins Licht der Veröffentlichungsbühne und legt mit <strong>Big Spring</strong> sein bis dato bestes und zugänglichstes Werk vor. Dies Album wirft rockende Momente auf, bei welchen der  Sound ohne Anlauf weit in meine Gehörgänge hüpft. Ebenso offenbart die Platte auch Passagen, in denen Jonsson als gefinkelter, ja gereifter Filigranmelancholiker dahinsinniert.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/bigspring.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10894" title="bigspring" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/bigspring.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich will mir und dem geneigten Leser das Vergnügen genehmigen, Big Spring Lied für Lied zu erkunden. Das quasi als Soundcheck fungierende Intro <em><strong>Melting Point Of</strong></em> schmilzt zu <strong><em>Salt</em></strong> dahin, einer Beziehungsballade, deren von <em>Tina Dico</em> geschriebene Lyrics (&#8220;<em>The melting point of salt is eight hundred degrees/ But drop it in a glass if water/ You&#8217;ll lose it instantly/ It&#8217;s simple chemistry/ And so it is with you and me&#8230;</em>&#8220;) Jonsson kongenial umsetzt. Ist es nicht das, was wir von Musikern und Dichtern erhoffen, dass sie uns Bilder und Worte ins Gemüt legen, deren klangliche Schönheit und Wahrheit die Mehrheit der Menschen nicht zu artikulieren vermag? Dies stellt ein Paradebeispiel dafür dar. <em><strong>Darkest Part Of Town</strong></em> präsentiert Midtempo-Rock samt Anklang findendem, weil griffigem Refrain. Was bei vielen Platten ein echtes Highlight wäre, fällt in diesem Rahmen ein wenig ab. Auch weil das nachfolgende, hoffnungsfroh malerische <em><strong>Dimma</strong></em> in seiner ausladend instrumentalen Zuspitzung die Qualitäten von Sigur Rós erreicht. Damit will ich dem Künstler keinen Honig um den Bart schmeicheln. Jonsson verkörpert eine Theatralik, deren zarte isländische Besaitung diejenigen Hörer berührt, welche mit einem wohltemperierten Temperament ausgestattet sind. <em><strong>Good Fireman</strong></em> erzählt die Geschichte des Sterbenden, der jede Hilfe mit den Worten &#8220;<em>If she can&#8217;t save me, no one can</em>&#8221; ablehnt. Wo uns anderorts die Verhollywoodisierung unserer Existenz bereits nach einer Streicherarmada Ausschau halten lässt, gefällt im konkreten Fall die unpathetische Schilderung. Jonssons Begabung äußert sich auch darin, allem Grübeln, den Traurigkeiten und Zweifeln stets einen Aspekt der Bestimmtheit, gerne auch einen Funken Zuversicht abzugewinnen. <em><strong>Badwater</strong></em> ringt der stoischen Wachsamkeit des eigenen Seins den Schutz vor allgemeiner Konfusion ab. <em><strong>Stuck in Traffic</strong></em> fungiert als Comic Relief der Platte, nicht zuletzt wegen Zeilen wie &#8220;<em>If only our drummer would relax and stop to play the tambourine</em>&#8220;, bereitet zugleich <em><strong>Passport No Passport</strong></em> vor, welches im Refrain furios Fahrt auf nimmt, so tönt, wie die angesagteste Indie-Rock-Kapelle gerne zu klingen vorgibt. Damit lassen sich die Charts zurecht erobern, so meine realistische, scherzferne Expertise. Dem Highlight folgt <em><strong>Lonely Birds</strong></em> als sperrige Pianoballade, die ab der Hälfte plötzlich versiegt und in einem zinnsoldatigen Marsch stolziert. Es soll der einzige Track auf Big Spring bleiben, der sich einer Erkundung entwindet. <em><strong>Careful People</strong></em> macht seinem Namen alle Ehre, nicht zuletzt weil der Song den Hörer sorgsam an die Hand nimmt, die Stimmung noch einmal in folkige Andächtigkeit taucht. Derart lässt sich das wehmütige Leiden des fast sakralen Liebesabgesangs <em><strong>The Pond</strong></em> besser ertragen, das just in dem Moment, wo man zu den Taschentücher greifen möchte, einen versöhnlichen Gedanken versprüht. Auf <em><strong>The Lake</strong></em> führt ein steiniger Weg zum letztlich erhaschten Idyll, das Jonsson sowohl sich als auch dem Hörer als Abschluss gönnt.