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Artikel getagged als: Tour

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[29 Mrz 2011 | Kein Kommentar | ]
Stippvisite 29/03/11 Wir melden uns nach einer kleinen kreativen Auszeit nun zurück und werden wieder regelmäßiger neue Schreibe präsentieren. Heute will ich auf die Schnelle dem werten Leser vier Empfehlungen erteilen. Rundumtipp: Über Her Name is Calla haben wir bereits viele Worte verloren und dennoch nach den richtigen gesucht. Der liebe Peter von den Schallgrenzen hat dieser Tage auf einen kostenlosen Sampler, eine limitierte 10″ Vinyl-EP namens Maw und eine anstehende Tour aufmerksam gemacht. Gut so, dies wäre mir tatsächlich entgangen. Die bisherige Werksschau sollte derjenige zum Anlass des Reinschnupperns nehmen, der diese britische Band bislang …

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[9 Mrz 2011 | Kein Kommentar | ]
Traurige Harlekine – Erland & The Carnival Mit schnöder Regelmäßigkeit beeindrucken neue, unverbrauchte Bands von der Insel. Kaum hat sich etwa The Strange Death of Liberal England endgültig einen prominenten Platz im heimeligen Hinterstübchen meines Gedächtnisses gesichert, kommt auch schon Erland & The Carnival um die Ecke und begehrt dies ebenso. Nun ist meine Gastfreundschaft durchaus ausgeprägt, sofern die Band gewisse Mindestanforderungen erfüllt. Natürlich tun sie das. In der Tat paart das Album Nightingale Momente des Spektakels mit Zurückhaltung, tönt mal markanter, mal subtiler sophisticated, agiert irgendwo zwischen psychedelischem Britpop und skurrilem Folktronica. Dieser Platte sitzt ein …

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[5 Mrz 2011 | 2 Kommentare | ]
Wenn die Metzger keine armen Würstchen sind – xrFARFLIGHT Wäre es doch so einfach, wie der schnelle Gang in den Supermarkt, wo man dem drohenden Heißhunger mittels einer Bockwurst von der Wursttheke Abhilfe schaffen kann. Wurstfachverkäuferinnen müssen unendlich beschäftigt sein, denn oftmals sieht die Wurst ein wenig vertrocknet aus. Gerade so, als hätte die Vielbeschäftigte keine Zeit zur Hege und Pflege der ihr anvertrauten Genüsse gehabt. Vielleicht chamäleonisieren sich die versammelten Würste auch nur mit dem Aussehen ihrer Aufpasserinnen, eine Solidarisierung nahe am Stockholm-Syndrom. Ab und an erspähe ich auch eine junge, pausbäckige Blondine hinter der gläsernen Vitrine, immer …

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[2 Mrz 2011 | Kein Kommentar | ]
Im Niemandsland zwischen aufgehübschten Trivialitäten und Momenten einer Tiefgründigkeit – Bosse Der Alltagssprachlichkeit ein wenig Poesie heraus kitzelnd, so versucht das Gros der deutschen Liedermacher und Bands zu agieren. Nur wenigen gelingt die Gegenbewegung, die Lyrik des Lebens in schlichten Worten zu binden. Bosse verharrt mit dem neuen Album Wartesaal im Niemandsland zwischen aufgehübschten Trivialitäten und Momenten einer Tiefgründigkeit, die unter der eigenen Bedeutungsschwere ächzen. Einige Texte strahlen ungelenke Gedanken aus, wie Lieschen Müller sie auch nicht unbeholfener formulieren könnte. Wenn man die Qualität von Musik danach beurteilt, in welchem Maß sie den persönlichen Kosmos des Grübelns und Fühlens ausdehnt, schrammt …

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[9 Feb 2011 | 3 Kommentare | ]
Nicht immer im Schmuddel des Pop-Rock-Durchschnitts – Timo Räisänen Die werte Kollegin Eva-Maria vom lesenswerten Polarblog hielt dieser Tage meiner ungestümen Lobrede auf Joel Alme einen weiteren schwedischen Singer-Songwriter entgegen, Timo Räisänen nämlich. Tatsächlich gehen deren Parallelen über die Herkunft hinaus, veröffentlichten beide ihre jüngsten Werke auf Razzia Records, teilen das Faible für gestrigen Pop – ohne dabei gängige Retro-Trends zu bedienen. Doch während Alme sein Album tatsächlich in den Anfängen der sechziger Jahre verortet, durchstöbert Räisänen den musikalischen Bestand mehrerer Jahrzehnte, meist ohne nennenswertes Resultat. Manche der Lieder gemahnen an Song Contest-Tracks vergangener Zeiten, denen der heutige Trash-Faktor …