</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=3816421920/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/-ve5Lajh9Dg" frameborder="0" width="550" height="309"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Der isländische Singer-Songwriter vertraut der Magie seiner Worte in einem erstaunlichen Maße, speziell wenn man seine Instrumentenbeherrschung, wie man sie auf Live-Auftritten bewundern darf,  bedenkt. Mit viel Behutsamkeit mengt er dem Gesang die Instrumente bei, lässt die Reduktion Intensität entfalten, ehe er den Sound ausstaffiert. <strong>Helgi Jonsson</strong>, der sein deutsches Konzertpublikum durch den während eines Studienaufenthalts in Graz angeeigneten österreichischen Dialekt entzückt, ist ein über jeden Zweifel erhabener, begnadeter Musiker, Sänger und Komponist, der all jenes Können auch noch mit wunderbarem Bühnenentertainment verknüpft. Mit dem grandiosen <strong>Big Spring</strong> im Gepäck sollte man sich die Termine seiner Herbst-Tour unter gar keinen Umständen entgehen lassen. Selbst wenn der Weihnachtsmann bis dahin noch keinen frischen Satz Ohren vorbeibringen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Big Spring erscheint heute (16.09.2011) auf Finest Gramophone.</em></p>
<p>Konzertermine:</p>
<p>18.10.11 Dresden &#8211; Societätstheater<br />
19.10.11 Erlangen &#8211; E-Werk<br />
20.10.11 München &#8211; 59:1<br />
21.10.11 Lustenau (A) &#8211; Carinisaal<br />
22.10.11 Graz (A) &#8211; PPC<br />
23.10.11 Wien (A) &#8211; WUK<br />
25.10.11 Zürich (CH) &#8211; Exil<br />
26.10.11 Heidelberg &#8211; Enjoy Jazz Festival @ Karlstorbahnhof<br />
27.10.11 Wiesbaden &#8211; Schlachthof<br />
28.10.11 Köln &#8211; Studio 672<br />
29.10.11 Münster &#8211; Gleis 22<br />
31.10.11 Hamburg &#8211; Molotow<br />
01.11.11 Berlin &#8211; Roter Salon</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.helgijonsson.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/helgistrombone" target="_blank">Helgi Jonsson auf Facebook</a></p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ohne Betonklotz an den Füßen &#8211; Dear Reader</title>
		<link>http://www.lieinthesound.de/2011/09/ohne-betonklotz-an-den-fusen-dear-reader/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ohne-betonklotz-an-den-fusen-dear-reader</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lieinthesound</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nie möchte ich jegliche Lobesbekundung im Schatzkästchen horten, nie in der argwöhnischen Manier eines Dagobert Duck darauf achten, dass kein Wort der Anerkennung aus dem Panzerschrank der Superlative entfleucht. Wer sich geschmacklich befähigt findet, ein künstlerisches Werk zu bewerten, sollte gefälligst vor Enthusiasmus sprühen. Ein Werk in durchdachter Rage zerfleddern oder aber Fanfarenstöße anstimmen, das Gute im Guten sehen und vor Minderwertigkeiten nie die Augenlider senken, keinesfalls jedoch mit der Leidenschaftslosigkeit einer Krämerseele darüber richten. Unterkühlte Bewertungen werden dem künstlerischen Funken nicht gerecht. Aufgrund dieser meiner Attitüde will ich Idealistic ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nie möchte ich jegliche Lobesbekundung im Schatzkästchen horten, nie in der argwöhnischen Manier eines Dagobert Duck darauf achten, dass kein Wort der Anerkennung aus dem Panzerschrank der Superlative entfleucht. Wer sich geschmacklich befähigt findet, ein künstlerisches Werk zu bewerten, sollte gefälligst vor Enthusiasmus sprühen. Ein Werk in durchdachter Rage zerfleddern oder aber