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[29 Jan 2011 | Kein Kommentar | ]
Am Etikettenschwindel vorbeischgeschrammt – New Idea Society Wenn es um Vermarktung geht, sollte man die Wahrheit gnadenlos auf ihre Flexibilität testen. Dabei empfiehlt es sich mitunter, dass Gegenteil von dem zu suggerieren, was man denn eigentlich darstellt. Ein Unternehmen mit Hang zur Fantasielosigkeit kaschiert selbige mit einem Slogan, der möglichst das Wort Innovation beinhaltet. Eine Firma, deren Reichtum zu Lasten zukünftiger Generation lukriert wird, verschleiert dies Konzept, indem sie eine traditionelle, heile Welt in ihrer Werbebotschaft erstehen lässt. Grundsätzlich gilt oft, dass ein modernes Firmenlogo meist Althergebrachtes tarnt. Je breiter man die Zielgruppe fasst, desto wichtiger scheint es, …

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[24 Jan 2011 | Kein Kommentar | ]
Mittendrin in der Lebenserfahrung – Pat Appleton Eines der großen Probleme des Musikgeschäftes ist es, dass zuviele Mittzwanziger ihre Platten an prominenter Stelle in den Läden platzieren. Denn natürlich können diese Musiker speziell in textlicher Hinsicht weit weniger Lebenserfahrung einfließen lassen als Menschen, die schon vierzig Lenze zählen. Die Imagination mag Berge versetzen, sie ersetzt jedoch nie die eigene Erfahrung des schleichenden Alterns. Nun konzediere ich gerne, dass viele Künstler seit Jahr und Tag im Geschäft sind. Doch oft zehren sie von ihren frühen Erfolgen, die im Lauf der Zeit von Ü30-Partys nahtlos an Oldie-Shows weitergereicht werden. …

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[15 Jan 2011 | Ein Kommentar | ]
Bond-Girl ohne Pin-up-Possen – Anna Calvi Es gibt sie tatsächlich, diese unnahbaren Charaktere, welche sogar dann Zwielicht umgibt, wenn gleißendes Scheinwerferlicht unbarmherzig zur Demaskierung bläst. Anna Calvi erinnert an eine Figur aus einem Film noir – abgründig, auf Untiefen reduziert. Eine Frau, die in Ermangelung von Verschlagenheit nicht zur Femme fatale taugt, aber auch nicht das naive Gangsterliebchen gibt. Calvis Vortrag lodert und brennt, verstärkt den Reiz durch den Funken Distanz, der verhindert, sie als Projektionsfläche für Fantasien zu benutzen. Das selbstbetitelte Debütalbum der Britin strotzt vor Männermusik, bestrickt diejenigen Zeitgenossen, die das weibliche Gefühlsleben ausgebreitet …

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[13 Jan 2011 | Ein Kommentar | ]
Starker Tobak für bewölkte Naturelle – Moddi Wo endet Tiefgründigkeit, wo beginnt die Depression? Irgendwo dazwischen jedenfalls siedelt der norwegische Singer-Songwriter Moddi auf dem Album Floriography seine textliche Tristesse an, bietet eine Platte, die selbst öden Regentagen noch den einen oder anderen Grauschleier auferlegt. So düster-distelig sich die trüben Gedanken auch präsentieren, so klar und elegant hellt die Musik die Schwermütigkeit auf, fächert nordische Kühle durch die Boxen. Bereits im Herbst bot die EP Rubbles einen ersten Vorgeschmack auf dieses Debüt, zeigte sich Pål Moddi Knutsen als tiefschürfender, reifer Musiker, der mit großer Ernsthaftigkeit Emotionsgebilde entwirft, die dem …

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[10 Dez 2010 | Ein Kommentar | ]
Der klingende Adventskalender: Türchen 10 – Door 10 Rue Royale – Deck the Halls English text (grey) below Ha, ein wenig stolz waren wir schon, als wir die kostenlose Christmas EP (2009/2010) des anglo-amerikanischen Duos Rue Royale entdeckten, stellten jedoch umgehend fest, dass you sound great uns abermals zuvorgekommen ist. Das spricht für die Geschmackssicherheit und Schnelligkeit des Blogger-Kollegen. Solch samtener Folk-Pop, der gleich Kerzenduft die Luft schwängert, eignet sich natürlich ausnehmend gut für die besinnlichste Zeit des Jahres. Besonders der Track Deck the Halls wärmt die Sinne, lichterkettet sich durch den Raum, schmückt die Vorfreude mit Lieblichkeit. Aber auch …
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