Fanfarenstöße anstimmen, das Gute im Guten sehen und vor Minderwertigkeiten nie die Augenlider senken, keinesfalls jedoch mit der Leidenschaftslosigkeit einer Krämerseele darüber richten. Unterkühlte Bewertungen werden dem künstlerischen Funken nicht gerecht. Aufgrund dieser meiner Attitüde will ich <strong>Idealistic Animals</strong> mit Euphorie überschütten. Es erscheinen gefühlte Millionen Alben jährlich, doch juckt es den Kenner nur selten richtig in den Ohren. Ehrenwerte Klänge gibt es wie Sand am Meer, doch überdauern sie kaum den Moment, in dem sie genossen. <strong>Dear Reader</strong>, das Projekt der südafrikanischen Singer-Songwriterin <em>Cherilyn Macneil</em>, bietet mehr: Anmut, Charme sowie Erhabenheit.</p>
<div id="attachment_10822" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/Dear+Reader_1_by_Marcus+Maschwitz.jpg"><img class="size-full wp-image-10822" title="Dear+Reader_1_by_Marcus+Maschwitz" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/Dear+Reader_1_by_Marcus+Maschwitz.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Photo Credit: Marcus Maschwitz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Natürlich könnte man bekritteln, dass Anmut, Charme und Erhabenheit fast allem zugeschrieben werden darf, was nicht schief daherstöckelt oder auf der Bananenschale der Trivialität ausrutscht. Aber kultivieren wir jene Begriffe eine Albenbesprechung lang als die Sorte Komplimente, mit denen man nicht etwa aus Höflichkeit um sich wirft. Idealistic Animals beschert Pop, welcher nie dem Kommerz erliegt und zugleich fluffig genug gelingt, um nicht auf den Magen zu schlagen. Wenn die Musik das Drama sucht und dabei nie in den zinnoberartigen Pathos einer Seifenoper abgleitet, wenn Lieder aus dem Vollen schöpfen und dabei keine Überflüssigkeiten hervorsprudeln, wenn eine Platte den Anspruch ohne Aussparung von Vergnügen umsetzt und somit die Quadratur des Kreises absolviert, darf man dies Wunder in die iTunes-Ordner und CD-Regale vieler Menschen wünschen. Quasi zum musikalischen Vademecum erheben, das viele Stimmungen zu begleiten vermag. Dear Reader kombiniert die lichte Reinheit zeitgenössischer skandinavischer Liedermacherinnen mit der fidelen Lebendigkeit der besten und angesehensten kanadischen und amerikanischen Vertreterinnen dieser Zunft. Umtrippelt den Hörer leichtfüßig, boxt mit jedem Song einen Treffer. Das nenne ich Grazie! Eine Anmut eben, die der Schwerfälligkeit vieler musizierender Klitschkos entgegen steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich kann jedes Lied auf Idealistic Animals Glanz in die Seele des Hörers pusten, das Gemüt mit Lieblichkeit bohnern, nur um dann abgrundtiefe Traurigkeit im blitzblanken Raum zu drapieren. Beispielsweise bitteren Beziehungsplätzchen, welche die im Refrain geradezu pittoreske Festlichkeit von <em><strong>GIRAFFE (What&#8217;s Wrong With Us)</strong></em> in den einzelnen Strophen so bäckt (&#8220;<em>If our kind of together is kind of like never then are we that?</em>&#8220;). Abschiede allerorts, gepaart mit beredten Desillusionen. &#8220;<em>What does it take to be great, is it fate? What it takes to be great is a tortured state</em>&#8221; lauert als gallige Erkenntnis bei <strong><em>MONKEY (You Can Go Home)</em></strong>, das sein Melodrama mit Pfiff entfaltet. Den einsamen Maulwurf von <em><strong>MOLE (Mole)</strong></em> durch Tunnelsysteme irren und mit einer Partnerin kollidieren zu lassen, das ist ein natürlich eine Parabel, die menschliches Verhalten genau seziert. Das knietief in Erinnerungen schniefende, zugleich abgeklärt reflektierende und dabei noch &#8211; man staune! &#8211; mit Unschuldsmiene ungeheuer lässig sämtliche musikalische Trümpfe ziehende <strong><em>CAMEL (Not Black Or White But Camel)</em></strong> begeistert mit einer beiläufig-poetischen Assoziation: &#8220;<em>He rubbed his hands together and it sounded like/ Folding a love-letter into an envelope</em>&#8220;. Chapeau! <em>Cherilyn Macneil</em> füllt diese Platte mit Sorge und Schmerz, wirft dazu fein gesponnene, oft launige, abwechslungsvolle Melodien in die Waagschale. Und nie wird diese Strategie deutlicher als im Refrain von <strong>BEAR (Young&#8217;s Done In)</strong>, wenn sie mit auf naiv getrimmter, aufgeweckter Stimme &#8220;<em>If I&#8217;m this tired while having fun/ It makes me worry that something&#8217;s wrong/ How much longer will I be young/ There&#8217;s so much stuff that I haven&#8217;t done</em>&#8221; intoniert. Wenn die Begrübelung der eigenen Existenz, die Wehmut über die Vergangenheit und die Ängste vor Zukünftigem derart ausgekügelt tänzelnd und ohne Betonklotz an den Füßen vorgesteppt wird, scheint auch Trost in Griffweite.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27529538?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="549" height="309"></iframe><br />
<a href="http://vimeo.com/27529538">Dear Reader &#8211; Monkey (Go Home now acoustic)</a> from <a href="http://vimeo.com/cityslang">City Slang</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Dear Reader hat mit <strong>Idealistic Animals</strong> ein Werk voller Großartigkeit fabriziert, ein famose Platte, die weibliche Singer-Songwriter vom Schlage einer Leslie Feist oder Neko Case vor Neid erblassen lassen würde, eine starke Scheibe, vor der europäische Nordlichter &#8211; abgesehen von einer Ausnahme, doch dieser Dame sei demnächst Tribut gezollt &#8211; ebenfalls in die Knie gehen müssen.  <strong>Dear Reader</strong> wird sich zweifellos an vorderster Front meiner Jahresbestenliste wiederfinden. Zeitgenossen mit weniger glühenden Ohren werden sich hingegen mit den üblichen Verdächtigen zufrieden geben.</p>
<p><a href="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/idealisticanimals.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10821" title="idealisticanimals" src="http://lieinthesound.de/wp-content/uploads/2011/09/idealisticanimals.jpg" alt="" width="550" height="464" /></a></p>
<p><em>Idealistic Animals ist heute (02.09.11) auf</em> <a href="http://www.cityslang.com/" target="_blank">City Slang</a> erschienen.</p>
<p>Konzerttermine:<br />
08.09.2011 Berlin &#8211; Columbia Club (Radio 1 Nacht)<br />
09.09.2011 Bielefeld &#8211; Forum<br />
10.09.2011 Duisburg &#8211; Steinbruch<br />
11.09.2011 Frankfurt &#8211; Brotfabrik<br />
13.09.2011 Marburg &#8211; KFZ<br />
14.09.2011 Münster &#8211; Gleis 22<br />
15.09.2011 Weinheim &#8211; Cafe Central<br />
17.09.2011 Dresden &#8211; Beatpol<br />
18.09.2011 München &#8211; Feierwerk<br />
19.09.2011 Freiburg &#8211; Jazzhaus<br />
20.09.2011 Zürich &#8211; <em>tba</em><br />
22.09.2011 Osnabrück &#8211; Rosenhof<br />
23.09.2011 Bremen &#8211; Tower<br />
24.09.2011 Hamburg &#8211; Reeperbahn Festival<br />
26.09.2011 Leipzig &#8211; Conne Island<br />
27.09.2011 Köln &#8211; Gebäude 9<br />
30.09.2011 Dortmund &#8211; Konzerthaus</p>
<p>Links:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://dearreadermusic.com/" target="_blank">Offizielle Webseite</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Dear-Reader/87321990426" target="_blank">Dear Reader auf Facebook</a><br />
Kostenloser Download von <em>MONKEY (You Can Go Home)</em> auf <a href="http://soundcloud.com/cityslang/dear-reader-monkey-you-can-go" target="_blank">Soundcloud</a> und <em>MAN (Idealistic Animals)</em> bei <a href="http://dearreadermusic.com/newsletter-2/" target="_blank">Anmeldung zum Newsletter</a>.</p>
<p><em>SomeVapourTrails</em></p>
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